{"id":542482,"date":"2025-11-01T09:33:11","date_gmt":"2025-11-01T09:33:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/542482\/"},"modified":"2025-11-01T09:33:11","modified_gmt":"2025-11-01T09:33:11","slug":"welches-studium-passt-zu-mir-tipps-und-einblicke-fuer-angehende-abiturientinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/542482\/","title":{"rendered":"Welches Studium passt zu mir? Tipps und Einblicke f\u00fcr angehende Abiturient:innen"},"content":{"rendered":"<p>Das neue Schuljahr ist in Bayern erst ein paar Wochen alt, doch viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der 13. Klassen fragen sich schon jetzt, wie es n\u00e4chsten Sommer nach dem Abitur weitergehen soll. Es ist gut, sich m\u00f6glichst fr\u00fch mit dem Thema auseinanderzusetzen, r\u00e4t Amelie Hass von der Zentralen Studienberatung der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t (LMU) M\u00fcnchen. Eine Gelegenheit ist die Studienorientierungswoche der LMU, bei der die Universit\u00e4t vom 3. bis 7. November Infoveranstaltungen, Schnupperm\u00f6glichkeiten und Workshops zur Studienorientierung anbietet.<\/p>\n<p class=\"interview-frage\">Frau Hass, bei aktuell \u00fcber 10.000 Bachelor-Studieng\u00e4ngen deutschlandweit &#8211; wie kann ich da herausfinden, welches Studium zu mir passt?<\/p>\n<p>Amelie Hass: Daf\u00fcr braucht es zun\u00e4chst viel Selbstreflexion. Man muss sich \u00fcberlegen: Was kann ich gut? Was interessiert mich? Was passt zu mir? Was motiviert mich? Sich zum Beispiel fragen, ob man eher in den natur- oder geisteswissenschaftlichen oder einen anderen Bereich m\u00f6chte. Dann sollte man sich seine eigenen Entscheidungskriterien festlegen, schauen, was einem wichtig ist, wie etwa der Studienort. Manche wollen beispielsweise unbedingt in ihrer Heimatstadt bleiben, andere wollen unbedingt weg.<\/p>\n<p>Danach muss man anhand dieser Kriterien recherchieren, etwa im Internet oder bei Infoveranstaltungen. In der dritten Phase muss man dann die eigenen Kriterien zusammenbringen mit den Informationen, die man erhalten hat und abw\u00e4gen, was am besten zusammenpasst.<\/p>\n<p class=\"interview-frage\">Wo finde ich die n\u00f6tigen Informationen?<\/p>\n<p>Wenn man deutschlandweit nach Studieng\u00e4ngen sucht, empfiehlt es sich, hochschulkompass.de zu nutzen. Das ist eine Suchmaschine f\u00fcr alle Studieng\u00e4nge, mit der man sehr gut filtern kann, etwa nach Abschluss oder Art und Ort der Hochschule. Das ist gut, um einen \u00dcberblick zu bekommen. F\u00fcr weitergehende Informationen, etwa zu Schnupperangeboten, muss man dann auf die Webseiten der einzelnen Hochschulen gehen.<\/p>\n<p class=\"interview-frage\">Welche Hilfen bietet mir die LMU bei der Studienorientierung?<\/p>\n<p>Wir bieten etwa Vorlesungen zum Reinschnuppern und Termine, an denen Studierende Einblick in ihr Studienfach geben und Fragen beantworten. Das findet man auf unserer Homepage unter &#8222;LMU erleben&#8220;. Vom 3. bis 7. November haben wir die Studienorientierungswoche und am 31. Januar einen Tag der offenen T\u00fcr. Da stellen sich alle F\u00e4cher und Einrichtungen der LMU vor.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem m\u00f6chte ich unseren Online-Leitfaden zur Studienorientierung empfehlen, mit Videos zu den einzelnen Schritten und \u00dcbungen, die man machen kann.<\/p>\n<p class=\"interview-frage\">Kann ich mich auch pers\u00f6nlich beraten lassen?<\/p>\n<p>Ja, die Zentrale Studienberatung der LMU bietet auch pers\u00f6nliche Beratungsgespr\u00e4che an, vor Ort, aber auch telefonisch oder per Video. Da k\u00f6nnen wir gezielt unterst\u00fctzen und gemeinsam erkunden, was infrage kommen k\u00f6nnte und die Orientierungsphase gemeinsam in kleine Schritte aufteilen.<\/p>\n<p>Viele brauchen genau das: Sie sehen einen riesigen Berg und wissen nicht so recht, wo sie anfangen sollen. Wir raten den angehenden Studierenden immer, trotz der Flut an Informationen gut bei sich zu bleiben und keine Angst zu haben vor der Entscheidung. Es ist ja nichts in Stein gemei\u00dfelt und man kann den Weg auch immer wieder anpassen.<\/p>\n<p class=\"interview-frage\">Was sollte ich bei der Wahl meines Studienganges noch beachten?<\/p>\n<p>Ich glaube, es wird oft untersch\u00e4tzt, dass es das Wichtigste ist, sich erstmal gr\u00fcndlich Gedanken dar\u00fcber zu machen, was ich kann und was mich interessiert. Viele fangen zu sp\u00e4t damit an und recherchieren nur noch, was es gibt und schreiben sich dann einfach irgendwo ein. Es lohnt sich aber, die Zeit zu investieren, sich selbst nochmal kennenzulernen, zu reflektieren. Die Chancen auf Erfolg im Studium sind am h\u00f6chsten, wenn man etwas studiert, das gut zu einem passt, womit man sich identifiziert und wof\u00fcr man motiviert ist.<\/p>\n<p>Man muss aber auch damit rechnen, dass man im Wunsch-Studiengang keinen Platz erh\u00e4lt, vor allem in besonders nachgefragten Studieng\u00e4ngen wie beispielsweise Psychologie. Nicht nur deshalb lohnt es sich, sich mit Alternativen zu besch\u00e4ftigen und einen Plan B zu entwerfen. Auch, weil es durchaus sinnvoll sein kann, sich nicht zu schnell auf einen wom\u00f6glich naheliegenden Studiengang festzulegen: Vielleicht spricht mich auch etwas anderes an?<\/p>\n<p class=\"interview-frage\">Muss ich vor dem Studium schon genau wissen, was ich danach f\u00fcr einen Beruf ergreifen m\u00f6chte?<\/p>\n<p>Ich stelle immer wieder fest, dass Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sich wieder mehr Gedanken dar\u00fcber machen sollten, was es eigentlich hei\u00dft, zu studieren. Ein Studium ist in der Regel keine Berufsausbildung, sondern die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Inhalten. Man eignet sich Wissen an, um in einem Bereich Expertin oder Experte zu werden und dann ist es mehr oder weniger offen, was man hinterher damit macht. Aber es wird M\u00f6glichkeiten geben. Gleichzeitig ist es auch wichtig, sich bei der Studienwahl Gedanken dar\u00fcber zu machen, in welchem beruflichen Umfeld man sich selbst am ehesten vorstellen kann und welche Wege dorthin f\u00fchren k\u00f6nnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das neue Schuljahr ist in Bayern erst ein paar Wochen alt, doch viele Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der 13.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":542483,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[21127,772,29,30,132548,1268,4938,5162],"class_list":{"0":"post-542482","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-abitur","9":"tag-bayern","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-ludwig-maximilians-universitaet-muenchen-lmu","13":"tag-muenchen","14":"tag-studium","15":"tag-universitaet"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115473757341239120","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/542482","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=542482"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/542482\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/542483"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=542482"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=542482"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=542482"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}