{"id":541570,"date":"2025-11-01T00:51:11","date_gmt":"2025-11-01T00:51:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/541570\/"},"modified":"2025-11-01T00:51:11","modified_gmt":"2025-11-01T00:51:11","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2002-sanktionen-bulgarien-verbietet-export-von-erdoelprodukten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/541570\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 20:02 Sanktionen: Bulgarien verbietet Export von Erd\u00f6lprodukten +++"},"content":{"rendered":"<p>Wegen US-Sanktionen gegen russische \u00d6lkonzerne untersagt Bulgarien den Export von Diesel und Flugzeugkraftstoff vor\u00fcbergehend. Das Verbot gilt auch f\u00fcr Lieferungen an EU-Staaten. Das Parlament in Sofia verabschiedet eine entsprechende Entscheidung, um zu vermeiden, dass diese Erd\u00f6lprodukte k\u00fcnftig knapp werden. Die von US-Pr\u00e4sident Donald Trump verh\u00e4ngten Strafma\u00dfnahmen gegen die russischen \u00d6lkonzerne Rosneft und Lukoil treffen auch die einzige Erd\u00f6lraffinerie in Bulgarien, Lukoil-Neftochim. Die nahe der Schwarzmeerstadt Burgas gelegene Anlage ist eine Tochterfirma von Lukoil. Der russische \u00d6lkonzern betreibt in Bulgarien auch Tankstellen.<\/p>\n<p><b>+++ 19:32 Berlin: Keine Vorentscheidung f\u00fcr Kauf von Kamikazedrohnen +++<br \/><\/b>Das Verteidigungsministerium weist Berichte \u00fcber eine Vorentscheidung beim Kauf von Kamikazedrohnen f\u00fcr die Bundeswehr zur\u00fcck. Ein Sprecher verweist dabei auf laufende Erprobungen mit sogenannter &#8222;Loitering Munition&#8220;, die noch nicht abgeschlossen seien. &#8222;Ich kann best\u00e4tigen, dass Vertr\u00e4ge f\u00fcr den Kauf von begrenzten Mengen von Loitering Munition mit dem Zwecke einer Zertifizierung\/Qualifizierung mit mittlerweile drei Herstellern abgeschlossen wurden&#8220;, sagt der Sprecher. Erst nach Untersuchungen und Tests werde \u00fcber die eigentliche, gr\u00f6\u00dfere Beschaffung mit der vorgesehenen parlamentarische Beteiligung entschieden. Nach dpa-Informationen sind in einem ersten Schritt die beiden deutschen Hersteller Helsing und Stark Defence f\u00fcr Tests ausgew\u00e4hlt worden. Dritter Bieter ist demnach nun der R\u00fcstungskonzern Rheinmetall. <\/p>\n<p><b>+++ 18:57 Bericht: Pentagon gibt gr\u00fcnes Licht f\u00fcr Tomahawks &#8211; letzte Entscheidung bei Trump +++<br \/><\/b>Das Pentagon hat laut einem Bericht gr\u00fcnes Licht f\u00fcr die Lieferung von Tomahawk-Raketen an die Ukraine gegeben. Wie CNN unter Berufung auf drei Insider berichtet, geht die Beh\u00f6rde davon aus, dass eine Lieferung keine negativen Auswirkungen auf die US-Best\u00e4nde haben w\u00fcrde. Das letzte Wort in der Sache habe allerdings Pr\u00e4sident Donald Trump.<\/p>\n<p><b>+++ 18:14 Kiew: Marine greift russische Energie-Anlagen an +++<br \/><\/b>Die ukrainische Marine greift nach eigenen Angaben ein Kraftwerk in der russischen Region Orjol und eine Umspannstation in Nowobrjansk mit Neptun-Marschflugk\u00f6rpern an. Beide Anlagen versorgen R\u00fcstungsbetriebe in der Region mit Strom, teilt die Marine auf Telegram mit. Ihre Zerst\u00f6rung sei ein schwerer Schlag f\u00fcr die russische Logistik. Eine russische Stellungnahme liegt zun\u00e4chst nicht vor.