{"id":542208,"date":"2025-11-01T07:02:16","date_gmt":"2025-11-01T07:02:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/542208\/"},"modified":"2025-11-01T07:02:16","modified_gmt":"2025-11-01T07:02:16","slug":"hertha-bsc-und-union-berlin-zwei-heimspiele-an-einem-tag-sorge-vor-der-eskalation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/542208\/","title":{"rendered":"Hertha BSC und Union Berlin: Zwei Heimspiele an einem Tag \u2013 Sorge vor der Eskalation"},"content":{"rendered":"<p>Hertha BSC und Union Berlin spielen am Samstag beide zu Hause. Dass ausgerechnet Dynamo Dresden anreist, versch\u00e4rft die Lage zus\u00e4tzlich. Auf die Hauptstadt kommt eine Mammutaufgabe mit hohem Konfliktpotenzial zu. Die Offiziellen m\u00fchen sich schon in Deeskalation.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Mehr als 1000 Polizisten f\u00fcr die Sicherheit im Einsatz, eine bewusste Deeskalation aus Sorge vor Krawallen von den Klubs: Vor den ersten Parallel-Heimspielen von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/hertha-bsc\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/bundesliga\/hertha-bsc\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hertha BSC<\/a> und dem <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/fc-union-berlin\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/fc-union-berlin\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1. FC Union<\/a> binnen weniger Stunden bereitet sich Berlin auf einen hei\u00dfen Fu\u00dfball-Samstag vor. <\/p>\n<p>\u201eWir sind nat\u00fcrlich auch alle gefordert, zu zeigen, dass eine Stadt wie Berlin zwei solche Spiele an einem Tag bewerkstelligen kann, und zwar in einem sehr friedlichen Miteinander\u201c, sagte Hertha-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Peter G\u00f6rlich. <\/p>\n<p>Knackpunkt der Sorge ist dabei weniger die ohnehin schon gro\u00dfe Rivalit\u00e4t der Berliner Teams von Hertha und Union aus West und Ost untereinander. Auch die als friedliebend bekannten Union-G\u00e4ste vom SC Freiburg sind kein Panik-Faktor. Der Besuch aus Sachsen bei der \u201eAlten Dame\u201c versch\u00e4rft die Lage. Es sei f\u00fcr die Begegnung \u201evon einem hohen Konfliktpotenzial auszugehen\u201c, teilte die Berliner Polizei mit.<\/p>\n<p>Das Hertha-Spiel gegen Dynamo Dresden <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/sportdaten.welt.de\/fussball\/2bundesliga\/ma11200883\/hertha-bsc_dynamo-dresden\/liveticker\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/sportdaten.welt.de\/fussball\/2bundesliga\/ma11200883\/hertha-bsc_dynamo-dresden\/liveticker\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(13 Uhr\/Sky und im Liveticker der WELT)<\/a> wird f\u00fcr sich alleine schon in die Kategorie \u201eHochsicherheit\u201c eingeordnet. Beim letzten Duell vor genau sechs Jahren im DFB-Pokal war die Lage enorm angespannt. J\u00fcngste Schmierereien an der Berliner Gesch\u00e4ftsstelle, die dem Dresdner Fanlager angelastet wurden, versch\u00e4rften die Grundstimmung. <\/p>\n<p>In seiner Siegesrede vor der Ostkurve am vergangenen Dienstag nach dem 3:0 im DFB-Pokal gegen die SV Elversberg traf Fabian Reese den Nerv der Hertha-Fans. Das Spiel gegen Dynamo sei das Wichtigste in der Heimspiel-Trilogie binnen sieben Tagen, rief der Kapit\u00e4n des Hauptstadtklubs den Anh\u00e4ngern entgegen. In den Jubel mischten sich auch Pfiffe und Buhrufe. Das Reizwort Dynamo reichte f\u00fcr gro\u00dfe Emotionen. <\/p>\n<p>Reese, Kenner aller Fu\u00dfball-Gef\u00fchle, meinte nat\u00fcrlich den sportlichen Aspekt. Mit drei Punkten gegen die Sachsen w\u00fcrden die Berliner wieder n\u00e4her an das obere Tabellendrittel heranr\u00fccken. Auch Trainer Stefan Leitl war es imminent wichtig, den sportlichen Fokus zu behalten. <\/p>\n<p>\u201eEs ist toll, dass dieses Stadion gef\u00fcllt ist. Es ist toll, dass es eine gute Stimmung ist, aber wir spielen Fu\u00dfball und nichts anderes\u201c, sagte Leitl. \u201eDas sollte im Vordergrund stehen und alle Beteiligten sollten ihren Teil dazu beitragen, dass das friedlich \u00fcber die B\u00fchne geht.