{"id":539735,"date":"2025-10-31T07:06:13","date_gmt":"2025-10-31T07:06:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/539735\/"},"modified":"2025-10-31T07:06:13","modified_gmt":"2025-10-31T07:06:13","slug":"streit-um-polizei-strategie-in-der-dortmunder-innenstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/539735\/","title":{"rendered":"Streit um Polizei-Strategie in der Dortmunder Innenstadt"},"content":{"rendered":"<p>Kalouti: Sicherheit und Sozialarbeit sollen Hand in Hand gehen<\/p>\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Alexander Kalouti (CDU) betont, dass es bei den Ma\u00dfnahmen nicht nur um Kontrolle, sondern auch um soziale Unterst\u00fctzung gehe. Im Gespr\u00e4ch mit Radio 91.2 sagte er, er habe sich im Vorfeld <strong>mit Polizeipr\u00e4sident Gregor Lange abgestimmt<\/strong>. Ziel sei es, die <strong>Sicherheit in der Innenstadt zu erh\u00f6hen<\/strong>, <strong>ohne hilfebed\u00fcrftige Menschen zu verdr\u00e4ngen<\/strong>. Neben den verst\u00e4rkten Fu\u00dfstreifen sollen daher auch <strong>mehr aufsuchende Sozialarbeiter<\/strong> unterwegs sein. Daf\u00fcr sei aber noch ein Ratsbeschluss erforderlich, so Kalouti.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.radio912.de\/artikel\/bodo-ev-kritisiert-polizei-dortmund-2478872.html\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Hintergrund ist die Ank\u00fcndigung von Polizeipr\u00e4sident Gregor Lange<\/a>, obdachlosen und hilfebed\u00fcrftigen Menschen den Aufenthalt im \u00f6ffentlichen Raum \u2013 Zitat \u2013 \u201eso unbequem wie m\u00f6glich\u201c machen zu wollen, um sie in Hilfsangebote zu dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Gr\u00fcne und Bodo e.V. fordern Menschlichkeit statt Repression<\/p>\n<p>Die <strong>Dortmunder Gr\u00fcnen <\/strong>zeigen sich<strong> emp\u00f6rt \u00fcber die Wortwahl <\/strong>des Polizeipr\u00e4sidenten. Sprecherin Hannah Rosenbaum sagte, es sei \u201eersch\u00fctternd, wenn die Polizei glaubt, Armut mit Repression l\u00f6sen zu k\u00f6nnen\u201c. Obdachlosigkeit sei kein Ordnungs-, sondern ein soziales Problem. <strong>Fraktionssprecherin Katrin L\u00f6gering <\/strong>betonte, es sei nicht Aufgabe der Polizei, Menschen \u201ein Hilfssysteme hineinzudr\u00e4ngen\u201c.<strong> Das sei Sache der Sozialarbeit<\/strong>.<\/p>\n<p>Auch der <strong>Verein Bodo e.V. kritisierte die neue Strategie<\/strong> der Polizei scharf. Der Verein bezeichnete das Vorgehen als <strong>rechtlich fragw\u00fcrdig und ineffektiv<\/strong> und warnte davor, obdachlose Menschen aus der Innenstadt zu verdr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen fordern stattdessen mehr bezahlbaren Wohnraum, Housing-First-Projekte und eine enge Zusammenarbeit von Polizei und Sozialdiensten, \u201edie Menschen sch\u00fctzt und Vertrauen aufbaut\u201c.<\/p>\n<p>CDU-Fraktion begr\u00fc\u00dft h\u00e4rteres Vorgehen der Polizei<\/p>\n<p>Wie der Oberb\u00fcrgermeister unterst\u00fctzt auch die <strong>CDU-Fraktion im Dortmunder Rat<\/strong> den Strategiewechsel der Polizei. Fraktionschef <strong>Dr. Jendrik Suck<\/strong> sprach von einem \u201e\u00fcberf\u00e4lligen Schritt\u201c, um die Probleme mit der Drogen- und Obdachlosenszene in der Innenstadt zu l\u00f6sen. \u201eNur ein hoher Kontrolldruck von Polizei und Ordnungsdienst im Zusammenspiel mit intensiver Sozialarbeit wird helfen\u201c, erkl\u00e4rte Suck. <\/p>\n<p>Er betonte, die CDU wolle <strong>keine Vertreibung<\/strong>, sondern eine <strong>Lenkung in Hilfseinrichtungen<\/strong>. Zugleich forderte er eine Verlegung des <strong>Drogenkonsumraums am Grafenhof<\/strong>, der derzeit wie ein Magnet f\u00fcr die Szene wirke. \u201eDie Dortmunder City ist nicht das Wohnzimmer der Drogen- und Obdachlosenszene\u201c, so Suck. Es brauche konsequente Kontrollen, um das Sicherheitsgef\u00fchl in der Innenstadt wiederherzustellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kalouti: Sicherheit und Sozialarbeit sollen Hand in Hand gehen Oberb\u00fcrgermeister Alexander Kalouti (CDU) betont, dass es bei den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":539736,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1833],"tags":[42793,132144,31,3364,29,217,433,14649,30,2404,2065,3270,1209,16,121,3931],"class_list":{"0":"post-539735","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dortmund","8":"tag-betteln","9":"tag-kalouti","10":"tag-cdu","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-dortmund","14":"tag-drogen","15":"tag-drogenkonsum","16":"tag-germany","17":"tag-grne","18":"tag-innenstadt","19":"tag-kontrollen","20":"tag-nordrhein-westfalen","21":"tag-politik","22":"tag-polizei","23":"tag-sicherheit"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115467517088081326","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/539735","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=539735"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/539735\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/539736"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=539735"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=539735"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=539735"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}