{"id":539733,"date":"2025-10-31T07:05:14","date_gmt":"2025-10-31T07:05:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/539733\/"},"modified":"2025-10-31T07:05:14","modified_gmt":"2025-10-31T07:05:14","slug":"studie-einmal-pro-woche-kaese-essen-koennte-demenzrisiko-senken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/539733\/","title":{"rendered":"Studie: Einmal pro Woche K\u00e4se essen k\u00f6nnte Demenzrisiko senken"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            31\/10\/2025 &#8211; 7:01 MEZ\n            <\/p>\n<p>Wer mindestens einmal pro Woche K\u00e4se isst, stillt nicht nur die Lust auf Milchprodukte. Laut einer neuen Studie aus Japan k\u00f6nnte das auch mit einem geringeren Risiko zusammenh\u00e4ngen, an <a href=\"https:\/\/www.euronews.com\/health\/2025\/01\/15\/dementia-cases-in-europe-are-expected-to-rise-by-up-to-92-by-2060-this-is-how-to-lower-you\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>Demenz<\/strong><\/a> zu erkranken.<\/p>\n<p>Forschende werteten Daten von rund 8.000 Erwachsenen ab 65 Jahren aus. Sie verglichen Menschen, die regelm\u00e4\u00dfig K\u00e4se a\u00dfen, mit jenen, die selten oder nie dazu griffen. Ziel war, den Einfluss von K\u00e4se auf die kognitive Gesundheit im Alter zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mdpi.com\/2072-6643\/17\/21\/3363\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Die Ergebnisse<\/a> erschienen in der Fachzeitschrift Nutrients. Demnach hatten Menschen, die regelm\u00e4\u00dfig K\u00e4se essen, \u00fcber drei Jahre ein um 24 Prozent geringeres Risiko, an Demenz zu erkranken, als Personen, die keinen K\u00e4se essen. <\/p>\n<p>Am Ende der Studie lag der Anteil mit Demenzdiagnose bei den K\u00e4seessern bei 3,4 Prozent, bei Personen ohne K\u00e4severzehr bei 4,45 Prozent.<\/p>\n<p>Der Unterschied ist klein: nur 1,06 Prozent. Das entspricht etwa zehn weniger Demenzf\u00e4llen pro 1.000 Teilnehmenden. <\/p>\n<p>Die Studie nutzte statistisches Matching, um Faktoren wie Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und sozio\u00f6konomischen Hintergrund zu ber\u00fccksichtigen. <\/p>\n<p>Warum ist K\u00e4se gut f\u00fcrs Gehirn?<\/p>\n<p>Fachleute nennen mehrere m\u00f6gliche Gr\u00fcnde, warum K\u00e4se die Gehirngesundheit beeinflussen k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>Laut der Studie \u201eenth\u00e4lt K\u00e4se Proteine und essenzielle Aminos\u00e4uren, die den Erhalt der Nervenzellen unterst\u00fctzen, sowie fettl\u00f6sliche Vitamine wie Vitamin K2, das eine Rolle f\u00fcr die Gef\u00e4\u00dfgesundheit und den Kalziumhaushalt spielt\u201c.<\/p>\n<p>Es gibt zudem Hinweise, dass fermentierte Milchprodukte <a href=\"https:\/\/www.euronews.com\/health\/2025\/06\/25\/have-an-autoimmune-condition-you-may-be-at-higher-risk-of-depression-and-anxiety\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><strong>Entz\u00fcndungsprozesse<\/strong><\/a> und die Darm-Hirn-Achse beeinflussen k\u00f6nnen, also Abl\u00e4ufe, die beim kognitiven Abbau eine Rolle spielen.<\/p>\n<p>\u201eAu\u00dferdem wurden fermentierte Milchprodukte mit geringeren Risiken f\u00fcr Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen in Verbindung gebracht. Beides sind bekannte Risikofaktoren f\u00fcr Demenz\u201c, hei\u00dft es weiter. <\/p>\n<p>Die Forschenden warnen jedoch: Diese Ergebnisse sind kein Beweis daf\u00fcr, dass K\u00e4se Demenz verhindert. <\/p>\n<p>Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie. Sie zeigt Zusammenh\u00e4nge, kann aber Ursache und Wirkung nicht belegen. Auch Lebensstil, Genetik und die K\u00e4sesorte k\u00f6nnten eine Rolle spielen. <\/p>\n<p>Im Jahr 2021 lebten weltweit mehr als 50 Millionen Menschen mit Demenz. Der Global Status Report on the Public Health Response to Dementia der Weltgesundheitsorganisation WHO prognostiziert, dass sich diese Zahl bis 2050 mehr als verdreifachen k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 31\/10\/2025 &#8211; 7:01 MEZ Wer mindestens einmal pro Woche K\u00e4se isst, stillt nicht nur die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":539734,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[3364,29,3688,30,59525,14107,1209],"class_list":{"0":"post-539733","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-essen","11":"tag-germany","12":"tag-kaese","13":"tag-medizinische-forschung","14":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115467512988310394","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/539733","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=539733"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/539733\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/539734"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=539733"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=539733"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=539733"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}