<\/p>\n<p><b>+++ 17:37 Dritter Vorfall: Russischer Aufkl\u00e4rer \u00fcber Ostsee abgefangen +++<br \/><\/b>Zum dritten Mal innerhalb dieser Woche haben Kampfjets der polnischen Luftwaffe ein russisches Aufkl\u00e4rungsflugzeug \u00fcber der Ostsee abgefangen. Die Maschine vom Typ Iljuschin IL-20 sei am Morgen von zwei polnischen Kampfjets vom Typ MiG-29 eskortiert worden, teilt das Oberkommando der polnischen Streitkr\u00e4fte auf der Plattform X mit. Dazu postet es eine Aufnahme von der Maschine \u00fcber dem Meer. In der Mitteilung hei\u00dft es weiter, der russische Aufkl\u00e4rer sei in internationalen Luftraum ohne Flugplan und mit ausgeschaltetem Transponder unterwegs gewesen. Die IL-20 sei damit ein Sicherheitsrisiko f\u00fcr den Flugverkehr in der Region gewesen. &#8222;Die polnischen Piloten haben das fremde Flugzeug abgefangen und identifiziert, dann wurde es gem\u00e4\u00df dem Nato-Verfahren eskortiert.&#8220; Der Luftraum \u00fcber Polen wurde demnach nicht verletzt.<\/p>\n<p><b>+++ 17:05 Bundeswehr soll weitere Iris-T Flugabwehrraketen bekommen +++<br \/><\/b>Die Bundeswehr soll weitere Lenkflugk\u00f6rper f\u00fcr das Flugabwehrsystem Iris-T SLM f\u00fcr rund 1,26 Milliarden Euro erhalten. Das Verteidigungsministerium bestellt 665 Raketen vom R\u00fcstungskonzern Diehl Defence, wie aus einem Papier des Finanzministeriums hervorgeht. Diese sollen zwischen 2028 und 2030 geliefert werden. Um die Produktion zu sichern, ist nach Billigung durch den Haushaltsausschuss f\u00fcr 2025 eine Vorauszahlung von 300 Millionen Euro vorgesehen. Damit soll Diehl fr\u00fchzeitig Bauteile mit langen Lieferzeiten und kritische Rohstoffe beschaffen. Das Geld f\u00fcr den Auftrag soll noch aus dem Haushalt 2025 flie\u00dfen. Das von Diehl in Deutschland hergestellte System Iris-T SLM wird auch von der Ukraine zur Abwehr russischer Luftangriffe eingesetzt und hat sich dort bew\u00e4hrt. <\/p>\n<p><b>+++ 16:32 Selenskyj: Haben 2024 eine Oreschnik-Rakete zerst\u00f6rt +++<br \/><\/b>Ukrainische Geheimdienste haben laut Pr\u00e4sident Selenskyj im Sommer 2024 in Russland eine ballistische Rakete vom Typ Oreschnik zerst\u00f6rt. Demnach waren an der Operation der Inlandsgeheimdienst SBU, der Milit\u00e4rgeheimdienst HUR sowie Abteilungen der Streitkr\u00e4fte beteiligt. Das sagt Selenskyj auf einer Pressekonferenz. Nach Angaben von SBU-Chef Wassyl Maljuk sei die atomwaffenf\u00e4hige Rakete auf dem Testgel\u00e4nde Kapustin Jar zerst\u00f6rt worden. Selenskyj zufolge ist Russland in der Lage, pro Jahr sechs Oreschnik-Raketen zu produzieren. Die Angaben lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p><b>+++ 15:28 EU-Kommission gegen Importverbote f\u00fcr ukrainische Lebensmittel +++<br \/><\/b>Die von Ungarn, Polen und der Slowakei verh\u00e4ngten Importverbote f\u00fcr ukrainische Lebensmittel sind der EU-Kommission zufolge nicht mehr gerechtfertigt. Zur Begr\u00fcndung verweist die Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde auf ein \u00fcberarbeitetes Freihandelsabkommen zwischen der Europ\u00e4ischen Union und der Ukraine, das am Donnerstag in Kraft getreten ist. Die Kommission plane, mit den drei L\u00e4ndern Gespr\u00e4che aufzunehmen, &#8222;um sie zur Aufhebung dieser Verbote zu bewegen&#8220;, bevor weitere Ma\u00dfnahmen ergriffen w\u00fcrden, sagt ein Sprecher. Die drei osteurop\u00e4ischen EU-Staaten hatten die Einfuhrbeschr\u00e4nkungen erlassen, um ihre eigenen Landwirte vor einem Preisverfall durch g\u00fcnstigere Agrarprodukte aus der Ukraine zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><b>+++ 14:58 Ukraine: 160 russische \u00d6l- und Energieanlagen seit Jahresbeginn getroffen +++<br \/><\/b>Die Ukraine hat nach Angaben ihres Geheimdienstes SBU seit Jahresbeginn 160 russische \u00d6l- und Energieanlagen getroffen. Die fortgesetzten Angriffe sollten die