{"id":547755,"date":"2025-11-03T13:07:14","date_gmt":"2025-11-03T13:07:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/547755\/"},"modified":"2025-11-03T13:07:14","modified_gmt":"2025-11-03T13:07:14","slug":"staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-cdu-abgeordnete-bosbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/547755\/","title":{"rendered":"Staatsanwaltschaft ermittelt gegen CDU-Abgeordnete Bosbach"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/bosbach-126.jpg\" alt=\"Caroline Bosbach\" title=\"Caroline Bosbach | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 03.11.2025 12:57 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Es geht um eine 2.500 Euro-Rechnung im Wahlkampf: Die Staatsanwaltschaft hat wegen Betrugsverdacht Ermittlungen gegen die CDU-Abgeordnete Bosbach aufgenommen. Sie bestreitet die Vorw\u00fcrfe.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Staatsanwaltschaft K\u00f6ln hat Ermittlungen gegen die CDU-Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach wegen des Anfangsverdachts des gemeinschaftlichen Betrugs aufgenommen. Gegenstand des Verfahrens sei der Vorwurf, sie habe im Januar 2025 einen ihrer damaligen Wahlhelfer dazu gebracht, eine fingierte Rechnung in H\u00f6he von 2.500 Euro beim Kreisverband der CDU Rheinisch-Bergischer Kreis einzureichen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Diese Rechnung soll sich den Vorw\u00fcrfen zufolge auf Social-Media-Dienste bezogen haben, die nicht erbracht worden sein sollen.\u00a0 Die Staatsanwaltschaft pr\u00fcft weiter, ob Bosbach den Wahlhelfer dazu gebracht hat, ihr diesen Betrag nach Auszahlung in bar auszuh\u00e4ndigen, um damit anderweitige Ausgaben auszugleichen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bosbach weist alle Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck.<\/p>\n<p>    Ermittlungsverfahren gegen Wahlhelfer<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gegen den damaligen Wahlhelfer, der sich selbst wegen dieses Sachverhalts bei der Polizei angezeigt habe, sei ein gesondertes Ermittlungsverfahren ebenfalls wegen des Anfangsverdachts des gemeinschaftlichen Betrugs anh\u00e4ngig, so die Staatsanwaltschaft. Inwieweit weitere Personen in das Geschehen eingebunden gewesen sein k\u00f6nnten, werde ebenfalls gepr\u00fcft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Staatsanwaltschaft werde nun die gebotenen Ermittlungen durchf\u00fchren, um den Sachverhalt weiter aufzukl\u00e4ren. Diese w\u00fcrden einige Zeit in Anspruch nehmen. Weiteres k\u00f6nne derzeit nicht mitgeteilt werden. &#8222;Auf die f\u00fcr die Beschuldigten geltende Unschuldsvermutung wird ausdr\u00fccklich hingewiesen&#8220;, betonte die Staatsanwaltschaft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor die Pr\u00e4sidentin des Deutschen Bundestages \u00fcber die Absicht informiert, Ermittlungen aufnehmen zu wollen. Nach Best\u00e4tigung des Eingangs musste eine Frist von 48 Stunden abgewartet werden. Erst nach deren Ablauf und der damit verbundenen Aufhebung der Immunit\u00e4t war die Staatsanwaltschaft berechtigt, Ermittlungen aufzunehmen. Mittlerweile sei dies geschehen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.<\/p>\n<p>    Bosbach bestreitet alle Vorw\u00fcrfe<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bosbach hatte in der vergangenen Woche erneut deutlich gemacht, dass sie alle Vorw\u00fcrfe zur\u00fcckweist. &#8222;Ich bin zwar \u00fcberrascht, dass jetzt doch nach fast vier Monaten f\u00f6rmlich ermittelt werden soll, bin aber zuversichtlich, dass das Ermittlungsverfahren nach Abschluss der Ermittlungen eingestellt wird&#8220;, teilte sie mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Schon im Sommer hatte sie beteuert, dass an den Vorw\u00fcrfen nichts dran sei. &#8222;Ich habe mich nicht bereichert, und der CDU Rhein-Berg ist kein Schaden entstanden&#8220;, hatte sie in einem damals ver\u00f6ffentlichten Video gesagt. Der CDU-Kreisvorstand hatte beschlossen, alle Unterlagen der Staatsanwaltschaft zur Pr\u00fcfung zu \u00fcbergeben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die aus Bergisch Gladbach stammende Tochter des fr\u00fcheren CDU-Innenpolitikers Wolfgang Bosbach hatte bei der Bundestagswahl im Februar das Direktmandat im Rheinisch-Bergischen Kreis f\u00fcr die CDU gewonnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 03.11.2025 12:57 Uhr Es geht um eine 2.500 Euro-Rechnung im Wahlkampf: Die Staatsanwaltschaft hat wegen Betrugsverdacht Ermittlungen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":547756,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,106518,1180,31,3364,29,30,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-547755","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-bosbach","11":"tag-bundestag","12":"tag-cdu","13":"tag-de","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115485924051120533","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/547755","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=547755"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/547755\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/547756"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=547755"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=547755"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=547755"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}