{"id":549089,"date":"2025-11-04T01:33:20","date_gmt":"2025-11-04T01:33:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/549089\/"},"modified":"2025-11-04T01:33:20","modified_gmt":"2025-11-04T01:33:20","slug":"erbitterte-kaempfe-um-knotenpunkt-warum-pokrowsk-fuer-die-russen-so-wichtig-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/549089\/","title":{"rendered":"Erbitterte K\u00e4mpfe um Knotenpunkt: Warum Pokrowsk f\u00fcr die Russen so wichtig ist"},"content":{"rendered":"<p>                    Erbitterte K\u00e4mpfe um Knotenpunkt<br \/>\n                Warum Pokrowsk f\u00fcr die Russen so wichtig ist<\/p>\n<p>\t\t\t\t              03.11.2025, 16:21 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>In der Ostukraine toben erbitterte K\u00e4mpfe um Pokrowsk. Die russische Armee erh\u00f6ht in den vergangenen Tagen zunehmend den Druck auf die Stadt. Im Gegenzug schickt die Ukraine Spezialeinheiten zur Verteidigung. Doch warum hat die Region Donezk f\u00fcr den Kreml Priorit\u00e4t im Krieg gegen die Ukraine? <\/strong><\/p>\n<p>Russland kommt nach eigenen Angaben seinem Ziel n\u00e4her, die strategisch wichtige Stadt Pokrowsk im Osten der Ukraine einzunehmen. Die Ukraine erkl\u00e4rte hingegen, ihre Truppen hielten die Stellungen, <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ukraine-Krieg-Heikle-Lage-in-Pokrowsk-russische-Truppen-in-allen-Bezirken-article26137293.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">auch wenn die Lage schwierig<\/a> sei. Die Angaben beider Seiten vom Vormittag konnten von unabh\u00e4ngiger Seite nicht \u00fcberpr\u00fcft werden. Die Bergarbeiterstadt im S\u00fcden der Region Donezk ist ein wichtiger Verkehrs- und Logistikknotenpunkt, den die russischen Streitkr\u00e4fte seit mehr als einem Jahr zu erobern versuchen.<\/p>\n<p>Geografisch bietet die flache Landschaft \u00f6stlich und s\u00fcd\u00f6stlich von Pokrowsk den Ukrainern kaum Schutz. Milit\u00e4risch k\u00f6nnen die D\u00f6rfer nicht zu St\u00fctzpunkten ausgebaut werden, um einem weiteren Vorsto\u00df der Russen massiv etwas entgegensetzen zu k\u00f6nnen. Logistisch diente Pokrowsk als Knotenpunkt f\u00fcr den Eisenbahn- und Stra\u00dfenverkehr. <\/p>\n<p>Die Einnahme von Pokrowsk k\u00f6nnte Russland als Ausgangspunkt f\u00fcr einen Vorsto\u00df auf Kramatorsk und Slowjansk dienen. Dies sind die beiden gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte in der Region Donezk, die noch von der Ukraine kontrolliert werden und die Russland vollst\u00e4ndig erobern will. Sollte Pokrowsk fallen, w\u00e4re dies der bedeutendste russische Gebietsgewinn seit der Einnahme der zerst\u00f6rten Stadt Awdijiwka Anfang 2024.<\/p>\n<p>Mehrere hundert russische Soldaten waren in den vergangenen Tagen durch die ukrainischen Linien rund um die Stadt gesickert und hatten sich im Zentrum von Pokrowsk festgesetzt. Am Samstag hatte die ukrainische Armee erkl\u00e4rt, dass eine komplexe Operation unter Beteiligung von Spezialeinheiten im Gange sei, um nach Pokrowsk vorgedrungene russische Soldaten zu vertreiben. In Pokrowsk und der Nachbarstadt Myrnohrad <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Russische-Truppen-dringen-ins-Zentrum-von-Pokrowsk-vor-article26136197.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">droht den Ukrainern die Einkesselung<\/a>.<\/p>\n<\/p>\n<p>Riskante ukrainische Taktik<\/p>\n<p>Milit\u00e4rbeobachter vermuten, dass der Ballungsraum rings um Pokrowsk, wo vor Beginn des russischen Einmarsches 2022 rund 100.000 Einwohner lebten, bald eingekesselt werde und letztlich unter russische Kontrolle geraten k\u00f6nnte. Die Truppen Moskaus haben seit 2023 in der Region nach monatelangen, schweren K\u00e4mpfen mehrere ukrainische Hochburgen erobert, unter anderem Bachmut und Awdijiwka. <\/p>\n<p>Angefangen in Bachmut 2023 hat die ukrainische Armee mehrmals auf die Taktik gesetzt, gef\u00e4hrdete St\u00e4dte erst im letzten Moment zu r\u00e4umen. So sollen sich die russischen Truppen bei ihren Angriffen abnutzen. Dies birgt indes jedes Mal das Risiko hoher eigener Verluste. <\/p>\n<p>Der Krieg dauert inzwischen mehr als drei Jahre und acht Monate. Direkte Friedensgespr\u00e4che hat es seit Juli nicht mehr gegeben. Kremlchef Wladimir Putin hatte sich zuletzt immer wieder \u00fcberzeugt gezeigt, seine Ziele in der Ukraine auch milit\u00e4risch durchsetzen zu k\u00f6nnen. Bei den Gespr\u00e4chen zwischen Putin und US-Pr\u00e4sident Donald Trump soll der Russe von Kiew die Aufgabe der Region als Bedingung f\u00fcr ein Einfrieren des Frontverlaufs an anderer Stelle gefordert haben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Erbitterte K\u00e4mpfe um Knotenpunkt Warum Pokrowsk f\u00fcr die Russen so wichtig ist 03.11.2025, 16:21 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":549090,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,661,3364,29,6077,30,13,929,451,14,15,16,307,12,317,306],"class_list":{"0":"post-549089","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-donezk","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-kriege-und-konflikte","17":"tag-militaer","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-wladimir-putin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115488856824761650","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/549089","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=549089"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/549089\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/549090"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=549089"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=549089"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=549089"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}