{"id":541303,"date":"2025-10-31T22:13:12","date_gmt":"2025-10-31T22:13:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/541303\/"},"modified":"2025-10-31T22:13:12","modified_gmt":"2025-10-31T22:13:12","slug":"die-straubing-tigers-erobern-in-nuernberg-die-tabellenfuehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/541303\/","title":{"rendered":"Die Straubing Tigers erobern in N\u00fcrnberg die Tabellenf\u00fchrung"},"content":{"rendered":"<p>Die <a href=\"https:\/\/www.idowa.de\/sport\/straubing-tigers\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Straubing Tigers<\/a> stehen an der Spitze der Deutschen Eishockey Liga! Am 16. Spieltag eroberten die Niederbayern mit einem sp\u00e4ten 5:3-Sieg in N\u00fcrnberg Platz eins von den Adlern aus Mannheim, die zeitgleich mit 0:4 beim EHC Red Bull M\u00fcnchen unterlagen. Die zahlreich mitgereisten Tigers-Fans unter den gut 6.000 Zuschauern in N\u00fcrnberg feuerten ihre Jungs nicht nur 60 Minuten lang lautstark an, sondern feierten ihre Mannschaft nach Spielende f\u00fcr die Tabellenf\u00fchrung und die n\u00e4chsten drei Punkte auf dem vollen Konto der Niederbayern.<\/p>\n<p>Straubing startete zwei Tage nach der 4:6-Heimniederlage gegen Ingolstadt gut ins Ausw\u00e4rtsspiel bei den Ice Tigers. Von Beginn an waren die Niederbayern die Mannschaft mit etwas mehr Zug zum Tor und Zeit in der Offensive. Das belohnte in der elften Spielminute Adrian Klein, dessen Direktabnahme von halb rechts im kurzen Eck von N\u00fcrnbergs Goalie Niklas Treutle einschlug. Straubing war auch in der Folge tonangebend, doch Stefan Loibl und erneut Klein verpassten es nachzulegen. Und so nutzte N\u00fcrnberg einen unsortierten Wechsel der Tigers, um in der 18. Minute auf 1:1 zu stellen. Offensivverteidiger Owen Headrick durfte mehr oder weniger ungest\u00f6rt von der blauen Linie aus aufs Tor von Haukeland ziehen und traf \u00fcber den Innenpfosten sehenswert zum Ausgleich, der auch nach 20 Spielminuten Bestand hatte.<\/p>\n<p>So diszipliniert und fl\u00fcssig das erste Drittel verlief, so hektisch und zerfahren war der zweite Abschnitt, besonders in der Anfangsphase. Doch das hie\u00df keineswegs, dass keine Tore fielen \u2013 im Gegenteil. Zun\u00e4chst packte Charlie Gerard einen Kunstschuss aus, in dem er den Puck sozusagen aus dem eigenen Getriebe unter die Querlatte nagelte. Doch Straubing fand eine passende Antwort, weil sich die Ice Tigers zun\u00e4chst bei eigener \u00dcberzahl und dann mit einem Check gegen den Kopf von Elis Hede innerhalb von 22 Sekunden zwei Strafzeiten in Folge leisteten. Das bestraften die Niederbayern \u2013 und zwar gleich doppelt. Ma\u00dfgeblich beteiligt an der erneuten Wende im Spiel war Blueliner Marcel Brandt, der zurzeit einfach einen Lauf hat. Beim 2:2 brachte Wade Allison einen Brandt-Hammer in doppelter \u00dcberzahl per Rebound ins Ziel. Und beim 3:2 f\u00fcr die Tigers fand der n\u00e4chste harte Schuss des Defenders direkt den Weg ins Geh\u00e4use von Treutle. Nun waren die G\u00e4ste wieder in F\u00fchrung, konnten diese aber nicht in die zweite\u00a0Drittelpause bringen, weil sich N\u00fcrnberg bei einer konfusen Situation vor Haukeland unnachgiebig zeigte und den Puck \u00fcber die Linie arbeitete. Der Treffer der Hausherren hielt auch dem Videobeweis stand. Erst gegen Ende das zweiten Abschnitts beruhigte sich das Spiel wieder und so blieb es bei den sechs \u2013 zu gleichen Teilen \u2013 verteilten Toren nach 40 Minuten.