{"id":545306,"date":"2025-11-02T12:54:15","date_gmt":"2025-11-02T12:54:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/545306\/"},"modified":"2025-11-02T12:54:15","modified_gmt":"2025-11-02T12:54:15","slug":"the-boy-who-played-the-harp-von-dave-drittes-album","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/545306\/","title":{"rendered":"\u201eThe Boy who played the Harp\u201c von Dave: Drittes Album"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"article_excerpt\">F\u00fcr sein drittes Album \u201eThe Boy who played the Harp\u201c schl\u00fcpft der Londoner Rapper Dave in die Rolle des biblischen K\u00f6nigs David &#8211; der Junge, der die Harfe spielte und damit das B\u00f6se vertreibt.<\/p>\n<p>Als <a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/kuenstler\/dave\/\" title=\"Dave\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dave<\/a> 2019 auf seinem Deb\u00fctalbum \u201ePsychodrama\u201c in den letzten Z\u00fcgen seines Outrotracks \u201eDrama\u201c seinen \u00e4lteren Bruder Christopher einige Bibelverse \u00fcbers Gef\u00e4ngnistelefon einsprechen lie\u00df, h\u00e4tte man noch nicht ahnen k\u00f6nnen, wie verbunden diese zehn Zeilen sechs Jahre sp\u00e4ter mit seinem nun dritten Album \u201eThe Boy who played the Harp\u201c sein w\u00fcrden. Denn die Verse, die Christopher dort ruhig und bed\u00e4chtig einspricht, entstammen Kapitel 16 aus dem Buch Samuels \u2013 dem Propheten, der auf Anraten Gottes den j\u00fcngsten Sohn Jesses salben und zum K\u00f6nig machen soll. Dass dieser Sohn nun David hei\u00dft \u2013 also dem b\u00fcrgerlichen Namen <a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/kuenstler\/dave\/\" title=\"Dave\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dave<\/a>s entsprechend \u2013 ist die eine Sache, doch der junge K\u00f6nig hat in der Bibel auch noch eine andere gro\u00dfe Rolle: als Schafhirte vertreibt er b\u00f6se Geister, indem er seine Harfe spielt. Der Junge, der die Harfe spielte \u2013 alleine der Titel f\u00fcr das neue Album des Londoner Rappers wirft also schon gro\u00dfe Schatten voraus.<\/p>\n<p>David aus dem Hause Jesse<\/p>\n<p>Und es bleibt im Verlauf der zehn Songs von \u201eThe Boy who played the Harp\u201c weiterhin von Vorteil bibelfest zu sein. Durch das gesamte Album hindurch verwebt der als David Orobosa Michael Omoregie geborene 27-J\u00e4hrige seine eigene Biographie mit der Bibel, genauer: mit dem 16. Kapitel Samuels, das durch den vierten Track \u201eChapter 16\u201c auch namentlich in den Fokus ger\u00fcckt wird. Und das ver\u00e4ndert Album Nr. 3 des Londoners g\u00e4nzlich gegen\u00fcber den Erwartungen, die vorher auf das vier Jahre in der Mache gewesene Projekt gesetzt wurden. Denn zur Einordnung: <a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/kuenstler\/dave\/\" title=\"Dave\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dave<\/a> hat sich im letzten Jahrzehnt zu einer der gr\u00f6\u00dften Stimmen des britischen Rap entwickelt, seine Alben erreichten allesamt die H\u00f6chstplatzierung in den dortigen Charts und Songs wie \u201eLocation\u201c (mit Burna Boy) oder \u201eSprinter\u201c (mit Central Cee) sind nicht nur durch ihre Eing\u00e4ngigkeit zu viralen Ph\u00e4nomenen mit Milliarden von Streams avanciert. Es w\u00e4re also ein Leichtes gewesen, auf den n\u00e4chsten gro\u00dfen Hit zu schielen \u2013 die Formel daf\u00fcr st\u00fcnde ja augenscheinlich bereit.<\/p>\n<p>Doch <a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/kuenstler\/dave\/\" title=\"Dave\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dave<\/a> hat sich seine Fans zum gro\u00dfen Teil nicht durch die Banger. Nein, dass er in seiner Heimat gerne auch mal als \u201eStimme seiner Generation\u201c betitelt wird, liegt vor allem an seinen schonungslosen Abarbeitungen von rassistischen, sexistischen oder politischen Missst\u00e4nden, die er auf ellenlangen Parts ins Mikrofon schwei\u00dft \u2013 quasi das komplette Gegenteil zu den auf Playlistvertr\u00e4glichkeit getrimmten Songs unter drei Minuten, die das Zeitgeschehen in seiner Sparte ansonsten dominieren. Wenn sich aber nun auf den vergangenen beiden Alben in der Tracklist immer ein bis zwei losgel\u00f6stere Songs wiedergefunden haben \u2013 siehe \u201eClash\u201c oder \u201eLocation\u201c \u2013 dann hat das auf \u201eThe Boy who played the Harp\u201c ein vorl\u00e4ufiges Ende gefunden. Zehn Songs, von denen sieben die 4 Minuten-Marke m\u00fchelos knacken, finden sich hier wieder und allesamt sind sie bemerkenswert unter die Haut gehend und vor allem nicht auf Airplay ausgelegt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-192314\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/dave-the-boy-who-played-the-harp-cover-300x300.jpg\" alt=\"Albumcover \u201eThe Boy who