{"id":548603,"date":"2025-11-03T21:02:21","date_gmt":"2025-11-03T21:02:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/548603\/"},"modified":"2025-11-03T21:02:21","modified_gmt":"2025-11-03T21:02:21","slug":"atommuell-endlager-norddeutschland-kommt-noch-grossflaechig-infrage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/548603\/","title":{"rendered":"Atomm\u00fcll-Endlager: Norddeutschland kommt noch gro\u00dffl\u00e4chig infrage"},"content":{"rendered":"<p>\n                <strong>Video:<\/strong><br \/>\n                Atomm\u00fcll-Endlager-Suche: Neue Details zu m\u00f6glichen Standorten (5 Min)\n            <\/p>\n<p>\n            Stand: 03.11.2025 21:28 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Die Bundesgesellschaft f\u00fcr Endlagerung (BGE) in Peine hat bei der Suche nach einem Atomm\u00fcll-Endlager weitere Gebiete als ungeeignet eingestuft. Gro\u00dfe Teile Norddeutschlands wurden noch nicht gepr\u00fcft.<\/p>\n<p class=\"\">In Niedersachsen gelten mehrere Regionen weiterhin als geeignet, darunter\u00a0im Raum\u00a0Braunschweig\u00a0und\u00a0Hannover\u00a0sowie n\u00f6rdlich von\u00a0Osnabr\u00fcck. Als ungeeignet werden hingegen Teile der Landkreise Emsland, Vechta, Cloppenburg und Diepholz eingestuft. Auch Gebiete unter der Nordsee bei Borkum und Wangerooge kommen nicht mehr als Standort infrage.<\/p>\n<p>    Gro\u00dfe Teile Norddeutschlands weiterhin nicht gepr\u00fcft<\/p>\n<p class=\"\">Weite Teile Norddeutschlands sind &#8211; im Gegensatz zum S\u00fcden &#8211; noch nicht gepr\u00fcft worden. &#8222;Man merkt schon ein Ungleichgewicht&#8220;, sagt Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Gr\u00fcne). In Bayern und in Sachsen habe man viele Gebiete untersucht und ausgeschlossen. Er w\u00fcnsche sich, dass nun auch in Niedersachsen schnell Fakten geschaffen werden, um &#8222;Verunsicherungen zu beenden&#8220;.<\/p>\n<p>    Interaktive Karte zeigt, welche Gebiete gepr\u00fcft wurden<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/endlagersuche-104.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/endlagersuche-104.webp\" alt=\"Eine Karte zeigt den Arbeitsstand 2025 der Endlagersuche in Deutschland. \" title=\"Die Karte zeigt den aktuellen Stand der BGE-Endlagersuche. T\u00fcrkis gef\u00e4rbte Gebiete gelten nach den ersten Pr\u00fcfschritten als geeignet. Gelbe und orangefarbene Gebiete gelten als nicht geeignet oder nur gering geeignet. Graue Gebiete werden noch gepr\u00fcft. Wei\u00df: Keine Teilgebiete, da laut BGE keine &quot;g\u00fcnstigen geologische Voraussetzungen&quot; erwartet werden. | Bundesgesellschaft f\u00fcr Endlagerung\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Die Karte zeigt den aktuellen Stand der BGE-Endlagersuche. T\u00fcrkis gef\u00e4rbte Gebiete gelten nach den ersten Pr\u00fcfschritten als geeignet. Gelbe und orangefarbene Gebiete gelten als nicht geeignet oder nur gering geeignet. Graue Gebiete werden noch gepr\u00fcft. Wei\u00df: Keine Teilgebiete, da laut BGE keine &#8222;g\u00fcnstigen geologische Voraussetzungen&#8220; erwartet werden.<\/p>\n<p class=\"\">Weiterhin als Endlager infrage kommen auch Regionen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. In Rheinland-Pfalz gibt es mit der neuen Eingrenzung dagegen keine m\u00f6glichen Standorte f\u00fcr ein Atomm\u00fcll-Endlager mehr. Die BGE hat eine <a href=\"https:\/\/navigator.bge.de\/phase-i-schritt-2\/der-weg-zu-den-standortregionen\" title=\"BGE Endlager-Suche Navigator\" class=\"js-link-dialog\" data-type=\"external\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">interaktive Karte<\/a> zum Stand der Gebietspr\u00fcfungen ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>    Ein Viertel Deutschlands kommt noch als m\u00f6gliches Endlager infrage<\/p>\n<p class=\"\">Die Experten grenzen die Gebiete f\u00fcr ein m\u00f6gliches Endlager immer weiter ein. Nach j\u00fcngster Einsch\u00e4tzung der BGE kommen noch 25 Prozent der deutschen Landesfl\u00e4che infrage &#8211; im vergangenen Jahr waren es noch 44 Prozent.\u00a0Die noch zu pr\u00fcfenden Gebiete (auf der Karte grau markiert) st\u00fcnden noch am Anfang des Pr\u00fcfprozesses, sagte Lisa Seidel, Bereichsleiterin Standortauswahl bei der BGE. Auch diese sollen demnach bis Mitte 2026 die ersten beiden Pr\u00fcfschritte durchlaufen haben. Dann soll ein neuer Zwischenstand pr\u00e4sentiert werden.<\/p>\n<p>    Vorschlag f\u00fcr \u00fcberirdische Erkundung soll 2027 folgen<\/p>\n<p class=\"\">Bis Ende 2027 will die BGE einige Regionen zur \u00fcberirdischen Erkundung vorschlagen. Diese Regionen sollen dann auf Basis der Untersuchungen die geologisch besten Bedingungen f\u00fcr die unterirdische Endlagerung hochradioaktiver Abf\u00e4lle bieten. Dieser Vorschlag werde dann vom Bundesamt f\u00fcr die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) gepr\u00fcft, hei\u00dft es von der BGE. Die endg\u00fcltige Entscheidung \u00fcber den Endlager-Standort trifft schlie\u00dflich der Bundestag. Bis ein Endlager dann betriebsbereit w\u00e4re, k\u00f6nnte es weitere Jahrzehnte dauern.