{"id":538629,"date":"2025-10-30T20:18:31","date_gmt":"2025-10-30T20:18:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/538629\/"},"modified":"2025-10-30T20:18:31","modified_gmt":"2025-10-30T20:18:31","slug":"so-sollen-die-wohnhaeuser-auf-dem-dragonerareal-aussehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/538629\/","title":{"rendered":"So sollen die Wohnh\u00e4user auf dem Dragonerareal aussehen"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspCCnc\"><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/wer-darf-im-dragoner-areal-einziehen-5279515.html?icid=in-text-link_14701892\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vor sieben Jahren hat Berlin das geschichtstr\u00e4chtige Dragonerareal<\/a> in Kreuzberg vom Bund zur\u00fcckgekauft \u2013 nun steht fest, welche Architekturb\u00fcros f\u00fcnf Wohnh\u00e4user im dort geplanten Quartier entwerfen werden. Mit der Entscheidung f\u00fcr zwei Entw\u00fcrfe nimmt eines der zentral gelegenen Stadtentwicklungsprojekte Gestalt an, mitten im denkmalgesch\u00fctzten Ensemble zwischen Mehringdamm und Rathaus Kreuzberg. Dem Tagesspiegel liegen die Renderings der beiden Gewinnerentw\u00fcrfe exklusiv vorab vor. <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Diese kommen f\u00fcr zwei der geplanten Wohngeb\u00e4ude vom B\u00fcro <a href=\"https:\/\/undmica.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">&amp;Mica<\/a> aus Berlin und K\u00f6ln (Entwurf unten), drei weitere Geb\u00e4ude soll das B\u00fcro <a href=\"https:\/\/www.kadenplus.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">Kaden+<\/a> Architekten aus Berlin entwerfen (Entwurf im Titelbild). Die Vergabe war f\u00fcr das Baufeld S\u00fcd des Areals ausgeschrieben, das sich in zwei Abschnitte aufteilt \u2013 daher auch zwei siegreiche B\u00fcros. <\/p>\n<p> 240 Wohnungen sind in f\u00fcnf Holz-Hybridbauten geplant <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Insgesamt soll die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (<a href=\"https:\/\/www.wbm.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">WBM<\/a>) in diesem s\u00fcdlichen Baufeld 240 Wohnungen bauen, verteilt auf besagte f\u00fcnf Geb\u00e4ude. Mehr als 60 Architekturb\u00fcros aus dem In- und Ausland hatten laut WBM Entw\u00fcrfe eingereicht, ausgew\u00e4hlt hat eine Jury aus Fachleuten, Zivilgesellschaft und Vertreter:innen der Senatsbauverwaltung und des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/dragonerareal-los-a-mica-720.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14704517\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspB0ml\"\/> Begr\u00fcnter Kubus und ebenfalls eine Wellblechfassade: Mit diesem Entwurf f\u00fcr das Dragonerareal \u00fcberzeugte das B\u00fcro &amp;Mica die Jury. <\/p>\n<p class=\"tspAHge\"> \u00a9 &amp;MICA Architekten <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">An dem geschichtstr\u00e4chtigen Ort sollen nicht nur einige Hundert Menschen wohnen, auch kleine Gewerbe finden laut WBM Platz, in den Entw\u00fcrfen ist etwa ein Caf\u00e9 vorgeschlagen.  <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Eines haben beide Gewinnerentw\u00fcrfe gemeinsam: Es sind Holz-Hybridbauten, die tragende Struktur ist ein Mix aus Holz und Stahlbeton. Die Bauweise schone Ressourcen und bindet CO\u2082, hei\u00dft es von der WBM.  <\/p>\n<p> Holz wird an den Decken und an einer Fassade sichtbar <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Das Berliner B\u00fcro Kaden+ hat sich seit Jahrzehnten auf die Bauweise spezialisiert, in Heilbronn das derzeit h\u00f6chste Holzhaus Deutschlands gebaut. Im Innenraum soll das Holz in Massivholzdecken und St\u00fctzen sichtbar sein \u2013 bei mindestens einem Bau in den Renderings auch nach au\u00dfen in einer vor vergrauten Holzfassade, \u201edie den Alterungsprozess schon vorwegnimmt\u201c und die Fassade auf diese Weise sch\u00fctzen soll, wie B\u00fcrogr\u00fcnder Tom Kaden dem Tagesspiegel sagt. <\/p>\n<p>Bezirke-Newsletter: Friedrichshain-Kreuzberg<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/icon-friedrichshain-kreuzberg.png\" alt=\"\" class=\"tspCWhi\"\/><\/p>\n<p class=\"tspCWpn\"> Mehr Neuigkeiten zum Bezirk gibt es in unserem Newsletter \u2014 jede Woche per E-Mail. <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Holzhybridbau gilt im Baupreis als etwas teurer als reiner Betonbau, im Lebenszyklus aber als nachhaltiger. Und: Weil Holztafeln weitgehend mit D\u00e4mmung und Fenster vorgefertigt werden k\u00f6nnen, verk\u00fcrzt sich oft die Bauzeit, was Kosten spart. Die Bauweise erm\u00f6glicht laut Kaden zudem, die Grundrisse sp\u00e4ter zu anderen Wohnungsgr\u00f6\u00dfen anzupassen. G\u00fcnstiger mache das Bauen laut Kaden auch der Ansatz, alle drei Geb\u00e4ude nach dem gleichen statischen Grundprinzip und den gleichen Wandaufbauten zu entwerfen.