{"id":547227,"date":"2025-11-03T07:52:14","date_gmt":"2025-11-03T07:52:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/547227\/"},"modified":"2025-11-03T07:52:14","modified_gmt":"2025-11-03T07:52:14","slug":"klares-bekenntnis-zur-gemeinsamen-medizinischen-versorgung-in-der-region","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/547227\/","title":{"rendered":"\u201eKlares Bekenntnis zur gemeinsamen medizinischen Versorgung in der Region\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"medieninfos-intro\">\n   03.11.2025\n<\/p>\n<p>        Frankfurt und Main-Taunus-Kreis setzen Partnerschaft fort \u2013 Neu gefasster Konsortialvertrag regelt die Zusammenarbeit bei varisano<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/25-1103_Konsortialvertrag_600x.jpg\" class=\"lightBoxLink\" data-lightbox=\"example-1\" title=\"Zwei Menschen halten einen Vertrag in Ihren H\u00e4nden\" data-title=\"Zwei Menschen halten einen Vertrag in Ihren H\u00e4nden\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/25-1103_Konsortialvertrag_600x.jpg\" alt=\"Zwei Menschen halten einen Vertrag in Ihren H\u00e4nden\" data-copyright=\"Main-Taunus-Kreis\"\/><br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>\u201eWir gehen den 2016 eingeschlagenen Weg weiter. Der Vertrag ist ein erneuerter Handschlag beider Partner und gibt allen Beteiligten Sicherheit\u201c \u2013 auf diese Formel bringen Michael Cyriax, Landrat des Main-Taunus-Kreises, und Dr. Bastian Bergerhoff, K\u00e4mmerer der Stadt Frankfurt am Main, das Verhandlungsergebnis zum neu gefassten Konsortialvertrag der Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH (Kliniken FMT): Der Konsortialvertrag habe sich als \u201etragf\u00e4hige und belastbare Grundlage f\u00fcr unsere Zusammenarbeit\u201c erwiesen. Deshalb werde er jetzt neu gefasst und die Partnerschaft beider Gesellschafter fortgesetzt. \u201eUnsere Zusammenarbeit ist der einzig sinnvolle Weg, wenn wir eine hochwertige, patientengerechte, wohnortnahe Versorgung sicherstellen wollen\u201c, so Cyriax und Dr. Bergerhoff.<\/p>\n<p>Wie Cyriax und Dr. Bergerhoff erl\u00e4utern, k\u00f6nnen mit dem regionalen Verbund die Aufgaben der Daseinsvorsorge \u2013 die bedarfsgerechte Versorgung der Bev\u00f6lkerung durch leistungsf\u00e4hige Krankenh\u00e4user sowie die wirtschaftlich positive Entwicklung der Gesellschaften \u2013 sichergestellt werden. Ziel sei es, dass der Verbund ab 2030 ein ausgeglichenes Jahresergebnis erwirtschaftet. Bis dahin stehen beide Gesellschafter f\u00fcr die finanziellen Verpflichtungen ihres jeweiligen Teilkonzerns ein. \u201eUm den Verbund auf eine wirtschaftlich solide Basis zu stellen, erwarten wir von der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, alles umzusetzen, was diesem Ziel dient\u201c, unterstreicht Cyriax.<\/p>\n<p>Um den Verbund-Gedanken zu unterstreichen, werden die Kliniken FMT ab dem 1. Januar 2026 in \u201evarisano GmbH\u201c umbenannt. Zudem wird der Name \u201evarisano\u201c auch den Gesellschaftsbezeichnungen der Kliniken vorangestellt. Sowohl das Klinikum in Frankfurt-H\u00f6chst als auch die Kliniken des Main-Taunus-Kreises bleiben als GmbH bestehen. Die jeweiligen Namens\u00e4nderungen werden auch in den neuen Gesellschaftsvertr\u00e4gen verankert. Die drei Standorte Bad Soden am Taunus, Hofheim am Taunus und Frankfurt am Main\/H\u00f6chst bleiben erhalten: \u201eEin Unternehmen, zwei Partner, drei Standorte\u201c, so Dr. Bergerhoff.<\/p>\n<p>\u201eWir stellen mit dem Konsortialvertrag weitere Weichen f\u00fcr die Zukunft des Klinikverbunds auf Jahrzehnte\u201c, fasst Stadtk\u00e4mmerer Dr. Bergerhoff zusammen. \u201eWir wollen die in den vergangenen Monaten bereits mehr und mehr gelebte Grundhaltung weg vom reinen Standortdenken auch im Konsortialvertrag verankern. Denn es ist enorm wichtig, varisano als einen Betrieb zu sehen und zu steuern.\u201c Landrat Cyriax unterstreicht, dass das gegenseitige Vertrauen im Laufe der Zusammenarbeit gewachsen sei, was man auch am Umfang des neuen Vertrages sehe: \u201eWir brauchen inzwischen weniger Regelungen \u2013 der Vertrag enth\u00e4lt das Wesentliche, und das passt heute auf deutlich weniger Seiten als der Vorg\u00e4nger-Vertrag.