{"id":537871,"date":"2025-10-30T13:20:13","date_gmt":"2025-10-30T13:20:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537871\/"},"modified":"2025-10-30T13:20:13","modified_gmt":"2025-10-30T13:20:13","slug":"halle-und-leipzig-6-besondere-stuecke-im-theater-im-november","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537871\/","title":{"rendered":"Halle und Leipzig: 6 besondere St\u00fccke im Theater im November"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"sprung5\" class=\"jumpLabel\">Lyrik-Performance in Halle: &#8222;Kal\u00e9ko Poems&#8220; an der Volksb\u00fchne Kaulenberg<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nAuf ganz besondere Weise setzte die Dichterin <a href=\"https:\/\/www.ardaudiothek.de\/episode\/urn:ard:episode:dd3e7125465a9f85\/\" title=\"Feature \u00fcber Mascha Kal\u00e9ko und ihre Wirkung in der ARD Audiothek\" data-ctrl-link=\"{&#039;id&#039;: &#039;2162a085-6994-4393-a938-5c352ad20d02&#039;,&#039;type&#039;:&#039;ard&#039;,&#039;window&#039;:{&#039;type&#039;:&#039;blank&#039;,&#039;config&#039;:{&#039;title&#039;:&#039;Feature \u00fcber Mascha Kal\u00e9ko und ihre Wirkung in der ARD Audiothek&#039;,&#039;top&#039;:&#039;0&#039;,&#039;left&#039;:&#039;0&#039;,&#039;width&#039;:&#039;0&#039;,&#039;height&#039;:&#039;0&#039;,&#039;status&#039;:&#039;0&#039;,&#039;menubar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;location&#039;:&#039;0&#039;,&#039;scroll&#039;:&#039;0&#039;,&#039;toolbar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;resizable&#039;:&#039;0&#039;}}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mascha Kal\u00e9ko<\/a> dem Leben zwischen den Kriegen ein Denkmal, den Goldenen Zwanzigern in Berlin. Ihre Reime entstanden oft f\u00fcr Zeitungen und fingen den Alltag mit all seinen T\u00fccken und Absurdit\u00e4ten, H\u00f6hen und Tiefen ein. In ihren Texten verband sich der Witz Berliner Pr\u00e4gung mit der Melancholie des kommenden Unheils. Gleichzeitig schrieb Kal\u00e9ko immer auch \u00fcber sich \u2013 so wie ihre Gedichte war auch die Dichterin. Die wachsende Popularit\u00e4t ihrer Texte in den vergangenen Jahren beweist auch, wie zeitlos Kal\u00e9kos Texte schon immer waren, weil sie sich mit gro\u00dfen Themen wie Liebe und Krieg ebenso besch\u00e4ftigte wie mit den kleinen Sorgen des ewigen Alltags und weil sie einerseits immer f\u00fcr ein gro\u00dfes Publikum schrieb, aber andererseits nie vor klugem Sprachwitz und intellektuellen Anspielungen zur\u00fcckschreckte.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nAll das belebt auch die Performance &#8222;Kal\u00e9ko Poems&#8220;. Darin rezitiert die Darstellerin Friederike Ziegler die Gedichte nicht einfach zu der Musik von Dietlind-Maria Stropahl, sondern verk\u00f6rpert die Texte. &#8222;Mit einer Kopfbewegung ruft sie neue Personen, Stimmungen, Perspektiven auf&#8220;, lobt der Kritiker Stefan Kanis in der &#8222;Leipziger Volkszeitung&#8220; die abwechslungsreiche Performance von Friederike Ziegler: &#8222;Ein Kleid, ein Hut, ein Hocker. Mit nahezu nichts befreit die Ziegler die Kal\u00e9ko aus der Literaturgeschichte.&#8220;\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Kal\u00e9ko Poems&#8220;<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Volksb\u00fchne<br \/>Kaulenberg 1<br \/>06108 Halle(Saale)<\/p>\n<p>Dauer: 120 Minuten, keine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>26. November, 19:30 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung6\" class=\"jumpLabel\">F\u00dcR KURZENTSCHLOSSENE<\/a><\/p>\n<p><a name=\"sprung7\" class=\"jumpLabel\">Tanztheater in Leipzig: &#8222;Die Mondprinzessin&#8220; an der Oper<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nDas Leipziger Ballett hat es sich erlaubt, ein einfaches M\u00e4rchen ohne doppelten Boden mit wunderbaren Bildern zu erz\u00e4hlen. &#8222;Die Mondprinzessin&#8220;, auch bekannt als &#8222;Kaguya-Hime&#8220; oder &#8222;Taketori Monogatari&#8220;, ist eines der bekanntesten und \u00e4ltesten M\u00e4rchen Japans. In einem Bambuswald findet ein Mann in einem Bambusrohr ein kleines M\u00e4dchen und zieht es mit seiner Frau gro\u00df. Das M\u00e4dchen wird schnell gr\u00f6\u00dfer und vor allem wundersch\u00f6n. Zahlreiche M\u00e4nner kommen, um sie zu heiraten. Doch Kaguya-Hime, wie ihre Eltern sie nennen, kann keine Liebe finden, weil sie sich der Welt nicht zugeh\u00f6rig f\u00fchlt. Denn in Wahrheit ist sie die Mondprinzessin.