{"id":540454,"date":"2025-10-31T14:00:33","date_gmt":"2025-10-31T14:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/540454\/"},"modified":"2025-10-31T14:00:33","modified_gmt":"2025-10-31T14:00:33","slug":"chinesisches-kreuzer-online","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/540454\/","title":{"rendered":"Chinesisches \u2014 kreuzer online"},"content":{"rendered":"<p>Seit rund zehn Jahren widmet das Konfuzius-Institut der gro\u00dfen Nation ein kleines Filmfestival. Da die Cin\u00e9math\u00e8que plant, erst ab Januar die frisch umgebaute Nato zu bespielen, findet das \u00bbChai\u00ab in diesem Jahr in der Karli 107 statt. Zu sehen gibt es sechs Lang- und drei Kurzfilme. Das diesj\u00e4hrige Motto\u8715\u53d8 \u2013 der Prozess des Sich-Entpuppens und der pers\u00f6nlichen Entfaltung \u2013 spiegelt sich in den Dokumentar- und Spielfilmen wider, die den Transformationsprozess einer Nation im Wandel begleiten.<\/p>\n<p>Er\u00f6ffnet wird das \u00bbChai\u00ab mit \u00bbAnother Day of Hope\u00ab von Taifeng Liu, einem preisgekr\u00f6nten Sozialdrama um Machtdynamiken innerhalb der chinesischen Gesellschaft. Als der Manager eines Lieferdienstes einen seiner Kuriere anf\u00e4hrt, ger\u00e4t er in einen Strudel aus rechtlichen Konsequenzen, famili\u00e4rer Verantwortung, finanziellen Schwierigkeiten und inneren Wertkonflikten. Zu diesem und weiteren Filmen sind wie immer Einf\u00fchrungen und Regiegespr\u00e4che geplant. LARS TUN\u00c7AY<\/p>\n<p>\u00bb\u62c6 chai. China-Filmfestival Leipzig\u00ab: 6.\u20138.11.,Cin\u00e9math\u00e8que<\/p>\n<p><strong>Film der Woche:<\/strong> \u00c1ngela ist geh\u00f6rlos. F\u00fcr sie ist das kein Problem, f\u00fcr die H\u00f6renden in ihrem Alltag schon. Immer wieder muss sie sich behaupten und um Beachtung k\u00e4mpfen. Mit ihrer Arbeit als T\u00f6pferin und ihrem liebevollen Partner H\u00e9ctor hat sie sich ein Fundament geschaffen. Das ger\u00e4t allerdings ins Wanken, als das Paar schwanger wird. Zwar haben sie sich bewusst f\u00fcr ein Kind entschieden, doch je n\u00e4her die Geburt r\u00fcckt, desto mehr w\u00e4chst die Sorge, ihre Tochter k\u00f6nnte ebenfalls geh\u00f6rlos auf die Welt kommen. Und was, wenn sie gesund ist \u2013 kann \u00c1ngela eine Bindung zu ihrer Tochter aufbauen, wenn sie nicht verbal mit ihr kommunizieren kann? \u00bbSorda\u00ab (spanisch f\u00fcr \u00bbtaub\u00ab) fordert heraus, die Welt durch die Wahrnehmung einer Geh\u00f6rlosen zu erleben. Die Autorin und Regisseurin Eva Libertad sensibilisiert f\u00fcr die H\u00fcrden im Alltag und der Beziehung. Mit Hauptdarstellerin Miriam Garlo hatte sie das Thema bereits vor vier Jahren als Kurzfilm erz\u00e4hlt. \u00c1ngela ist eine ambivalente Figur, deren Entscheidungen nicht immer rational vern\u00fcnftig, aber stets nachvollziehbar sind. Zu verdanken ist das neben der genauen Charakterzeichnung auch Garlos feinsinniger Verk\u00f6rperung. Bis zum ber\u00fchrenden Schluss und dar\u00fcber hinaus bietet \u00bbSorda\u00ab viel Stoff f\u00fcr angeregte Auseinandersetzungen. Bei der diesj\u00e4hrigen Berlinale wurde er daf\u00fcr mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. <\/p>\n<p>\u00bbSorda\u00ab: ab 30.10.,\u00a0Passage-Kinos<\/p>\n<\/p>\n<p>Seitdem seine Mutter ins Krankenhaus eingeliefert wurde, lebt der Paketpacker Teddy mit seinem geistig eingeschr\u00e4nkten Cousin Dan allein im Haus. Begeistert von allerlei Verschw\u00f6rungstheorien zieht Teddy den gutm\u00fctigen Dan immer tiefer in seinen Wahn. Teddy ist davon \u00fcberzeugt, dass Au\u00dferirdische vom Planeten Andromeda auf der Erde gelandet sind und unerkannt Experimente an den Menschen vollziehen. Eine von ihnen, da ist sich Teddy sicher, ist Michelle, CEO eines gro\u00dfen Pharmakonzerns. Teddy und Dan entf\u00fchren sie kurzerhand und ketten sie im Keller ihres Hauses ans Bett. Hier soll sie gestehen, dass sie ein Alien ist und Kontakt mit ihrem Mutterschiff aufnehmen. Der s\u00fcdkoreanische Regisseur Joon-Hwan Jang schuf 2003 mit \u00bbSave The Green Planet!\u00ab eine irrwitzige, tiefschwarze Satire. 22 Jahre sp\u00e4ter ist der Irrsinn l\u00e4ngst von der Realit\u00e4t \u00fcberholt worden. Der \u00e4u\u00dferst produktive Lieblings-Weirdo des europ\u00e4ischen Kinos, Yorgos Lanthimos (\u00bbPoor Things\u00ab), inszenierte nun eine versch\u00e4rfte Version des Kultklassikers, die eher Anleihen beim Horror findet, vor dem Hintergrund des Post-Corona-Amerika aber durchaus realistische Z\u00fcge aufweist. Die Story bleibt an jeder Ecke \u00fcberraschend und abgdreht und ist mit Emma Stone, Jesse Plemons und Aidan Delbis exzellent besetzt. Lanthimos\u2019 Weggef\u00e4hrte, Kameramann Robbie Ryan, setzt sie in gewohnt berauschende Bilder. LARS TUN\u00c7AY<\/p>\n<p>\u00bbBugonia\u00ab: ab 30.10.,\u00a0Passage-Kinos, Regina-Palast<\/p>\n<\/p>\n<p>Argw\u00f6hnisch mustert der Bahnbeamte den Reisenden (Albrecht Schuch) nach einem Blick in dessen Reisepass. \u00bbIch bin nicht Stiller!\u00ab, skandiert der und wird es in den folgenden anderthalb Stunden wiederholt tun, denn der Mann, der sich als James Larkin White ausgibt, sieht dem vor sieben Jahren verschwundenen, mutma\u00dflichen M\u00f6rder Anatol Stiller allzu \u00e4hnlich. <a name=\"__DdeLink__617_1066819794\">White kommt in Untersuchungshaft und Stillers Ehefrau Julika (Paula Beer) wird herbeizitiert. <\/a>Sie soll zweifelsfrei bezeugen, dass es sich bei dem vermeintlichen Amerikaner um ihren Mann handelt. Je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto unsicherer ist sie sich. Der Andere ist charmant und einf\u00fchlsam, ganz im Gegensatz zu den Erinnerungen an den aufbrausenden Anatol, der stets mit der Welt haderte und sie ohne ein Wort zur\u00fccklie\u00df. <\/p>\n<p>Mit \u00bbStiller\u00ab feierte Max Frisch 1954 seinen Durchbruch. In ausschweifenden S\u00e4tzen beschreibt der Schweizer Autor das Innenleben seines Protagonisten, dessen Identit\u00e4t dem Leser relativ schnell klar wird. Stefan