F\u00e4higkeit Russlands verringern, seinen Krieg in der Ukraine zu finanzieren, sagt SBU-Chef Wassyl Maljuk. Vor dem Winter haben die Ukraine und Russland ihre Angriffe auf die Energieinfrastruktur des jeweils anderen Landes verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p><b>+++ 14:30 Ukraine liefert erstmals russischen Soldaten f\u00fcr Kriegsverbrecherprozess aus +++<br \/><\/b>Die Ukraine hat nach eigenen Angaben erstmals einen russischen Soldaten an Litauen ausgeliefert, wo dieser wegen mutma\u00dflicher Kriegsverbrechen vor Gericht gestellt werden soll. Der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko teilt auf Telegram mit, es sei das &#8222;erste Mal&#8220; seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges, dass die Ukraine einen russischen Soldaten an ein anderes Land ausgeliefert habe. Der in der Ukraine festgenommene Seemann, der in der russischen Milit\u00e4rpolizei gedient habe, sei an illegalen Festnahmen, Folter und unmenschlicher Behandlung von Zivilisten und Kriegsgefangenen beteiligt gewesen, sagt Krawtschenko. Eines der Opfer sei ein litauischer Staatsb\u00fcrger gewesen. Vilnius treibe eine Anklage wegen Kriegsverbrechen gegen den Mann voran, dem eine lebenslange Haftstrafe in dem Nato- und EU-Mitgliedsland droht.<\/p>\n<p><b>+++ 13:49 Munz: Russische &#8222;Zivilbev\u00f6lkerung leidet&#8220; +++<\/b><br \/>Den j\u00fcngsten ukrainischen Angriff auf ein W\u00e4rmekraftwerk bewertet ntv-Korrespondent Rainer Munz als einen Umschwung in der ukrainischen Kriegsf\u00fchrung, die nun auch gezielt die russische Zivilbev\u00f6lkerung ins Visier nimmt. W\u00e4hrenddessen laufen im Land Spekulationen um eine neue Mobilisierungswelle.<\/p>\n<p><b>+++ 13:29 Bericht: Geheimes Treffen der &#8222;Koalition der Willigen&#8220; geplant +++<br \/><\/b>Hochrangige Vertreter aus 35 L\u00e4ndern werden sich einem Medienbericht zufolge am 4. November in Madrid zu einem &#8222;geheimen, privaten Gipfeltreffen&#8220; der &#8222;Koalition der Willigen&#8220; versammeln. Das schreibt die spanische Zeitung &#8222;El Mundo&#8220; unter Berufung auf ein Dokument, das ihr vorliegt. Bei dem Treffen soll es demnach um die Aufstockung der Hilfe f\u00fcr die Ukraine und die Koordinierung von Sicherheitsgarantien zur Abwehr k\u00fcnftiger russischer Aggressionen gehen. Der Gipfel werde unter &#8222;gr\u00f6\u00dfter Geheimhaltung&#8220; organisiert. Teilnehmer d\u00fcrfen laut der Zeitung ihre Telefone nicht mitbringen und werden gebeten, das Treffen nicht in den sozialen Medien zu ver\u00f6ffentlichen. Bei dem Treffen soll unter anderem der spanische Au\u00dfenminister Jose Manuel Albares eine Rede halten. <\/p>\n<p><b>+++ 13:03 Ausnahme bei Russland-Sanktionen? Orban hofft auf Trump +++<br \/><\/b>Der ungarische Ministerpr\u00e4sident Viktor Orban will bei US-Pr\u00e4sident Donald Trump eine Ausnahme von den amerikanischen Sanktionen gegen russisches \u00d6l erwirken. Er hoffe, Trump bei einem Treffen Ende n\u00e4chster Woche in Washington von der besonderen Lage Ungarns \u00fcberzeugen zu k\u00f6nnen, sagt Orban. Als Grund nannte der langj\u00e4hrige Trump-Verb\u00fcndete die hohe Abh\u00e4ngigkeit seines Landes von Pipeline-Lieferungen f\u00fcr die Energieversorgung. &#8222;Ungarn ist ein Binnenstaat&#8220;, so Orban. &#8222;Wir sind von den Transportwegen abh\u00e4ngig, die Ungarn mit Energie versorgen. Das sind haupts\u00e4chlich Pipelines.&#8220; Man m\u00fcsse den USA diese besondere Situation verst\u00e4ndlich machen, wenn man Ausnahmen von den Sanktionen gegen Russland erwirken wolle.