\u201c<\/p>\n<p>Hertha-Pressesprecherin warnt vor \u201eAlarmismus\u201c<\/p>\n<p>Auch Hertha-Pressesprecherin Vera Krings warb um Besonnenheit. Es gebe \u201ekeinen Anlass f\u00fcr Alarmismus oder Panik\u201c. Man sei sehr gut vorbereitet. \u201eDie Zusammenarbeit mit allen involvierten Gewerken l\u00e4uft hervorragend, sehr konstruktiv, sehr eng, seit Wochen schon\u201c, betonte Krings. \u201eEs gibt einen sehr intensiven Austausch und auch die Sicherheitskonzepte und Ablaufkonzepte f\u00fcr so einen Spieltag sind erprobt.\u201c <\/p>\n<p>Diese Aussage wurde von der Hertha-Fanhilfe, einer Vereinigung, die Anh\u00e4ngern hilft, die \u201ein Konflikt mit dem Gesetz bzw. der Polizei geraten sind\u201c, ausdr\u00fccklich gelobt. Warum also die Sorge? Gut 20.000 Fans in K\u00f6penick und knapp 70.000 im Olympiastadion, in dem zur Vorsorge Pufferfl\u00e4chen zwischen Fanbl\u00f6cken frei bleiben, stellen Berlin auch logistisch vor eine Aufgabe, die im Hauptstadt-Denken eigentlich leistbar sein sollte. <\/p>\n<p>Ein Risikofaktor ist die erwartbare Durchmischung von Heim- und G\u00e4stefans im Olympiastadion. 11.000 offizielle G\u00e4stetickets gingen nach Dresden, aber wie so oft bei Hertha-Heimspielen holen sich Besucher auf dem freien Markt ihre Karten f\u00fcr andere Bl\u00f6cke. Die Sch\u00e4tzungen gehen \u00fcber 25.000 Dynamo-Anh\u00e4nger hinaus. <\/p>\n<p>Hertha k\u00fcndigte an, Anh\u00e4ngern in Dynamo-Fankleidung den Zugang zu von Heimfans genutzten Bl\u00f6cken zu untersagen. \u201eSobald ihr im Heimbereich seid, packt bitte Eure Fanutensilien weg\u201c, hie\u00df es in den Hinweisen an die Fans auf der Dynamo-Internetseite. <\/p>\n<p>Gezielte Provokationen oder gar Verabredungen zu Gewalt k\u00f6nnte es auf der An- und Abreise geben, die die Dresdner durch den Berliner S\u00fcdosten nicht weit entfernt von der Union-Heimat an der Alten F\u00f6rsterei f\u00fchren, wo das Spiel um 15.30 Uhr (Sky) und damit rund 45 Minuten nach dem Abpfiff im Olympiastadion beginnt. <\/p>\n<p>Fans der Eisernen gerieten zuletzt mehrfach in Konflikt mit den Sicherheitskr\u00e4ften. Vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV provozierten sie einen Gro\u00dfeinsatz am S-Bahnhof Jannowitzbr\u00fccke. <\/p>\n<p>Das erwartbare Verkehrschaos mit gro\u00dfen Baustellen auf der A113 und der A100 rund um den Funkturm k\u00f6nnte dann zum geringsten Problem werden. <\/p>\n<p>Allerheiligen sorgt f\u00fcr die Doppel-Ansetzung<\/p>\n<p>Dass Hertha und Union erstmals seit der Zugeh\u00f6rigkeit zu den beiden h\u00f6chsten Spielklassen an einem Tag zu Hause spielen, hat logistische Gr\u00fcnde. \u201eBei den Ansetzungen am 9. Spieltag der Bundesliga und am 11. Spieltag der 2. Bundesliga musste unter anderem auf die Feiertagsgesetzgebung in mehreren Bundesl\u00e4ndern sowie die Terminierung der DFB-Pokalspiele R\u00fccksicht genommen werden\u201c teilte die Deutsche Fu\u00dfball Liga (DFL) auf Anfrage mit. <\/p>\n<p>Konkret: Weil an Allerheiligen in Nordrhein-Westfalen nicht gespielt werden darf, blieben f\u00fcr die Samstagslots die Partien der mit religi\u00f6sen Feiertagen ohnehin nicht gesegneten Berliner \u00fcbrig. Das Gegenargument der r\u00e4umlichen N\u00e4he zwischen Olympiastadion und Alter F\u00f6rsterei mit knapp 30 Kilometern Fahrweg verfing nicht. Gerade im Westen sind Parallelpartien von rivalisierenden Nachbar-Klubs \u00fcblich. <\/p>\n<p>Hertha-Boss G\u00f6rlich sieht in dem Doppel-Event auch eine Chance. \u201eWenn wir tats\u00e4chlich dieses Kulturgut Fu\u00dfball so in den Mittelpunkt stellen und stilpr\u00e4gend sein wollen f\u00fcr ganze europ\u00e4ische Fu\u00dfballl\u00e4nder, dann feiern wir ein Fu\u00dfballfest \u2013 egal, was da noch passiert oder da noch passiert.\u201c<\/p>\n<p>dpa\/luwi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hertha BSC und Union Berlin spielen am Samstag beide zu Hause. 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