Haupt (\u00bbZwingli\u00ab) l\u00e4sst den Zuschauer l\u00e4nger im Dunkeln und daf\u00fcr die im Buch ausf\u00fchrlich beschriebene Zeit nach der Haft g\u00e4nzlich aus. Die Darstellung des R\u00e4tsels f\u00fcr das Kinopublikum stellt vor allem den Hauptdarsteller vor eine Herausforderung, die Albrecht Schuch gl\u00e4nzend meistert. <a name=\"__DdeLink__621_1066819794\">Wohl kein anderer chargiert wie er so wandlungsf\u00e4hig zwischen der gegenw\u00e4rtigen Handlung als White und den R\u00fcckblenden als Stiller, so dass beim Zuschauer lange der Zweifel bleibt. <\/a>Auch Paula Beer \u00fcberzeugt in der Doppelrolle der verliebten Julika und ihrem gebrochenen Gegenst\u00fcck. Ausstattung und Bildgestaltung versprechen gro\u00dfes Kino, auch wenn sich die Handlung selbst auf kleinem Raum konzentriert. Leider ist die Inszenierung mitunter zu vordergr\u00fcndig und inkonsequent. So sind etwa die warmen Erinnerungen in kr\u00e4ftigen Farben, die tristen in Schwarz-Wei\u00df erz\u00e4hlt. Trotzdem fesselt \u00bbStiller\u00ab und der Reiz, sich selbst neu zu erfinden bis zum Schluss.<\/p>\n<p>\u00bbStiller\u00ab: ab 30.10.,\u00a0Passage-Kinos, Schauburg<\/p>\n<\/p>\n<p>Weitere Filmtermine der Woche<\/p>\n<p><strong>68. Dok Leipzig<\/strong><\/p>\n<p>Das Internationale Festival f\u00fcr Dokumentar- und Animationsfilm \u00f6ffnet den Vorhang f\u00fcr eine randvolle Woche Programm. In seiner 68. Auflage widmet das Festival seine Retrospektive \u00bbUn-American Activities\u00ab (24.10.\u20138.11. im Luru-Kino in der Spinnerei), die Hommage wiederum ist dem Animationsstudio Punto y Raya und der US-amerikanischen Dokumentarfilmerin Lee Anne Schmitt gewidmet. Das komplette Programm gibt es auf www.dok-leipzig.de und der kreuzer begleitet die Festivalwoche wie in jedem Jahr mit dem DokBlog unter dokblog.kreuzeronline.de<\/p>\n<p>u.a. Passage-Kinos, Cinestar, Cin\u00e9math\u00e8que, Schaub\u00fchne Lindenfels, Luru-Kino in der Spinnerei, UT Connewitz, 27.10.\u20132.11.<\/p>\n<p><strong>DOK-Retrospektive 2025: Un-American Activities<\/strong><\/p>\n<p>Das Dok Leipzig beginnt in diesem Jahr bereits eine Woche fr\u00fcher und im Luru. Unter dem Titel \u00bbUn-American Activities. Filme des \u203aanderen Amerika\u2039 auf der Leipziger Dokumentarfilmwoche 1962\u20131989\u00ab nimmt sich die Retrospektive in diesem Jahr einem bisher wenig beleuchteten Kapitel der Festivalgeschichte an: US-amerikanische Filme \u2013 nach damaliger Sichtweise Filme aus dem Kernland des \u00bbKlassenfeindes\u00ab \u2013, die in Leipzig zu DDR-Zeiten gezeigt, diskutiert und ausgezeichnet wurden. Er\u00f6ffnet wird die Reihe am 24.10. 19 Uhr mit \u00bbIn the Year of the Pig\u00ab, einem Dokumentarfilm \u00fcber die Wurzeln des Vietnamkrieges.<\/p>\n<p>Luru-Kino in der Spinnerei, 24.10.\u20138.11.<\/p>\n<p><strong>Kingdom \u2013 Die Zeit, die z\u00e4hlt<\/strong><br \/>F 2024, R: Julien Colonna, D: Ghjuvanna Benedetti, Saveriu Santucci, Anthony Morganti, 108 min<\/p>\n<p>Ein Mafiaboss und seine entfremdete Tochter m\u00fcssen nach einem Attentat fl\u00fcchten und finden dabei n\u00e4her zueinander.