<\/p>\n<p><b>+++ 12:45 Video: In mehreren St\u00e4dten brennen russische Kraftwerke +++<br \/><\/b>Die Ukraine weitet ihren Angriff auf die russische Energieinfrastruktur aus. Drohnen treffen Umspann- und Heizkraftwerke, sowie eine Raffinerie in verschiedenen Regionen des russischen Inlands. Die Angriffe sorgen auch f\u00fcr Stromausf\u00e4lle im privaten Sektor.<\/p>\n<p><b>+++ 12:07 Ukraine: Russland greift erstmals mit &#8222;geheimer&#8220; Rakete an +++<br \/><\/b>Angaben aus Kiew zufolge hat Russland die Ukraine in den vergangenen Monaten erstmals mit dem reichweitenstarken Marschflugk\u00f6rper 9M729 angegriffen. Das sagte der ukrainische Au\u00dfenminister Andrii Sybiha. Die geheime Entwicklung der Waffe hatte Donald Trump in seiner ersten Amtszeit als US-Pr\u00e4sident dazu veranlasst, ein nukleares R\u00fcstungskontrollabkommen mit Moskau aufzuk\u00fcndigen. Russland habe seit dem August 23 Mal eine solche Rakete auf die Ukraine abgefeuert, sagte ein hochrangiger ukrainischer Beamter. Die Ukraine habe zudem im Jahr 2022 zwei Raketenstarts des Typs 9M729 durch Russland registriert, so die Quelle. Die 9M729 veranlasste die Vereinigten Staaten 2019 zum Austritt aus dem INF-Vertrag. <\/p>\n<p><b>+++ 11:28 UN-Koordinator: Bei einem kalten Winter droht eine &#8222;gro\u00dfe Krise&#8220; in der Ukraine +++<br \/><\/b>Der humanit\u00e4re Koordinator der Vereinten Nationen f\u00fcr die Ukraine, Matthias Schmale, warnt vor einem &#8222;langwierigen Krieg&#8220; in der Ukraine. &#8222;Wir haben in diesem Jahr Phasen durchlaufen, in denen vorsichtiger Optimismus herrschte, dass der Konflikt bald beendet sein k\u00f6nnte. Vor Ort hat man jedoch \u00fcberhaupt nicht das Gef\u00fchl, dass er bald zu Ende sein k\u00f6nnte&#8220;, sagte der stellvertretende UN-Generalsekret\u00e4r in Genf. Die Zahl der zivilen Opfer sei 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent gestiegen. Besorgt zeigte sich Schmale auch mit Blick auf den Winter. &#8222;Wenn der Winter viel k\u00e4lter wird als im letzten Jahr, wie derzeit erwartet wird, wenn die Zerst\u00f6rung der Energieversorgung anh\u00e4lt und die Wiederherstellungsrate nicht mit der Zerst\u00f6rungsrate Schritt halten kann&#8220;, k\u00f6nnte dies &#8222;zu einer gro\u00dfen Krise f\u00fchren&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 10:54 Intensit\u00e4t russischer Angriffe ist leicht r\u00fcckg\u00e4ngig +++<br \/><\/b>Gemessen an der Gesamtzahl der erfassten Waffensysteme geht die Intensit\u00e4t des russischen Beschusses leicht zur\u00fcck. Die Oktober-Zahlen bleiben unter dem September-Niveau. Die bisher umfangreichsten Angriffe gab es im Juli.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im Oktober gab es sechs N\u00e4chte mit mehr als 200 erfassten russischen Drohnen, Raketen und Marschflugk\u00f6rpern.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 10:20 Bericht: Lawrow-Telefonat f\u00fchrte zu Absage von Trump-Putin-Gipfel +++<br \/><\/b>Das geplante Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin in Budapest wurde laut der &#8222;Financial Times&#8220; von den USA abgesagt. US-Au\u00dfenminister Marco Rubio habe Trump nach einem &#8222;angespannten&#8220; Telefonat mit seinem Amtskollegen Sergej Lawrow mitgeteilt, dass Moskau keinerlei Verhandlungsbereitschaft zeige, berichtet die Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Daraufhin sagten die USA den Gipfel ab. <\/p>\n<p><b>+++ 09:41 Brite soll f\u00fcr Moskau in Kiew spioniert haben +++<br \/><\/b>Mitte der Woche meldet der ukrainische Geheimdienst die Festnahme eines ehemaligen Milit\u00e4rausbilders in Kiew. Dabei handelt es sich laut &#8222;Guardian&#8220; um einen Briten, dem vorgeworfen wird, Informationen \u00fcber andere ausl\u00e4ndische Milit\u00e4rberater in der Ukraine sowie Standorte von Ausbildungszentren an Moskau weitergegeben zu haben. Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU wirft dem russischen Geheimdienst FSB demnach vor, dem Mann Anweisungen zum Bau von Sprengs\u00e4tzen gegeben und ihn mit einer Pistole und Munition versorgt zu haben. Laut der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft reiste er 2024 in die Ukraine, f\u00fchrte dort milit\u00e4rische Ausbildungen durch und arbeitete beim Grenzschutz. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu zw\u00f6lf Jahre Haft. <\/p>\n<p><b>+++ 08:59 Ukraine meldet elf Verletzte nach Angriff auf Sumy +++<br \/><\/b>Bei dem russischen Luftangriff auf die nordostukrainische Stadt Sumy sind \u00f6rtlichen Beh\u00f6rdenangaben zufolge in der Nacht elf Menschen verletzt worden. Darunter seien auch vier Kinder, teilt der staatliche Rettungsdienst auf der Onlineplattform Telegram mit. Der Angriff habe ein Wohnhochhaus, Privath\u00e4user und Infrastruktureinrichtungen getroffen. Dem Regionalgouverneur zufolge wurde auch das Eisenbahndepot attackiert. Dabei seien mehrere Waggons zerst\u00f6rt und Geb\u00e4ude besch\u00e4digt worden. <\/p>\n<p><b>+++ 08:27 W\u00e4rmeversorgung in Orjol nach ukrainischem Angriff eingeschr\u00e4nkt +++<br \/><\/b>In der westrussischen Stadt Orjol haben die Beh\u00f6rden nach dem ukrainischen Drohnenangriff an einem Kraftwerk die Versorgung mit W\u00e4rme und Warmwasser eingeschr\u00e4nkt. Getroffen worden sei eine Leitung an einem \u00f6rtlichen Kraftwerk. Die Versorgung mit W\u00e4rme und Warmwasser m\u00fcsse in drei Stadtbezirken begrenzt werden, erkl\u00e4rt der Gouverneur der Region Orjol, Andrej Klytschkow, in den sozialen Medien. <\/p>\n<p><b>+++ 06:03 Indischer Konzern kauft offenbar wieder russisches \u00d6l +++<br \/><\/b>Der gr\u00f6\u00dfte indische Raffineriekonzern Indian Oil Corp (IOC) kauft Insidern zufolge wieder russisches \u00d6l. Das Unternehmen habe f\u00fcnf Ladungen f\u00fcr die Lieferung im Dezember von nicht sanktionierten Anbietern erworben, hie\u00df es am Freitag aus Handelskreisen. Damit nimmt der Konzern seine K\u00e4ufe wieder auf, obwohl die USA den Druck auf Indien erh\u00f6ht haben, kein russisches \u00d6l mehr zu beziehen. <\/p>\n<p><b>+++ 03:38 Drohnenangriff besch\u00e4digt W\u00e4rmekraftwerk in der russischen Oblast Orjol +++<br \/><\/b>Bei einem n\u00e4chtlichen Drohnenangriff wurde ein W\u00e4rmekraftwerk in der russischen Oblast Orjol besch\u00e4digt, meldet der Gouverneur der Region. Die ukrainische Online-Zeitung Kyiv Independent und der russische Oppositionssender Astra berichten, dass das W\u00e4rmekraftwerk von Tr\u00fcmmerteilen abgefangener Drohnen getroffen worden sei. Verletzte habe es nicht gegeben. Nach Reparaturen sei die Stromversorgung mittlerweile wieder &#8222;nahezu vollst\u00e4ndig wiederhergestellt&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 01:16 Russland greift mehrere St\u00e4dte mit Drohnen und Lenkbomben an +++<br \/><\/b>Russland greift am Abend mehrere St\u00e4dte und Regionen mit Drohnen und Bomben an. Die gr\u00f6\u00dften Sch\u00e4den werden aus Sumy gemeldet. Innerhalb von weniger als einer Stunde h\u00e4tten zehn Drohnen Kurs auf die Stadt genommen, melden lokale Beh\u00f6rden. Bei Anrgiffen auf Wohngeb\u00e4ude und andere zivilie Infrastruktur seien vier Menschen verletzt worden, laut Gouverneur Oleh Hryhorov auch ein junges M\u00e4dchen und eine \u00e4ltere Frau. F\u00fcr die Gro\u00dfstadt Saporischschja und die umliegende Region warnt Gouverneur Ivan Fedorov vor Angriffen mit russischen Lenkbomben. Auch in Dnipro kommt es zu Explosionen, nachdem eine Lenkbombe Kurs auf die Stadt genommen hat.