{"id":545304,"date":"2025-11-02T12:53:11","date_gmt":"2025-11-02T12:53:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/545304\/"},"modified":"2025-11-02T12:53:11","modified_gmt":"2025-11-02T12:53:11","slug":"russland-kritisiert-us-anti-drogen-einsaetze-um-venezuela-dw-02-11-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/545304\/","title":{"rendered":"Russland kritisiert US-Anti-Drogen-Eins\u00e4tze um Venezuela \u2013 DW \u2013 02.11.2025"},"content":{"rendered":"<p>In den Konflikt um mutma\u00dfliche Drogenkuriere stellt sich <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/russland\/t-17284476\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> nun offen an die Seite <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/venezuela\/t-17477267\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Venezuelas<\/a>. Die\u00a0F\u00fchrung in Moskau ist ein enger Verb\u00fcndeter des linksnationalistischen Staatschefs <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/nicol\u00e1s-maduro\/t-47264148\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nicol\u00e1s Maduro<\/a>. Man verurteile den Einsatz &#8222;exzessiver\u00a0milit\u00e4rischer Gewalt&#8220; bei der Durchf\u00fchrung von Anti-Drogen-Operationen der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/usa-vereinigte-staaten-amerika\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> auf das Sch\u00e4rfste, hei\u00dft es auf der Webseite des russischen Au\u00dfenministeriums. Solche Aktionen w\u00fcrden gegen US-Gesetze und die Normen des V\u00f6lkerrechts versto\u00dfen.<\/p>\n<p>Der Kreml in Moskau bekr\u00e4ftigte seine Unterst\u00fctzung der Regierung in Caracas bei der Verteidigung der nationalen Souver\u00e4nit\u00e4t. &#8222;Nat\u00fcrlich wollen wir, dass alles in einem friedlichen Rahmen bleibt und in der Region nicht neue Konflikte entstehen&#8220;, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow laut der staatlichen Nachrichtenagentur TASS.<\/p>\n<p>Milit\u00e4rhilfe aus Moskau?<\/p>\n<p>TASS sprach von einer Antwort des Kremls auf einen Bericht der US-Tageszeitung &#8222;Washington Post&#8220;. Demnach soll Maduro die Russen um Milit\u00e4rhilfe gebeten haben, vor allem um Flugabwehr. Russland und Venezuela haben k\u00fcrzlich einen Partnerschaftsvertrag geschlossen. Milit\u00e4rischen Beistand sieht er aber dem Vernehmen nach nicht vor.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74385025\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74385025_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Nicol\u00e1s Maduro deutet mit dem linken Zeigefinger \" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Venezuelas autorit\u00e4rer Staatschef Nicol\u00e1s Maduro wirft den USA vor, ihn st\u00fcrzen zu wollen Bild: Jesus Vargas\/AP Photo\/picture alliance<\/p>\n<p>US-Luftangriff auf angebliches Drogenboot &#8211; drei Tote<\/p>\n<p>Amerikanisches Milit\u00e4r griff am Samstag in der Karibik ein weiteres kleines Schiff an, das laut US-Angaben Drogen geladen hatte. Bei der Attacke in\u00a0internationalen Gew\u00e4ssern seien drei M\u00e4nner get\u00f6tet worden, die sich\u00a0auf dem Boot befanden, teilt\u00a0Pentagon-Chef Pete Hegseth auf der\u00a0Online-Plattform X mit.<\/p>\n<p>Das Boot habe auf einer bekannten Schmuggelroute Drogen transportiert, erkl\u00e4rte Hegseth, der sich jetzt Kriegsminister nennt, weiter. Er bezog sich auf Geheimdiensterkenntnisse, ohne diese zu erl\u00e4utern.<\/p>\n<blockquote class=\"tweet embed\" data-id=\"1984816590940987802\"\/>\n<p>Ein Videoclip im X-Post des Ministers scheint einen Luftangriff auf\u00a0ein Boot zu zeigen, das &#8211; wom\u00f6glich mit einer Rakete &#8211; angegriffen wird. Zu sehen ist ein gro\u00dfer Feuerball. Das US-Milit\u00e4r werde Drogenschmuggler\u00a0auch weiterhin verfolgen, &#8222;jagen und t\u00f6ten&#8220;, schreibt der Verteidigungsminister.<\/p>\n<p>Gro\u00dfes Aufgebot an US-Kriegsschiffen in der Region<\/p>\n<p>Seit Anfang September greifen US-Streitkr\u00e4fte immer wieder angeblich mit Drogen beladene Boote in der Karibik und auch im Osten des Pazifiks an. Insgesamt wurden dabei US-Angaben zufolge mindestens 65 Menschen get\u00f6tet. Die Regierung in Washington beorderte in die Gew\u00e4sser rund um Venezuela mehrere tausend Soldaten mit Kriegsschiffen und Kampfjets. Darunter ist auch der gr\u00f6\u00dfte Flugzeugtr\u00e4ger der Welt, die &#8222;USS Gerald R. Ford&#8220;.<\/p>\n<p>International werden die Angriffe kritisch gesehen. Auch aus Sicht von Menschenrechtsexperten der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/vereinte-nationen\/t-17280943\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vereinten Nationen<\/a> verst\u00f6\u00dft die US-Regierung damit gegen das V\u00f6lkerrecht. Zudem fragen Rechtsexperten, warum das Milit\u00e4r die Attacken ausf\u00fchrt und nicht die K\u00fcstenwache, die f\u00fcr die Strafverfolgung auf See zust\u00e4ndig ist.<\/p>\n<p>Die US-Regierung verteidigt ihr Vorgehen als Kampf gegen Drogen schmuggelnde &#8222;Terroristen&#8220;. Venezuelas Staatschef Maduro wirft Washington vor, den Drogenschmuggel in die USA aktiv zu f\u00f6rdern und damit die Sicherheit der Vereinigten Staaten und ihrer B\u00fcrger zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74549336\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74549336_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Pressekonferenz mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth \" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>US-Verteidigungsminister Pete Hegseth: &#8222;Terroristen bringen Drogen in unser Land, um Amerikaner zu vergiften&#8220;Bild: Eugene Hoshiko\/SIPA\/picture alliance<\/p>\n<p>Maduro seinerseits weist die Anschuldigungen zur\u00fcck. &#8222;Venezuela ist\u00a0unschuldig&#8220;, betonte er j\u00fcngst wieder. Alles, was gegen sein Land unternommen werde, diene nur dazu, einen Krieg und einen Machtwechsel an der Staatsspitze zu rechtfertigen und Venezuela seines &#8222;immensen \u00d6lreichtums&#8220; zu berauben.<\/p>\n<p>Das s\u00fcdamerikanische Land verf\u00fcgt mit sch\u00e4tzungsweise 303 Milliarden\u00a0Barrel (je 159 Liter) \u00fcber die gr\u00f6\u00dften \u00d6lreserven der Welt. Es handelt sich dabei vor allem um Schwer\u00f6l. Dieses kann nur mit spezieller Technik gef\u00f6rdert und raffiniert werden.<\/p>\n<p>se\/pgr (rtr, dpa, ap, afp)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In den Konflikt um mutma\u00dfliche Drogenkuriere stellt sich Russland nun offen an die Seite Venezuelas. 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