{"id":545699,"date":"2025-11-02T16:35:18","date_gmt":"2025-11-02T16:35:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/545699\/"},"modified":"2025-11-02T16:35:18","modified_gmt":"2025-11-02T16:35:18","slug":"iw-umfrage-jeder-dritte-betrieb-will-stellen-streichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/545699\/","title":{"rendered":"IW-Umfrage: Jeder dritte Betrieb will Stellen streichen"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Ein Drittel der Betriebe in Deutschland plant f\u00fcr 2026 mit weniger Personal. Das geht aus der j\u00fcngsten Konjunkturumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Demnach wollen 36 Prozent der befragten Unternehmen im kommenden Jahr <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/arbeitsplatz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stellen<\/a> streichen und nur 18 Prozent neue Jobs schaffen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Vor allem in der Industrie sind die Aussichten tr\u00fcb: Dort planen 41 Prozent der befragten Unternehmen, Stellen abzubauen und nur jede siebte Firma mit neuen Arbeitspl\u00e4tzen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach zwei Jahren ohne Wirtschaftswachstum rechnen die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/bundesregierung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesregierung<\/a> und Wirtschaftsinstitute f\u00fcr das laufende Jahr allenfalls mit einem Miniwachstum. Nach einem Minus im Fr\u00fchjahr\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-10\/wirtschaft-deutschland-stagnation-statistisches-bundesamt\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">stagnierte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2025<\/a>.\u00a0F\u00fcr 2026 erwartet die Bundesregierung ein Plus des BIP von 1,3 Prozent. Daf\u00fcr sollen vor allem die milliardenschweren Staatsausgaben f\u00fcr Infrastruktur, Klima und Verteidigung sorgen. Wirtschaftsverb\u00e4nde fordern aber mit Blick auf die im internationalen Vergleich hohen Energiepreise und Steuern sowie steigende Sozialabgaben grundlegende Strukturreformen.\n<\/p>\n<p>            Deutsche Wirtschaft        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/46\/aussenhandel-deutschland-weltwirtschaft-freihandel-gxe\" data-ct-label=\"Deutscher Au\u00dfenhandel: Der Weltmarkt ist kein Wohlstandsgarant mehr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Deutscher Au\u00dfenhandel:<br \/>\n                        Der Weltmarkt ist kein Wohlstandsgarant mehr<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/46\/oliver-blume-vw-chef-porsche-autoindustrie-krise\" data-ct-label=\"Oliver Blume: &quot;Wir haben \u00fcber Jahre in einer Komfortzone gelebt&quot;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Oliver Blume:<br \/>\n                        &#8222;Wir haben \u00fcber Jahre in einer Komfortzone gelebt&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                    In Bayern sind die Betriebe optimistischer als im Nordosten        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Laut IW-Umfrage d\u00fcrften auch die Investitionen zur\u00fcckgehen: Nur 23 Prozent der Unternehmen wollen demnach im kommenden Jahr mehr investieren als 2025. 33 Prozent planen hingegen mit niedrigeren Investitionsbudgets. &#8222;Damit versch\u00e4rft sich die Investitionskrise in Deutschland&#8220;, prognostizieren die\u00a0IW-Forschenden. Eine \u00fcber f\u00fcnf Halbjahre anhaltende Phase negativer Investitionserwartungen habe es bei der\u00a0IW-Konjunkturumfrage seit dem Start der bundesweiten Erhebung noch nicht gegeben.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZEIT ONLINE<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Der Geld-Newsletter<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Geld oder Leben? Warum nicht beides! Jeden Dienstag bringt unser Newsletter Finanzwelt und Familie, B\u00f6rse und Beziehung in Ihrem Postfach zusammen.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Regional gehen die Gesch\u00e4ftserwartungen dabei weit auseinander. Optimismus herrscht der Umfrage zufolge im Norden und in Bayern, wo viele Betriebe f\u00fcr 2026 mit steigender Produktion rechnen. Im Rest des Landes \u00fcberwiegt die schlechte Stimmung, besonders im Nordosten: Hier erwartet fast die H\u00e4lfte der Unternehmen einen R\u00fcckgang der Produktion, nur 17 Prozent rechnen mit besseren Gesch\u00e4ften.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Stellenabbau statt Wirtschaftswende: Die Unternehmen leiden unter dem gro\u00dfen geopolitischen Stress&#8220;, kommentierte\u00a0IW-Konjunkturexperte Michael Gr\u00f6mling die Umfrageergebnisse. Dazu k\u00e4men hausgemachte Standortprobleme: hohe Kosten f\u00fcr Energie, Sozialversicherungen und B\u00fcrokratie. &#8222;Ohne staatliche Reformen wird es immer unwahrscheinlicher, dass die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/44\/infrastruktur-sondervermoegen-haushalt-clemens-fuest-jens-suedekum\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">milliardenschweren Sonderprogramme der Bundesregierung<\/a> die erhoffte und notwendige Wirkung entfalten&#8220;, so Gr\u00f6mling weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Drittel der Betriebe in Deutschland plant f\u00fcr 2026 mit weniger Personal. Das geht aus der j\u00fcngsten Konjunkturumfrage&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":545700,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[17401,18638,1173,175,170,169,29,597,30,132979,171,174,924,173,172,55,3945],"class_list":{"0":"post-545699","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-arbeitsplatz","9":"tag-bruttoinlandsprodukt","10":"tag-bundesregierung","11":"tag-business","12":"tag-companies","13":"tag-companies-markets","14":"tag-deutschland","15":"tag-forschung","16":"tag-germany","17":"tag-iw-umfrage","18":"tag-markets","19":"tag-maerkte","20":"tag-statistik","21":"tag-unternehmen","22":"tag-unternehmen-maerkte","23":"tag-wirtschaft","24":"tag-wirtschaftswachstum"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115481078947486268","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/545699","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=545699"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/545699\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/545700"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=545699"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=545699"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=545699"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}