{"id":538266,"date":"2025-10-30T16:59:16","date_gmt":"2025-10-30T16:59:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/538266\/"},"modified":"2025-10-30T16:59:16","modified_gmt":"2025-10-30T16:59:16","slug":"deutschlands-wasserstoff-traum-platzt-regierung-scheitert-an-frankreich-pipeline","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/538266\/","title":{"rendered":"Deutschlands Wasserstoff-Traum platzt \u2013 Regierung scheitert an Frankreich-Pipeline"},"content":{"rendered":"<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Der Bundesrechnungshof (BRH) sieht in der Wasserstoffstrategie der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/bundesregierung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesregierung<\/a> massive finanzielle Risiken und fordert eine grundlegende \u00dcberarbeitung. Der Aufbau der Wasserstoffwirtschaft verlaufe bisher nicht nach Plan, erkl\u00e4rten die Rechnungspr\u00fcfer am Dienstag. \u201eDas gesetzliche Ziel einer m\u00f6glichst sicheren, preisg\u00fcnstigen, umweltvertr\u00e4glichen und klimaneutralen Versorgung mit <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/wasserstoff\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wasserstoff<\/a> (H2) liegt in weiter Ferne.\u201c<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die Zielsetzung f\u00fcr die Erzeugung von Wasserstoff in Deutschland bis 2030 werde die Bundesregierung nach jetzigem Stand nicht erreichen. \u201eAuch wird der erwartete Bedarf nicht durch Importe gedeckt werden k\u00f6nnen\u201c, f\u00fchrte der Bundesrechnungshof aus. Wo soll der \u201eChampagner der Energiewende\u201c \u2013 wie Kritiker ihn nennen \u2013 herkommen? Die Berliner Zeitung hat beim <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/bundeswirtschaftsministerium\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wirtschaftsministerium<\/a> nachgefragt. Im Mittelpunkt steht die unter Ex-Wirtschaftsminister <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/robert-habeck\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Robert Habeck<\/a> geplante und seit Jahren durch <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/frankreich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankreich<\/a> blockierte H2Med-Pipeline zwischen <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/portugal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Portugal<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/spanien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spanien<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/frankreich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankreich<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschland<\/a>.<\/p>\n<p>Ausbau des Wasserstoff-Kernnetzes verz\u00f6gert sich leicht<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Doch bevor importiert wird, muss Deutschland H2-ready werden. Das Kernnetz f\u00fcr Wasserstoff, das unterirdische Leitungssystem f\u00fcr das klimaneutrale Gas, befindet sich planm\u00e4\u00dfig noch mitten im Bau. Daf\u00fcr m\u00fcssen einige Erdgasumleitungen umgebaut werden. Andere Stra\u00dfen, wie die sogenannte <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/kfw-finanziert-wasserstoff-kernnetz-wie-gut-ist-der-osten-angebunden-li.2276600\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lausitz-Banane<\/a>\u00a0in Brandenburg, m\u00fcssen von Grund auf neu entstehen. Experten zufolge ist das Ziel der Inbetriebnahme im Jahr 2032 aber in Gefahr.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Das Kernnetz schreitet nur langsam voran. Einige kleine Streckenabschnitte sollen schon bis 2030 nutzbar sein. Doch die gro\u00dfen Korridore f\u00fcr die Gigaimporte werden erst zwischen 2032 und 2035 erwartet. Experten rechnen sogar damit, dass nach Bekanntgabe des Netzentwicklungsplans 2026 einige Streckenabschnitte wieder rausfallen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><img alt=\"Der Plan steht schon lange, jetzt auch die Finanzierung. Das Kernnetz f\u00fcr Wasserstoff in Deutschland ist im Bau.\" loading=\"lazy\" width=\"1851\" height=\"2777\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/f5eb1b32-9562-40b6-b25b-d357cdf009a6.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Der Plan steht schon lange, jetzt auch die Finanzierung. Das Kernnetz f\u00fcr Wasserstoff in Deutschland ist im Bau.Grafik: Berliner Zeitung. Quelle: FNB Gas<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Der Bundesrechnungshof fordert deshalb einen \u201eRealit\u00e4tscheck\u201c f\u00fcr die Wasserstoffstrategie, so schreiben die Autoren <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" href=\"https:\/\/www.bundesrechnungshof.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Berichte\/2025\/wasserstoffstrategie-volltext.