{"id":540474,"date":"2025-10-31T14:14:18","date_gmt":"2025-10-31T14:14:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/540474\/"},"modified":"2025-10-31T14:14:18","modified_gmt":"2025-10-31T14:14:18","slug":"bayerische-hoflieferanten-der-koenig-ist-kunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/540474\/","title":{"rendered":"Bayerische Hoflieferanten: Der K\u00f6nig ist Kunde"},"content":{"rendered":"<p>Die ewig gleichen Filialisten lassen viele deutsche Innenst\u00e4dte eint\u00f6nig aussehen. In M\u00fcnchen hingegen gibt es noch zahlreiche familiengef\u00fchrte Traditionsgesch\u00e4fte. Auf royalen Spuren.<\/p>\n<p>Das Rautenmuster der Wittelsbacher in der Mitte, gehalten von zwei L\u00f6wen, obendrauf die K\u00f6nigskrone Bayerns. Mit diesem heraldischen Zeichen schm\u00fcckten sich vor rund 200 Jahren die K\u00f6niglich Bayerischen Hoflieferanten. Wer beim Bummel durch die M\u00fcnchner Altstadt genau hinschaut, entdeckt einige dieser Wappen auf den Schaufenstern, Markisen oder an den Eingangst\u00fcren. Manchmal steht da auch ganz klar und deutlich: \u201eEhemaliger K\u00f6niglich Bayerischer Hoflieferant\u201c. <\/p>\n<p>Das K\u00f6nigreich Bayern existierte nur etwas mehr als 100 Jahre <\/p>\n<p>Man kann finden, das sei aus der Zeit gefallen. Viele Leute aber sind beeindruckt. Signalisiert der Titel doch Qualit\u00e4t, Luxus und viel Tradition. K\u00e4ufer und Verk\u00e4ufer sonnen sich im royalen Glanz, obwohl es den Adel eigentlich nicht mehr gibt. Hoflieferant ist ein Markenzeichen und kommt gut an \u2013 egal, ob die angebotene Ware hochpreisig ist. \u201eWenn der M\u00fcnchner einen guten Service bekommt, dann zahlt er auch gerne\u201c, sagt Stadtf\u00fchrerin Franziska Josephine Schilder.<\/p>\n<p>Bevor der Rundgang durch die M\u00fcnchner Altstadt beginnt, geht es auf Tauchgang tief in die Geschichte. Was braucht es, um K\u00f6niglich Bayerischer Hoflieferant zu werden? Nat\u00fcrlich einen Bayerischen K\u00f6nigshof. \u201eDas K\u00f6nigreich Bayern existierte nur etwas mehr als 100 Jahre\u201c, erkl\u00e4rt die 46-J\u00e4hrige. Am Neujahrstag 1806 wurde Kurf\u00fcrst Maximilian Joseph von Napoleon Bonaparte zum K\u00f6nig von Bayern erhoben. Mit dem Ende des ersten Weltkrieges war schon wieder Schluss. K\u00f6nig Ludwig III. musste abdanken \u2013 der letzte regierende Wittelsbacher nach 738 Jahren an der Macht. Am 7. November 1918 rief Kurt Eisner den Freistaat Bayern aus. Zwei Tage sp\u00e4ter proklamierte Philipp Scheidemann in Berlin die Deutsche Republik. Das war\u2019s dann mit der Monarchie in Deutschland. <\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/media.media.46ad0dc1-8ff4-47df-b672-bf5e3ee24d76.original1024.media.jpeg\"\/>     Leda Mazzei-Fernandes (links) leitet das Roeckl-Hauptgesch\u00e4ft    Foto: Hamann    <\/p>\n<p>Dennoch hat <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" title=\"M\u00fcnchen\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen<\/a> dem Clan der Wittelsbacher einiges zu verdanken. Ohne sie g\u00e4be es kein Oktoberfest. Als Ludwig I. 