<\/p>\n<p><b>+++ 23:17 Russische \u00d6l-Exporte auf niedrigstem Stand seit Kriegsbeginn +++<\/b><br \/>Russlands \u00d6l-Exporte sind auf den niedrigsten Stand seit dem \u00dcberfall auf die Ukraine gefallen, da Raffinerieschlie\u00dfungen und versch\u00e4rfte westliche Sanktionen den Energiehandel des Landes beeintr\u00e4chtigt haben. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg lag das durchschnittliche Volumen der Seefrachtexporte von \u00d6lprodukten in den ersten 26 Tagen dieses Monats bei 1,89 Millionen Barrel pro Tag &#8211; dem niedrigsten Stand seit Anfang 2022. Die j\u00fcngste Sanktionswelle gegen die \u00d6lkonzerne Rosneft und Lukoil hat die Unsicherheit weiter verst\u00e4rkt und H\u00e4ndler gezwungen, im Vorfeld der US-Sanktionsfrist am 21. November ihre Zahlungswege und Liefertermine anzupassen.<\/p>\n<p><b>+++ 22:19 EU will Tech-Konzerne f\u00fcr Kampf gegen hybride Angriffe einspannen +++<br \/><\/b>Online-Plattformen sollen nach dem Willen der EU-Kommission k\u00fcnftig zur Abwehr hybrider Bedrohungen st\u00e4rker in die Pflicht genommen werden. Dies geht aus einem Vorschlag hervor, den die Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde im kommenden Monat vorstellen will und der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Demnach will die Kommission ein Krisenprotokoll f\u00fcr hybride Bedrohungen ausarbeiten. Zudem sollen Technologieunternehmen, die den Verhaltenskodex gegen Desinformation unterzeichnet haben, die von Deepfakes und mit K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) erzeugten Videos ausgehenden Gefahren f\u00fcr Wahlen analysieren. Mit dem Dokument will die EU die Bek\u00e4mpfung ausl\u00e4ndischer Informationsmanipulation verst\u00e4rken. Insbesondere Russland wird die Verbreitung von Desinformationen vorgeworfen.<\/p>\n<p><b>+++ 21:38 Selenskyj: US-Sanktionen kosten russische \u00d6lindustrie 50 Milliarden Dollar pro Jahr +++<\/b><br \/>Die j\u00e4hrlichen Verluste der sanktionierten russischen \u00d6lkonzerne Lukoil und Rosneft belaufen sich auf mindestens 50 Milliarden US-Dollar. Das erkl\u00e4rt der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj mit Verweis auf eine detaillierte Geheimdienstanalyse. &#8222;Wir verzeichnen erhebliche Verluste f\u00fcr Russland aufgrund der bereits verh\u00e4ngten Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr \u00d6lkonzerne und prognostizieren, dass sich die Verluste allein aus den j\u00fcngst verh\u00e4ngten Beschr\u00e4nkungen auf mindestens 50 Milliarden Dollar pro Jahr belaufen werden, vorausgesetzt, der prinzipienfeste und konsequente Druck auf Moskau wird fortgesetzt&#8220;, sagt Selenskyj laut Suspilne im Anschluss an ein Treffen mit dem Chef des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes (FIS), Oleg Ivashchenko. Die ukrainischen Beh\u00f6rden w\u00fcrden diese Geheimdienstinformationen mit internationalen Partnern abstimmen, um neue antirussische Beschr\u00e4nkungen vorzubereiten, sagt Selenskyj: &#8222;Es wird noch mehr davon geben.