{"id":549514,"date":"2025-11-04T05:40:12","date_gmt":"2025-11-04T05:40:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/549514\/"},"modified":"2025-11-04T05:40:12","modified_gmt":"2025-11-04T05:40:12","slug":"kann-ein-neuer-krieg-im-libanon-verhindern-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/549514\/","title":{"rendered":"Kann ein neuer Krieg im Libanon verhindern werden?"},"content":{"rendered":"<p>Die USA und \u00c4gypten unternehmen intensive diplomatische Anstrengungen, um zu verhindern, dass der Libanon in eine erneute milit\u00e4rische Konfrontation zwischen Israel und der Hisbollah abgleitet.<\/p>\n<p>Diese Bem\u00fchungen finden vor dem Hintergrund eskalierender israelischer Angriffe auf Hisbollah-Ziele statt, w\u00e4hrend der Libanon sich offiziell bem\u00fcht, die Frist f\u00fcr die Entwaffnung der Terrorgruppe bis zum Jahresende einzuhalten.<\/p>\n<p>Zwischen den israelischen Angriffen auf den S\u00fcdlibanon und der Sorge vor einer Ausweitung der Konfrontation auf der einen und dem <a href=\"https:\/\/www.mena-watch.com\/hisbollah-waffenbesitz-ist-legitimes-recht\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Beharren der Hisbollah<\/a> auf Beibehaltung ihrer Waffen auf der anderen Seite befindet sich der Libanon in einer schwierigen Lage, die <a href=\"https:\/\/al-ain.com\/article\/lebanon-diplomatic-efforts\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">laut Beobachtern<\/a> schwerwiegende Folgen f\u00fcr die Sicherheit und Stabilit\u00e4t des Landes haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Es ist dieser Hintergrund, vor dem Beirut derzeit Schauplatz intensiver diplomatischer Aktivit\u00e4ten und hochrangiger Treffen ist, die darauf abzielen, den m\u00f6glichen Konflikt zu entsch\u00e4rfen und Spannungen abzubauen. Zu den <a href=\"https:\/\/al-ain.com\/article\/lebanon-diplomatic-efforts\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">diplomatischen Bem\u00fchungen<\/a> z\u00e4hlen Besuche des stellvertretenden US-Sonderbeauftragten f\u00fcr den Nahen Osten Morgan Ortagus und des \u00e4gyptischen Geheimdienstchefs Hassan Rashad. <a href=\"https:\/\/www.mc-doualiya.com\/%D8%A7%D9%84%D8%B4%D8%B1%D9%82-%D8%A7%D9%84%D8%A3%D9%88%D8%B3%D8%B7\/20251029-%D8%B2%D9%8A%D8%A7%D8%B1%D8%A9-%D9%85%D8%AD%D8%AA%D9%85%D9%84%D8%A9-%D9%84%D8%A8%D8%B1%D8%A7%D9%83-%D8%A5%D9%84%D9%89-%D8%A8%D9%8A%D8%B1%D9%88%D8%AA-%D8%AD%D8%A7%D9%85%D9%84%D8%A7-%D8%B1%D8%B3%D8%A7%D9%84%D8%A9-%D8%AD%D8%A7%D8%B2%D9%85%D8%A9-%D8%A3%D8%AE%D9%8A%D8%B1%D8%A9-%D8%A8%D8%B4%D8%A3%D9%86-%D9%86%D8%B2%D8%B9-%D8%B3%D9%84%D8%A7%D8%AD-%D8%AD%D8%B2%D8%A8-%D8%A7%D9%84%D9%84%D9%87\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Medienberichten zufolge<\/a> ist auch ein Besuch des US-Sonderbeauftragten Tom Barrack in Beirut geplant.<\/p>\n<p>So <a href=\"https:\/\/www.sawtbeirut.com\/lebanon-news\/%D8%A7%D9%84%D9%85%D9%87%D9%84%D8%A9-%D8%A7%D9%84%D8%A3%D8%AE%D9%8A%D8%B1%D8%A9-%D8%A7%D9%84%D9%85%D8%A8%D8%B9%D9%88%D8%AB-%D8%A7%D9%84%D8%A3%D9%85%D9%8A%D8%B1%D9%83%D9%8A-%D9%8A%D8%AD%D8%AB\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">melden libanesische Medien<\/a> unter Berufung auf informierte Quellen, Barrack bereite sich auf einen Besuch in Beirut vor, um eine entschiedene Botschaft zu \u00fcberbringen, die als \u00bbletzte Warnung\u00ab bezeichnet wird und die libanesischen Beamten dazu auffordert, unter US-Schirmherrschaft direkte Verhandlungen mit Israel aufzunehmen, um einen klaren Zeitplan und Mechanismus f\u00fcr die Entwaffnung der Hisbollah festzulegen. So akzeptiere Washington die <a href=\"https:\/\/www.mena-watch.com\/libanon-ringen-um-entwaffnung-der-hisbollah\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">libanesischen Rechtfertigungen<\/a> hinsichtlich der Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Resolution zur R\u00fcstungskontrolle nicht l\u00e4nger und betrachte die Fortdauer der aktuellen Situation als wachsende Bedrohung, insbesondere angesichts der Erkenntnisse Israels, dass die Hisbollah ihre milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten wieder aufbaut.