{"id":539703,"date":"2025-10-31T06:48:14","date_gmt":"2025-10-31T06:48:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/539703\/"},"modified":"2025-10-31T06:48:14","modified_gmt":"2025-10-31T06:48:14","slug":"eu-von-der-leyen-gegen-kallas-der-machtkampf-um-europas-aussenpolitik-ist-entschieden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/539703\/","title":{"rendered":"EU: Von der Leyen gegen Kallas \u2013 Der Machtkampf um Europas Au\u00dfenpolitik ist entschieden"},"content":{"rendered":"<p>Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas wollte den Europ\u00e4ischen Ausw\u00e4rtigen Dienst schlagkr\u00e4ftiger machen angesichts der unsicheren Weltlage. Doch der Mann, der diese Aufgabe \u00fcbernehmen sollte, l\u00f6ste in den Hauptst\u00e4dten Entsetzen aus. Und bei Ursula von der Leyen \u2013 die Kallas geschickt auskonterte.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Es war ein Konflikt, der mit aller H\u00e4rte gef\u00fchrt wurde und erst seit ein paar Tagen entschieden ist: Die Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat einen Machtkampf gegen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kaja-kallas\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/kaja-kallas\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas<\/a> f\u00fcr sich entschieden. Dabei war das Tauziehen zwischen den beiden Alpha-Frauen weitaus mehr als ein Beziehungs-Dramolett in der Br\u00fcsseler Polit-Blase. <\/p>\n<p>Es ging vielmehr auch um eine ganz grunds\u00e4tzliche Frage: Ist der Europ\u00e4ische Ausw\u00e4rtige Dienst (EAD), der unter Leitung von Kallas die Au\u00dfenpolitik der Europ\u00e4ischen Union koordinieren und mitbestimmen soll, ausreichend leistungsf\u00e4hig, um angesichts der neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen in der Welt und der Unordnung, die US-Pr\u00e4sident Donald Trump schafft, bestehen zu k\u00f6nnen?  <\/p>\n<p>Die Antwort, die Kallas elf Monate nach Amtsantritt auf diese Frage gefunden hat, ist eindeutig: ein klares Nein. Die langj\u00e4hrige Ministerpr\u00e4sidentin Estlands pr\u00e4sentierte darum intern eine Idee, von der sie offenbar ihre engsten Berater \u00fcberzeugt hatten: <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus173818028\/Martin-Selmayr-Der-rasante-Aufstieg-des-Rasputin-von-Bruessel.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus173818028\/Martin-Selmayr-Der-rasante-Aufstieg-des-Rasputin-von-Bruessel.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der deutsche EU-Kommissionsbeamte Martin Selmayr<\/a> sollte die verkrusteten Strukturen in dem schwerf\u00e4lligen, weltweit t\u00e4tigen Diplomatendienst mit seinen rund 7500 Mitarbeitern (davon etwa 1650 in Br\u00fcssel) aufbrechen und dem Haus eine neue Schlagkraft verordnen. <\/p>\n<p>Dabei untersch\u00e4tzte Kallas offenbar, was dieser Personalvorschlag in zahlreichen EU-Hauptst\u00e4dten und bei von der Leyen ausl\u00f6ste: Entsetzen. <\/p>\n<p>Selmayr war zwischen 2014 und 2019 Chefberater des ehemaligen EU-Kommissionschefs <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/jean-claude-juncker\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/jean-claude-juncker\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jean-Claude Juncker<\/a>. Er gilt als der m\u00e4chtigste Beamte, den es je in der langen Geschichte der EU-Kommission gegeben hatte. Sein Spitzname: \u201eRasputin\u201c \u2013 eine Anspielung auf einen russischen Wanderprediger, der zeitweise gro\u00dfen Einfluss im damaligen Zarenreich hatte. <\/p>\n<p>Selmayr, geboren in Bonn und Jura-Professor in Saarbr\u00fccken, gilt als brillanter Kopf und \u00e4u\u00dferst durchsetzungsstark, aber