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 20:58 Rohstoffagentur sieht deutsche R\u00fcstungspl\u00e4ne in Gefahr +++<\/b><br \/>Der Chef der Deutschen Rohstoffagentur, Peter Buchholz, warnt vor m\u00f6glichen Engp\u00e4ssen beim geplanten Ausbau der deutschen R\u00fcstungsindustrie infolge Chinas Exportbeschr\u00e4nkungen. &#8222;Die Lage ist ernst&#8220;, sagt Buchholz der Wochenzeitung &#8222;Die Zeit&#8220;. China verlangt ein f\u00fcr Firmen kompliziertes und langwieriges Antragsverfahren, um bestimmte Rohstoffe exportieren zu k\u00f6nnen. Die Volksrepublik argumentiert, man wolle damit verhindern, dass Materialien, die auch f\u00fcr die R\u00fcstungsindustrie wichtig sind, nicht ungenehmigt f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke verwendet werden. Laut Buchholz deutet die Versch\u00e4rfung der Exportkontrollen darauf hin, &#8222;dass China die Verteidigungsindustrie und die Mobilit\u00e4tswende in anderen L\u00e4ndern ausbremsen will&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 20:20 Selenskyj: Zwei Menschen bei russischem Angriff auf Kraftwerk get\u00f6tet +++<\/b><br \/>Bei einem russischen Bombenangriff auf ein W\u00e4rmekraftwerk in der ostukrainischen Stadt Slowjansk wurden laut Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj zwei Menschen get\u00f6tet. Weitere Personen seien verletzt worden, sagt Selenskyj in seiner n\u00e4chtlichen Videoansprache. Er bezeichnet den Angriff in der Region Donezk als reinen Terror. Den regionalen Strafverfolgern zufolge wird zudem in der Stadt Kramatorsk bei Angriffen auf Wohnh\u00e4user eine Person get\u00f6tet und drei weitere verletzt.<\/p>\n<p><b>+++ 19:48 Wadephul mahnt USA und Russland: An Atomtest-Moratorium halten +++<\/b><br \/>Au\u00dfenminister Johann Wadephul hat die USA und Russland nach einer entsprechenden Ank\u00fcndigung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump aufgefordert, keine neuen Atomtests durchzuf\u00fchren. &#8222;Entscheidend ist, dass alle f\u00fcnf Nuklearwaffenstaaten sich weiterhin an die jeweiligen Teststopp-Moratorien halten&#8220;, sagt der CDU-Politiker auf eine Journalistenfrage bei einem Besuch in der syrischen Hauptstadt Damaskus. &#8222;Ich appelliere daran: Das Teststopp-Moratorium muss erhalten bleiben&#8220; f\u00fcgt er hinzu. Das gelte auch f\u00fcr Nordkorea, &#8222;den einzigen Staat, der im 21. Jahrhundert bisher Nukleartests durchgef\u00fchrt hat&#8220;, erg\u00e4nzt der Au\u00dfenminister auf die Frage, ob ein neuer atomarer R\u00fcstungswettlauf drohe. Trump hatte zuvor den sofortigen Beginn neuer Atomwaffentests angek\u00fcndigt und das mit den Testprogrammen anderer L\u00e4nder begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a>k\u00f6nnen Sie<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-17-Russische-Ol-Exporte-auf-niedrigstem-Stand-seit-Kriegsbeginn--article26132441.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> hier nachlesen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wegen US-Sanktionen gegen russische \u00d6lkonzerne untersagt Bulgarien den Export von Diesel und Flugzeugkraftstoff vor\u00fcbergehend. Das Verbot gilt auch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-541570","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115471704630034950","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/541570","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=541570"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/541570\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=541570"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=541570"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=541570"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}