{"id":546617,"date":"2025-11-03T01:39:30","date_gmt":"2025-11-03T01:39:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/546617\/"},"modified":"2025-11-03T01:39:30","modified_gmt":"2025-11-03T01:39:30","slug":"trump-erlaubt-geheime-cia-aktionen-in-venezuela-dw-16-10-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/546617\/","title":{"rendered":"Trump erlaubt geheime CIA-Aktionen in Venezuela \u2013 DW \u2013 16.10.2025"},"content":{"rendered":"<p>Nach den Angriffen des US-Milit\u00e4rs auf mutma\u00dflich mit Drogen beladene Boote in der Karibik unternimmt Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> eigenen Worten zufolge einen weiteren Schritt im Kampf gegen irregul\u00e4re Migration und Rauschgifthandel aus Venezuela. Aktionen des Auslandsgeheimdienstes <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/cia\/t-17543131\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CIA<\/a> in dem s\u00fcdamerikanischen Land seien autorisiert worden, sagte Trump im Wei\u00dfen Haus.<\/p>\n<p>Wie genau die Eins\u00e4tze aussehen sollten, erl\u00e4uterte er nicht. Er k\u00fcndigte aber an, Rauschgiftschmuggler nun schon an Land bek\u00e4mpfen zu wollen. Als Grund nannte der Republikaner eine angebliche Flut von Kriminellen, die aus dem s\u00fcdamerikanischen Land in die USA str\u00f6me.<\/p>\n<p>&#8222;Wir bringen sie zur\u00fcck&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Sie haben ihre Gef\u00e4ngnisse in die Vereinigten Staaten von Amerika entleert&#8220;, entgegnete der Pr\u00e4sident auf eine entsprechende Frage eines Reporters. Die betroffenen Personen w\u00fcrden ausgewiesen: &#8222;Wir bringen sie zur\u00fcck.&#8220; Zudem w\u00fcrden Drogen in gro\u00dfem Umfang von Venezuela aus in die USA geliefert. Dies werde man beenden. Trump wirft Maduro pers\u00f6nlich vor, den Rauschgifthandel zu kontrollieren.<\/p>\n<p>Dass Venezuelas Regierung gegen die Angriffe auf mutma\u00dfliche Drogenboote vehement protestierte und auch die Vereinten Nationen die USA zur Zur\u00fcckhaltung aufriefen, ficht Trump nicht an. Vielmehr erkl\u00e4rte er, man erw\u00e4ge eine Ausweitung der US-Milit\u00e4roperation in der Karibik. &#8222;Wir blicken jetzt ganz klar auf das Land, da wir die Lage auf See sehr gut unter Kontrolle haben.&#8220;<\/p>\n<p>Lizenz zum T\u00f6ten?<\/p>\n<p>Die Frage eines Reporters, ob die CIA befugt sei, <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/venezuela\/t-17477267\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Venezuelas<\/a> Pr\u00e4sidenten <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/nicol\u00e1s-maduro\/t-47264148\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nicol\u00e1s Maduro<\/a> &#8222;zu beseitigen&#8220;, wollte Trump nicht beantworten; er nannte sie eine &#8222;l\u00e4cherliche Frage&#8220;. Dann erg\u00e4nzte er: &#8222;Nicht wirklich eine l\u00e4cherliche Frage &#8211; aber w\u00e4re es nicht l\u00e4cherlich, wenn ich sie beantworten w\u00fcrde?&#8220;<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74385025\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74385025_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Venezuela Caracas 2025 | Nicol\u00e1s Maduro spricht in ein Mikrofon und hebt die linke Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>&#8222;Schwerwiegender Versto\u00df gegen das V\u00f6lkerrecht&#8220;: Venezuelas Pr\u00e4sident Nicol\u00e1s Maduro (Archivbild)Bild: Jesus Vargas\/AP Photo\/picture alliance<\/p>\n<p>Maduro selbst sprach in einer ersten Reaktion auf Trumps Ank\u00fcndigung von &#8222;Staatsstreichen&#8220; der CIA, die er ablehne. Vor einem Regierungskomitee in Caracas nannte Maduro als Beispiel Chile, wo die CIA 1973 eine aktive Rolle im Vorfeld des Putschs gegen den damaligen Pr\u00e4sidenten Salvador Allende gespielt hatte. Lateinamerika wolle solche Staatsstreiche nicht, sagte Maduro. Zugleich warf er den Vereinigten Staaten einen &#8222;schwerwiegenden Versto\u00df gegen das V\u00f6lkerrecht&#8220; durch die j\u00fcngste Autorisierung von CIA-Eins\u00e4tzen vor.<\/p>\n<p>Maduro will &#8222;gesamte milit\u00e4rische Kraft&#8220; mobilisieren<\/p>\n<p>In einer Audiobotschaft, die im Onlinedienst Telegram verbreitet wurde, hatte der venezolanische Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/venezuela-trainiert-b\u00fcrger-zur-verteidigung-gegen-die-usa\/a-74080052\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Milit\u00e4r\u00fcbungen in mehreren St\u00e4dten des Landes<\/a> angek\u00fcndigt. Weitere Milit\u00e4reins\u00e4tze seien in den Bundesstaaten an der Grenze zu <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/kolumbien\/t-18502519\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kolumbien<\/a> geplant. Bei diesen \u00dcbungen werde die &#8222;gesamte milit\u00e4rische Kraft&#8220; von Bev\u00f6lkerung, Armee und Polizei mobilisiert, sagte Maduro.<\/p>\n<p>Trump hatte am Dienstag mitgeteilt, dass erneut ein Boot nahe der K\u00fcste Venezuelas vom US-Milit\u00e4r attackiert worden sei. Dabei seien sechs Menschen get\u00f6tet worden. Das Schiff habe Drogen geschmuggelt und sei &#8222;mit illegalen narko-terroristischen Netzwerken verbunden&#8220; gewesen, erkl\u00e4rte der US-Pr\u00e4sident. Der Angriff habe in internationalen Gew\u00e4ssern stattgefunden. Insgesamt wurden <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/venezuela-drogenboot-attacke-vertieft-krise-mit-usa\/a-73890473\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bei den bisherigen US-Milit\u00e4reins\u00e4tzen gegen angebliche Drogenboote in der Karibik<\/a> laut den US-Beh\u00f6rden mindestens 27 Menschen get\u00f6tet.<\/p>\n<p>jj\/se (dpa, afp, rtr)<\/p>\n<p>Redaktionsschluss: 17.00 Uhr (MESZ) &#8211; dieser Artikel wird nicht weiter aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach den Angriffen des US-Milit\u00e4rs auf mutma\u00dflich mit Drogen beladene Boote in der Karibik unternimmt Pr\u00e4sident Donald Trump&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":546618,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-546617","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115483217948309824","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/546617","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=546617"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/546617\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/546618"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=546617"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=546617"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=546617"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}