{"id":538368,"date":"2025-10-30T17:54:15","date_gmt":"2025-10-30T17:54:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/538368\/"},"modified":"2025-10-30T17:54:15","modified_gmt":"2025-10-30T17:54:15","slug":"besuch-in-damaskus-wadephul-zurueckhaltend-bei-rueckfuehrung-von-syrern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/538368\/","title":{"rendered":"Besuch in Damaskus: Wadephul zur\u00fcckhaltend bei R\u00fcckf\u00fchrung von Syrern"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/al-sharaa-wadephul-100.jpg\" alt=\"Johann Wadephul und Ahmed al-Sharaa in Damaskus, Syrien\" title=\"Johann Wadephul und Ahmed al-Sharaa in Damaskus, Syrien | AFP\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 30.10.2025 16:49 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>In Syrien hat Au\u00dfenminister Wadephul ein kriegszerst\u00f6rtes Viertel besucht &#8211; und Erwartungen ged\u00e4mpft: R\u00fcckf\u00fchrungen von Fl\u00fcchtlingen dorthin seien &#8222;kurzfristig&#8220; nicht m\u00f6glich. Dem Land versprach er knapp 40 Millionen Euro an Hilfen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul hat sich bei seinem Besuch in Syrien zur\u00fcckhaltend zu raschen umfangreichen R\u00fcckf\u00fchrungen von syrischen Gefl\u00fcchteten in ihr Heimatland ge\u00e4u\u00dfert. &#8222;Kurzfristig k\u00f6nnen sie nicht zur\u00fcckkehren&#8220;, sagte der CDU-Politiker bei einem\u00a0Besuch in Harasta, einem w\u00e4hrend des syrischen B\u00fcrgerkriegs weitgehend zerst\u00f6rten Vorort der Hauptstadt Damaskus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein solch gro\u00dfes Ausma\u00df an Zerst\u00f6rung habe er pers\u00f6nlich noch nicht gesehen. &#8222;Hier k\u00f6nnen wirklich kaum Menschen richtig w\u00fcrdig leben&#8220;, so Wadephul. In Deutschland ausgebildete junge Syrer k\u00f6nnten frei entscheiden, welchen Weg sie w\u00e4hlten. &#8222;Jeder, der bei uns bleibt und sich bei uns in unsere Gesellschaft einbringt, integriert arbeitet,&#8220; sei weiterhin willkommen, so Wadephul. Zu R\u00fcckf\u00fchrungen einzelner schwerer Straft\u00e4ter sei das Ministerium mit dem syrischen Au\u00dfenministerium in Kontakt, sagte er.\u00a0<\/p>\n<p>    Syrien soll knapp 40 Millionen Euro erhalten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Au\u00dfenminister rief zu einem raschen Wiederaufbau Syriens auf. &#8222;Mit der \u00dcberwindung der Assad-Diktatur sind die Menschen in Syrien in eine neue Zeit aufgebrochen. Wir wollen sie jetzt dabei unterst\u00fctzen, die Zukunft ihres Landes selbst in die Hand zu nehmen&#8220;, sagte Wadephul zu dem Besuch.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Europa trage eine besondere Verantwortung, Deutschland solle dabei vorangehen, sagte er. Deutschland werde Syrien, Libanon und Jordanien angesichts der humanit\u00e4ren Krise in den L\u00e4ndern mit zus\u00e4tzlichen Hilfsmitteln in H\u00f6he von bis zu 52,6 Millionen Euro unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Von den zus\u00e4tzlichen Geldern entfallen nach Angaben des Ausw\u00e4rtigen Amts rund 39,4 Millionen Euro auf Syrien, 5,25 Millionen auf Libanon und acht Millionen Euro auf Jordanien. Die Mittel kommen humanit\u00e4ren internationalen Organisationen sowie Nichtregierungsorganisationen vor allem in den Bereichen Ern\u00e4hrungssicherung, Schutzma\u00dfnahmen, Unterk\u00fcnfte und Gesundheit zugute.<\/p>\n<p>    Deutschland unterst\u00fctzt Kurs der \u00dcbergangsregierung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wadephul hatte bei seinem aus Sicherheitsgr\u00fcnden zun\u00e4chst geheim gehaltenen ersten Besuch in Syrien zuvor Interimspr\u00e4sident Ahmed al-Scharaa und Au\u00dfenminister Asaad al-Schaibani getroffen. Al-Scharaa war im Dezember 2024 nach jahrelangem B\u00fcrgerkrieg an der Spitze der islamistischen HTS-Miliz an die Macht gekommen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wadephul dankte der \u00dcbergangsregierung f\u00fcr ihren Einsatz f\u00fcr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Deutschland unterst\u00fctze diesen Kurs und strebe wieder normale, freundschaftliche Beziehungen an. Die in Deutschland lebenden Syrer seien dabei eine &#8222;menschliche Br\u00fccke&#8220; zwischen beiden L\u00e4ndern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Seit dem Sturz von Langzeitmachthaber Baschar al-Assad versucht die \u00dcbergangsregierung, das Land wieder an die internationale Staatengemeinschaft anzuschlie\u00dfen. Die Sicherheitslage bleibt jedoch weiter un\u00fcbersichtlich. Die \u00dcbergangsregierung unter al-Scharaa bem\u00fcht sich um Stabilisierung und will ein &#8222;Syrien f\u00fcr alle&#8220; schaffen. Es kommt jedoch immer wieder zu Gewaltausbr\u00fcchen.<\/p>\n<p>    Wadephul fordert Einbeziehung aller B\u00fcrger<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Schon vor dem Treffen hatte Wadepuhl von der syrischen Regierung verlangt, dass sie den Menschen &#8222;ein Leben in W\u00fcrde und Sicherheit&#8220; garantieren m\u00fcsse. N\u00f6tig sei die Einbeziehung aller B\u00fcrger unabh\u00e4ngig von Geschlecht, religi\u00f6ser, ethnischer oder gesellschaftlicher Zugeh\u00f6rigkeit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wadephul hat auf seiner Reise bereits politische Gespr\u00e4che in Jordanien gef\u00fchrt, geplant ist auch ein Besuch im Libanon.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 30.10.2025 16:49 Uhr In Syrien hat Au\u00dfenminister Wadephul ein kriegszerst\u00f6rtes Viertel besucht &#8211; und Erwartungen ged\u00e4mpft: R\u00fcckf\u00fchrungen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":538369,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[13,14,15,12,58,10,8,9,11,30616],"class_list":{"0":"post-538368","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-syrien","13":"tag-top-news","14":"tag-top-meldungen","15":"tag-topmeldungen","16":"tag-topnews","17":"tag-wadephul"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115464402976265559","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/538368","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=538368"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/538368\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/538369"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=538368"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=538368"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=538368"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}