1810 die Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen heiratete, wurde auf der nach der Braut benannten Theresienwiese erstmals gro\u00df gefeiert. Ludwig I. baute auch wie wild: die Prachtmeile Ludwigsstra\u00dfe und viele Museen fallen in seine Regierungszeit. Sein Enkel Ludwigs II. erschuf die M\u00e4rchenschl\u00f6sser, brachte den Staat an den Rand der Pleite und ihm sehr viel sp\u00e4ter einen Unesco-Welterbe-Titel ein. <\/p>\n<p>K\u00f6nige gehen, Hoflieferanten bleiben <\/p>\n<p>\u201eAm Ende gab es etwa 750 bis 800 Hoflieferanten. K\u00f6nig Max II. lie\u00df das genau dokumentieren. Doch die Akten sind im Zweiten Weltkrieg verbrannt\u201c, sagt die Fachfrau. Ein Gro\u00dfteil der Firmen sa\u00df in der Residenzstadt M\u00fcnchen, zu den Lieferanten des Hofes z\u00e4hlten aber auch Unternehmen aus dem Umland oder Ausland, zum Beispiel eine Allg\u00e4uer K\u00e4serei, eine Lebkuchenfabrik aus N\u00fcrnberg, ein Weinbrandproduzent aus der franz\u00f6sischen Stadt Cognac oder ein Schildkr\u00f6tensuppenh\u00e4ndler aus London. <\/p>\n<p>Der Feinkostspezialist Dallmayr belieferte nicht nur den Bayerischen Hof, sondern noch 14 andere. Die Konditorei Kreutzkamm, nach dem Zweiten Weltkrieg aus Dresden nach M\u00fcnchen verlagert, darf sich K\u00f6niglich S\u00e4chsischer Hoflieferant nennen. <\/p>\n<p>Seit 1839 belieferte die Lederwarenfirma Roeckl die bayerischen Royals. Spezialit\u00e4t des Hauses sind Glac\u00e9handschuhe aus feinstem Ziegenleder, damals hygienische Notwendigkeit und Statussymbol, heute wieder sehr im Trend. Leda Mazzei-Fernandes leitet das Hauptgesch\u00e4ft an der Maffeistra\u00dfe. \u201eUnsere Handschuhe halten eine Ewigkeit. Eigentlich br\u00e4uchte man nur ein Paar im Leben. Doch weil die Leute sie st\u00e4ndig verlieren, verkaufen wir sehr gut\u201c, sagt die geb\u00fcrtige Brasilianerin und lacht. Elisabeth in Bayern, die sp\u00e4tere Kaiserin Sisi von \u00d6sterreich, geh\u00f6rte ebenso zu den Kunden wie Prinzregent Luitpold. Der lie\u00df sich \u00fcbrigens aus Respekt vor seinem tragisch zu Tode gekommenen Vorg\u00e4nger Ludwig II. nie zum K\u00f6nig kr\u00f6nen. <\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/media.media.a6a1b0b6-4e6f-4397-9b62-4af059a022ab.original1024.media.jpeg\"\/>     Die meisten Hoflieferanten sind direkt in der Altstadt    Foto: STZN\/Lange    <\/p>\n<p>Das Beispiel Roeckl zeigt exemplarisch: K\u00f6nige gehen, Hoflieferanten bleiben. Es sind Familienunternehmen, gef\u00fchrt inzwischen in der f\u00fcnften oder sechsten Generation, die Weltkriege, Weltwirtschaftskrisen, Pandemien \u00fcberlebt haben und aktuell mit der Globalisierung und Klimafragen k\u00e4mpfen. Die Buchhandlung Lentner zum Beispiel gibt es seit 1698. Seit 1897 darf sich die Firma Hoflieferant nennen. Die Parf\u00fcmerie Br\u00fcckner direkt nebenan in den Arkaden des M\u00fcnchner Rathauses gibt es seit 1893. <\/p>\n<p> Was bitte ist Gewandsgeschicklichkeit? <\/p>\n<p>Beide Gesch\u00e4fte trotzen der Konkurrenz durch Internet und Discounter. Der fr\u00fchere Posamentier Ludwig Beck