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2\">in ihrer Untersuchung<\/a>. Es bestehe die Gefahr, dass das Wasserstoff-Vorhaben trotz staatlicher Dauerf\u00f6rderung scheitert. Die Nachfrage entwickle sich demnach langsamer als erwartet. Geringe Nachfrage f\u00fchrt zu geringem Angebot \u2013 und das h\u00e4lt die Preise hoch.\u00a0Noch ist Wasserstoff zu teuer.<\/p>\n<p>Deutschland will klimaneutralen Wasserstoff aus Spanien \u2013 Frankreich \u00f6ffnet sich<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die unter Ex-Wirtschaftsminister <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/robert-habeck\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Robert Habeck<\/a> denkbarste L\u00f6sung f\u00fcr einen nachhaltigen und st\u00e4ndigen Import von Wasserstoff war die H2Med-Pipeline von Spanien nach Deutschland. Im Fokus der Gr\u00fcnen stand die klimaneutrale Erzeugung des Gases. In Spanien scheint viel die Sonne, wodurch der Wasserstoff aus erneuerbarem Strom entstehen kann und dann per Pipeline nach Deutschland geliefert werden k\u00f6nnte \u2013 so die Theorie.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Doch Frankreich legte bisher stets ein Veto gegen den Bau der bisher fehlenden Pipeline-Verbindung zwischen <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/barcelona\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Barcelona<\/a> (Spanien) und <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/marseille\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Marseille<\/a> (Frankreich) ein. Der Grund: Die franz\u00f6sische Energiepolitik will mit Kernenergie hergestellten Wasserstoff ebenfalls als klimaneutral deklarieren. Diesen Kniefall wollte Habeck in Br\u00fcssel nie machen. <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/katherina-reiche\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Katherina Reiche<\/a>\u00a0(<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/cdu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CDU<\/a>) hingegen betonte seit Amtsantritt immer wieder Technologieoffenheit. Sie m\u00fcsste daher eine breitere Verhandlungsmasse mitbringen, sagten mit den Angelegenheiten vertraute Personen der Berliner Zeitung im Mai.<\/p>\n<p><img alt=\"Das mit 20 Gasmotoren arbeitende Kieler K\u00fcstenkraftwerk soll von 2035 an klimaneutral mit Wasserstoff betrieben werden.\" loading=\"lazy\" width=\"6144\" height=\"4096\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/d1655d7c-e676-49c9-8b91-5f617f0494e7.jpg\"\/><\/p>\n<p>Das mit 20 Gasmotoren arbeitende Kieler K\u00fcstenkraftwerk soll von 2035 an klimaneutral mit Wasserstoff betrieben werden.Frank Molter\/dpa<\/p>\n<p>Reiches Energieministerium: S\u00fcdwestkorridor wurde von allen Seiten \u201ebegr\u00fc\u00dft\u201c \u2013 Umsetzung unklar<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die beim Deutsch-Franz\u00f6sischen Ministerrat (DFMR) am 29. August in Toulon angenommene deutsch-franz\u00f6sische Wirtschaftsagenda benennt den S\u00fcdwestkorridor als \u201edeutsch-franz\u00f6sisches Flaggschiffprojekt\u201c. Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums teilte der Berliner Zeitung am Donnerstag mit: \u201eDeutschland und Frankreich haben sich darauf verst\u00e4ndigt, den S\u00fcdwestkorridor nun z\u00fcgig umzusetzen.\u201c Dies sei auch von der spanischen und der portugiesischen Regierung \u201edankbar registriert\u201c worden. Auch die am Aufbau des S\u00fcdwestkorridors (H2Med) beteiligten franz\u00f6sischen Fernnetzbetreiber Enag\u00e1s, OGE, NaTran, Ter\u00e9ga und Ren h\u00e4tten dies au\u00dferordentlich begr\u00fc\u00dft, so Reiches Sprecher Tim-Niklas Wentzel.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Den mahnenden Bericht des Bundesrechnungshofes habe Reiches Ministerium \u201ezur Kenntnis genommen\u201c. Die darin enthaltenen Empfehlungen w\u00fcrden sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft. \u201eDie Bundesregierung teilt die Notwendigkeit einer ehrlichen Bestandsaufnahme der Energiewende ebenfalls.\u201c Man habe deshalb ein umfassendes Monitoring in Auftrag gegeben, das auch den Wasserstoff-Hochlauf zum Gegenstand gehabt habe. Der abschlie\u00dfende Monitoringbericht sei am 15. September ver\u00f6ffentlicht worden. \u201eDie Arbeiten hieran haben sich mit dem Bericht des Bundesrechnungshofes, an dem seit Beginn des Jahres gearbeitet wurde, \u00fcberschnitten\u201c, so der Sprecher. Reiches Ministerium zeigt sich zuversichtlich.