<\/p>\n<p>Cineplex, 01.11. 22:15<\/p>\n<p><strong>Body of Truth<br \/><\/strong>D\/CH 2019, Dok, R: Evelyn Schels, 96 min<\/p>\n<p>Der Dokumentarfilm begleitet die serbische Performance-K\u00fcnstlerin Marina Abramovi\u0107, die israelische Installationsk\u00fcnstlerin Sigalit Landau, die deutsche Foto-K\u00fcnstlerin Katharina Sieverding und die iranische Film- und Fotok\u00fcnstlerin Shirin Neshat bei ihrer Arbeit.<\/p>\n<p>Passage-Kinos, 05.11. 16:00 (mit Einf\u00fchrung)<\/p>\n<p><strong>Texas Chainsaw Massacre<\/strong><br \/>USA 1974, R: Tobe Hooper, D: Marilyn Burns, Allen Danziger, Paul A. Partain, 83 min<\/p>\n<p>Tobe Hoopers ikonischer Kettens\u00e4gen-Horror feiert sein 50. Jubil\u00e4um.<\/p>\n<p>Cineding, 31.10. 21:30 (Halloween-Special)<\/p>\n<p>The Rocky Horror Picture Show<br \/>USA 1975, R: Jim Sharman, D: Tim Curry, Susan Sarandon, Barry Bostwick, 100 min<\/p>\n<p>Absoluter Kult-Klassiker mit Tim Curry als wahnsinnger Wissenschaftler Frank N. Furter mit einer Vorliebe f\u00fcrs Crossdressing.<\/p>\n<p>Schaub\u00fchne Lindenfels, 31.10. 21:30 (OV).\u00a0CineStar, 2.11. 20:15 (OV)<\/p>\n<p><strong>Halloween all day long im Luru-Kino in der Spinnerei<\/strong><\/p>\n<p>17:00 Corpse Bride \u2013 Hochzeit mit einer Leiche (dt. Fassung)<\/p>\n<p>18:30 Good Boy (engl. OmU)<\/p>\n<p>20:00 They Live (engl. OmU)<\/p>\n<p>21:45 I Spit on your Grave (1978, engl. OmU)<\/p>\n<p><strong>Halloween \u2013 Die Nacht des Grauens<\/strong><br \/>USA 1978, R: John Carpenter, D: Jamie Lee Curtis, Donald Pleasence, Nancy Kyes, 91 min<\/p>\n<p>Im US-St\u00e4dtchen Haddonfield meuchelt sich der Serienm\u00f6rder Michael Myers durch die Einwohner. Erster Teil der Kult-Horrorfilmreihe mit Jamie Lee Curtis in der Hauptrolle.<\/p>\n<p>Cinestar, 31.10. 22:45<\/p>\n<p><strong>Halloween II<\/strong><br \/>USA 1981, R: Rick Rosenthal, D: Jamie Lee Curtis, Donald Pleasence, Charles Cyphers, 91 min<\/p>\n<p>Das Sequel zu John Carpenters stilbildendem Horrorklassiker schlie\u00dft nahtlos an den ersten Teil an und spiel in einem Krankenhaus.<\/p>\n<p>Cinestar, 01.11. 22:45<\/p>\n<p><strong>Halloween + Halloween II<\/strong><br \/>USA 1977\/1981, R: John Carpenter \/ Rick Rosenthal, D: Jamie Lee Curtis, Donald Pleasence, Nancy Kyes, Charles Cyphers, 180 min<\/p>\n<p>Das Original von John Carpenter und die direkt daran anschlie\u00dfende, in einem Krankenhaus spielende 1981er-Fortsetzung am St\u00fcck.<\/p>\n<p>Cineplex, 31.10. 21:15<\/p>\n<p><strong>Die Hexen von Eastwick<\/strong><br \/>USA 1987, R: George Miller, D: Jack Nicholson, Susan Sarandon, Michelle Pfeiffer, Cher, 118 min<\/p>\n<p>Drei Singlefrauen aus einer US-Kleinstadt beschw\u00f6ren versehentlich den Leibhaftigen herauf. Schwarze Horror-Kom\u00f6die nach dem gleichnamigen Roman von John Updike.<\/p>\n<p>Passage-Kinos, 31.10. 