{"id":543772,"date":"2025-11-01T21:49:11","date_gmt":"2025-11-01T21:49:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/543772\/"},"modified":"2025-11-01T21:49:11","modified_gmt":"2025-11-01T21:49:11","slug":"essen-ob-thomas-kufen-zu-buergergeld-reform-nicht-ausreichend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/543772\/","title":{"rendered":"Essen OB Thomas Kufen zu B\u00fcrgergeld-Reform: &#8222;Nicht ausreichend&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>Mitte Oktober hatte der Koalitionsausschuss der Bundesregierung aus SPD und CDU\/CSU beschlossen, das B\u00fcrgergeld zu reformieren. Das B\u00fcrgergeld soll gestrichen werden und daf\u00fcr zur Grundsicherung werden, Empf\u00e4nger, die Termine mehrmals verpassen, sollen h\u00e4rter bestraft werden. Im schlimmsten Fall soll ihnen das Geld sogar komplett gestrichen werden. <\/p>\n<p>Doch nun kommt es pl\u00f6tzlich zu einem Widerstand aus den eigenen Reihen. Einige SPD-Mitglieder rebellieren wohl nun gegen den Beschluss. Wie laut dem Spiegel am Dienstag (28. Oktober) aus einem Mitgliederbegehren hervorgehe. \u201eDie SPD darf keine Politik mittragen, die Armut bestraft\u201c, zitiert\u00a0die Zeitung. Nun positioniert sich auch <a href=\"https:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/essen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Essens <\/a>Oberb\u00fcrgermeister Thomas Kufen klar zu der geplanten B\u00fcrgergeld-Reform. <\/p>\n<p> \u201eDiskutierte Reform nicht ausreichend\u201c <\/p>\n<p>Dem Bericht des Spiegels zufolge werden klare Forderungen genannt. Auf versch\u00e4rfte Sanktionen, \u201edie das Existenzminimum gef\u00e4hrden\u201c solle verzichtet werden, stattdessen solle es mehr Unterst\u00fctzung, Qualifizierung und psychosoziale Hilfe f\u00fcr Betroffene geben. Von einer Verm\u00f6gensteuer sei sogar die Rede. Zum einen W\u00e4hrend einige SPD-Mitglieder nun offenbar eher auf die Bremse treten und Gewissensbisse bekommen, fordert Essens Oberb\u00fcrgermeister Thomas Kufen (CDU) scheinbar noch h\u00e4rtere Ma\u00dfnahmen als sie bislang in der B\u00fcrgergeld-Reform vorgesehen sind. <\/p>\n<p>Geplante Sanktionen f\u00fcr B\u00fcrgergeld-Empf\u00e4nger: <\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Nach zwei vers\u00e4umten Terminen erfolgt eine sofortige K\u00fcrzung um 30 Prozent. <\/li>\n<li>Ein drittes Mal kommt es zu einer vollst\u00e4ndigen Streichung des Regelsatzes.<\/li>\n<li>Wer im Monat darauf immer noch nicht erscheint, dem werden auch die Kosten f\u00fcr Unterkunft und Heizung gestrichen. <\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201eWenn aus dem Sozialstaat kein Sozialfall werden soll, dann brauchen wir dringend strukturelle Reformen, die deutlich \u00fcber die aktuellen \u00dcberlegungen des Bundes hinausgehen. Die diskutierte Reform der Bundesarbeitsministerin ist aus kommunaler Sicht nicht ausreichend, weil sie zu einem massiven Aufwuchs von B\u00fcrokratie und weniger Handlungsspielraum f\u00fcr Vermittlungs- und Integrationsfachkr\u00e4fte vor Ort f\u00fchrt\u201c, wird er deutlich. <\/p>\n<p>Noch mehr aktuelle Meldungen:<\/p>\n<p>Der Sozialstaat verliere ohne eine Reform \u201ean Legitimit\u00e4t, weil er zu b\u00fcrokratisch, zu fragmentiert und zu wenig wirkungsorientiert organisiert ist. Damit er auch in Zukunft tr\u00e4gt, muss er umfassend modernisiert werden \u2013 rechtlich, organisatorisch und kulturell\u201c, so der CDU-Politiker weiter. Doch welche genauen Vorstellungen dem Oberhaupt von Essen da vorschweben, das nennt er nicht. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mitte Oktober hatte der Koalitionsausschuss der Bundesregierung aus SPD und CDU\/CSU beschlossen, das B\u00fcrgergeld zu reformieren. 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