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Noch gibt es keine Baugenehmigung f\u00fcr die Pipeline zwischen Marseille und Barcelona. Ebenfalls ungekl\u00e4rt ist, inwieweit franz\u00f6sischer Atomenergie-Wasserstoff \u2013 mit der Farbe Blau gekennzeichnet \u2013 nach Deutschland flie\u00dfen soll. Wie viel \u201egr\u00fcner\u201c Wasserstoff aus Spanien\u00a0wird am Ende \u00fcberhaupt in der deutschen Stahlproduktion ankommen? F\u00fcr Reiches technologieoffenes Ministerium scheint diese Debatte kein Problem mehr zu sein. \u201eDie derzeitige Definition von gr\u00fcnem Wasserstoff auf <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/eu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU<\/a>-Ebene ist zu streng und komplex. Wir setzen uns f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Flexibilit\u00e4t ein.\u201c<\/p>\n<p>Ab 2029 soll gr\u00fcner Wasserstoff aus Frankreich ins Saarland kommen<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">\u00dcber die bereits bestehende mosaHYc-Pipeline in Nordfrankreich soll bereits gr\u00fcner Wasserstoff nach Deutschland flie\u00dfen. Im Saarland hat die Stahlindustrie einen Importvertrag von 6000 Tonnen ab dem Jahr 2029 mit dem franz\u00f6sischen Lieferanten Verso Energy abgeschlossen. Auf franz\u00f6sischer Seite sollen die Netzentgelte bereits eingepreist sein. Auf deutscher Seite bezahlt Saarstahl \u00fcber die Finanzierung des deutschen Kernnetzes. Im\u00a0<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/saarland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Saarland<\/a>\u00a0ist das nur dank privater Investitionen und Bundeshilfe m\u00f6glich. F\u00fcr die franz\u00f6sische Wirtschaft also ein guter Deal. Warum stimmt sie nicht der Pipeline zwischen Marseille und Barcelona endlich zu?<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Ende September wurde der Dialog zwischen den deutschen und franz\u00f6sischen Arbeitsgruppen \u00fcber \u201eDe-Risking\u201c-Ma\u00dfnahmen wieder aufgenommen. Bei der H2Med-Pipeline sind Portugal, Spanien, Frankreich und Deutschland involviert. Im Sommer gab es zu diesem Vorhaben kaum Austausch. Inzwischen werden in der Allianz spanische Erzeuger von Wasserstoff mit deutschen Abnehmern zusammengebracht. Doch wieso wird nicht gebaut?<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Wie das Wirtschaftsministerium auf Anfrage der Berliner Zeitung mitteilte, werde die Infrastruktur inklusive des Wasserstoff-Kernnetzes und der Importkorridore \u201estufenweise und in enger Abstimmung mit der Nachfrageseite\u201c aufgebaut.<\/p>\n<p>Bundesrechnungshof kritisiert Katherina Reiche wegen Gaskraftwerken<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Der Bundesrechnungshof fordert jedenfalls einen \u201eRealit\u00e4tscheck\u201c f\u00fcr die Wasserstoffstrategie. In seinem Bericht kritisiert er zudem, dass es nicht zutr\u00e4glich sei, dass Reiche beim Bau neuer Gaskraftwerke nun nicht mehr vorschreiben will, dass diese auf Wasserstoff umger\u00fcstet werden k\u00f6nnen. Dadurch fehle \u201eein wesentlicher Nachfrageimpuls\u201c.<\/p>\n<p><img alt=\"W\u00e4hrend die Pipelines noch im Bau sind, funktioniert der Wasserstofftransport per Lkw und Zug bereits in der Praxis.\" loading=\"lazy\" width=\"6144\" height=\"4096\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/dc50becc-ff29-4f88-97f4-c37508279773.jpg\"\/><\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Pipelines noch im Bau sind, funktioniert der Wasserstofftransport per Lkw und Zug bereits in der Praxis.Philipp von Ditfurth\/dpa<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Auch zur Klimaschutzwirkung zogen die Experten eine n\u00fcchterne Bilanz. \u201eInsbesondere beim Import von gr\u00fcnem Wasserstoff k\u00f6nnen erhebliche Vorkettenemissionen entstehen\u201c, erkl\u00e4rte der BRH. Zudem habe die Bundesregierung bei internationalen Ausschreibungen Zugest\u00e4ndnisse bei Nachhaltigkeit gemacht, um \u00fcberhaupt ausreichend Gebote zu erhalten.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Zugleich werde weiterhin an einem \u201ezu ambitionierten\u201c Ausbauplan f\u00fcr das Wasserstoff-Kernnetz festgehalten. Dieser m\u00fcsse an die tats\u00e4chliche Entwicklung von Angebot und Nachfrage angepasst werden. \u201eDie Bundesregierung muss jetzt handeln und ihre Wasserstoffstrategie grundlegend \u00fcberarbeiten\u201c, forderte der Pr\u00e4sident des Rechnungshofs, Kay Scheller. Nur so k\u00f6nnte sie das Ziel der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/klimaneutralitaet\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klimaneutralit\u00e4t<\/a> bis 2045 erreichen.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ article_paragraph_end-of-article-icon__tzjPO\">Haben Sie Feedback? Schreiben Sie uns gern! <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/mailto:briefe@berliner-zeitung.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">briefe@berliner-zeitung.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Bundesrechnungshof (BRH) sieht in der Wasserstoffstrategie der Bundesregierung massive finanzielle Risiken und fordert eine grundlegende \u00dcberarbeitung. 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