{"id":538360,"date":"2025-10-30T17:50:12","date_gmt":"2025-10-30T17:50:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/538360\/"},"modified":"2025-10-30T17:50:12","modified_gmt":"2025-10-30T17:50:12","slug":"grosses-update-fuer-canva-affinity-wird-kostenlos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/538360\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfes Update f\u00fcr Canva, Affinity wird kostenlos"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              Gro\u00dfes Update f\u00fcr Canva, Affinity wird kostenlos<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Major-Update-for-Canva-Affinity-Becomes-Free-10964820.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Beim Grafikdesign-Dienst <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tipps-tricks\/Was-ist-Canva-10225958.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Canva<\/a> aus Australien tut sich was: Er hat das sogenannte Creative Operating System vorgestellt, das die Visual Suite, das Hauptprodukt des Unternehmens, nochmals st\u00e4rker mit den eigenen KI-Tools vernetzt. Die Designsoftware f\u00fcr visuelle Kommunikation will damit noch mehr Gestaltungsaufgaben in einer L\u00f6sung abdecken. Neben Pr\u00e4sentationen, Social-Media-Grafiken, Videos, Druckerzeugnissen und statischen Websites lassen sich mit dem Gestaltungswerkzeug nun auch E-Mails gestalten, interaktive Formulare umsetzen, Tabellen mit Code auswerten und Kampagnenerfolge messen. Neuigkeiten gibt es auch bei den Affinity-Kreativprodukten, die mittlerweile zu Canva geh\u00f6ren, nachdem <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Mehr-Konkurrenz-fuer-Adobe-Canva-kauft-Affinity-Entwickler-Serif-9667401.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Software-Hersteller Serif von den Australiern im Jahr 2024 \u00fcbernommen<\/a> worden war.<\/p>\n<p>Eigenes KI-Modell<\/p>\n<p>Canva legt unter seine Tools der Visual Suite, die wie gehabt via Web erreichbar sind, eine KI-Schicht, sodass Anwender \u00fcberall den KI-Chat um Unterst\u00fctzung bitten k\u00f6nnen. Die Basis liefert ein KI-Modell, das Canva als das &#8222;weltweit erste Design Model&#8220; bezeichnet. Es soll durch ein besonderes Training die Komplexit\u00e4t des Designs verstehen. So k\u00f6nne es automatisch den Stil eines Designs anpassen und f\u00fcr markentreues Design sorgen und dabei den Kontext der bestehenden Grafik ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Auch eigenst\u00e4ndige Layouts, die vollst\u00e4ndig bearbeitbar sind, mache das Modell m\u00f6glich, so Canva. Zudem erstellt die teilweise mittels Credits abgerechnete KI auch 3D-Modelle. Im Chat kann man mit &#8222;@Canva&#8220; beispielsweise um alternative Designvorschl\u00e4ge und Textverbesserungen bitten und diese umsetzen lassen.<\/p>\n<p>E-Mails und Formulare<\/p>\n<p>Im neuen Designwerkzeug k\u00f6nnen Teams aufwendig gestaltete Marketing-E-Mails oder Newsletter umsetzen. F\u00fcr das Versenden ist offenbar weiterhin eine zus\u00e4tzliche L\u00f6sung vonn\u00f6ten, in die man die zuvor exportierte HTML-Datei importiert.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/9\/6\/7\/2\/2\/9\/301025_Bildmaterial_Canva_stellt_sein_Creative_OS_vor_03-848efbb5305837c1.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Oberfl\u00e4che von Canvas E-Mail-Designer mit HTML-Export\" height=\"1080\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1920 \/ 1080; object-fit: cover;\" width=\"1920\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Per HTML-Export gelangen die Kreationen des E-Mail-Designers in das bevorzugter Mailer-Tool.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Canva)\n    <\/p>\n<p>Mit &#8222;Forms&#8220; entstehen interaktive Formulare, die sich in Websites und anderen Designs nutzen lassen. Damit k\u00f6nnen direkt innerhalb von Canva Feedback-Formulare, Umfragen, Quiz oder Buchungen erstellt werden. Die erfassten Daten speichert das System in der hauseigenen Tabellenkalkulation &#8222;Canva Sheets&#8220;.<\/p>\n<p>Diese Tabellen lassen sich nunmehr mit der KI-gest\u00fctzten Coding-Umgebung &#8222;Canva Code&#8220; koppeln, um interaktive, datengesteuerte Widgets wie Live-Dashboards, Kalkulationen oder Lernkarten zu erstellen.<\/p>\n<p>Neuer Video-Editor<\/p>\n<p>Das laut Canva ebenfalls neu entwickelte Videoschnittwerkzeug &#8222;Video 2.0&#8220; erh\u00e4lt eine neue Bibliothek mit Vorlagen f\u00fcr schnelle Ergebnisse. Man kann jetzt auch direkt mit eigenen Inhalten starten.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/9\/6\/7\/2\/2\/9\/301025_Bildmaterial_Canva_stellt_sein_Creative_OS_vor_04-11d7935ff8e02b16.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Der Video-Editor von Canva.\" height=\"1080\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1920 \/ 1080; object-fit: cover;\" width=\"1920\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Die neue Timeline soll die Videobearbeitung vereinfachen.