<\/p>\n<p>Auch das Schlussdrittel sah Top-Chancen auf beiden Seiten: In der 47. Minute scheiterte zun\u00e4chst Elis Hede bei einem Konter der Straubinger und nur wenige Sekunden sp\u00e4ter Greg Meireles auf der Gegenseite jeweils an den Torh\u00fctern. In der 51. Minute jubelten die Tigers dann ein viertes Mal \u2013 aber nur kurz. Mit seinem linken Schlittschuh hatte Justin Scott den Puck ins N\u00fcrnberger Geh\u00e4use bef\u00f6rdert \u2013 doch nach minutenlanger Ansicht der Videobilder legten die Hauptschiedsrichter die Aktion des N\u00fcrnberg-Schrecks als aktive Kickbewegung aus und nahmen den Treffer der G\u00e4ste zur\u00fcck. So ging es mit dem 3:3-Unentschieden in die Schlussphase. Und in der hatten zwar zun\u00e4chst die Hausherren erneut in Person von Meireles die Riesen-Chance auf den Siegtreffer, doch es war wenig sp\u00e4ter Tigers-Verteidiger Zac Leslie, der mit seinem ersten Saisontreffer 104 Sekunden vor dem Ende die Niederbayern sp\u00e4t wieder in Front brachte. Und es sollte der letztlich entscheidende Treffer sein, denn die Tigers verteidigten ihren Vorsprung diesmal konsequent und legten 1,9 Sekunden vor dem Ende durch Doppelpacker Brandt noch den f\u00fcnften Treffer zum 5:3-Endstand nach. F\u00fcr Brandt waren es in N\u00fcrnberg die Scorer-Punkte 300, 301 und 302 in der DEL. Ein bitteres Ende f\u00fcr N\u00fcrnberg in einem packenden Derby, ein herausragendes f\u00fcr die Tigers, die durch den Ausw\u00e4rtssieg zudem die Tabellenf\u00fchrung eroberten! Diese gilt es nun am Sonntag beim Heimspiel gegen das Schlusslicht aus Dresden (16:30 Uhr) zu verteidigen.<\/p>\n<p>N\u00fcrnberg Ice Tigers \u2013 Straubing Tigers 3:5 (1:1, 2:2, 0:2)<\/p>\n<p>N\u00fcrnberg: Treutle \u2013 Karrer, Headrick; C. Braun, Haiskanen; M. Weber, J. Weber \u2013 T. Heigl, Dove-McFalls, Barratt; Murray, Meireles, Spezia; J. Ustorf, Kechter, Gerard; \u00dcffing, Eham, B\u00f6ttner;<br \/>Straubing: Haukeland \u2013 Brandt, Daschner; Leslie, Beaudin; Klein, Green \u2013 Hede, Leonhardt, Halloran; Varejcka, Loibl, Fleischer; Scott, Melnick, Allison; Seidl, Brunnhuber, Brandl;<br \/>Tore: 0:1 (10:37) Klein (Green, Halloran), 1:1 (17:38) Headrick (Barratt), 2:1 (24:44) Gerard (Kechter), 2:2 (25:31) Allison (Brandt, Halloran \u2013 PP1), 2:3 (25:52) Brandt (Melnick \u2013 PP1), 3:3 (29:51) Kechter (Barratt, Gerard), 3:4 (58:16) Leslie (Brunnhuber, Varejcka), 3:5 (59:59) Brandt (EN); Schiedsrichter: Herbert (CAN), Palk\u00f6vi (HUN); Strafminuten: N\u00fcrnberg 6, Straubing 6; Zuschauer: 6.033.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Straubing Tigers stehen an der Spitze der Deutschen Eishockey Liga! Am 16. 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