{"id":54087,"date":"2025-04-23T06:53:08","date_gmt":"2025-04-23T06:53:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/54087\/"},"modified":"2025-04-23T06:53:08","modified_gmt":"2025-04-23T06:53:08","slug":"marktbericht-trump-rudert-zurueck-dax-mit-neuem-schwung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/54087\/","title":{"rendered":"Marktbericht: Trump rudert zur\u00fcck &#8211; DAX mit neuem Schwung"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 23.04.2025 07:40 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der DAX d\u00fcrfte seinen Erholungskurs zur Wochenmitte mit neuem Schwung fortsetzen. Zuvor hatte US-Pr\u00e4sident Trump erkl\u00e4rt, er habe keine Pl\u00e4ne, den Chef der US-Notenbank zu entlassen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer DAX d\u00fcrfte gut erholt in den Handel zur Wochenmitte starten. Der Broker IG taxiert die deutschen Standardwerte zur Stunde 2,2 Prozent h\u00f6her bei 21.765 Punkten. Gestern hatte sich der DAX mit einem <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-dax-dow-trump-100.html\" title=\"Marktbericht: Wall Street macht wieder Boden gut\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Plus von 0,4 Prozent auf 21.293 Z\u00e4hler<\/a> aus dem langen Osterwochenende zur\u00fcckgemeldet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer DAX k\u00f6nnte heute nun sein Vorwochenhoch vom Gr\u00fcndonnerstag bei 21.436 Punkten spielend \u00fcberwinden und damit ein frisches Kaufsignal senden. Der deutsche Leitindex schickt sich somit an, weiter Boden gutzumachen und seine V-f\u00f6rmige Erholung seit dem Crash-Tief vom &#8222;Panic Monday&#8220; am 4. April auf 18.489 Punkte fortzusetzen. Das Gros seines Kurssturzes hat der DAX bereits wieder wettmachen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHintergrund des sich nun anbahnenden Kurssprungs nach oben sind Aussagen von Donald Trump. Nach seinen wiederholten pers\u00f6nlichen Angriffen gegen Fed-Chef Jerome Powell hat der US-Pr\u00e4sident nun vers\u00f6hnliche T\u00f6ne angeschlagen. Er habe &#8222;nicht die Absicht&#8220;, Powell zu entlassen, sagte Trump gestern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Ich w\u00fcrde es gerne sehen, wenn er etwas aktiver w\u00e4re hinsichtlich seiner Idee, die Zinss\u00e4tze zu senken&#8220;, f\u00fcgte der US-Pr\u00e4sident hinzu. Derzeit sei &#8222;der perfekte Zeitpunkt&#8220; daf\u00fcr. &#8222;Wenn er es nicht tut, ist das das Ende? Nein.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump hatte Powell zuvor mehrfach scharf angegriffen. Der 72-j\u00e4hrige Powell sei ein &#8222;Loser&#8220;, schrieb Trump am Montag in seinem Onlinenetzwerk Truth Social. Zuvor hatte er dem Fed-Chef mit Entlassung gedroht, wenn er nicht sofort die Leitzinsen senke.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDamit stellte Trump die Unabh\u00e4ngigkeit der US-Notenbank in Frage &#8211; entsprechend empfindlich reagierten die M\u00e4rkte darauf. Nun, da Trump zur\u00fcckgerudert ist, ist die Erleichterung an den B\u00f6rsen mit H\u00e4nden greifbar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie US-Futures ziehen am Morgen entsprechend deutlich an. Der Future auf den Dow Jones gewinnt aktuell 1,2 Prozent, der Future auf den Nasdaq 100 zieht um 1,8 Prozent an. Bereits im regul\u00e4ren Handel an der Wall Street hatten die gro\u00dfen B\u00f6rsenindizes Gewinne eingefahren. Marktbeobachter sprachen von einer Gegenreaktion auf die j\u00fcngste Schw\u00e4che bei US-Aktien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Standardwerte im Dow Jones verabschiedeten sich mit einem Plus von 2,7 Prozent bei 39.186 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&amp;P 500 gewann 2,5 Prozent auf 5.287 Z\u00e4hler, und der technologielastige Nasdaq zog um 2,7 Prozent auf 16.300 Stellen an.