played the Harp\u201c\" width=\"219\" height=\"219\"  \/>Albumcover \u201eThe Boy who played the Harp\u201c<br \/>\nDie geplagte K\u00fcnstlerseele<\/p>\n<p>Denn <a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/kuenstler\/dave\/\" title=\"Dave\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dave<\/a> l\u00e4sst auf seinem neuen Album so tief blicken, wie noch nie zuvor. Immer wieder durchbrochen von den biblischen Referenzen, f\u00fcgt der S\u00fcdlondoner ein Mosaiksteinchen seiner Vergangenheit nach dem n\u00e4chsten in die Verses ein und vereint so Geschichten vor 2000 Jahren mit seiner eigenen. Und wer <a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/kuenstler\/dave\/\" title=\"Dave\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dave<\/a> schon vorher durch seine Musik als offenes Buch gesehen hat und den Schmerz seiner eigenen Biographie durch Songs wie \u201eBlack\u201c oder \u201eHeart Attack\u201c erahnt hat, wird auf der neuen Platte nochmal deutlich st\u00e4rker mit den Gedanken <a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/kuenstler\/dave\/\" title=\"Dave\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dave<\/a>s konfrontiert. Da ist zum Beispiel \u201eMy 27th Birthday\u201c, mit 7:51 Minuten der l\u00e4ngste Song des Albums. Die \u201eMy .. Birthday\u201c-Reihe hat eine lange Tradition in seiner Diskographie und geht bis zur\u00fcck zu seinem 19. Geburtstag, ist also quasi beinahe ein L\u00e4ngsschnitt durch das k\u00fcnstlerische Schaffen von <a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/kuenstler\/dave\/\" title=\"Dave\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dave<\/a> und findet im neuesten Teil seinen vorl\u00e4ufigen H\u00f6hepunkt.\u00a0\u201eHow do I explain that I don\u2019t wanna heal because my identity is pain\u201c hei\u00dft es da, und an anderer Stelle: \u201eI can\u2019t love myself, I\u2019m made from two people that hate each other\u201c. Das sind wehtuende Zeilen, alleine schon beim Zuh\u00f6ren aus der Distanz. Unweigerlich f\u00fchren die Gedanken zu Musiker:innen wie Chris Cornell, Mac Miller oder Amy Winehouse, die ebenfalls den Schmerz und die Traumata mit Musik bek\u00e4mpft haben \u2013 und am Ende diesen Kampf verloren haben. Da w\u00fcnscht man sich beinahe eher den Ausgang eines Eminems, die vielleicht bessere Musik gemacht haben, als es ihnen so richtig schlecht ging, doch jetzt zumindest noch am Leben sind und das mehr denn je.<\/p>\n<p>Es sind aber nicht nur seine eigenen Schatten, die <a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/kuenstler\/dave\/\" title=\"Dave\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dave<\/a> auf \u201eThe Boy who played the Harp\u201c angeht. Auf \u201eFairchild\u201c, dem vorletzten Song des Albums, gibt er \u00fcber verschiedene Perspektiven mehrere Erz\u00e4hlungen von sexueller \u00dcbergriffigkeit und Missbrauch wider, die er von befreundeten Frauen erfahren hat. Festgehaltene Haare, Schl\u00fcssel im Gesicht, nicht alleine nach Hause wollen ohne geladenes Handy, M\u00e4nner mit kurzer Z\u00fcndschnur und viel Zur\u00fcckweisung im Leben\u2026 es sind schwer zu ertragende Szenen, die aufgemalt werden und gleichzeitig Szenen, die eine jede Frau, die diesen Song h\u00f6rt, vermutlich schon einmal in \u00e4hnlicher Form selber erlebt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u201eWho catcalled or spoke in the bars?<br \/>I\u2019m complicit, no better than you<br \/>I told stories of\u2014, yeah<br \/>Can\u2019t sit on the fence, that\u2019s hardly an option<br \/>You\u2019re either part of the solution or part of the problem\u201c<\/p>\n<p>Dass ein jeder Mann in der Verantwortung steht, das ist das Credo dieses Songs \u2013 sowohl in der Vergangenheit, wo auch es gut meinende M\u00e4nner vielleicht als Mitwissende erm\u00f6glicht haben, als auch in der Zukunft, wo sexueller Missbrauch gegen\u00fcber weiblich gelesenen Personen nur weniger werden kann, wenn M\u00e4nner sich endlich als Teil der L\u00f6sung begreifen, um nicht l\u00e4nger Teil des Problems zu sein.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-192313\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/kano-jim-legxacy-dave-tems-james-blake-1-by-neighbourhood-recordings-300x200.jpg\" alt=\"Daves neues Album \u201eThe Boy who played the Harp\u201c mit Tems, Kano, Jim Legxacy und James Blake\" width=\"300\" height=\"200\"  \/>Daves neues Album \u201eThe Boy who played the Harp\u201c mit Tems, Kano, Jim Legxacy und James Blake  Foto: Neighbourhood Recordings<br \/>\nWho\u2019s the best artist in the world? I\u2019m sayin\u2018 Tems<br \/>Maybe James Blake or Jim, on the day, depends<\/p>\n<p>Es klingt ein wenig nach One-Man-Show, wenn <a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/kuenstler\/dave\/\" title=\"Dave\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dave<\/a> auf diesen zehn Tracks seine Seele ausbreitet, aber der Produzent\/Rapper hat tats\u00e4chlich eine ganze Reihe an prominenten Unterst\u00fctzer:innen f\u00fcr seine Vision zusammengesucht. Wie schon auf dem letzten Album hat Enigma James Blake eine tragende Rolle eingenommen, ist ma\u00dfgeblich am Klang des Albums beteiligt und steuert gar zwei eigene Parts auf \u201eHistory\u201c und \u201eSelfish\u201c bei. Keine Frage, seine Handschrift zieht sich durch den reduziert-sph\u00e4rischen Klang von \u201eThe Boy who played the Harp\u201c durch. Die nigerianischen Wurzeln <a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/kuenstler\/dave\/\" title=\"Dave\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dave<\/a>s, die er auf Album Nr. 1 mit Burna Boy und auf Album Nr. 2 mit Boj und WizKid hat durchbklicken lassen, sind dieses Mal durch Tems zu sp\u00fcren. Die S\u00e4ngerin verleiht \u201eRainfall\u201c einen der besten Featureparts des gesamten Albums.<\/p>\n<p>Der ebenfalls aus dem S\u00fcden Londons stammende Jim Legxacy ist ein weiterer essentieller Teil des Gesamtwerks und revanchiert sich f\u00fcr den Featurepart von <a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/kuenstler\/dave\/\" title=\"Dave\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dave<\/a> auf \u201e<a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/alternative-hiphop-sommer-freddie-gibbs-quadeca-jim-legxacy\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">black british music<\/a>\u201c Mitte des Jahres. Er findet seinen Platz auf \u201eNo Weapons\u201c und untermauert mit seiner unkonventionellen Art Musik zu machen erneut, warum er in den kommenden Jahren nicht mehr aus der UK-Szene wegzudenken sein werden wird. Zuletzt findet sich noch ein Featurepart von Kano wieder \u2013 und der bietet vielleicht am meisten Gespr\u00e4chsstoff unter all den Features dieser Platte. Denn: Nicht nur haben <a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/kuenstler\/dave\/\" title=\"Dave\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dave<\/a> und die englische Grime-Legende trotz gemeinsamer Rollen in der englischen Drama-Serie \u201eTop Boy\u201c noch nie einen gemeinsamen Song gehabt, die beiden stammen an sich aus v\u00f6llig unterschiedlichen Generationen der britischen Musikszene. Geh\u00f6rten vor allem die 200er dem MC aus East Ham, so hat <a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/kuenstler\/dave\/\" title=\"Dave\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dave<\/a> ab Mitte der 2010er den Platz an der Sonne eingenommen. \u201eChapter 16\u201c, der Song, auf dem die 13 Jahre auseinanderliegenden Rapper zusammentreffen, fungiert also gewisserma\u00dfen als eine Art Fackel\u00fcbergabe \u2013 und genau das legen beide K\u00fcnstler in einem sechsmin\u00fctigen Konversationsmix aus Spoken Word und Rap w\u00e4hrend eines gemeinsamen Dinners offen.<\/p>\n<p>Es ist bemerkenswert, wie sehr das gesamte bisherige Schaffen <a href=\"https:\/\/kulturnews.de\/kuenstler\/dave\/\" title=\"Dave\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dave<\/a>s auf diesem Album kulminiert und durch die kleinsten Details ineinandergreift. Die Auswahl der Features, die scheinbar in Nebens\u00e4tzen verpackten Querreferenzen, die biblischen Anspielungen. Das ist kein Album f\u00fcr einmal H\u00f6ren und Vergessen, das ist ein Album mit Anspruch auf das beste UK-Rap-Album aller Zeiten. Der K\u00f6nig ist gesalbt worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr sein drittes Album \u201eThe Boy who played the Harp\u201c schl\u00fcpft der Londoner Rapper Dave in die Rolle&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":545307,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3976],"tags":[331,332,13,14,15,12,3992,3993,3994,3995,3996,3997],"class_list":{"0":"post-545306","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-vereinigtes-koenigreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-uk","15":"tag-united-kingdom","16":"tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","17":"tag-vereinigtes-koenigreich","18":"tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","19":"tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115480210799085121","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/545306","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=545306"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/545306\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/545307"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=545306"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=545306"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=545306"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}