{"id":539555,"date":"2025-10-31T05:26:12","date_gmt":"2025-10-31T05:26:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/539555\/"},"modified":"2025-10-31T05:26:12","modified_gmt":"2025-10-31T05:26:12","slug":"made-in-europe-deutsche-firma-macht-die-welt-klimafreundlicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/539555\/","title":{"rendered":"&#8222;Made in Europe&#8220;: Deutsche Firma macht die Welt klimafreundlicher"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eWir haben soeben in Rotterdam die gr\u00f6\u00dfte Hochtemperatur-Elektrolyse der Welt in einem industriellen Umfeld in Betrieb genommen\u201c, erkl\u00e4rte Sunfire-Gr\u00fcnder Christian von Olshausen (CTO) gegen\u00fcber Euronews. Der deutsche Anlagenbauer mit Sitz in Dresden ist in wenigen Jahren vom Start-Up zu einem Weltmarktf\u00fchrer f\u00fcr Elektrolyseure aufgestiegen. Die Sunfire-Erfolgsgeschichte ist als erste Folge unseres neuen Programms \u201emade in Europe\u201c heute Abend ab 20.30 Uhr auf Sendung (und nat\u00fcrlich auch online).<\/strong><\/p>\n<p>Europas Industrie ist wieder da: innovativ und finanzstark! Europ\u00e4ische Erfindungen und Patente sichern globale Markf\u00fchrerschaft in vielen Bereichen. Klare EU-Regeln sorgen f\u00fcr fairen Wettbewerb. G\u00fcnstige Kredite und Risikob\u00fcrgschaften der Europ\u00e4ischen Investitionsbank erm\u00f6glichen jungen Firmen den Sprung auf den Weltmarkt.<\/p>\n<p>Bei der Wasserstoff-Technik spielen europ\u00e4ische Unternehmen weltweit in der ersten Liga. Firmen aus der EU sind Pioniere, wenn es darum geht, synthetische Kraftstoffe umweltfreundlich aus erneuerbaren Energien herzustellen. <\/p>\n<p>In Elektrolyseuren made in Europe wird mit Hilfe von Windkraft oder Sonnenstrom Wasser in seine Bestandteile zerlegt: Sauerstoff und Wasserstoff. Aus dem Wasserstoff wird klimafreundlicher \u201egr\u00fcner Stahl\u201c produziert \u2013 oder alternativer Treibstoff f\u00fcr Maschinen, Schiffe und Flugzeuge. Klimasch\u00e4dliche Abgase entstehen keine \u2013 nur Wasserdampf. <\/p>\n<p>Sunfire-Mitbegr\u00fcnder Christian von Olshausen im Euronews-Interview: \u201cWir d\u00fcrfen uns in Europa nicht kleiner machen, als wir sind. Wir sind hervorragende Ingenieure, wir haben hervorragende Systeme, um Innovation zu treiben, um Technologien zu skalieren und anzuwenden. Wir haben einen Wasserstoffmarkt in Europa und damit sind wir eine der wenigen Regionen weltweit, die das k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Euronews traf das Sunfire-Team am Rande der Welt-Wasserstoff-Woche in der d\u00e4nischen Hauptstadt Kopenhagen. \u00dcber 3000 Top-Manager, Forscher und Financiers der Wasserstoffwirtschaft treffen sich hier in informellen Runden, um Gesch\u00e4fte anzubahnen, globale Trends zu diskutieren und sich im direkten Gespr\u00e4ch auszutauschen \u00fcber technische Entwicklungen und politische Rahmenbedingungen.<\/p>\n<p>Die beiden Sunfire-Gr\u00fcnder Christian von Olshausen (CTO) und Nils Aldag (CEO) gelten in der Branche als echte game-changer, als wichtige Talente, die Europas Energie-Wende pr\u00e4gen. Die jungen Sunfire-Manager haben die revolution\u00e4re Wasserstoffstrategie der Europ\u00e4ischen Union mitgestaltet \u2013 und wollen damit ihren industriellen Beitrag leisten, den deutschen, europ\u00e4ischen und weltweiten CO2-Aussto\u00df zu senken. Daf\u00fcr wurden sie mit zahlreichen Management-Preisen ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Christian von Olshausen im Gespr\u00e4ch mit unserem Reporter vor Ort in Kopenhagen: \u201eMit gr\u00fcnem Wasserstoff kann man eine Industrie klimaneutral energetisch versorgen. Mit gr\u00fcnem Wasserstoff wird man auch unabh\u00e4ngiger von externen Energieimporten. Und der Aufbau einer gr\u00fcnen Wasserstoff-Infrastruktur in Europa kann eine starke europ\u00e4ische Industrie entwickeln.\u201c<\/p>\n<p>Es ist wohl kein Zufall, dass die Welt-Wasserstoff-Woche diesmal in D\u00e4nemark stattfand. Das kleine EU-Land erntet mit seinen zahlreichen On- und Offshore-Windkraftanlagen flei\u00dfig den kr\u00e4ftigen Nordsee-Wind und hat unl\u00e4ngst auch seine Photovoltaik-Kapazit\u00e4t ausgebaut. Das \u00dcberma\u00df an erneuerbaren Energiequellen ist die ideale Voraussetzung zur Entwicklung industrieller Elektrolyse-Kapazit\u00e4ten zur Erzeugung von Wasserstoff und weiteren Derivaten, wie beispielsweise Methanol. <\/p>\n<p>In wenigen Wochen l\u00e4uft bei Fredericia die Produktion von gr\u00fcnem Wasserstoff an, mit dem die Umweltbilanz einer d\u00e4nischen Raffinerie verbessert und das Wasserstoff-Tankstellennetz in Deutschland beliefert werden soll. <\/p>\n<p>Und im Fr\u00fchjahr wurde in Kass\u00f8 von der d\u00e4nischen Firma European Energy die weltweit gr\u00f6\u00dfte Methanol-Fabrik HySynergy in Betrieb genommen. Der synthetische Treibstoff schiebt das erste Methanol-Cargo-Schiff der Welt \u00fcber die Meere, die zur Maersk-Gruppe geh\u00f6rende Laura Maersk: 172 Meter lang, 32 Meter breit und mit bis zu 32.000 Tonnen Ladung unterwegs. Ein anderer Teil der Methanol-Produktion aus Kass\u00f8 flie\u00dft in die Produktion von&#8230; umweltfreundlichen Lego-Steinen!<\/p>\n<p>Gef\u00f6rdert wird die Wasserstoff-Spitzentechnologie made in Europe auch von der Europ\u00e4ischen Union. Bei der Einweihung der Laura Maersk stand EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen Patin. Und die weltweit gr\u00f6\u00dfte Hochtemperatur-Elektrolyse-Anlage von Sunfire in der Neste-Raffinerie in Rotterdam bekam Unterst\u00fctzung durch das EU Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eWir haben soeben in Rotterdam die gr\u00f6\u00dfte Hochtemperatur-Elektrolyse der Welt in einem industriellen Umfeld in Betrieb genommen\u201c, erkl\u00e4rte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":539556,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,1520,9700,548,663,158,3934,3935,13,4714,1548,14,15,132118,12,5702],"class_list":{"0":"post-539555","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-energiewende","11":"tag-erneuerbare-energien","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-europe","16":"tag-european-union","17":"tag-headlines","18":"tag-innovation","19":"tag-klimaschutz","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-oel-industrie","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-wasserstoff"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115467123810969133","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/539555","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=539555"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/539555\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/539556"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=539555"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=539555"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=539555"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}