<\/p>\n<p>Laut den Quellen h\u00e4tte der libanesische Pr\u00e4sident Joseph Aoun bei Kontakten mit westlichen Vermittlern best\u00e4tigt, dass \u00bbeine Entwaffnung der Hisbollah mit Gewalt unm\u00f6glich ist\u00ab, da die libanesische Armee nicht \u00fcber die daf\u00fcr erforderlichen Kapazit\u00e4ten verf\u00fcge und jeder Versuch in dieser Richtung zu einem B\u00fcrgerkrieg f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Hisbollah-Generalsekret\u00e4r Naim Qassem <a href=\"https:\/\/www.trtarabi.com\/article\/087d10cbb7f6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">sagte seinerseits<\/a> am vergangenen Sonntag, dass die Partei nicht die Befugnis habe, einen Krieg gegen Israel zu beginnen, sie aber \u00bbbis zum letzten Atemzug k\u00e4mpfen werde, sollte ihr ein Krieg aufgezwungen werden\u00ab. Qassem betonte, die Hisbollah sei \u00bbauf Verteidigung, nicht auf Angriffe vorbereitet\u00ab. Kurz drauf <a href=\"https:\/\/www.alghad.tv\/\u0623\u062e\u0628\u0627\u0631-\u0627\u0644\u063a\u062f\/news\/\u0646\u0639\u064a\u0645-\u0642\u0627\u0633\u0645-\u064a\u0647\u0627\u062c\u0645-\u0623\u0645\u064a\u0631\u0643\u0627-\u0644\u064a\u0633\u062a-\u0648\u0633\u064a\u0637\u0627-\u0646\u0632\u064a\u0647\u0627-\u0648\u062a\u0631\u0639\u0649-\u0627\u0644\u0639\u062f\u0648\u0627\u0646-\u0627\u0644\u0625\u0633\u0631\u0627\u0626\u064a\u0644\u064a\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">kritisierte er<\/a> in einer weiteren Stellungnahme die Vereinigten Staaten und bezeichnete sie als Vermittler, der nicht unparteiisch sei.<\/p>\n<p>Zunehmender Druck<\/p>\n<p>Der libanesische Politikwissenschaftler Munir al-Rabi <a href=\"https:\/\/www.trtarabi.com\/article\/087d10cbb7f6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">meinte<\/a>, die M\u00f6glichkeit eines umfassenden Kriegs zwischen Israel und der Hisbollah sei zwar real und unbestreitbar, die Wahrscheinlichkeit einer solchen Eskalation k\u00f6nne aber \u00bbnicht mit einem bestimmten Prozentsatz angegeben werden\u00ab. Der Libanon sei derzeit einem zunehmenden Druck seitens der Vereinigten Staaten ausgesetzt und die wiederholten israelischen Angriffe sollten momentan \u00bbeher politische als milit\u00e4rische Botschaften vermitteln, insofern Israel seine Liste relevanter Angriffsziele ersch\u00f6pft hat\u00ab. Al-Rabi forderte die libanesische Regierung auf, ihre diplomatischen Bem\u00fchungen auszuweiten, um eine m\u00f6gliche Konfrontation zu vermeiden.<\/p>\n<p>Sein Kollege Tariq Abu Zeinab <a href=\"https:\/\/al-ain.com\/article\/lebanon-diplomatic-efforts\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">erkl\u00e4rte<\/a>, die aktuellen diplomatischen Bem\u00fchungen unter direktem amerikanischen Druck und mit \u00e4gyptischer und arabischer Unterst\u00fctzung w\u00fcrden solange erfolglos bleiben, bis die Hisbollah ihre Waffen abgebe. Die Libanesen st\u00fcnden vor einer entscheidenden Wahl: Entweder ein einziger, vollst\u00e4ndig souver\u00e4ner Staat mit einer Armee und einer politischen Autorit\u00e4t oder ein Hisbollah-Mini-Staat im Staat, der das Land in den Ruin treibt.<\/p>\n<p>Abu Zeinab bekr\u00e4ftigte, die anhaltende Weigerung der Hisbollah, ihre Waffen der Staatsgewalt zu \u00fcbergeben, beweise, \u00bbdass sie gegen die Interessen der libanesischen Volks handelt und den gesamten Libanon als Geisel f\u00fcr ein expansionistisches Projekt des Irans nimmt\u00ab.<\/p>\n<p>Angesichts der offensichtlichen Unnachgiebigkeit der Hisbollah, ihre Waffen abzugeben, und den daraus resultierenden israelischen Angriffen auf den S\u00fcdlibanon deute die aktuelle Situation auf die Wahrscheinlichkeit einer m\u00f6glichen milit\u00e4rischen Eskalation hin. Der Politologe erkl\u00e4rte, dass der Besuch von Morgan Ortagus in Beirut nicht nur ein diplomatischer Besuch sei, \u00bbsondern eine klare Warnung an die Hisbollah, dass Waffen au\u00dferhalb der staatlichen Autorit\u00e4t nicht l\u00e4nger toleriert werden\u00ab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die USA und \u00c4gypten unternehmen intensive diplomatische Anstrengungen, um zu verhindern, dass der Libanon in eine erneute milit\u00e4rische&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":549515,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-549514","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115489828858753653","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/549514","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=549514"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/549514\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/549515"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=549514"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=549514"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=549514"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}