<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Wo die Mietpreise rangieren werden, ist laut WBM noch nicht absehbar. Es befinden sich in den Geb\u00e4uden auch gef\u00f6rderte Wohnungen. <\/p>\n<p> Wellblechfassaden und gelbe Ziegel als Referenz an die Geschichte <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Besonders auffallen d\u00fcrften aber andere Fassaden: Sie bestehen teils aus Wellblech. Das Material verweise auf die Geschichte des Orts, sagt Kaden. Der sei von Gewerbe gepr\u00e4gt. Neben der Nachhaltigkeit war laut WBM der Umgang mit den denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4uden der <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/bruchig-wild-geschichtstrachtig-die-47-hektar-grosse-ex-kaserne-die-mitten-in-kreuzberg-versteckt-ist-539703.html?icid=in-text-link_14701892\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ehemaligen Dragonerkaserne<\/a> nebenan entscheidend. <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Nach der Aufl\u00f6sung des ersten Garde-Dragoner-Regiments wurde das Gel\u00e4nde zum Gewerbehof umgewidmet und unter anderem Standort der Autoindustrie. W\u00e4hrend der Zeit des Nationalsozialismus wurden auf dem Gel\u00e4nde Zwangsarbeiter:innen eingesetzt, etwa f\u00fcr die R\u00fcstungsproduktion. Heute soll das Areal als Teil des Rathausblocks mit Genossenschaften zu einem gemeinwohlorientierten Stadtquartier werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/das-dragonerareal030-am-mehringdamm-in-berlin-kreuzberg-01-02-2024-berlin-ger-uebersicht-des-des-are.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-14708075\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspB0ml\"\/> Das Dragonerareal am Mehringdamm in Kreuzberg soll zum Wohnquartier werden.  <\/p>\n<p class=\"tspAHge\"> \u00a9 IMAGO\/Dirk Sattler <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Um an diese Geschichte zu erinnern, will Kaden+ die gelben Ziegel von Stallgeb\u00e4uden nutzen, um Erdgeschossfassaden zu verklinkern: \u201eWir wollen Geb\u00e4ude nicht wie Ufos auf diesem Ort landen lassen, sondern vorsichtig damit umzugehen\u201c, sagt Tom Kaden. <\/p>\n<p> Vorh\u00e4nge au\u00dfen? Sieht man in Berlin immer h\u00e4ufiger <\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Au\u00dfen planen die Architekt:innen vorgeh\u00e4ngte Ger\u00fcste mit Balkonen und Vorh\u00e4ngen \u2013 letztere sind neben Wellblech noch ein Merkmal, das zunehmend im Stadtbild zu sehen ist. Damit soll sich der Wohnraum ins Freie \u00f6ffnen, sagt Kaden. All das st\u00fcnde aber, wie auch die begr\u00fcnte Fassade, unter Vorbehalt. <\/p>\n<p> Das Dragonerareal in Kreuzberg wird zum Wohnquartier: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/berliner-wirtschaft\/kaum-genossenschaften-mehr-wie-der-schwarz-rote-senat-den-kurs-furs-kreuzberger-dragonerareal-andert-12491978.html?icid=topic-list_14701892___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCKn0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kaum Genossenschaften mehr Wie der schwarz-rote Senat den Kurs f\u00fcrs Kreuzberger Dragonerareal \u00e4ndert <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/so-konnte-kreuzbergs-neues-quartier-aussehen-5352283.html?icid=topic-list_14701892___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCKn0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pl\u00e4ne f\u00fcr das Dragoner Areal vorgestellt So k\u00f6nnte Kreuzbergs neues Quartier aussehen <\/a><\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">WBM-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Steffen Helbig geht davon aus, dass das Bebauungsplanverfahren f\u00fcr das Areal bis 2026 abgeschlossen sein, der Hochbau 2027 starten wird. Die WBM entwickelt auch noch ein Wohnhochhaus und das Baufeld Nord, wird damit nun insgesamt 372 Wohnungen bauen, davon 186 als gef\u00f6rderte Einheiten. All das soll Ende 2030 fertig sein.<\/p>\n<p class=\"tspCCnc\">Zuletzt hatte es<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/berliner-wirtschaft\/kaum-genossenschaften-mehr-wie-der-schwarz-rote-senat-den-kurs-furs-kreuzberger-dragonerareal-andert-12491978.html?icid=in-text-link_14701892\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Streit um das Dragonerareal zwischen Genossenschaften, Bezirk und Senatsbauverwaltung gegeben<\/a>, weil letztere den Genossenschaften auf einem Baufeld weniger und der landeseigenen WBM mehr Fl\u00e4chen einr\u00e4umen wollte als vorgesehen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor sieben Jahren hat Berlin das geschichtstr\u00e4chtige Dragonerareal in Kreuzberg vom Bund zur\u00fcckgekauft \u2013 nun steht fest, welche&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":538630,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30,1420,12385],"class_list":{"0":"post-538629","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-koeln","12":"tag-wohnen-in-berlin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115464969456423143","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/538629","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=538629"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/538629\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/538630"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=538629"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=538629"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=538629"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}