{"id":544997,"date":"2025-11-02T09:58:15","date_gmt":"2025-11-02T09:58:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/544997\/"},"modified":"2025-11-02T09:58:15","modified_gmt":"2025-11-02T09:58:15","slug":"alle-fuenf-deutschen-bergsteiger-in-suedtirol-tot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/544997\/","title":{"rendered":"Alle f\u00fcnf deutschen Bergsteiger in S\u00fcdtirol tot"},"content":{"rendered":"<p>Sulden (dpa) &#8211; Nach dem Lawinenungl\u00fcck in S\u00fcdtirol sind auch die Leichen der beiden zuletzt noch vermissten Deutschen gefunden worden. Der italienischen Bergwacht zufolge handelt es sich dabei um einen Vater mit seiner Tochter. Damit steht fest, dass bei dem Ungl\u00fcck am Nachmittag vor Allerheiligen insgesamt f\u00fcnf Bergsteiger ums Leben kamen &#8211; alle aus Deutschland. Drei Tote konnten bereits am Samstag geborgen werden. Der genaue Hergang ist noch unklar.<\/p>\n<p>Die Bergsteiger wurden am Samstag beim Aufstieg zur mehr als 3.500 Meter hohen Vertainspitze im Ortlergebirge von einer Schneelawine erfasst &#8211; recht sp\u00e4t am Nachmittag, kurz vor 16.00 Uhr. Nach Angaben der Bergwacht waren sie unabh\u00e4ngig voneinander in drei Gruppen unterwegs &#8211; eine Dreier-Seilschaft und zwei Seilschaften jeweils zu zweit. Zwei M\u00e4nner \u00fcberlebten das Ungl\u00fcck. Sie wurden mit dem Hubschrauber nach Bozen in ein Krankenhaus gebracht.<\/p>\n<p>Bergrettung: Vermisste \u00abmit Sicherheit\u00bb tot\u00a0<\/p>\n<p>Wegen der Dunkelheit musste die Suche am Abend unterbrochen werden. Die Hoffnung, die beiden Vermissten noch lebend zu finden, hatte die Bergrettung zu diesem Zeitpunkt bereits aufgegeben. Der Vater und seine erst 17 Jahre alte Tochter seien nach einem Sturz etwa 200 Meter in die Tiefe \u00abmit Sicherheit\u00bb tot, sagte Sprecher Olaf Reinstadler. Am Sonntag wurde das dann zur Gewissheit. Zum Alter und zur Herkunft der weiteren Todesopfer gab es von offizieller Seite zun\u00e4chst keine genaueren Angaben.\u00a0<\/p>\n<p>Das Ungl\u00fcck ereignete sich der Bergwacht zufolge kurz vor 16.00 Uhr in der Nordwand unterhalb des Gipfels auf etwa 3.200 Metern H\u00f6he. R\u00e4tselhaft war zun\u00e4chst, warum die drei Gruppen zu dieser verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sp\u00e4ten Uhrzeit noch auf dem Weg nach oben waren. Der Aufstieg zur Vertainspitze gilt als lang und anstrengend, aber nicht als technisch schwierig. Nach Auskunft von Bergrettern waren sie zu der Tour bereits am Morgen in Sulden gestartet. Die Lawine ging herunter, als es fast schon zu d\u00e4mmern begann.<\/p>\n<p>Nordwand gilt als \u00abhochalpine Eistour\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Reinstadler zufolge bestand am Samstag keine besonders gro\u00dfe Lawinengefahr. M\u00f6glicherweise habe sich die Lawine infolge starker Verwehungen gel\u00f6st, weil der neu gefallene Schnee noch nicht ausreichend mit dem Untergrund verbunden gewesen sei. In der Region fiel vor einigen Tagen der erste Neuschnee der Saison. Tags\u00fcber sind die Temperaturen dort f\u00fcr die Jahreszeit noch recht hoch. Nachts ist es in der H\u00f6he schon sehr kalt.<\/p>\n<p>Unter Bergsteigern gilt die Nordwand als \u00abhochalpine Eistour\u00bb, f\u00fcr die Seil und eine komplette Ausr\u00fcstung f\u00fcrs Eisklettern erforderlich sind. Die Lawine l\u00f6ste sich nach bisherigen Erkenntnissen etwa hundert Meter unter dem Gipfel. Die Bergsteiger wurden davon offensichtlich v\u00f6llig \u00fcberrascht. F\u00fcr die Kletterer, die an dieser Stelle mit Steigeisen und Eispickeln unterwegs waren, gab es praktisch kaum kein Entkommen. Die beiden M\u00e4nner, die den Abgang von etwas weiter weg beobachteten, schlugen dann Alarm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sulden (dpa) &#8211; Nach dem Lawinenungl\u00fcck in S\u00fcdtirol sind auch die Leichen der beiden zuletzt noch vermissten Deutschen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":544998,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,30,355,8970,1209,4338,1163],"class_list":{"0":"post-544997","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-italien","12":"tag-muenster","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-notfall","15":"tag-tourismus"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115479517784502988","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/544997","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=544997"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/544997\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/544998"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=544997"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=544997"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=544997"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}