ist l\u00e4ngst ein gro\u00dfes Kaufhaus geworden und verkauft nun Designermode statt Fransen, Quasten, Kordeln als Verzierung von Textilien. Und Dallmayr kennt heute ganz Deutschland \u2013 dank des Kaffees und der Fernsehwerbung mit der perlenden Klavieruntermalung, in der das zartgelb gestrichene Delikatessenhaus eingeblendet wird. Ob diese Erfolge am Ansporn liegen, den so eine Ehre mit sich bringt? <\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/media.media.c4370a93-2c7c-49ae-b701-2c095f3bfad7.original1024.media.jpeg\"\/>     K\u00f6niglich speisen auf Porzellan der Manufaktur Nymphenburg    Foto: M\u00fcnchen Tourismus, Frank Stolle    <\/p>\n<p>Am Marienplatz deutet die 46-J\u00e4hrige auf das Gesch\u00e4ft von Carl Thomass. \u201eHofjuwelier\u201c steht auf der Fassade. \u201eDas ist ein Hoftitelinhaber. Diese Handwerker waren direkt beim Hof angestellt. Und dann gab es noch die eigenen Betriebe: die Hofpfisterei, die Porzellanmanufaktur Nymphenburg oder das Hofbr\u00e4uhaus geh\u00f6rten dem Hof selber\u201c, sagt Franziska Josephine Schilder. Ach herrje, wie kompliziert. <\/p>\n<p>Und es kommt noch schlimmer: Man wurde in Bayern nicht automatisch Hoflieferant, blo\u00df weil man seine Waren an die Wittelsbacher liefern durfte. \u201eDer Titel wurde nur verliehen, wenn der Betreiber eine gewisse Gewandsgeschicklichkeit hatte. So hie\u00df das damals. Hoflieferanten brauchten nicht nur gute Ware, sondern auch ein tadelloses Auftreten, Etikette, angemessene Kleidung, ein gewisses Niveau\u201c, sagt Franziska Josephine Schilder. Auch die gepr\u00fcfte Stadtf\u00fchrerin hat sich an diesem Tag dem Anlass entsprechend herausgeputzt. Man macht ja schlie\u00dflich einen Besuch beim Kini \u2013 irgendwie. Sie tr\u00e4gt eine fesche Trachtenjacke, die massive G\u00fcrtelschnalle ziert eine Darstellung des Stadtwappens \u2013 M\u00fcnchner Kindl statt Wittelbacher L\u00f6wen. Wir leben schlie\u00dflich heute in einer Demokratie.<\/p>\n<p> Info <\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Anreise<\/strong><br \/>Ab Stuttgart mit dem Zug direkt nach M\u00fcnchen, <b> www.bahn.de <\/b>. Innerhalb der Stadt bewegt man sich am besten mit Bus, Bahn und Tram, <b> www.mvv-muenchen.de <\/b>.<\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Unterkunft <\/strong><br \/>Der Name Koenigshof h\u00e4lt, was er verspricht: ein wahrlich royales Hotel. An dieser prominenten Stelle direkt am Stachus stand einst das Privathaus von Gustav Vorherr, dem Stadtplaner von K\u00f6nig Max I. Ab 1860 wurde es zum Hotel Bellevue und sp\u00e4ter zum K\u00f6nigshof. 2024 nach Abriss komplett neu er\u00f6ffnet. Luxuri\u00f6se Zimmer, atemberaubende Aussicht von der Dachterrasse auf die Innenstadt. Doppelzimmer ab 450 Euro, <b> www.marriott.com <\/b>. Strategisch g\u00fcnstig in Bahnhofsn\u00e4he liegt das gehobene Le M\u00e9ridien. Sch\u00f6ner Innenhof mit Biergarten-Atmosph\u00e4re, DZ ab 250 Euro, <a href=\"https:\/\/www.marriott.com\/de\/hotels\/mucmd-le-meridien-munich\/overview\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> h ttps:\/\/lemeridienmunich.com\/ <\/a>.Das 25hours Hotel Royal Bavarian huldigt dem Thema k\u00f6nigliches Bayern mit vielen witzigen Details, DZ ab 128 Euro, <b> www.25hours-hotels.com <\/b>.