{"id":540317,"date":"2025-10-31T12:42:11","date_gmt":"2025-10-31T12:42:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/540317\/"},"modified":"2025-10-31T12:42:11","modified_gmt":"2025-10-31T12:42:11","slug":"s-21-buergerbegehren-gegen-bebauung-von-gleisflaechen-gescheitert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/540317\/","title":{"rendered":"S 21: B\u00fcrgerbegehren gegen Bebauung von Gleisfl\u00e4chen gescheitert"},"content":{"rendered":"<p><strong>Stuttgart. <\/strong> Die Initiatoren eines B\u00fcrgerbegehrens gegen einen Teil der Bebauung von frei werdenden Gleisfl\u00e4chen am Stuttgarter Hauptbahnhof sind mit ihrer Initiative gescheitert. Die B\u00fcrgerinitiative \u201eBahnhof mit Zukunft\u201c habe das erforderliche Quorum von 20.000 g\u00fcltigen Unterschriften nicht erreicht, teilte die Stadt Stuttgart nach einer Pr\u00fcfung der Unterschriften mit.\u00a0<\/p>\n<p>Demnach haben die  <a data-mce-href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/nachrichten\/kreis-und-kommune\/buergerbegehren-s21-wir-brauchen-noch-richtig-viele-unterschriften\/\" href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/nachrichten\/kreis-und-kommune\/buergerbegehren-s21-wir-brauchen-noch-richtig-viele-unterschriften\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Aktivisten bis zum 15. Oktober zwar mehr als 20.000 Unterschriften eingereicht<\/a> , die Pr\u00fcfung durch die Stadt habe aber ergeben, dass nur 18.270 Stimmen g\u00fcltig seien. G\u00fcltige Unterschriften durften laut Stadt nur EU-B\u00fcrger abgeben, die seit mindestens drei Monaten in Stuttgart gemeldet und \u00fcber 16 Jahre alt seien.\u00a0<\/p>\n<p>Streit um Startdatum f\u00fcr Unterschriftensammlung<\/p>\n<p> Schon im Vorfeld hatte es zwischen Stadt und B\u00fcrgerinitiative einen Streit \u00fcber die Auslegung des Startpunkts der dreimonatigen Frist f\u00fcr die Unterschriftensammlung gegeben. Aus Sicht der Stadt begann die Frist am 15. Juli mit dem Beschluss des Bebauungsplans \u2013 und endete damit mit dem 15. Oktober. Laut Initiative startete die Frist erst am 24. Juli mit der Bekanntgabe im Amtsblatt und endet entsprechend sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Die Stadt hatte deswegen auch die Unterschriften gepr\u00fcft, die bis zum 27. Oktober bei ihr eingingen. Mit den sp\u00e4ter eingereichten Signaturen kam die Initiative demnach auf 19.835 Unterst\u00fctzer \u2013 also ebenfalls zu wenige. Die Frage der unterschiedlichen rechtlichen Beurteilung des Fristendes sei deswegen nicht relevant, teilte die Stadt mit.\u00a0<\/p>\n<p>Initiative will dennoch B\u00fcrgerentscheid haben Hannes Rockenbauch, einer der Initiatoren des B\u00fcrgerbegehrens, forderte den Gemeinderat auf, dennoch einen B\u00fcrgerentscheid zuzulassen. \u201eAn 165 Unterschriften darf dieser starke Wunsch nach direkter Demokratie nicht versanden\u201c, sagte Rockenbauch. Man m\u00fcsse nun nachvollziehen, wie es sein k\u00f6nne, dass es bei den Unterschriften eine hohe Fehlerquote gegeben habe.\u00a0<\/p>\n<p>Auf dem Gleisvorfeld am Hauptbahnhof sollen  <a data-mce-href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/nachrichten\/kreis-und-kommune\/kann-das-rosensteinquartier-endlich-gebaut-werden\/\" href=\"https:\/\/www.staatsanzeiger.de\/nachrichten\/kreis-und-kommune\/kann-das-rosensteinquartier-endlich-gebaut-werden\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">nach Fertigstellung des Tiefbahnhofs rund um das Bahnprojekt Stuttgart 21 Tausende Wohnungen entstehen<\/a> . Die rund 85 Hektar Fl\u00e4che l\u00e4gen im st\u00e4dtischen Besitz, dort biete sich die Chance mitten im Zentrum 4700 bis 5700 Wohnungen zu bauen und Wohnraum f\u00fcr rund 10.000 Menschen zu schaffen, sagte ein Sprecher der Stadt. Die Initiative will die Bebauung jedoch verhindern \u2013 um auch den alten Kopfbahnhof zu erhalten. Der alte Bahnhof hat 16 Gleise, der neue unterirdisch nur acht.  <strong>(dpa\/lsw)<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stuttgart. 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