{"id":543409,"date":"2025-11-01T18:16:16","date_gmt":"2025-11-01T18:16:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/543409\/"},"modified":"2025-11-01T18:16:16","modified_gmt":"2025-11-01T18:16:16","slug":"usa-schicken-keine-ranghohen-vertreter-zur-un-klimakonferenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/543409\/","title":{"rendered":"USA schicken keine ranghohen Vertreter zur UN-Klimakonferenz"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/klimagipfel-202.jpg\" alt=\"Das Logo der UN-Klimakonferenz im brasilianischen Bel\u00e9m\" title=\"Das Logo der UN-Klimakonferenz im brasilianischen Bel\u00e9m | AFP\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 01.11.2025 18:07 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>US-Pr\u00e4sident Trump betont immer wieder, dass er den Klimawandel f\u00fcr &#8222;Schwindel&#8220; h\u00e4lt. Seine Haltung erkennt man auch im Umgang mit der UN-Klimakonferenz in Brasilien. Die USA entsenden keine hochrangige Delegation.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die US-Regierung schickt keine hochrangigen Vertreter zur Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien. Stattdessen spreche Pr\u00e4sident Donald Trump &#8222;direkt mit den Anf\u00fchrern in aller Welt \u00fcber Energiethemen&#8220;, verk\u00fcndete ein Sprecher die Entscheidung des Wei\u00dfen Hauses. Dies zeige sich &#8222;an den historischen Handelsabkommen und Friedensabkommen, die alle einen bedeutenden Fokus auf Energie-Partnerschaften richten&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es war nicht erwartet worden, dass der US-Pr\u00e4sident pers\u00f6nlich an der Klimakonferenz teilnimmt. Unter ihm sind die USA, der zweitgr\u00f6\u00dfte Verursacher von Treibhausgasen, erneut aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ausgestiegen.<\/p>\n<p>Die Weltklimakonferenz in Bel\u00e9m<\/p>\n<p>            Der Weltklimagipfel wird in diesem Jahr von Brasilien ausgerichtet. Vom 10. bis 21. November sollen Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 190 Staaten in der Amazonasmetropole Bel\u00e9m zusammenkommen. Im Fachjargon ist von COP 30 die Rede. COP steht f\u00fcr &#8222;Conference of the Parties&#8220; &#8211; also f\u00fcr die Konferenz der Vertragsstaaten, die dem UN-Rahmen\u00fcbereinkommen \u00fcber Klima\u00e4nderungen von 1992 beigetreten sind &#8211; und es ist die 30. Konferenz dieser Art.<br \/>Das Ziel der internationalen Klimapolitik ist, die Erderw\u00e4rmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf m\u00f6glichst 1,5 Grad Celsius zu beschr\u00e4nken. Bisher reichen die Anstrengungen bei Weitem nicht aus. 2024 lag die globale Durchschnittstemperatur bereits 1,6 Grad \u00fcber dem vorindustriellen Niveau.<br \/>Zu den Schwerpunkten in Bel\u00e9m z\u00e4hlt die Unterst\u00fctzung f\u00fcr arme L\u00e4nder im Kampf gegen die Erderw\u00e4rmung. Die Entwicklungsl\u00e4nder verlangen mehr finanzielle Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>    Trump setzt auf \u00d6l und Gas<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bereits in seiner ersten Amtszeit von 2017 bis 2021 hatte der Republikaner das Klimaschutzabkommen aufgek\u00fcndigt, mit dem der weltweite Temperaturanstieg auf unter zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden soll. Trump bestreitet einen menschengemachten Klimawandel. Vergangenen Monat bezeichnete er den Klimawandel vor der UN-Generalversammlung als den gr\u00f6\u00dften Schwindel der Welt. Der US-Pr\u00e4sident setzt sich vielmehr f\u00fcr eine st\u00e4rkere F\u00f6rderung von \u00d6l und Gas ein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Statt hochrangiger Regierungsvertreter aus Washington wollen nun mehr als 100 Vertreter aus Bundesstaaten und St\u00e4dten zur Weltklimakonferenz reisen, darunter Gouverneure und B\u00fcrgermeister. &#8222;Wir treten schlagkr\u00e4ftig auf&#8220;, sagte die Co-Vorsitzende der Allianz &#8222;America is All in&#8220; (Amerika ist voll dabei), Gina McCarthy. Die Gruppe vertrete rund &#8222;zwei Drittel der US-Bev\u00f6lkerung, drei Viertel des Bruttoinlandsprodukts und mehr als 50 Prozent der US-Emissionen&#8220;, sagte McCarthy.<\/p>\n<p>    Klimaallianz von 24 Bundesstaaten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die 71-j\u00e4hrige McCarthy war unter Pr\u00e4sident Joe Biden nationale Klimaberaterin und leitete unter Pr\u00e4sident Barack Obama die Umweltagentur EPA. &#8222;Wir werden die Versprechen einhalten, die wir der Bev\u00f6lkerung und unseren internationalen Kollegen gegeben haben&#8220;, sagte McCarthy.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Sie verwies auf eine Klimaallianz von 24 US-Bundesstaaten, die den Treibhausgasaussto\u00df um rund ein Viertel im Vergleich zu 2005 gesenkt h\u00e4tten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 01.11.2025 18:07 Uhr US-Pr\u00e4sident Trump betont immer wieder, dass er den Klimawandel f\u00fcr &#8222;Schwindel&#8220; h\u00e4lt. 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