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch an den Asien-B\u00f6rsen geht es zur Wochenmitte steil aufw\u00e4rts. Zumal Trump nicht nur in der Personalie Powell, sondern auch in Sachen Z\u00f6lle zur\u00fcckruderte. Der Republikaner deutete niedrigere Z\u00f6lle f\u00fcr China an. Er erkl\u00e4rte gegen\u00fcber Reportern, er werde in den Verhandlungen mit China sehr freundlich sein. Die Z\u00f6lle auf Importe aus dem Land w\u00fcrden nach einem Abkommen deutlich sinken, jedoch nicht auf null.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Die Stimmung am Markt \u00e4ndert sich offensichtlich, auch wenn es noch fr\u00fch ist&#8220;, sagte Chris Weston, Forschungsleiter beim Broker Pepperstone. Die starke &#8222;Verkauft Amerika&#8220;-Stimmung, die gestern durch die M\u00e4rkte ging, habe sich teilweise umgekehrt. &#8222;Die M\u00e4rkte gew\u00f6hnen sich immer mehr daran, dass der Pr\u00e4sident aus der H\u00fcfte schie\u00dft und dann seine Haltung zur\u00fccknimmt, als w\u00e4re es nie ein gro\u00dfes Problem gewesen&#8220;, erkl\u00e4rte Weston.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer japanische Nikkei-Index erreicht ein Drei-Wochen-Hoch, Technologiewerte f\u00fchren den Anstieg an. Der 225 Werte umfassende B\u00f6rsenindex liegt im sp\u00e4ten Tokioter Handel 2,0 Prozent h\u00f6her bei 34.891 Punkten. Die B\u00f6rse in Shanghai notiert aktuell nahezu unver\u00e4ndert. Der Hang Seng in Hongkong schnellt um 2,6 Prozent in die H\u00f6he.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch an den Devisenm\u00e4rkten kehrt das Vertrauen in den Dollar wieder etwas zur\u00fcck, nachdem Trump seine Drohungen zur\u00fcckgenommen hatte, Fed-Chef Jerome Powell zu entlassen. Der Dollar zeigt im asiatischen Devisenhandel St\u00e4rke. Der Euro kann dennoch 0,3 Prozent auf 1,1389 Dollar gutmachen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch am Rohstoffmarkt macht sich die nahlassende Risikoaversion der Anleger bemerkbar. Die Roh\u00f6l-Sorte Brent aus der Nordsee verteuert sich am Morgen um 0,9 Prozent auf 68,05 Dollar je Barrel (159 Liter).<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Feinunze Gold kostet am Morgen 3.343 Dollar und damit 0,2 Prozent mehr als am Vorabend.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnter den DAX-Unternehmen macht SAP auf sich aufmerksam. Europas gr\u00f6\u00dfter Softwarehersteller hat im ersten Quartal von seinem gro\u00dfen Stellenabbau aus dem Vorjahr profitiert. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 60 Prozent auf 2,46 Milliarden Euro. Die entsprechende Marge zog stark auf 27,1 Prozent an. Der Konzern bekr\u00e4ftigte seine Jahresziele.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der ostchinesischen Metropole Shanghai stellen von heute an Hunderte Firmen aus der Autobranche ihre neuen Produkte aus. Dabei werden auch gro\u00dfe deutsche Konzerne wie Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz ihre neuen Autos pr\u00e4sentieren. Die Automesse in China z\u00e4hlt mittlerweile zu den wichtigsten Branchentreffen. Die Volksrepublik ist der gr\u00f6\u00dfte Automarkt der Welt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTech-Milliard\u00e4r Elon Musk <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/musk-tesla-verluste-100.html\" title=\"Verluste bei Tesla - Musk will sich auf Chefposten konzentrieren\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">leitet den R\u00fcckzug aus Washington ein<\/a>. Ab Mai werde er &#8222;erheblich&#8220; weniger Zeit als Kostensenker von Pr\u00e4sident Donald Trump im Regierungsapparat verbringen, sagte der Tesla-Chef. Stattdessen werde es sich wieder mehr um die Belange des Elektroauto-Herstellers k\u00fcmmern. Tesla hatte zuvor einen Gewinneinbruch f\u00fcr das vergangene Quartal gemeldet. Tesla verdiente unterm Strich 409 Millionen Dollar und damit 71 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Angela G\u00f6pfert, ARD-Finanzredaktion. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 23.04.2025 07:40 Uhr Der DAX d\u00fcrfte seinen Erholungskurs zur Wochenmitte mit neuem Schwung fortsetzen. 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