{"id":537978,"date":"2025-10-30T14:19:14","date_gmt":"2025-10-30T14:19:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537978\/"},"modified":"2025-10-30T14:19:14","modified_gmt":"2025-10-30T14:19:14","slug":"fuenfmal-gold-deutsches-para-team-dominiert-elite-turnier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/537978\/","title":{"rendered":"F\u00fcnfmal Gold! Deutsches Para-Team dominiert Elite-Turnier"},"content":{"rendered":"<p><strong>Drei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille: Das deutsche Para-Team um Mikolaschek, Baus und Schmidberger gl\u00e4nzte beim Elite-Turnier in Frankreich und sammelte wichtige Punkte f\u00fcr die WM-Quali.<\/strong><\/p>\n<p>Das deutsche Para-Tischtennisteam hat beim ITTF World Para Elite Turnier in Yvelines (Frankreich) ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Mit drei Goldmedaillen durch Paralympics-Siegerin Sandra Mikolaschek, Valentin Baus und Thomas Schmidberger, Silber durch Bj\u00f6rn Schnake und dem Bronzegewinn von Juliane Wolf unterstrich die Mannschaft von Bundestrainer Volker Ziegler ihre internationale Spitzenposition. Im Doppel kamen f\u00fcnf weitere Medaillen hinzu.<\/p>\n<p>\u201eKnapp einen Monat vor der Europameisterschaft war dieses Turnier eine gute Gelegenheit, wichtige Weltranglistenpunkte zu sammeln, aber auch eine gute Standortbestimmung\u201c, sagte Ziegler, der sich \u00fcber das \u00fcberragende Ergebnis freute, trotzdem aber noch Arbeit vor sich und seinem Team sieht: \u201eWir haben uns noch nicht in Topform pr\u00e4sentiert, aber dennoch gewonnen.\u201c<\/p>\n<p>Besonders Mikolaschek und Baus machten es spannend. Beide ben\u00f6tigten in ihren Finalspielen jeweils f\u00fcnf S\u00e4tze und setzten sich nur knapp gegen ihre Konkurrenz durch. Ziegler lobte an dieser Stelle insbesondere den Kampfgeist: \u201eDas zeichnet beide aus: Auch wenn spielerisch nicht alles rund l\u00e4uft, behalten sie in den entscheidenden Situationen die Nerven.\u201c<\/p>\n<p><strong>Mikolaschek, Baus und Schmidberger feiern<\/strong><\/p>\n<p>Sandra Mikolaschek sicherte sich den Titel in der Wettkampfklasse 4\u20135 der Damen. In einem hochklassigen Finale behielt sie gegen Alexandra Saint-Pierre (Frankreich) die Nerven und gewann mit 3:2 (11:7, 7:11, 11:5, 8:11, 13:11). Mikolaschek feierte bereits ihren dritten Elite-Turniersieg in diesem Jahr, nach ihren Erfolgen in Slowenien und Brasilien.<\/p>\n<p>Auch bei den Herren (WK 4\u20135) ging Valentin Baus im Finale \u00fcber die volle Spieldistanz. Gegen den Japaner Kazuki Shichino entwickelte sich ein packendes Duell, das Baus schlie\u00dflich mit 3:2 (11:7, 9:11, 7:11, 11:6, 13:11) knapp f\u00fcr sich entschied. Auch f\u00fcr Baus war es nach seinen Triumphen in den USA und Brasilien der dritte Elite-Titel 2025.<\/p>\n<p>F\u00fcr den dritten deutschen Goldmoment in Frankreich sorgte Thomas Schmidberger in der Wettkampfklasse 3. Er behauptete sich gegen den US-Amerikaner Jenson Van Emburgh mit 3:1 (11:8, 6:11, 11:7, 14:12). F\u00fcr Thomas Br\u00fcchle hingegen war im Viertelfinale gegen den Iren Colin Judge Schluss (1:3).