auch als ein Mann, der Macht und sein eigenes Ego \u00fcber alles stellt. In den sp\u00e4ten Tagen der Juncker-\u00c4ra wurde er in einer Blitzaktion zum Generalsekret\u00e4r und damit zum obersten Beamten der EU-Kommission bef\u00f6rdert. Das Europ\u00e4ische Parlament sprach damals in einer Resolution von einer \u201eputschartigen Aktion\u201c, die es \u201ezu \u00fcberdenken\u201c gelte. <\/p>\n<p>Der Vorgang war einmalig in der Geschichte des Hauses. Aber Juncker hielt stur an Selmayr fest. Ganz anders von der Leyen: Sie setzte den m\u00e4chtigen Beamten an einem warmen Julitag im Jahr 2019 innerhalb von wenigen Minuten vor die T\u00fcr. Selmayr wurde davon kalt erwischt, bei seinem Abschied soll er nach Angaben von Teilnehmern in Anlehnung an Arnold Schwarzeneggers \u201aTerminator\u2018 angek\u00fcndigt haben: \u201eI\u2019ll be back\u201c. <\/p>\n<p>\u201eSelmayr kommt ins Abklingbecken\u201c<\/p>\n<p>Aber zun\u00e4chst schickte von der Leyen den ungeliebten Beamten aus Deutschland nach Wien und machte ihn dort zum Leiter einer kleinen und weitgehend unbedeutenden EU-Delegation. \u201eSelmayr kommt ins Abklingbecken\u201c, hie\u00df es damals sarkastisch in hohen Kreisen der Kommission. <\/p>\n<p>Seitdem hatte der 54-J\u00e4hrige mehrfach versucht, dem Wiener Exil zu entfliehen: Er bewarb sich auf mehrere wichtige EU-Botschafterposten wie New York oder Washington, und wurde wegen mangelnder au\u00dfenpolitischer Erfahrung abgelehnt. Auch eine R\u00fcckkehr nach Br\u00fcssel stand kurze Zeit in Aussicht \u2013 bis von der Leyen ein Machtwort sprach. Sie wollte kein zweites Machtzentrum in Br\u00fcssel haben.  <\/p>\n<p>Im Sp\u00e4tsommer 2023 kam es dann zum finalen Bruch zwischen Selmayr und der Kommissionschefin. Als EU-Delegationschef in Wien hatte Selmayr bei einer \u00f6ffentlichen Veranstaltung <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus250173220\/Oesterreich-Gekettet-an-russisches-Gas-eine-Leitung-nach-Deutschland-soll-helfen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus250173220\/Oesterreich-Gekettet-an-russisches-Gas-eine-Leitung-nach-Deutschland-soll-helfen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00d6sterreichs Gaszahlungen<\/a> an Russland als \u201eBlutgeld\u201c bezeichnet. Die damalige schwarz-gr\u00fcne Regierung unter Bundeskanzler Karl Nehammer wies den Vorwurf scharf zur\u00fcck. <\/p>\n<p>Aber viel schlimmer war: Die Spitze der EU-Kommission f\u00fchlte sich bei der Aufarbeitung des Vorfalls von ihrem selbstbewussten Beamten get\u00e4uscht. Es folgten heftige interne Auseinandersetzungen \u2013 und ein endg\u00fcltiges Zerw\u00fcrfnis. Vor einem Jahr wurde Selmayr EU-Botschafter im Vatikan. <\/p>\n<p>Dann die pl\u00f6tzliche Wende: Vor ein paar Monaten ergab sich f\u00fcr Selmayr die Chance, im EAD stellvertretender Generalsekret\u00e4r f\u00fcr die neue Abteilung \u201eGeo\u00f6konomie und interinstitutionelle Angelegenheiten\u201c zu werden. Er w\u00e4re dann neben Kallas der starke Mann im EAD gewesen \u2013 mit direkten Kontakten zu allen Botschaftern, zum EU-Parlament und in die Hauptst\u00e4dte.<\/p>\n<p>Selmayr h\u00e4tte wieder ganz oben auf der Weltb\u00fchne mitgespielt. Ukraine, Gaza, Amerika und China w\u00e4ren seine Themen gewesen und nicht l\u00e4nger die Pr\u00e4gung von Sammlerm\u00fcnzen im Rahmen des W\u00e4hrungsabkommens zwischen Vatikanstadt und der EU. <\/p>\n<p>Ein vergiftetes Angebot<\/p>\n<p>Hat Kallas nicht gewusst, welch\u2018 eine Provokation die Personalie Selmayr f\u00fcr von der Leyen darstellte? Oder wollte sie mit dem Kopf durch die Wand, weil f\u00fcr sie nur Ergebnisse z\u00e4hlen? Jedenfalls machte von der Leyen nach