{"id":541170,"date":"2025-10-31T20:52:31","date_gmt":"2025-10-31T20:52:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/541170\/"},"modified":"2025-10-31T20:52:31","modified_gmt":"2025-10-31T20:52:31","slug":"zoos-schuetzen-nandus-keas-und-co-vor-vogelgrippe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/541170\/","title":{"rendered":"Zoos sch\u00fctzen Nandus, Keas und Co. vor Vogelgrippe"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Es stehen Desinfektionswannen bereit, Stallungen sind vorbereitet &#8211; auch die Zoos und Tierparks in Niedersachsen und Bremen treffen Vorbereitungen wegen der sich ausbreitenden Vogelgrippe. Der Zoo Hannover stehe in engem Austausch mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden und k\u00f6nne sofort entsprechende Schutzma\u00dfnahmen umsetzen, sagte Sprecherin Simone Hagenmeyer. Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Zoobesucher gebe es derzeit nicht.<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Der Zoo der Landeshauptstadt h\u00e4lt rund 400 V\u00f6gel in 48 Arten, darunter bedrohte Arten wie die Moorente, die Leinegans, den Deutschen Sperber und den Grauhals-Kronenkranich. \u201eZu ihrem Schutz werden alle V\u00f6gel zurzeit nur noch in den Stallungen gef\u00fcttert\u201c, sagte Hagenmeyer. Bislang gebe es im Zoo noch keinen Fall von Vogelgrippe. Es werde alles Menschenm\u00f6gliche getan, um die V\u00f6gel des Zoos davor zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>            Unterschiedliche Bed\u00fcrfnisse<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Der Tierpark in Nordhorn habe bereits vor sechs Wochen die Unterk\u00fcnfte f\u00fcr Enten, G\u00e4nse, Wachteln oder H\u00fchner fit gemacht, sagte Tierparkchef Nils Kramer. Jedes Tier sei vor dem Einstallen nochmals untersucht worden. Die Tierarten seien von ihrem Sozialverhalten her sehr unterschiedlich, worauf der Tierpark bei der Stallhaltung R\u00fccksicht nehmen m\u00fcsse. Die Stallpflicht sei die einzige M\u00f6glichkeit, den Kontakt zu den Wildv\u00f6geln zu unterbinden.<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Eine Ansteckung der eigenen Tiere durch Wildv\u00f6gel sehen auch die Verantwortlichen im Weltvogelpark Walsrode als die gr\u00f6\u00dfte Gefahr an. Insbesondere in den offenen Anlagen sei ein Kontakt zu Wildv\u00f6geln und deren Ausscheidungen nicht auszuschlie\u00dfen, sagte Marketing-Direktorin Janina Ehrhardt.<\/p>\n<p>            Vorzeitig in die Winterquartiere<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Der Vogelpark in Walsrode besitzt um die 4.000 V\u00f6gel in rund 600 Arten, von tropischen bis heimische Vogelarten &#8211; der Reigen reicht von Tukanen \u00fcber Papageien und Flamingos, Pinguine und Greifv\u00f6gel bis zum Kiebitz.<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Um sie vor der Gefl\u00fcgelpest zu sch\u00fctzen, w\u00fcrden V\u00f6gel aus offenen Anlagen vorzeitig in ihre Winterquartiere gebracht, sagte Ehrhardt. Andere Au\u00dfengehege, die mit Netzen \u00fcberspannt sind, w\u00fcrden zus\u00e4tzlich dagegen abgesichert, dass keine ansteckenden Eintragungen von au\u00dfen hineinkommen k\u00f6nnen. Zwischen der Tier\u00e4rztin des Weltvogelparks und dem zust\u00e4ndigen Veterin\u00e4ramt gebe es einen engen Austausch.<\/p>\n<p>            Sorge um Verlust des gesamten Bestandes<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Der Serengeti-Park Hodenhagen beherbergt rund 100 V\u00f6gel, darunter 47 gro\u00dfe Laufv\u00f6gel wie Strau\u00dfe, Nandus und Emus. Ebenso geh\u00f6ren eine Kolonie Flamingos, sechs Kronenkraniche, eine Gruppe Helmperlh\u00fchner und ein Storch zum Tierpark, sagte Pressesprecherin Asta Knoth.<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Auch im Serengeti-Park sieht man die Gefahr einer Ansteckung durch Kontakt mit infizierten Wildv\u00f6geln. \u201eSollte in unserem Bestand eine Infektion stattfinden, kann auf beh\u00f6rdliche Anordnung der gesamte Bestand gekeult werden\u201c, sagte Knoth.<\/p>\n<p>            Gro\u00dfe Laufv\u00f6gel brauchen Auslauf<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Aktuell werden die V\u00f6gel in gesch\u00fctzte Innenr\u00e4ume gebracht. Allerdings sei das f\u00fcr die gro\u00dfen Laufv\u00f6gel nicht m\u00f6glich, sagte Knoth. \u201eIhnen muss weiterhin ein Auslauf zur Verf\u00fcgung stehen. Diesen haben wir aber in seiner Gr\u00f6\u00dfe so weit wie m\u00f6glich begrenzt.\u201c Um den Kontakt mit Wildv\u00f6geln m\u00f6glichst zu vermeiden, werde au\u00dferdem im Freien kein Futter oder Wasser mehr angeboten.<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Der Zoo am Meer in Bremerhaven z\u00e4hlt unter anderem Keas, Humboldtpinguine, Basst\u00f6lpel und zwei Wiedehopfe zu seinem Tierbestand. \u201eGrunds\u00e4tzlich bedroht die Vogelgrippe unseren Bestand ganzj\u00e4hrig, insbesondere in den Wintermonaten\u201c, sagte Tierarzt und Kurator Fabian M\u00fcller-Trefzer.<\/p>\n<p>            Schutz vor Gefl\u00fcgelpest ist Daueraufgabe<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Gerade in den offenen Anlagen bestehe aufgrund der Wildv\u00f6gel ein gewisses Risiko. Der Zoo versuche, dieses durch geeignete Ma\u00dfnahmen zu verringern. \u201eDurch die sehr schnelle Ausbreitung im Wildvogelbereich ist es aber sehr wahrscheinlich, dass auch bei uns zeitnah erste F\u00e4lle festgestellt werden\u201c, sagte M\u00fcller-Trefzer. Darauf bereite sich der Zoo vor.<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die Vogelgrippe sei keine neue Entwicklung, sondern betreffe den Zoo dauerhaft. Daher verf\u00fcttere der Tierpark schon seit einiger Zeit Fisch nur noch aus der Hand, um Wildv\u00f6gel und haupts\u00e4chlich M\u00f6wen nicht anzulocken. Hinzugekommen sei als akute Ma\u00dfnahmen etwa die Aufstellung von Desinfektionswannen vor den Anlagen.<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Eine Gefahr sehe er unter anderem darin, dass auch bedrohte Vogelarten, die der Zoo aus Artenschutzgr\u00fcnden halte, erkranken k\u00f6nnen. Das gef\u00e4hrde den Bestand und damit die Arbeit von Jahrzehnten, sagte M\u00fcller-Trefzer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es stehen Desinfektionswannen bereit, Stallungen sind vorbereitet &#8211; auch die Zoos und Tierparks in Niedersachsen und Bremen treffen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":541171,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[3364,29,30,46,1411,1886,2242,3367],"class_list":{"0":"post-541170","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-hannover","12":"tag-niedersachsen","13":"tag-tiere","14":"tag-tierpark","15":"tag-tierschutz"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115470765039153252","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/541170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=541170"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/541170\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/541171"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=541170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=541170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=541170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}