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Canva)\n    <\/p>\n<p>Der Editor bietet eine neue Timeline, die das Trimmen, Synchronisieren und \u00dcberlagern von Videomaterial erleichtern soll. Die KI-Integration soll helfen, Bearbeitungen und Effekte zu automatisieren.<\/p>\n<p>Marketing-Tools<\/p>\n<p>Mit Canva erstellte und etwa bei Facebook geschaltete Anzeigen k\u00f6nnen \u00fcber &#8222;Canva Grow&#8220; nun in Echtzeit verfolgt werden. So soll man Werbeinhalte schnell optimieren k\u00f6nnen, wenn der Erfolg ausbleibt. Eine KI lernt aus den ermittelten Leistungsdaten und erstellt auf Wunsch neue Varianten.<\/p>\n<p>Interessant f\u00fcr auf ihr Branding bedachte Unternehmen: Im neuen &#8222;Markensystem&#8220; sammeln Teams alles Wichtige zu einer Marke. Dazu z\u00e4hlen Schriftarten, Farben, Logos und Vorlagen. Das soll konsistente Auftritte \u00fcber alle Designs hinweg gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Affinity wird kostenlos<\/p>\n<p>Canva hatte im M\u00e4rz 2024 das britische Entwicklerstudio Serif \u00fcbernommen, das insbesondere f\u00fcr die <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/iPhone-und-iPad-20-Top-Apps-ohne-Abo-9311840.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">beliebten Einmalkauf-Alternativen<\/a> zu Adobes Grafiksuite bekannt ist. Affinity Photo, Designer und Publisher haben f\u00fcr viele Grafiker die Programme Adobe Photoshop, Illustrator und InDesign abgel\u00f6st, die es nur im Abo gibt.<\/p>\n<p>Bis dato war unklar, was Canva mit dem Aufkauf letztlich anstellen w\u00fcrde. Die bef\u00fcrchtete Umstellung auf ein Abomodell hat sich aber nicht bewahrheitet. Canva bietet ab heute eine neue App namens &#8222;Affinity&#8220; kostenlos an. Sie vereint alle Funktionen von Photo, Designer und Publisher. Statt die App, wie bisher zu wechseln, schaltet man in den gew\u00fcnschten Vektor-, Pixel- oder Layout-Modus um. Die neue Gratis-App ersetzt die alten Apps, die schon <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Affinity-vor-Umbruch-und-ZR-Ansturm-Fotonews-der-Woche-41-2025-10750960.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">seit Anfang Oktober nicht mehr zum Verkauf angeboten<\/a> werden. Wer sie \u00fcber Apples App Store bezogen hat, kann sie aber weiterhin aus den K\u00e4ufen laden.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/9\/6\/7\/2\/2\/9\/301025_Bildmaterial_Canva_stellt_sein_Creative_OS_vor_02-c37310583e35a429.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Das Programm-Interface der Affnity-App. Es ist der Glitch-Effekt zu sehen.\" height=\"1080\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1920 \/ 1080; object-fit: cover;\" width=\"1920\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Die neue Affinity-App setzt wie bisher auf einen m\u00f6glichst nicht destruktiven Workflow.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Canva)\n    <\/p>\n<p>Besitzer der alten drei Apps konnten das bereits im Publisher ausprobieren. Schon von Beginn an nutzen alle drei Programme ein einheitliches Dateiformat, jedoch mit unterschiedlichen Endungen. Jetzt gibt es mit &#8222;.af&#8220; ein einheitliches Suffix. Bei Affinity handelt es sich weiterhin um eine rein offline nutzbare App. Sie richtet sich mehr an Profis, w\u00e4hrend Canva m\u00f6glichst einfach zu bedienen sein soll und auch unerfahrene Gestalter anspricht.<\/p>\n<p>Die Integration in den Canva-Kosmos ist nun auch gegeben \u2013 sie beginnt mit einem Export zu Canva und einer Anbindung an Canva AI, um Inhalte zu generieren. F\u00fcr die KI-Funktion ist jedoch ein kostenpflichtiger Premium-Account erforderlich. Eine tiefere Integration ist bereits in Aussicht gestellt, ob das Thema Abo g\u00e4nzlich vom Tisch ist, bleibt abzuwarten. Konkrete Neuerungen bei den Funktionen von Affinity hat Canva bis zum Redaktionsschluss nicht bekannt gegeben.<\/p>\n<p>Preise<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.canva.com\/de\/pricing\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Preisstruktur bleibt weitgehend unver\u00e4ndert<\/a>. Die kostenlose Basisversion &#8222;Canva Free&#8220; bietet 5\u00a0GByte Cloudspeicher sowie einigen Designvorlagen und KI-Werkzeuge. F\u00fcr die Pro-Version ruft Canva 110\u00a0Euro pro Person und Jahr auf. Sie bietet Stockmaterial, unbegrenzt viele Premiumvorlagen, mehr KI-Tools, 100\u00a0GByte Speicher und einen Kundendienst. Der neuen Business-Tarif ersetzt das Teams-Angebot und bietet f\u00fcr 160\u00a0Euro pro Jahr und Person 500\u00a0GByte Speicherplatz, zus\u00e4tzlichen KI-Credits, verg\u00fcnstige Drucke und Rechtemanagement.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:wre@heise.de\" title=\"Wolfgang Kreutz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wre<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gro\u00dfes Update f\u00fcr Canva, Affinity wird kostenlos close notice This article is also available in English. 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