{"id":54227,"date":"2025-04-23T08:10:14","date_gmt":"2025-04-23T08:10:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/54227\/"},"modified":"2025-04-23T08:10:14","modified_gmt":"2025-04-23T08:10:14","slug":"gerichtsverhandlung-ueber-die-zukunft-von-google-openai-wuerde-chrome-kaufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/54227\/","title":{"rendered":"Gerichtsverhandlung \u00fcber die Zukunft von Google: OpenAI w\u00fcrde Chrome kaufen"},"content":{"rendered":"<p>OpenAI w\u00fcrde versuchen Chrome zu kaufen, sollte Google tats\u00e4chlich von einem US-Gericht dazu verpflichtet werden, den mit Abstand beliebtesten Browser der Welt abzugeben. Das hat der f\u00fcr ChatGPT verantwortliche Manager des KI-Unternehmens am Dienstag vor Gericht ausgesagt, <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2025-04-22\/openai-would-buy-google-s-chrome-browser-chatgpt-chief-says?srnd=phx-technology\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">berichtet Bloomberg<\/a>. OpenAIs Produktleiter Nick Turley war demnach dort als Zeuge der Regierung geladen. In der Verhandlung geht es darum, welche \u00c4nderungen auf den Google-Konzern Alphabet zukommen, nachdem geurteilt wurde, dass der auf dem Markt f\u00fcr die Internetsuche eine Monopolstellung einnimmt. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Goliath-verwuestet-den-Markt-Google-soll-Chrome-verkaufen-10310020.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die US-Regierung will eine Abspaltung von Chrome erreichen<\/a>. An dem w\u00fcrden auch andere viele andere Interesse haben, so Turley.<\/p>\n<p>OpenAI sorgt sich um Zugang zur Kundschaft<\/p>\n<p>Sollte OpenAI Chrome \u00fcbernehmen und ChatGPT direkt in den Browser integrieren, &#8222;k\u00f6nnte man eine wirklich unglaubliche Erfahrung anbieten&#8220;, zitiert das US-Finanzmagazin jetzt aus der Aussage von Turley. Dann k\u00f6nnte man den Nutzern und Nutzerinnen vorstellen, wie es aussieht, wenn ein Produkt von der KI aus gedacht werde. OpenAI k\u00f6nnte derweil ein zentrales Problem l\u00f6sen, denn eine der gr\u00f6\u00dften Schwierigkeiten der Firma sei es aktuell, die eigene KI zu verbreiten. W\u00e4hrend es einen Vertrag mit Apple gibt, um ChatGPT auf iPhones zu bringen, habe man nichts Vergleichbares f\u00fcr Android ausgehandelt. Mit Samsung sei man da nicht weiter gekommen, weil Google \u00fcber deutlich mehr Geld verf\u00fcge und seine KI verbreiten wolle.<\/p>\n<p>Er habe gro\u00dfe Sorge, dass &#8222;wir von einigen der gr\u00f6\u00dferen Unternehmen auf dem Markt \u2013 wie Google \u2013 ausgeschlossen werden&#8220;, sagte Turley demnach noch. Einige m\u00e4chtige Konkurrenten w\u00fcrden jene Zugangspunkte kontrollieren, \u00fcber die die Menschen neue Produkte, so wie jene von OpenAI, entdecken. Das seien Browser und App-Stores, im Fall von Google also auch den Play Store von Android. Nur eine richtige Auswahl w\u00fcrde den Wettbewerb st\u00e4rken und &#8222;die User sollten sich entscheiden k\u00f6nnen&#8220;. ChatGPT gibt es derzeit nur als Anwendung unter Windows oder MacOS sowie als App und als Chrome-Erweiterung, die die Standardsuche \u00e4ndert. Sollte OpenAI Chrome kaufen, k\u00f6nnte die KI-Technik viel tiefer in den Browser integriert werden.<\/p>\n<p>Verhandlung \u00fcber die Zukunft des beliebtesten Browsers<\/p>\n<p>Chrome ist der mit Abstand meistgenutzte Browser der Welt. Weil dort die Internetsuche von Google als Standard voreingestellt ist, werden unz\u00e4hlige Suchanfragen an Google geleitet. Und \u00fcber die Suche entspinnt sich dann auch noch Googles Werbegesch\u00e4ft mit den Anzeigen rund um die Suchtreffer. Diese Selbstbevorzugung gef\u00e4llt dem US-Justizministerium nicht, und voriges Jahr konnte es ein Gericht davon \u00fcberzeugen, eine Abspaltung zu fordern. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/US-Regierung-haelt-an-Aufspaltung-Googles-fest-auch-KI-im-Blick-10357666.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Welche Konsequenzen das Urteil aber tats\u00e4chlich haben soll, wird jetzt verhandelt<\/a>. Es ist aber davon auszugehen, dass die in wenigen Wochen erwartete Entscheidung von der unterlegenen Seite angefochten wird. Bis zum Abschluss d\u00fcrften also noch Jahre vergehen.<\/p>\n<p>Sollte Google wirklich gezwungen werden, Chrome abzugeben, werde das &#8222;au\u00dferordentlich&#8220; schwere Folgen haben, hat der US-Konzern bereits gewarnt. Das h\u00e4tte auch nichts mit dem als wettbewerbswidrig eingestuften Verhalten zu tun, so Google. Im Urteil sei gar nicht die Rede davon, dass die Monopol-Position widerrechtlich erlangt wurde \u2013 sondern nur, dass man versucht habe, sie unrechtm\u00e4\u00dfig zu sch\u00fctzen. Der Internetkonzern hat angeboten, Browser-Anbietern k\u00fcnftig mehr Flexibilit\u00e4t bei den Suchmaschinen-Vereinbarungen zu gew\u00e4hren. Weitergehende Ma\u00dfnahmen lehnt der Konzern ab, damit sollten die Menschen nur zu konkurrierenden Suchmaschinen getrieben werden, die nachweislich schw\u00e4cher seien.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mho<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"OpenAI w\u00fcrde versuchen Chrome zu kaufen, sollte Google tats\u00e4chlich von einem US-Gericht dazu verpflichtet werden, den mit Abstand&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":54228,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[25597,25598,175,675,25599,170,169,29,30,4149,196,1256,171,174,1230,173,172,55],"class_list":{"0":"post-54227","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-alphabet","9":"tag-browser","10":"tag-business","11":"tag-chatgpt","12":"tag-chrome","13":"tag-companies","14":"tag-companies-markets","15":"tag-deutschland","16":"tag-germany","17":"tag-google","18":"tag-it","19":"tag-kuenstliche-intelligenz","20":"tag-markets","21":"tag-maerkte","22":"tag-openai","23":"tag-unternehmen","24":"tag-unternehmen-maerkte","25":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114386267358642386","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54227","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=54227"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/54227\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/54228"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=54227"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=54227"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=54227"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}