<\/p>\n<p><strong>Silber und Bronze runden das starke Ergebnis ab<\/strong><\/p>\n<p>Mit Bj\u00f6rn Schnake erreichte sogar noch ein vierter deutscher Starter das Finale in der Klasse 7, allerdings blieb er dort gegen den Briten William Bayley beim 0:3 (9:11, 4:11, 5:11) ohne Chance. Sein Abschneiden war dennoch ein gro\u00dfer Erfolg: \u201eBj\u00f6rns Finaleinzug war eine Riesenleistung\u201c, betonte Bundestrainer Ziegler und verwies auf Schnakes 3:0 gegen Jean Paul Montanus im Halbfinale, dem ersten Sieg gegen den Niederl\u00e4nder \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Juliane Wolf komplettierte mit ihrem dritten Platz (WK 8) den deutschen Medaillenregen. Sie verpasste gegen die Japanerin Yuri Tomono zwar den Finaleinzug, freute sich aber \u00fcber Bronze. Stephanie Grebe (WK6) musste sich gegen Katarzyna Marszal aus Polen bereits im Viertelfinale nach f\u00fcnf S\u00e4tzen geschlagen geben (2:3). Die anderen deutschen Starter*innen Jana Spegel, Nina Reck, Marlene Reeg, Mio Wagner, Jan Reinig und Benedikt M\u00fcller kamen nicht \u00fcber die Gruppenphase hinaus.<\/p>\n<p>Mit drei Titeln, einer Silber- und einer Bronzemedaille geh\u00f6rte Deutschland zu den erfolgreichsten Nationen des Turniers. Insbesondere Mikolaschek, Baus und Schmidberger unterstrichen in der Elite-Serie einmal mehr ihre Qualit\u00e4t und sendeten in der bereits laufenden Qualifikationsphase f\u00fcr die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr zugleich das n\u00e4chste starke Signal. Denn: Ver\u00e4nderte Qualifikationsrichtlinien f\u00fcr die WM machen jedes Turnier entscheidend \u2013 nur die Punkte im einj\u00e4hrigen Qualifikationszeitraum vor der WM z\u00e4hlen. Jeder Sieg bringt die deutschen Athlet*innen einer Teilnahme damit einen gro\u00dfen Schritt n\u00e4her.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcnf weitere Medaillen im Doppel<\/strong><\/p>\n<p>Im Herren-Doppel verpassten Schnake\/M\u00fcller (MD 14\/Viertelfinale) und Reinig mit dem Ukrainer Maksym Nikolenko (MD 18\/Gruppen-Aus) Edelmetall. Baus\/Schmidberger (MD 8) jubelten nach dem Finalsieger \u00fcber die Franzosen Florian Merrien\/Emeric Martin \u00fcber Gold. Bronze holte Br\u00fcchle mit dem Brasilianer Lucas Carvalhal (MD 8). Mikolaschek\/Spegel (WD 5-10) verpassten bei den Damen das K.-o.-Feld ebenso wie Schnake\/Reeg, Wagner\/Grebe, Reinig\/Wolf (XD 17-20) und M\u00fcller\/Reck im Mixed (XD 14). Grebe\/Wolf und Reck\/Reeg (WD 14-20) schafften es mit den geteilten dritten R\u00e4ngen ebenfalls aufs Podest (Bronze). Br\u00fcchle\/Mikolaschek (XD 7) nahmen Mixed-Gold mit nach Hause. <\/p>\n<p>Die Bilanz von f\u00fcnf goldenen, einer silbernen und vier bronzenen Medaillen (Einzel 3-1-1) konnte sich also sehen lassen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/results.ittf.com\/ittf-web-results\/html\/TTE5680\/results.html#\/knock-outs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alle Ergebnisse findet ihr auf der ITTF-Turnierseite.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Drei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille: Das deutsche Para-Team um Mikolaschek, Baus und Schmidberger gl\u00e4nzte beim Elite-Turnier&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":537979,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-537978","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115463557323907584","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537978","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=537978"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537978\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/537979"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=537978"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=537978"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=537978"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}