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nIn Leipzig wird diese Geschichte zur Musik von Komponisten wie Arvo P\u00e4rt oder Somei Satoh erz\u00e4hlt, die genial gespielt vom Gewandhausorchester unter Yura Yang eine mystische Stimmung verbreiten. Die B\u00fchne \u00fcberzeugt mit ruhiger Waldatmosph\u00e4re und mondblauem Licht, in dem vor allem Madoka Ishikawa als Mondprinzessin &#8222;ihr K\u00f6nnen als eine Form t\u00e4nzerischer Kalligraphie&#8220; zeigt, wie der Kritiker Steffen Georgi in der &#8222;<a href=\"https:\/\/www.lvz.de\/kultur\/regional\/maerchenhaft-exotisch-leipzig-premiere-fuer-das-ballett-die-mondprinzessin-R7W2IAEURVDADL2CEQR5TQI5HY.html\" title=\"Zur Kritik zur &quot;Mondprinzessin&quot; in der &quot;LVZ&quot;\" data-ctrl-link=\"{&#039;id&#039;: &#039;63ffd4f2-445e-4914-992b-d6817eecf5fd&#039;,&#039;type&#039;:&#039;external&#039;,&#039;window&#039;:{&#039;type&#039;:&#039;blank&#039;,&#039;config&#039;:{&#039;title&#039;:&#039;Zur Kritik zur Mondprinzessin in der LVZ&#039;,&#039;top&#039;:&#039;0&#039;,&#039;left&#039;:&#039;0&#039;,&#039;width&#039;:&#039;0&#039;,&#039;height&#039;:&#039;0&#039;,&#039;status&#039;:&#039;0&#039;,&#039;menubar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;location&#039;:&#039;0&#039;,&#039;scroll&#039;:&#039;0&#039;,&#039;toolbar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;resizable&#039;:&#039;0&#039;}}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leipziger Volkszeitung<\/a>&#8220; schreibt. Der Abend sei kurzweilig und ein &#8222;luzides Traumtanzen auf mal nicht ganz so ausgetretenen Wegen&#8220;.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Die Mondprinzessin&#8220;<br \/>Ballett von Martin Chaix <\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Opernhaus<br \/>Augustusplatz 12<br \/>04109 Leipzig<\/p>\n<p>Dauer: 105 Minuten, keine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>31. Oktober, 17 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung8\" class=\"jumpLabel\">Performance in Halle: &#8222;Matrix Reinsurance&#8220; am Wuk Theater<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nNimmst Du die rote Pille und wagst einen Blick hinter die Vorh\u00e4nge der Welt? \u2013 Das Performance-Duo Markus&amp;Markus besch\u00e4ftigt sich immer wieder mit der Kult-Filmreihe &#8222;Matrix&#8220; und wirft dabei auch einen Blick hinter den Schleier unserer Welt. In &#8222;Matrix Reinsurance&#8220; geht es beispielsweise um das wenig diskutierte Thema R\u00fcckversicherung. Das sind gro\u00dfe Firmen, die \u00fcberraschenderweise zu gro\u00dfen Teilen in Europa sitzen und so etwas wie die Versicherung f\u00fcr die Versicherung sind.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nWenn nach einer Katastrophe beispielsweise viele Menschen nach einer Springflut ihre Heimat verloren haben und die kleinen Versicherungen pl\u00f6tzlich ganz viel auszahlen m\u00fcssen, dann leihen sie sich dort Geld \u2013 weil sie selbst dagegen versichert sind, dass zu viel auf einmal los ist. Leider kommt den gro\u00dfen Versicherungen auf diese Weise auch sehr viel Macht zu: Auch gro\u00dfe Projekte von Regierungen m\u00fcssen r\u00fcckversichert werden \u2013 wenn diese Institutionen das nicht m\u00f6chten, wird das Projekt wieder eingestampft.