{"id":548589,"date":"2025-11-03T20:53:11","date_gmt":"2025-11-03T20:53:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/548589\/"},"modified":"2025-11-03T20:53:11","modified_gmt":"2025-11-03T20:53:11","slug":"tesla-roadster-promis-stornieren-vorbestellung-zum-aerger-von-musk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/548589\/","title":{"rendered":"Tesla Roadster: Promis stornieren Vorbestellung \u2013\u00a0zum \u00c4rger von Musk"},"content":{"rendered":"<p>        Acht Jahre Warten<br \/>\n      Prominente Kunden wollen Tesla-Anzahlung zur\u00fcck \u2013 und kriegen \u00c4rger mit dem Chef<\/p>\n<p>            Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Vor acht Jahren k\u00fcndigte Elon Musk den Tesla Roadster an. Immer wieder wurde er verschoben. Einige Prominente stornieren jetzt ihre Vorbestellungen. Doch das ist nicht so einfach.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md is-initial\">Wohl kaum jemand macht so gerne vollmundige Versprechen wie Elon Musk. Bei der zweiten Version des Tesla <a class=\"taxonomy-entity keyword\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/auto\/fahrberichte\/themen\/roadster-4186916.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Roadsters<\/a> hat er sich aber selbst f\u00fcr seine Verh\u00e4ltnisse weit aus dem Fenster gelehnt: Auch acht Jahre sp\u00e4ter ist der Erscheinungstermin nicht abzusehen. Doch sein Geld zur\u00fcckzubekommen, ist nicht so leicht, wie man sich das erhoffen w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Das dokumentierte OpenAI-Chef Sam Altman beim Kurznachrichtendienst X als &#8222;eine Geschichte in drei Akten&#8220;. Und bekam prompt den \u00c4rger des Tesla-Chefs zu sp\u00fcren. Dabei ist <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/digital\/online\/themen\/sam-altman-33165020.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Altman<\/a> nicht der einzige prominente Kunde mit Problemen bei der Stornierung. Auch Youtuber Marques Brownlee, besser bekannt als MKBHD, musste seinem Geld hinterherlaufen.<\/p>\n<p>  Tesla-Drama in drei Akten<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Die drei Akte beziehen sich auf die E-Mails, die Altman seinem Post anh\u00e4ngte. Die erste ist die Bestellbest\u00e4tigung: Am 11. Juli 2018 best\u00e4tigte Tesla, dass Altman seine Anzahlung f\u00fcr den Roadster bezahlt hatte. &#8222;Ihre Reservierung ist nun vollst\u00e4ndig&#8220;, best\u00e4tigt der Autobauer. 45.000 Dollar hatte Altman hinterlegt. Dann wartete er offenbar geduldig.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Die zweite Mail stammt n\u00e4mlich erst vom 30. Oktober dieses Jahres \u2013 wurde also mehr als sieben Jahre sp\u00e4ter gesendet. Altman fasst sich kurz: &#8222;Hi, ich m\u00f6chte meine Reservierung stornieren. K\u00f6nnten Sie bitte meine 50.000 Dollar erstatten?&#8220;, hei\u00dft es schlicht in der Mail. Die Antwort kommt allerdings schneller, als man erwarten w\u00fcrde \u2013 nach weniger als einer Minute. Hilfreich ist sie indes nicht: Es handelt sich nur um eine Fehlermeldung. &#8222;Die Adresse wurde nicht gefunden&#8220;, hei\u00dft es in der Mail. Teslas Reservierungsadresse gibt es schlicht nicht mehr.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">&#8222;Ich habe mich wirklich auf den Wagen gefreut und kann Versp\u00e4tungen durchaus nachvollziehen. Aber 7,5 Jahre erschienen mir als Wartezeit zu lang&#8220;, f\u00fcgte Altman den Grund f\u00fcr seine Stornierung in einem zweiten Post an. Um einen Rechenfehler handelt es sich \u00fcbrigens nicht: Um einen Roadster vorzubestellen, muss man beim Abschicken der Bestellung bereits 5000 Dollar gleich bezahlen, dann hat man zehn Tage Zeit, die \u00fcbrigen 45.000 Dollar zu \u00fcberweisen. Tesla schuldete Altman also wirklich 50.000 Dollar.