{"id":548786,"date":"2025-11-03T22:42:11","date_gmt":"2025-11-03T22:42:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/548786\/"},"modified":"2025-11-03T22:42:11","modified_gmt":"2025-11-03T22:42:11","slug":"trump-nvidias-leistungsfaehigster-ki-chip-blackwell-nur-fuer-die-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/548786\/","title":{"rendered":"Trump: Nvidias leistungsf\u00e4higster KI-Chip Blackwell nur f\u00fcr die USA"},"content":{"rendered":"<p>Die fortschrittlichsten KI-Chips des US-Halbleiterkonzerns Nvidia bleiben US-Unternehmen vorbehalten und d\u00fcrfen nicht nach China und andere L\u00e4nder geliefert werden. Das sagte US-Pr\u00e4sident Donald Trump in einem am Sonntag ausgestrahlten Fernsehinterview des US-amerikanischen Fernsehsenders CBS.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>&#8222;Die fortschrittlichsten Chips werden wir niemandem au\u00dfer den Vereinigten Staaten zur Verf\u00fcgung stellen&#8220;, so Trump in dem CBS-Format &#8222;60 Minutes&#8220;. Er wiederholte damit \u00c4u\u00dferungen, die er zuvor gegen\u00fcber Journalisten an Bord der Air Force One gemacht hatte. &#8222;Der neue Blackwell, der k\u00fcrzlich vorgestellt wurde, ist jedem anderen Chip zehn Jahre voraus, aber nein, wir geben diesen Chip nicht an andere weiter&#8220;, hatte er am Wochenende w\u00e4hrend eines Fluges erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Weniger leistungsf\u00e4hige Chips nach China<\/p>\n<p>Die \u00c4u\u00dferungen des US-Pr\u00e4sidenten deuten <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/china\/trump-says-nvidias-blackwell-ai-chip-not-other-people-2025-11-03\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters<\/a> darauf hin, dass die US-Regierung strengere Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr hochmoderne US-amerikanische KI-Chips verh\u00e4ngen k\u00f6nnte als bislang angenommen. Diese k\u00f6nnten dann nicht nur China betreffen. Erst Ende vergangener Woche k\u00fcndigte Nvidia an, mehr als 260.000 Blackwell-KI-Chips nach S\u00fcdkorea und einige der gr\u00f6\u00dften Unternehmen des Landes, darunter Samsung Electronics, zu liefern.<\/p>\n<p>Trump schloss in dem CBS-Interview nicht aus, dass China eine weniger leistungsf\u00e4hige Version des Blackwell-Chips von Nvidia erwerben k\u00f6nnten. &#8222;Wir werden ihnen den Handel mit Nvidia gestatten, aber nicht in Bezug auf die fortschrittlichsten Chips&#8220;, sagte er. Das wiederum hat laut Reuters Kritik von China-Hardlinern in Washington hervorgerufen. Sie bef\u00fcrchten, dass dadurch die milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten Pekings gest\u00e4rkt und Chinas Entwicklung im Bereich k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) beschleunigt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die chinesische Regierung hindert laut Medienberichten ihrerseits Unternehmen im Land daran, abgespeckte Nvidia-Chips zu nutzen. Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang wiederum versucht der US-Regierung zu vermitteln, dass in China ein starker Konkurrent f\u00fcr US-amerikanische Chips entstehen k\u00f6nnte, sollte der dortige Markt f\u00fcr Nvidia verschlossen bleiben. Zudem erkl\u00e4rte Huang laut Reuters, dass Nvidia Zugang zum chinesischen Markt ben\u00f6tige, um die Forschung und Entwicklung in den USA zu finanzieren. In der vergangenen Woche wurde Nvidia <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Nvidia-als-erste-Firma-mehr-als-fuenf-Billionen-Dollar-wert-10964920.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">als erstes Unternehmen mit f\u00fcnf Billionen US-Dollar bewertet<\/a>. Vor seiner Asien-Reise hatte Trump in Aussicht gestellt, dass er mit Chinas Staatschef Xi Jinping auch \u00fcber die neuen Blackwell-Chips von Nvidia sprechen wolle, erkl\u00e4rte aber, dass das Thema letztendlich nicht zur Sprache gekommen sei.<\/p>\n<p>Vorgehen gegen Chinas Technologiesektor<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Bereits unter Pr\u00e4sident Joe Biden hat die US-Regierung <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/A800-H800-USA-machen-Nvidias-China-Exporten-vorerst-den-Garaus-9337492.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">weitreichende Exportbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr besonders schnelle KI-Chips von US-Chipherstellern wie Nvidia nach China<\/a> erlassen. Im Sommer erteilte Washington zwar <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/USA-vergeben-erste-Genehmigungen-fuer-Export-von-Nvidia-GPUs-nach-China-10515883.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">erste Genehmigungen f\u00fcr den Export von Nvidias H20-Beschleunigern nach China<\/a>, im Gegenzug gibt es <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/KI-Chips-fuer-China-AMD-und-Nvidia-beteiligen-US-Regierung-an-den-Einnahmen-10516004.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">eine Gewinnbeteiligung f\u00fcr die US-Regierung<\/a>. Aber gerade der Halbleitersektor steht wegen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Kehrtwende-im-Handelsstreit-China-und-USA-senken-gegenseitig-Zoelle-10380207.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Trumps Zollpolitik<\/a> unter Druck.<\/p>\n<p>Im Juli <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Trump-Amerika-wird-das-KI-Rennen-gewinnen-10498607.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">senkte US-Pr\u00e4sident Trump per Dekret die regulatorischen H\u00fcrden f\u00fcr Entwicklung und Export von KI<\/a>, um den Vorsprung der USA gegen\u00fcber China in diesem Bereich zu erhalten. Zugleich versuchen die Vereinigten Staaten, China im KI-Wettlauf von US-Technologie abzuschneiden und <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/US-Regierung-nimmt-Chinas-Technologiesektor-ins-Visier-10678871.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nehmen unter Trump Chinas Technologiesektor ins Visier<\/a>. Ende September erweiterte Washington eine schwarze Handelsliste mit Hunderten chinesischen Unternehmen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:akn@heise.de\" title=\"Andreas Knobloch\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">akn<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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