20:30 (OmU, Passagen-Werke mit Filmgespr\u00e4ch)<\/p>\n<p><strong>\u200b<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Katzen vom Gokogu-Schrein<\/strong><br \/>J 2024, Dok, R: Kazuhiro S\u00f4da, 119 min<\/p>\n<p>Gokogu ist ein kleiner, alter Shinto-Schrein im japanischen Ushimado. Er beherbergt Dutzende von Stra\u00dfenkatzen und ist auch als Katzenschrein bekannt.<\/p>\n<p>Passage-Kinos, 31.10. 11:15 (OmU)<\/p>\n<p><strong>Final Girls Berlin<\/strong><br \/>90 min<\/p>\n<p>Das Final Girls Berlin Film Festival pr\u00e4sentiert Horror-Kurzfilmkino, in welchem Frauen Regie gef\u00fchrt haben, und Filme, die von Frauen geschrieben oder produziert wurden.<\/p>\n<p>Cineding, 01.11. 19:00 (Cursed Films, mit Einf\u00fchrung)<\/p>\n<p><strong>Das Schlafzimmerfenster \/ Nachts werden Tr\u00e4ume wahr<\/strong><br \/>USA 1987\/1984, R: Curtis Hanson \/ Douglas Day Stewart, D: Steve Guttenberg, Isabelle Huppert, Elizabeth McGovern \/, 212 min<\/p>\n<p>Zwei Erotikthriller aus den 1980ern nacheinander.<\/p>\n<p>Luru-Kino in der Spinnerei, 03.11. 20:00<\/p>\n<p>\u200b<\/p>\n<p><strong>Das Schweigen der L\u00e4mmer<\/strong><br \/>USA 1990, R: Jonathan Demme, D: Anthony Hopkins, Jodie Foster, Ted Levine, 119 min<\/p>\n<p>Perfekt inszenierter, hochspannender Psychothriller um die Figur des Psychiaters und Serienm\u00f6rders Hannibal Lecter; nach dem Roman von Thomas Harris. Oscar-pr\u00e4miert die eindringliche Leistung der beiden Hauptdarsteller.<\/p>\n<p>Cinestar, 04.11. 19:30 (Best of Cinema)<br \/>Regina-Palast, 04.11. 20:00 (Best of Cinema)<br \/>Cineplex, 04.11. 20:00 (Best of Cinema)<\/p>\n<p><strong>Das Ungesagte<\/strong><br \/>D 2025, Dok, R: Patricia Hector, Lothar Herzog, 143 min<\/p>\n<p>Die meisten Deutschen, die damals f\u00fcr das NS-Regime waren, haben nach 1945 nie wieder \u00fcber diese Zeit gesprochen. In fast allen deutschen Familien war das Thema tabu. Ein Film \u00fcber das Ungesagte.<\/p>\n<p>Kinobar Prager Fr\u00fchling, 06.11. 15:15 (Filme gegen das Vergessen)<\/p>\n<p><strong>Der Herr der Ringe: Die Gef\u00e4hrten (Extended Cut)<\/strong><br \/>USA\/NZ 2003, R: Peter Jackson, D: Elijah Wood, Sean Astin, Ian McKellen, 227 min<\/p>\n<p>Peter Jacksons ebenso erfolgreiche wie meisterliche Adaption des Fantasy-Standardwerks aus der Feder von J. R. R . Tolkien in der Langfassung: Die vier Hobbit-Freunde Frodo, Sam, Pippin und Merry ziehen in die ihnen unbekannte Welt Mittelerdes hinaus, um ein m\u00e4chtiges Artefakt zu vernichten.<\/p>\n<p>Cinestar, 02.11. 12:00, 12:30 (OF)<\/p>\n<p><strong>Only Lovers Left Alive<\/strong><br \/>GB\/D\/GR\/F 2013, R: Jim Jarmusch, D: Tom Hiddleston, Tilda Swinton, Mia Wasikowska, 118 min<\/p>\n<p>Jim Jarmuschs traumhaft-d\u00fcstere Reflexion \u00fcber die Unsterblichkeit. Exquisit besetzt und wunderbar moody.<\/p>\n<p>Schaub\u00fchne Lindenfels, 02.11. 19:00 (OmU)<\/p>\n<p><strong>Hamburger Gitter<\/strong><br \/>D 2018<\/p>\n<p>Eine dokumentarische Bilanz \u00fcber die Geschehnisse in Hamburg rund um den G20-Gipfel im Sommer 2017<\/p>\n<p>P\u00f6ge-Haus, 04.11. 