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/screenshot-73320.webp\" alt=\"Gro\u00dfe Silos zur Lagerung von gef\u00e4hrlichen Stoffen in einer Lagerhalle.\" title=\"Gro\u00dfe Silos zur Lagerung von gef\u00e4hrlichen Stoffen in einer Lagerhalle. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>F\u00fcr hochradioaktive Abf\u00e4lle kommen scheinbar vor allem Orte im Norden infrage. Je gleichm\u00e4\u00dfiger der Untergrund ist, desto besser.<\/p>\n<p>    Sicherer Ort f\u00fcr eine Million Jahre gesucht<\/p>\n<p class=\"\">Gesucht wird ein Ort, an dem dauerhaft rund 27.000 Kubikmeter Atomm\u00fcll aus mehr als 60 Jahren Atomkraft in Deutschland gelagert werden kann. Dieser soll f\u00fcr eine Million Jahre sicher sein, da der Atomm\u00fcll \u00fcber Hunderttausende Jahre radioaktiv ist. Infrage kommen daher vor allem tiefe Ton- und Kristallinschichten sowie Salzformationen. &#8222;Je gleichm\u00e4\u00dfiger und langweiliger der Untergrund ist&#8220;, umso besser sei er f\u00fcr ein Endlager geeignet, sagt die Vorsitzende der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, Iris Graffunder. Laut der BGE sind dickere Gesteinsschichten dabei besser als d\u00fcnnere. Bislang werden die hochradioaktiven Abf\u00e4lle an 16 Standorten zwischengelagert, unter anderem in Gorleben (Landkreis L\u00fcchow-Dannenberg) in Niedersachsen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/asse1666.webp\" alt=\"In einem Stollen das Atomm\u00fclllagers in Asse h\u00e4ngen Salzkristalle von der Decke.\" title=\"In einem Stollen das Atomm\u00fclllagers in Asse h\u00e4ngen Salzkristalle von der Decke. | NDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Eindringendes Wasser hatte zuletzt den Atomm\u00fcll gef\u00e4hrdet. Nun scheint die Gefahr laut Betreiber zumindest vorl\u00e4ufig gebannt.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/atommuell386.webp\" alt=\"Beh\u00e4lter mit hochradioaktiven Abf\u00e4llen und Transporthauben stehen in einem atomaren Zwischenlager in Gorleben.\" title=\"Beh\u00e4lter mit hochradioaktiven Abf\u00e4llen und Transporthauben stehen in einem atomaren Zwischenlager in Gorleben. | picture alliance \/ dpa | Sina Schuldt, Sina Schuldt\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Die Genehmigung l\u00e4uft aus, doch noch ist kein geeignetes Endlager gefunden. Weitere Castor-Beh\u00e4lter sollen nicht dazukommen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/schachtkonrad414.webp\" alt=\"Blick auf Schacht Konrad.\" title=\"Blick auf Schacht Konrad. | picture alliance, Julian Stratenschulte\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Ab den 2030er-Jahren soll Atomm\u00fcll nach Salzgitter gebracht werden. Niedersachsens Umweltminister warnt vor Verz\u00f6gerungen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/asse1676.webp\" alt=\"Ein Fass mit radioaktiv verseuchtem Wasser steht am 04.03.2014 in Remlingen (Niedersachsen) in einem Schacht des Atomm\u00fcll-Lagers Asse. (Archivbild)\" title=\"Ein Fass mit radioaktiv verseuchtem Wasser steht am 04.03.2014 in Remlingen (Niedersachsen) in einem Schacht des Atomm\u00fcll-Lagers Asse. (Archivbild) | picture alliance \/ dpa | Jochen L\u00fcbke, Jochen L\u00fcbke\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bestenfalls 2074 k\u00f6nne ein Standort gefunden sein, hei\u00dft es in einem Gutachten. Was bedeutet das f\u00fcr die Zwischenlager?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Video: Atomm\u00fcll-Endlager-Suche: Neue Details zu m\u00f6glichen Standorten (5 Min) Stand: 03.11.2025 21:28 Uhr Die Bundesgesellschaft f\u00fcr Endlagerung (BGE)&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":548604,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1850],"tags":[5032,5523,133443,6429,133442,3364,29,130430,133441,548,663,3934,30,13,14,15,1411,26047,12],"class_list":{"0":"post-548603","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-braunschweig","8":"tag-atomkraft","9":"tag-atommuell","10":"tag-bge","11":"tag-braunschweig","12":"tag-bundesgesellschaft-fuer-endlagerung","13":"tag-de","14":"tag-deutschland","15":"tag-endlager","16":"tag-endlagersuche","17":"tag-eu","18":"tag-europa","19":"tag-europe","20":"tag-germany","21":"tag-headlines","22":"tag-nachrichten","23":"tag-news","24":"tag-niedersachsen","25":"tag-peine","26":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115487792135259310","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/548603","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=548603"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/548603\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/548604"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=548603"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=548603"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=548603"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}