{"id":538990,"date":"2025-10-30T23:48:16","date_gmt":"2025-10-30T23:48:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/538990\/"},"modified":"2025-10-30T23:48:16","modified_gmt":"2025-10-30T23:48:16","slug":"fuer-5000-dollar-nach-europa-sudans-kollaps-treibt-millionen-in-die-flucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/538990\/","title":{"rendered":"F\u00fcr 5000 Dollar nach Europa \u2013 Sudans Kollaps treibt Millionen in die Flucht"},"content":{"rendered":"<p>Im ostafrikanischen Land Sudan ist nun die Region Darfur an die Rebellenmiliz RSF gefallen. Die UN sprechen von der \u201egr\u00f6\u00dften humanit\u00e4ren Krise der Welt\u201c. Hungernde Bewohner tr\u00e4umen von Europa. Ob es zu gr\u00f6\u00dferen Fluchtbewegungen kommt, h\u00e4ngt von einem Faktor ab.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Das Video, das ein Informant der WELT aus der sudanesischen Stadt Al-Faschir geschickt hat, ist erschreckend. Sieben M\u00e4nner sitzen auf dem Boden, offenbar hatten sie aufseiten der Armee gegen die paramilit\u00e4rischen<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article68ffe97e59e2e0975070da03\/sudan-rsf-miliz-erobert-letzte-grossstadt-in-region-darfur-berichte-ueber-graeueltaten.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article68ffe97e59e2e0975070da03\/sudan-rsf-miliz-erobert-letzte-grossstadt-in-region-darfur-berichte-ueber-graeueltaten.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> Rapid Support Forces<\/a> (RSF) gek\u00e4mpft. Jetzt sind sie in Gefangenschaft geraten, weil die Miliz am Wochenende die Stadt erobern konnte.  \u201eSind Zivilisten unter euch?\u201c, ruft eine Stimme. Die M\u00e4nner verneinen. Dann sollen sie offenbar an einen anderen Ort gehen. Die M\u00e4nner greifen nach ihren Wasserkanistern, stehen auf \u2013 kurz darauf werden sie von hinten erschossen. In sozialen Netzwerken kursieren zahlreiche \u00e4hnliche Videos, deren Authentizit\u00e4t sich nicht immer pr\u00fcfen l\u00e4sst, deren Darstellungen jedoch mit Berichten Geflohener \u00fcbereinstimmen.<\/p>\n<p>Nach Angaben sudanesischer \u00c4rzteorganisationen wurden in den vergangenen Tagen in Al-Faschir nicht nur K\u00e4mpfer, sondern auch zahlreiche Zivilisten get\u00f6tet. Krankenh\u00e4user und Apotheken, die bis zuletzt versuchten, eine Grundversorgung aufrechtzuerhalten, seien gepl\u00fcndert worden. Menschenrechtsgruppen berichten zudem von mehr als 1000 Festnahmen. UN-Vertreter sprachen von \u201esehr glaubw\u00fcrdigen Hinweisen auf Kriegsverbrechen\u201c.<\/p>\n<p>In Al-Faschir lebten zuletzt rund 260.000 Menschen in akuter Not \u2013 etwa die H\u00e4lfte von ihnen Kinder. Sie sa\u00dfen in der belagerten Stadt fest, ohne Wasser, Nahrung oder medizinische Versorgung. Der Leiter des UN-Nothilfeb\u00fcros, Tom Fletcher, forderte \u201esicheren, schnellen und ungehinderten Zugang f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe\u201c, um der in der Stadt verbliebenen Bev\u00f6lkerung zu helfen.<\/p>\n<p>Mit ihrer am Sonntag vermeldeten Einnahme von Al-Faschir kontrolliert die RSF nun nahezu vollst\u00e4ndig Darfur im Westen des Landes, ein Gebiet ungef\u00e4hr so gro\u00df wie Frankreich. Die Armee h\u00e4lt weiterhin Teile des Ostens und Nordens, kann dort jedoch vielerorts kaum Verwaltung oder \u00f6ffentliche Versorgung gew\u00e4hrleisten. Rund 25 Millionen Menschen \u2013 etwa die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung \u2013 leiden laut UN unter Hunger. Mindestens 50.000 kamen im Verlauf des Krieges ums Leben, einige Sch\u00e4tzungen gehen von bis zu 150.000 Toten aus. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.unicef.org\/press-releases\/sudan-worlds-largest-humanitarian-crisis-and-children-are-paying-highest-price%C2%A0\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.unicef.org\/press-releases\/sudan-worlds-largest-humanitarian-crisis-and-children-are-paying-highest-price%C2%A0&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">UN-Organisationen wie Unicef sprechen l\u00e4ngst von der \u201egr\u00f6\u00dften humanit\u00e4ren Krise der Welt\u201c. <\/a><\/p>\n<p>Viele Familien versuchen, in Nachbarstaaten Zuflucht zu finden. <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/data.unhcr.org\/en\/situations\/sudansituation\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/data.unhcr.org\/en\/situations\/sudansituation&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Rund vier Millionen Sudanesen<\/a> sind seit Beginn des Krieges in L\u00e4nder wie Tschad, \u00c4gypten, S\u00fcdsudan oder \u00c4thiopien geflohen. Die Mehrheit bleibt also in der Region \u2013 aufgrund geografischer N\u00e4he, der Kosten und famili\u00e4rer Netzwerke. \u201eEs ist nicht der Wille, der Menschen daran hindert, vermehrt in Industrienationen zu fliehen, sondern es sind die finanziellen Mittel\u201c, sagt Hafiz Ismail Mohamed von der sudanesischen Denkfabrik Justice Africa.