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Performer Markus Sch\u00e4fer und Markus Schmans erz\u00e4hlen von diesen Themen in Form eines Krimis \u2013 denn jemanden aus dem Bereich zu sprechen, war fast unm\u00f6glich. Es sei ein &#8222;gewitzter, kluger und dringlicher Abend&#8220;, urteilt der Kritiker Christian Rakow auf &#8222;<a href=\"https:\/\/nachtkritik.de\/nachtkritiken\/deutschland\/berlin-brandenburg\/berlin\/sophiensaele-berlin\/no-more-white-money-matrix-reinsurance-sophiensaele-berlin-neue-abende-der-performance-kollektive-flinn-works-afra-tafri-creations-sowie-markus-markus\" title=\"Zur Kritik zu &quot;Matrix Reinsurance&quot; auf &quot;nachtkritik\" data-ctrl-link=\"{&#039;id&#039;: &#039;2c0842c3-c0ea-4470-ac39-d3b3340c65be&#039;,&#039;type&#039;:&#039;external&#039;,&#039;window&#039;:{&#039;type&#039;:&#039;blank&#039;,&#039;config&#039;:{&#039;title&#039;:&#039;Zur Kritik zu Matrix Reinsurance auf nachtkritik&#039;,&#039;top&#039;:&#039;0&#039;,&#039;left&#039;:&#039;0&#039;,&#039;width&#039;:&#039;0&#039;,&#039;height&#039;:&#039;0&#039;,&#039;status&#039;:&#039;0&#039;,&#039;menubar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;location&#039;:&#039;0&#039;,&#039;scroll&#039;:&#039;0&#039;,&#039;toolbar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;resizable&#039;:&#039;0&#039;}}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nachtkritik<\/a>&#8222;. Dabei geht es auch um die Klimakrise: Denn die Naturkatastrophen nehmen infolge der Ver\u00e4nderungen so rasant zu, dass es den gesamten Wirtschaftszweig bedroht und damit auch das System drumherum. &#8222;So aufgekl\u00e4rt und unsentimental sprach lange kein Abend \u00fcber die Klimakrise&#8220;, meint Rakow.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Matrix Reinsurance&#8220;<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>WUK Theater Quartier<br \/>Holzplatz 7a<br \/>Halle (Saale)<\/p>\n<p>Dauer: 90 Minuten, keine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>31. Oktober, 20:30 Uhr<br \/>1. November, 20:30 Uhr\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nIm Programm:\u00a0MDR KULTUR &#8211; das Radio, 08.09.2025 15:30 Uhr \/\/ MDR KLASSIK, 09.03.2024 08:40 Uhr \/\/ MDR KULTUR &#8211; das Radio, 10.10.2025 12:15 Uhr \/\/ MDR KULTUR &#8211; das Radio, 25.09.2025 17:30 Uhr \/\/ MDR KULTUR &#8211; das Radio, 21.01.2025 06:40 Uhr \/\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Lyrik-Performance in Halle: &#8222;Kal\u00e9ko Poems&#8220; an der Volksb\u00fchne Kaulenberg Auf ganz besondere Weise setzte die Dichterin Mascha Kal\u00e9ko&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":537872,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[1516,86,3903,96,3364,29,6909,89,98,92,30,4062,99,95,87,88,91,80,84,90,71,100,101,19358,93,81,85,82,810,97,83,859,6907,94],"class_list":{"0":"post-537871","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-anhalt","9":"tag-artour","10":"tag-ausflug","11":"tag-buehne","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-empfehlung","15":"tag-erlebnis-musik","16":"tag-feature","17":"tag-film","18":"tag-germany","19":"tag-halle","20":"tag-hoerspiele","21":"tag-kino","22":"tag-kino-royal","23":"tag-kinoroyal","24":"tag-klassik","25":"tag-kultur","26":"tag-kulturfernsehen","27":"tag-lebenslaeufe","28":"tag-leipzig","29":"tag-lesezeit","30":"tag-lesung","31":"tag-liste","32":"tag-literatur","33":"tag-mdr","34":"tag-mdr-figaro","35":"tag-mdr-kultur","36":"tag-musik","37":"tag-oper","38":"tag-radio","39":"tag-sachsen","40":"tag-tanz","41":"tag-theater"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115463325233161898","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537871","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=537871"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537871\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/537872"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=537871"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=537871"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=537871"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}