<\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Essen und Trinken<\/strong><br \/>1589 gr\u00fcndete Herzog Wilhelm V. von Bayern das Hofbr\u00e4uhaus, um seinen 600 Mann starken Hofstaat mit eigenem Braunbier zu versorgen. 1607 zog das Gasthaus an den heute noch existierenden Standort Am Platzl um. Wer gerne andere Touristen aus aller Welt kennen lernen m\u00f6chte und etwas Trubel nicht scheut, ist hier richtig, <b> www.hofbraeu-muenchen.de\/ <\/b>.Schwaige bezeichnet einen Gutshof oder eine Almwirtschaft. Auch in Schloss Nymphenburg, dem Sommerpalast der Wittelsbacher im M\u00fcnchner Westen, befindet sich eine solche Wirtschaft mit gem\u00fctlichem Gastraum und sch\u00f6nem Innenhof, <b> www.schlosswirtschaft-schwaige.de <\/b>.Der K\u00f6nigliche Hirschgarten wurde 1780 von Kurf\u00fcrst Karl Theodor von Pfalz-Bayern als Jagdrevier angelegt. Daraus entwickelte sich ein Biergarten mit Wirtshaus, <b> https:\/\/hirschgarten.de <\/b>.Das Caf\u00e9 Luitpold in der Brienner Stra\u00dfe atmet das Belle-\u00c9poque-Ambiente der sp\u00e4ten Monarchie. Klassisches Kaffeehaus im Wiener Stil, <b> www.cafe-luitpold.de <\/b>.Bei Dallmayr kann man nicht nur feinste Kost f\u00fcr Daheim kaufen, sondern auch ausgezeichnet speisen. Es gibt mehrere Optionen: Das Fine-Dining-Restaurant Alois (zwei Michelin-Sterne), Bar und Grill sowie das Caf\u00e9-Bistro, <b> www.dallmayr.com\/de\/delikatessenhaus\/ <\/b>. <\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Aktivit\u00e4ten <\/strong><br \/>In der M\u00fcnchner Innenstadt gibt es noch viele ehemalige Hoflieferanten, bei denen man noch heute einkaufen kann. Schuhe: Ed. Meier, Brienner Str. 10, <b> https:\/\/edmeier-shop.com <\/b>; Feinkost: Alois Dallmayr, Dienerstr. 14-15, <b> www.dallmayr.com <\/b>; Parf\u00fcm: Br\u00fcckner, Marienplatz 8, <b> www.parfuemerie-brueckner.com <\/b>; Lederwaren: Roeckl, Maffeistr. 1, <b> www.roeckl.com <\/b>; Zigarren: Zechbauer, Residenzstr. 10, <b> www.zechbauer.de <\/b>; B\u00fccher: Lentner, Marienplatz 8, <b> https:\/\/buchlentner.buchkatalog.de\/ <\/b>; Schmuck: Gebr\u00fcder Hemmerle, Maximilianstr. 30, <b> https:\/\/hemmerle.com <\/b>; Ludwig Beck, Marienplatz 11, <b> www.ludwigbeck.de <\/b>; Stadtf\u00fchrungen zum Thema kann man unter <a href=\"https:\/\/www.muenchen.travel\/artikel\/fuehrungen\/koeniglich-bayerische-hoflieferanten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> www.muenchen.travel <\/a>buchen.<\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Allgemeine Informationen<\/strong><br \/>M\u00fcnchen Tourismus, <a href=\"https:\/\/www.muenchen.travel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> www.muenchen.travel <\/a> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die ewig gleichen Filialisten lassen viele deutsche Innenst\u00e4dte eint\u00f6nig aussehen. 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