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image-element__image image\" fetchpriority=\"auto\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/musk-tesla-sam-altman.jpg\"  style=\"aspect-ratio: 1.7778; background-color: #1e1e27;\" alt=\"Sam Altman tr\u00e4gt Hemd und Sakko und steht mit verschr\u00e4nkten Armen in einem Treppenhaus\" title=\"Sam Altman tr\u00e4gt Hemd und Sakko und steht mit verschr\u00e4nkten Armen in einem Treppenhaus\"\/><\/p>\n<p>Mehr als sieben Jahre Wartezeit waren Sam Altman dann doch zu lang<\/p>\n<p>\u00a9\u00a0Florian Gaertner<\/p>\n<p>  Musk reagiert ver\u00e4rgert<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Elon Musks Reaktion lie\u00df nicht lange auf sich warten. &#8222;Du hast eine gemeinn\u00fctzige Organisation gestohlen&#8220;, warf er Altman in einer Antwort auf den Post vor. Altmans Beschwerde \u00fcber Tesla soll laut Musk haltlos sein. &#8222;Du hast \u00fcbrigens Akt 4 zu erw\u00e4hnen vergessen, in dem dein Problem behoben wurde und du das Geld innerhalb von 24 Stunden zur\u00fcckerhalten hast. Aber das liegt wohl in deiner Natur&#8220;, stichelt er in einem weiteren Post.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Dass sich Musk und Altman nicht m\u00f6gen, ist bekannt. Die beiden hatten OpenAI gemeinsam gegr\u00fcndet, Musk hatte die KI-Wohlt\u00e4tigkeitsorganisation sogar eine Zeit lang selbst geleitet, bevor er ausstieg. Seit einigen Jahren streitet er sich mit Altman auch vor Gericht darum, ob OpenAI \u00fcberhaupt Geld verdienen darf. Dass sein Gegenspieler nun ausgerechnet auf Musks Plattform X seine Firma Tesla angreift, scheint ihm wenig zu schmecken.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Altman scheint dar\u00fcber aber hinweg zu sein. Er habe lediglich geholfen, das Projekt nach Musks Weggang zum Erfolg zu machen, erkl\u00e4rt er in einer Antwort. &#8222;Du hattest uns eine Erfolgschance von 0 Prozent gegeben. Jetzt hast du eine tolle KI-Firma und wir auch. K\u00f6nnen wir nicht einfach damit abschlie\u00dfen?&#8220;<\/p>\n<p>  Prominenter Absprung<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Mit seinem Storno-Problem war Altman allerdings nicht allein. Der Youtuber und Autofan Brownlee hatte bereits Ende September in seinem Podcast &#8222;Waveform&#8220; erz\u00e4hlt, wie schwierig es war, seine Vorbestellung zur\u00fcckzunehmen. Bei der Vorstellung des ersten Prototypen im November 2017 hatte sich Brownlee begeistert gezeigt, hatte kurz danach seine Anzahlung geleistet.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Das Geld wiederzubekommen sei aber nicht so einfach gewesen, berichtet auch er. Teslas Reaktion sei &#8222;chaotisch und unprofessionell&#8220; gewesen, er habe mehrfach mit Angestellten telefonieren m\u00fcssen. Am Ende kam nicht einmal die ganze Anzahlung zur\u00fcck: Statt der vollen Summe habe er nur einen Scheck \u00fcber die zweite Rate von 45.000 Dollar erhalten, so Brownlee.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Insgesamt sei der Verlust aber noch deutlich h\u00f6her gewesen, rechnete er im Podcast vor. Und das nicht nur, weil die 50.000 Dollar inflationsbedingt nun deutlich weniger wert sind. H\u00e4tte er stattdessen f\u00fcr die gesamte Summe Tesla-Aktien gekauft, w\u00e4ren die heute fast 800.000 Dollar wert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Acht Jahre Warten Prominente Kunden wollen Tesla-Anzahlung zur\u00fcck \u2013 und kriegen \u00c4rger mit dem Chef Artikel anh\u00f6ren Kopiere&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":548590,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,171,174,173,172],"class_list":{"0":"post-548589","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-markets","14":"tag-maerkte","15":"tag-unternehmen","16":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115487755961126049","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/548589","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=548589"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/548589\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/548590"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=548589"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=548589"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=548589"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}