19:00<\/p>\n<p><strong>Harry Potter und der Stein der Weisen<\/strong><br \/>USA\/GB 2001, R: Chris Columbus, D: Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, 152 min<\/p>\n<p>Wie alles begann: Das erste Abenteuer von Harry Potter und seinen neuen Freunden.<\/p>\n<p>Cinestar, 03.11. 17:00, 19:45 (OF)<\/p>\n<p><strong>Harry Potter und die Kammer des Schreckens<\/strong><br \/>USA\/GB 2002, R: Chris Columbus, D: Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, 138 min<\/p>\n<p>Ein weiterer Teil der Erfolgs-Fantasyfilmreihe.<\/p>\n<p>Cinestar, 03.11. 19:45 (OF)04.11. 17:00<\/p>\n<p>\u200b<\/p>\n<p><strong>Kl\u00e4nge des Aufbruchs \u2013 Die tschechische Avantgarde zwischen den Weltkriegen<\/strong><br \/>D 2024, Dok, R: Anne-Kathrin Peitz, 56 min<\/p>\n<p>Es ist der Jazz, das Cabaret, die Lust am Improvisieren, das \u00dcberschreiten von Grenzen &#8211; all das bestimmt den Sound der \u00bbjungen Wilden\u00ab in der tschechischen Musikgeschichte der 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts: Erwin Schulhoff, Jaroslav Je\u017eek, Victor Ullmann, V\u00edt\u011bzslava Kapr\u00e1lov\u00e1, die erste tschechische Dirigentin, und Bohuslav Martin\u016f hei\u00dfen die Komponisten der Stunde.<\/p>\n<p>Horns Erben, 02.11. 20:00<\/p>\n<p><strong>Marcel \u2013 The Shell with Shoes on<\/strong><br \/>USA 2021, R: Dean Fleischer Camp, 90 min<\/p>\n<p>Eine Muschel begibt sich auf die turbulente Suche nach ihrer Familie und st\u00fcrzt sich damit in das gr\u00f6\u00dfte Abenteuer ihres Lebens.<\/p>\n<p>Ost-Passage-Theater, 05.11. 20:00 (OmU)<\/p>\n<p><strong>Regretters<\/strong><br \/>SWE 2010, Dok, R: Marcus Lindeen, 58 min<\/p>\n<p>Orlando und Mikael sind in ihren 60ern und treffen sich, um \u00fcber ihr Leben und ihre Geschlechtsumwandlung zu reden, die sie mittlerweile bereuen.<\/p>\n<p>Passage-Kinos, 07.11. 16:00 (mit Einf\u00fchrung)<\/p>\n<p><strong>The Pickers<\/strong><br \/>D\/GR\/PT 2024, Dok, R: Elke Sasse, 80 min<\/p>\n<p>Der Dokumentarfilm verfolgt die Spuren unserer Orangen, Oliven, Erdbeeren oder Blaubeeren bis zu den Menschen, die sie ernten.<\/p>\n<p>Kinobar Prager Fr\u00fchling, 05.11. 17:00 (mit Gespr\u00e4ch, OmU)<\/p>\n<p><strong>Zur\u00fcck in die Zukunft<\/strong><br \/>USA 1985, R: Robert Zemeckis, D: Michael J. Fox, Christopher Lloyd, Lea Thompson, 116 min<\/p>\n<p>Immer noch einer der besten Unterhaltungsfilme der 1980er, wenn nicht aller Zeiten: Marty McFly reist in Docs DeLorean-Zeitmaschine ins Jahr 1955 und bringt dort versehentlich die Vergangenheit durcheinander, was seine eigene Existenz bedroht.<\/p>\n<p>Cinestar, 05.11. 14:00, 17:05 (OF), 20:15<br \/>Regina-Palast, 05.11. 17:15, 20:00<br \/>Cineplex, 05.11. 19:30<br \/>CT-Lichtspiele Taucha, 05.11. 20:00<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit rund zehn Jahren widmet das Konfuzius-Institut der gro\u00dfen Nation ein kleines Filmfestival. 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