{"id":538603,"date":"2025-10-30T20:05:13","date_gmt":"2025-10-30T20:05:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/538603\/"},"modified":"2025-10-30T20:05:13","modified_gmt":"2025-10-30T20:05:13","slug":"bauarbeiten-fuer-die-schifffahrt-auf-dem-rhein-geplant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/538603\/","title":{"rendered":"Bauarbeiten f\u00fcr die Schifffahrt auf dem Rhein geplant"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Gro\u00dfe Mengen an G\u00fctern werden t\u00e4glich auf dem <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/rhein\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rhein<\/a> transportiert. Dazu geh\u00f6ren zum Beispiel Steine, Erden oder auch Stahl. Um den Fluss als Wasserstra\u00dfe zu verbessern, soll auf einer L\u00e4nge von rund 46 Kilometern zwischen <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/dormagen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dormagen<\/a> und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duisburg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Duisburg<\/a> gebaut werden. Auch in D\u00fcsseldorf stehen Arbeiten an \u2013 wichtig wird etwa das Rheinknie an der Lausward. Eine \u00f6kologische Ausgleichsfl\u00e4che ist au\u00dferdem in der Urdenbacher K\u00e4mpe geplant.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">An der Lausward im Hafen flie\u00dft der Strom in einer ausgepr\u00e4gten S-Kurve. In diesem sogenannten Rheinknie ergibt sich aus Sicht des Wasserstra\u00dfen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Rhein ein Problem. So haben sich durch den Verlauf und die Str\u00f6mung Sand und Kies abgelagert. Dadurch bilde sich ein erh\u00f6hter Bereich in der Mitte des Flussbettes. \u201eEs besteht das Risiko, dass sich Schiffe aufgrund dieser Ablagerungen festfahren oder durch Grundber\u00fchrungen Schaden nehmen\u201c, hei\u00dft es vom WSA. Um den Neuss-D\u00fcsseldorfer Hafen sicher zu erreichen, k\u00f6nne so nur weniger Ladung aufgenommen werden. Das f\u00fchre wiederum dazu, dass insgesamt mehr Fahrten notwendig seien.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nun sollen Ma\u00dfnahmen umgesetzt werden, die diese \u201eFehlstelle\u201c im D\u00fcsseldorfer Rhein dauerhaft beheben. \u201eGeplant ist ein offenes L\u00e4ngswerk mit vier Bauwerken\u201c, hei\u00dft es vom WSA. Die Bauwerke sollen Einfluss auf die Str\u00f6mungsverh\u00e4ltnisse nehmen, sodass vor Ort keine \u201eFehlstelle\u201c mehr entsteht. Zudem sollen mit einem Spezialschiff die abgelagerten Sedimente abgebaggert werden. Die Fahrrinne wird so um 30 Zentimeter auf 2,80 Meter vertieft.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als \u00f6kologischer Ausgleich soll im Naturschutzgebiet Urdenbacher K\u00e4mpe eine breite, flache Flutrinne angelegt werden. Ab einem bestimmten Wasserstand w\u00fcrde diese durchstr\u00f6mt. \u201eBei niedrigeren Wasserst\u00e4nden bleibt sie \u00fcber den Urdenbacher Altrhein mit dem Rhein verbunden\u201c, so das WSA. \u201eJe nach Wasserf\u00fchrung des Rheins steht in einem gewissen Teil der Rinne Wasser und es kann sich eine auentypische Vegetation entwickeln.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Pl\u00e4ne f\u00fcr das D\u00fcsseldorfer Rheinknie und die Urdenbacher K\u00e4mpe wurden jetzt bei einer sogenannten \u201efr\u00fchen \u00d6ffentlichkeitsbeteiligung\u201c interessierten Besuchern vorgestellt. Bis die Arbeiten tats\u00e4chlich umgesetzt werden, wird es noch dauern. 2026 und 2027 sollen zun\u00e4chst das Planfeststellungsverfahren vorbereitet und eine Umweltvertr\u00e4glichkeitsuntersuchung durchgef\u00fchrt werden. Erst danach kann gebaut werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die geplanten Arbeiten mitten in der Landeshauptstadt bilden den zweiten Teilabschnitt des Gesamtprojekts \u201eW27\u201c. Dieses soll die Rheinsohle zwischen Dormagen und Duisburg stabilisieren sowie die sogenannte Abladung verbessern. In der Binnenschifffahrt ist die \u201eAbladetiefe\u201c entscheidend, weil sie bestimmt, wie viel Ladung ein <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/schiff\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schiff<\/a> sicher transportieren kann, ohne den Flussboden zu ber\u00fchren. \u201eJe mehr Ladung das Schiff transportiert, desto tiefer liegt es im Wasser \u2013 die Abladetiefe nimmt zu\u201c, so das WSA Rhein. Ziele des Gro\u00dfprojektes seien, Transportkapazit\u00e4ten zu sichern, Transportkosten zu senken, eine Verkehrsverlagerung zu f\u00f6rdern, Flussauen zu stabilisieren und die Umwelt zu entlasten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Projekt \u201eW27\u201c wird im Bundesverkehrswegeplan 2030 als vordringlicher Bedarf eingestuft. Es ist in insgesamt vier Teilabschnitte gegliedert. Gestartet sind die Arbeiten bereits bei <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/krefeld\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Krefeld<\/a>. In den Blick genommen wird au\u00dferdem der Rhein zwischen D\u00fcsseldorf und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/meerbusch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meerbusch<\/a> sowie am Dormagener Stadtteil St\u00fcrzelberg \u2013 gegen\u00fcber befindet sich auf der Seite in der Landeshauptstadt unter anderem der Reisholzer Hafen. Dort soll eine Abladeverbesserung der Fahrrinne um 20 Zentimeter erreicht werden. Dieser Teilabschnitt 1 wird zuletzt umgesetzt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zwischen Meerbusch und Krefeld geht es darum, Ma\u00dfnahmen zur Verringerung der fortschreitenden Erosion der Rheinsohle in diesem Streckenabschnitt zu erarbeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gro\u00dfe Mengen an G\u00fctern werden t\u00e4glich auf dem Rhein transportiert. 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