<\/p>\n<p> \u201eUm nach Europa zu gelangen, braucht man mindestens 5000 Dollar. Das haben die meisten Menschen nicht.\u201c Viele jener, die aus dem Sudan in die Grenzregionen der Nachbarl\u00e4nder gefl\u00fcchtet seien, h\u00e4tten schlicht keine Alternative gehabt. \u201eWer die M\u00f6glichkeit hatte, in besser entwickelte L\u00e4nder zu fl\u00fcchten, hat das zu Beginn des Krieges getan.\u201c <\/p>\n<p>Die Vorstellung, dass eine gro\u00dfe Zahl Sudanesen bald nach Europa aufbrechen werde, sei daher irref\u00fchrend. \u201eEs wird keinen pl\u00f6tzlichen Exodus geben. Vielleicht ein bis zweitausend Menschen\u201c, so Mohamed. \u201eDie sudanesische Diaspora ist ersch\u00f6pft. Die meisten Familien in Sudan leben inzwischen von \u00dcberweisungen von Verwandten im Ausland. Aber auch diese Menschen haben keine R\u00fccklagen mehr.\u201c<\/p>\n<p>Flucht in die Nachbarl\u00e4nder<\/p>\n<p>Mit Blick auf m\u00f6gliche Fluchtbewegungen nach Europa erwartet auch <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.kas.de\/de\/mitarbeiter\/detail\/-\/content\/ulf-laessing-1\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.kas.de\/de\/mitarbeiter\/detail\/-\/content\/ulf-laessing-1&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Ulf Laessing, <\/a>Leiter des Sahel-Programms der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, zun\u00e4chst keinen signifikanten Anstieg infolge der j\u00fcngsten Entwicklung in Darfur. \u201eDie meisten Fl\u00fcchtlinge werden weiterhin in den Nachbarl\u00e4ndern Zuflucht suchen\u201c, sagt Laessing. So wie seit Kriegsbeginn im April 2023.<\/p>\n<p>Zuletzt hatte es nach der Einnahme von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article68c54da3f313976149c6e398\/Krieg-im-Sudan-Der-stille-Untergang-einer-2500-Jahre-alten-Zivilisation.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article68c54da3f313976149c6e398\/Krieg-im-Sudan-Der-stille-Untergang-einer-2500-Jahre-alten-Zivilisation.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Khartum<\/a> durch die Armee im M\u00e4rz einen Schub gegeben. Damals seien nach Angaben von Helfern allein im Tschad zeitweise um die 15.000 Menschen pro Woche an der Grenze angekommen. Die Beh\u00f6rden h\u00e4tten dort sogar begonnen, die Ankommenden zu trennen: zwischen jenen, die als RSF-nah galten, und jenen, die vor der RSF flohen, \u201eum Konflikte in den Camps zu vermeiden\u201c.<\/p>\n<p>Gleichzeitig warnt Laessing vor den Folgen der anhaltenden K\u00fcrzungen internationaler Nothilfe. Das <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/fao\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/fao\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Weltern\u00e4hrungsprogramm der UN <\/a>habe bereits \u201edie Rationen halbiert\u201c \u2013 und werde dies voraussichtlich \u201enoch einmal im Januar\u201c tun, sagt er. \u201eDann stellt sich die Frage, was die Menschen machen. Viele k\u00f6nnen nicht zur\u00fcck in den Sudan. Und wenn es in den Lagern nicht reicht, werden einige versuchen, weiterzuziehen.\u201c Wenn der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/tschad\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/tschad\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tschad<\/a> destabilisiert wird, k\u00f6nne das dazu f\u00fchren, dass einige den Aufbruch in Richtung Mittelmeer zumindest riskieren. \u201eDas ist dann auch eine Frage, wie schnell sich Schleuser organisieren\u201c, so Laessing.<\/p>\n<p>Der Blick auf die Statistik offenbart einen Anstieg, wenn auch auf niedrigem Niveau. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2025 wurden in Europa 484 neu angekommene sudanesische Schutzsuchende registriert \u2013 etwa 38 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig wurden rund 900 Sudanesen auf dem Weg nach Europa von der libyschen K\u00fcstenwache abgefangen.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/christian-putsch\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/christian-putsch\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><b>Christian Putsch<\/b><\/a><b> ist Afrika-Korrespondent. Er hat im Auftrag von WELT seit dem Jahr 2009 aus \u00fcber 30 L\u00e4ndern dieses geopolitisch zunehmend bedeutenden Kontinents berichtet. <\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im ostafrikanischen Land Sudan ist nun die Region Darfur an die Rebellenmiliz RSF gefallen. 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