{"id":54521,"date":"2025-04-23T10:50:09","date_gmt":"2025-04-23T10:50:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/54521\/"},"modified":"2025-04-23T10:50:09","modified_gmt":"2025-04-23T10:50:09","slug":"digital-markets-act-eu-kommission-verhaengt-millionenstrafe-gegen-apple-und-meta","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/54521\/","title":{"rendered":"Digital Markets Act: EU-Kommission verh\u00e4ngt Millionenstrafe gegen Apple und Meta"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen den Digital Markets Act (DMA) hat die<br \/>\nEU-Kommission erstmals Millionenstrafen verh\u00e4ngt. Betroffen sind die<br \/>\nUS-Konzerne Apple und <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/meta\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meta<\/a>, gegen die Strafen in H\u00f6he von 500 beziehungsweise 200 Millionen Euro verh\u00e4ngt wurden. <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/apple\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Apple<\/a> wird demnach Wettbewerbsverzerrung im Zusammenhang mit seinem App-Store vorgeworfen, Meta soll gegen die Regeln f\u00fcr die Verwendung pers\u00f6nlicher Daten in seinen Onlinediensten Facebook und Instagram versto\u00dfen haben. Gegen die Entscheidung kann noch vor Gericht vorgegangen werden. Apple hat bereits eine Beschwerde gegen die Geldstrafe angek\u00fcndigt.\n<\/p>\n<p>                        Kommission hat Apples App-Store und Meta-Werbemodell im Visier        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Laut der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/eu-kommission\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU-Kommission<\/a> hindert Apple App-Entwickler<br \/>\ndaran, Kunden auf alternative Angebote au\u00dferhalb des eigenen App-Stores<br \/>\nhinzuweisen. Diese H\u00fcrden muss der US-Konzern nun<br \/>\nabschaffen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Meta wird vorgeworfen, mit seinem Werbemodell consent or pay (zustimmen oder zahlen) gegen DMA-Regeln versto\u00dfen zu<br \/>\nhaben. Nutzende von Facebook und Instagram haben auf Basis des Modells die Wahl, entweder ihre personenbezogenen Daten zu Werbezwecken freizugeben oder ein<br \/>\nmonatliches Abo abzuschlie\u00dfen, um den Dienst werbefrei nutzen zu k\u00f6nnen. Die<br \/>\nEU-Kommission bem\u00e4ngelte, dass die Nutzer sich nicht f\u00fcr einen gleichwertigen Dienst<br \/>\nentscheiden k\u00f6nnen, bei dem weniger personenbezogene Daten verwendet<br \/>\nwerden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Beide Konzerne haben nun zwei Monate Zeit, den<br \/>\nForderungen der EU nachzukommen, sonst k\u00f6nnen t\u00e4gliche Strafen<br \/>\nverh\u00e4ngt werden.\n<\/p>\n<p>        EU-Kommission will mit DMA digitale Spielregeln \u00e4ndern        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2022-03\/digital-markets-act-eu-tech-unternehmen-regulierung-faq\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DMA soll mehr Wettbewerb bei digitalen Diensten schaffen<\/a>.<br \/>\n Das Gesetz ist vor etwas mehr als einem Jahr in Kraft getreten.<br \/>\nHintergrund ist, dass Techgiganten wie Apple, Alphabet oder Meta so<br \/>\nm\u00e4chtig geworden sind, dass sie ihre Marktposition ausnutzen k\u00f6nnten. In<br \/>\n dem Zusammenhang wird auch von einer sogenannten Gatekeeper-Position<br \/>\nder Konzerne gesprochen, weil sie aufgrund ihrer Gr\u00f6\u00dfe und<br \/>\nWirtschaftskraft Nutzern oder App-Anbietern bestimmte Dinge<br \/>\nvorschreiben. Die EU will laut der bei den Verhandlungen \u00fcber das Gesetz noch<br \/>\namtierenden <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2022\/18\/margrethe-vestager-eu-kommissarin-tech-konzerne\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Digitalkommissarin Margrethe Vestager mit dem DMA &#8222;die Spielregeln \u00e4ndern&#8220;<\/a>. User sollen mehr Wahlfreiheit haben, welche Anwendungen sie nutzen wollen.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZEIT ONLINE<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    ZEIT Geldkurs<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Tsch\u00fcss, Finanzchaos: In acht Wochen erkl\u00e4ren wir Schritt f\u00fcr Schritt, wie Sie bessere Geldroutinen aufbauen und das mit den ETFs endlich angehen. Anschlie\u00dfend erhalten Sie unseren Geld-Newsletter mit den besten Artikeln rund um Finanzen.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Besonderheit bei digitalen Plattformen ist, dass sie teilweise selbst ein Markt sind. Wenn zum Beispiel die<br \/>\nbeliebteste Suchmaschine die Produkte des eigenen Konzerns immer ganz<br \/>\noben anzeigt, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2024-03\/digital-markets-act-browser-ecosia-schutz-firmen\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dann haben alle anderen weniger Chancen<\/a>. Anderes Beispiel: Wer<br \/>\nmit seiner Messenger-App nicht zufrieden ist, kann zwar auch wechseln.<br \/>\nDas ist aber nur dann praktikabel, wenn viele andere mitziehen.<br \/>\nSind allerdings erst einmal viele Menschen in einer bestimmten App angemeldet, ist<br \/>\ndie attraktiv, weil alle dort erreichbar sind.<br \/>\nExperten nennen das den Netzwerkeffekt.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Strafe hat auch geopolitische Signalwirkung        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Schritt der EU f\u00e4llt mitten in eine Phase, in der die transatlantische Atmosph\u00e4re <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/boerse\/2025-04\/us-zoelle-boerse-aktien-liveblog\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">aufgrund des Handelsstreits \u00e4u\u00dferst angespannt ist<\/a>.<br \/>\n US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte zun\u00e4chst hohe Strafz\u00f6lle auf Importe<br \/>\naus der EU verk\u00fcndet, sie dann aber f\u00fcr 90 Tage pausiert. Derzeit laufen<br \/>\n <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2025-04\/14\/eu-verschiebt-gegenzoelle-auf-us-produkte-auf-mitte-juli\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verhandlungen \u00fcber ein Handelsabkommen<\/a>. Trump hatte EU-Regeln wie den<br \/>\nDMA in der Vergangenheit immer wieder kritisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen den Digital Markets Act (DMA) hat die EU-Kommission erstmals Millionenstrafen verh\u00e4ngt. 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