\u201c<\/p>\n<p>Der Vertrag erkennt auch die besondere Bedeutung des Verbunds als Arbeitgeber an: \u201eUm den Verbund als moderne, wettbewerbsf\u00e4hige und wirtschaftlich solide gef\u00fchrte Krankenhausgruppe weiterzuentwickeln, brauchen wir engagierte K\u00f6pfe und Herzen\u201c, so Cyriax. F\u00fcr die Besch\u00e4ftigen in den Krankenh\u00e4usern und anderen Verbundbereichen sollen deshalb die einschl\u00e4gigen Tarifvertr\u00e4ge gelten oder eingef\u00fchrt werden: \u201eDas ist ein fairer Umgang, der f\u00fcr sichere und attraktive Arbeitspl\u00e4tze sorgt.\u201c<\/p>\n<p>Eine Vertrags\u00e4nderung betrifft den Aufsichtsrat, der k\u00fcnftig aus 15 statt 12 Mitgliedern besteht: Jeweils vier Mitglieder (statt bisher drei) werden von der Stadt Frankfurt am Main und dem Main-Taunus-Kreis entsendet. Damit wird der Aufsichtsrat auf eine breitere politische Basis gestellt \u2013 dies bietet eine verl\u00e4ssliche Grundlage f\u00fcr die politische Begleitung der Gesellschafter. Vier (statt bisher drei) Mitglieder kommen von den Arbeitnehmenden und drei externe Expertinnen oder Experten werden von der Gesellschafterversammlung gew\u00e4hlt. K\u00fcnftig sollen auch Fachaussch\u00fcsse gebildet werden, um die Arbeit des Aufsichtsrats zu optimieren.<\/p>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p>\n<p>Der Zusammenschluss der Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH mit dem Klinikum Frankfurt H\u00f6chst GmbH hat mit Wirkung zum 1. Januar 2016 unter dem Dach der Kliniken Frankfurt Main-Taunus GmbH stattgefunden. Zun\u00e4chst sollten f\u00fcr einen \u00dcbergangszeitraum bis zum Jahr 2020 die Stadt Frankfurt am Main und der Main-Taunus-Kreis die operativen Verluste f\u00fcr ihre jeweiligen Teilkonzerne \u00fcbernehmen. Da aber der Jahresabschluss des Gesamtkonzerns f\u00fcr 2021 kein ausgeglichenes operatives Ergebnis auswies, hatten sich die Gesellschafter zu Neuverhandlungen entschlossen.<\/p>\n<p>Die beiden Gesellschafter der Kliniken FMT haben \u00fcber den Kreisausschuss des Main-Taunus-Kreises und den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main der Novellierung des Konsortialvertrages einschlie\u00dflich angepasster Gesellschaftsvertr\u00e4ge bereits in der vergangenen Woche zugestimmt. Die Vorlagen gehen nun an den Kreistag und die Stadtverordnetenversammlung zur Beratung und Beschlussfassung. Nach derzeitigem Zeitplan ist der Beschluss der Stadtverordneten am 11. Dezember, der Beschluss durch den Kreistag am 15. Dezember vorgesehen. Der neue Konsortialvertrag der varisano GmbH k\u00f6nnte dann ab dem 1. Januar 2026 gelten.<\/p>\n<p>\n                <a href=\"https:\/\/www.mtk.org\/statics\/ds_doc\/downloads\/25-1103klinikenkonsortialvertrag.pdf\" title=\"Download: Klares Bekenntnis zur gemeinsamen medizinischen Versorgung in der Region (pdf)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                     Klares Bekenntnis zur gemeinsamen medizinischen Versorgung in der Region (556.69 KB)<br \/>\n                <\/a>\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"03.11.2025 Frankfurt und Main-Taunus-Kreis setzen Partnerschaft fort \u2013 Neu gefasster Konsortialvertrag regelt die Zusammenarbeit bei varisano \u201eWir gehen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":547228,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,2050,2051,30,2052,133219,133218,99808,133216,25188,133217,133220],"class_list":{"0":"post-547227","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-frankfurt","10":"tag-frankfurt-am-main","11":"tag-germany","12":"tag-hessen","13":"tag-kliniken-fmt","14":"tag-kliniken-frankfurt-main-taunus-gmbh","15":"tag-klinikverbund","16":"tag-konsortialvertrag","17":"tag-main-taunus-kreis","18":"tag-varisano","19":"tag-varisano-gmbh"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115484684819289479","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/547227","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=547227"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/547227\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/547228"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=547227"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=547227"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=547227"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}