zahlreichen Gespr\u00e4chen kurzen Prozess: In der vergangenen Woche sprach sich das Kollegium der EU-Kommissare auf Vorschlag der Pr\u00e4sidentin nach WELT-Informationen f\u00fcr die Einrichtung eines neuen \u201eBeauftragten f\u00fcr Religionsfreiheit\u201c aus. Man bot das Amt umgehend Selmayr an. <\/p>\n<p>Es war ein vergiftetes Angebot: Damit konnte von der Leyen den Diplomaten Selmayr dem weiteren Zugriff von Kallas und ihrer Beh\u00f6rde entziehen und zu sich in die Kommission zur\u00fcckbeordern. Selmayr muss jetzt entscheiden, ob er den drittklassigen Posten annimmt, ein unwichtiger Botschafter im Vatikan bleiben will oder die EU-Kommission nach 22 Dienstjahren verl\u00e4sst. Mit einem einzigen technokratischen Winkelzug hat die Kommissionspr\u00e4sidentin Kallas und Selmayr ausgekontert.<\/p>\n<p>Das eigentliche Problem aber bleibt bestehen: die gro\u00dfe Schw\u00e4che des EAD. \u201eDas Problem der Beh\u00f6rde ist, dass sie viel zu wenig Geld hat und die Mitgliedstaaten immer wieder neue Beamte in den EAD schicken, deren einziger Zweck es ist, aufzupassen, dass der Europ\u00e4ische Ausw\u00e4rtige Dienst nichts unternimmt, was den Interessen einzelner Hauptst\u00e4dte zuwiderl\u00e4uft\u201c, sagt Jan Techau. Der langj\u00e4hrige Direktor der Br\u00fcsseler Denkfabrik Carnegie, fr\u00fcherer Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums in Berlin und heutiger Europa-Direktor bei der Beratungsfirma Eurasia Group geh\u00f6rt zu den besten Kennern der europ\u00e4ischen Au\u00dfenpolitik.<\/p>\n<p>Kein gro\u00dfes Mitgliedsland, so Techau, habe Kallas offenbar bei der Auseinandersetzung mit von der Leyen unterst\u00fctzt. \u201eNat\u00fcrlich l\u00e4sst sich dar\u00fcber streiten, ob Selmayr der Richtige gewesen w\u00e4re, um den Dienst zu reformieren. Aber die Mitgliedstaaten haben doch in Wahrheit gar kein Interesse daran. Sie wollen die Au\u00dfenpolitik weiterhin allein entscheiden.\u201c <\/p>\n<p>Insofern habe Kallas auch die Machtfrage gestellt. \u201eEs ging darum, wer vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen in der europ\u00e4ischen Au\u00dfenpolitik das Sagen hat. Wer, wie Kallas, einen F\u00fchrungsanspruch des EAD einfordert, bekommt ein Problem.\u201c Neben dieser strukturellen Frage gebe es aber auch pers\u00f6nliche Befindlichkeiten: \u201eFrau von der Leyen ist die ambitionierte Weltpolitikerin in der EU. Sie kann Kallas nicht gebrauchen. Und Selmayr auch nicht.\u201c <\/p>\n<p>Techau sagt weiter, die Zust\u00e4nde im Koordinationszentrum der europ\u00e4ischen Au\u00dfenpolitik w\u00e4ren f\u00fcr Kallas m\u00f6glicherweise ein \u201eSchock\u201c gewesen: \u201eSie ist es gewohnt als ehemalige Ministerpr\u00e4sidentin von Estland, dass ihre Mitarbeiter loyal sind und funktionieren. Nun hat sie zahlreiche linke S\u00fcdeurop\u00e4er im EAD sitzen, die von mehreren fr\u00fcheren Hohen Beauftragten, die Sozialisten waren, hineingeholt wurden, und ein ganz anderes Verst\u00e4ndnis von Amerika und Russland haben als Kallas.\u201c <\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/christoph-schiltz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/christoph-schiltz\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\"><b>Christoph B. Schiltz<\/b><\/a><b> ist Korrespondent in Br\u00fcssel. Er berichtet unter anderem \u00fcber Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU, die europ\u00e4ische Migrationspolitik, die Nato und \u00d6sterreich.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas wollte den Europ\u00e4ischen Ausw\u00e4rtigen Dienst schlagkr\u00e4ftiger machen angesichts der unsicheren Weltlage. 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