{"id":55027,"date":"2025-04-23T15:15:13","date_gmt":"2025-04-23T15:15:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/55027\/"},"modified":"2025-04-23T15:15:13","modified_gmt":"2025-04-23T15:15:13","slug":"drohung-an-russland-und-ukraine-vance-zu-friedensplan-sagt-ja-oder-usa-ziehen-sich-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/55027\/","title":{"rendered":"Drohung an Russland und Ukraine: Vance zu Friedensplan: Sagt ja oder USA ziehen sich zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>                    Drohung an Russland und Ukraine<br \/>\n                Vance zu Friedensplan: Sagt ja oder USA ziehen sich zur\u00fcck<\/p>\n<p>\t\t\t\t              23.04.2025, 16:07 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Verhandlungen \u00fcber eine Waffenruhe in der Ukraine geraten immer wieder ins Stocken. Die USA erh\u00f6hen nun den Druck. Vizepr\u00e4sident JD Vance will aus dem Prozess aussteigen, falls Russland und die Ukraine den aktuellen Vorschlag ablehnen. <\/strong><\/p>\n<p>US-Vizepr\u00e4sident JD Vance hat die Drohung seiner Regierung bekr\u00e4ftigt, aus den Verhandlungen \u00fcber eine Waffenruhe in der Ukraine auszusteigen. Washington habe &#8222;sowohl Russen als auch Ukrainern einen sehr klaren Vorschlag unterbreitet&#8220;, sagte Vance vor Journalisten w\u00e4hrend seines Besuchs in Indien. &#8222;Es ist nun an der Zeit, dass sie entweder Ja sagen &#8211; oder aber, dass sich die USA aus diesem Prozess zur\u00fcckziehen.&#8220; Vance sagte, es sei aus seiner Sicht Zeit, &#8222;auf breiter Ebene zu sagen, dass wir das T\u00f6ten stoppen und die territorialen Grenzen in etwa auf dem heutigen Stand einfrieren werden&#8220;. Vance sagte, ein Einfrieren des Konflikts bedeute, dass &#8222;sowohl die Ukrainer als auch die Russen einen Teil des Gebiets in ihrem Besitz aufgeben m\u00fcssen&#8220;.<\/p>\n<p>Zuvor hatte die &#8222;Financial Times&#8220; berichtet, dass der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin eine Kampfpause an der derzeitigen Frontlinie angeboten habe &#8211; und zu einem Teilverzicht auf derzeit von der russischen Armee besetzte Gebiete bereit sei.<\/p>\n<p>Wie die Zeitung unter Berufung auf drei mit den Gespr\u00e4chen vertraute Personen berichtete, k\u00f6nnte Russland auf Anspr\u00fcche auf die Teile der vier besetzten ukrainischen Regionen verzichten, die Kiew noch unter Kontrolle hat. Die bereits jetzt unter russischer Kontrolle stehenden Teile sollen demnach Russland zugeschlagen werden &#8211; dazu w\u00fcrde auch die Krim geh\u00f6ren. <\/p>\n<p>Selenskyj: T\u00f6ten zu beenden ist Aufgabe Nummer eins<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj unterstrich als Reaktion auf den Bericht seine Forderung nach einer &#8222;sofortigen, vollst\u00e4ndigen und bedingungslosen Waffenruhe&#8220;. Vorher k\u00f6nnten keine Friedensverhandlungen begonnen werden. &#8222;Das T\u00f6ten zu beenden ist die Aufgabe Nummer eins&#8220;, erkl\u00e4rte Selenskyj auf Telegram.<\/p>\n<p>Aus Paris und London folgten nach den Aussagen des US-Vizepr\u00e4sidenten reservierte Reaktionen. Das Pr\u00e4sidialamt in Paris erkl\u00e4rte, ein Waffenruhe-Abkommen m\u00fcsse die &#8222;territoriale Integrit\u00e4t&#8220; der Ukraine beinhalten. Dies sei eine Bedingung f\u00fcr europ\u00e4ische L\u00e4nder. Die britische Regierung teilte mit, &#8222;am Ende muss die Ukraine \u00fcber ihre Zukunft entscheiden&#8220;. Ein Sprecher von Premierminister Keir Starmer sagte, Gro\u00dfbritannien werde die Ukraine nicht allein lassen.<\/p>\n<p>Trump hatte zum Beginn seiner zweiten Amtszeit im Januar Verhandlungen mit Moskau \u00fcber eine Waffenruhe in der Ukraine eingeleitet, ohne sich dabei mit den europ\u00e4ischen Staaten abzustimmen. Einen gemeinsam von den USA und der Ukraine vorgelegten Vorschlag f\u00fcr eine bedingungslose und vollst\u00e4ndige Waffenruhe lehnte der russische Pr\u00e4sident Putin jedoch ab.<\/p>\n<p>Vergangene Woche hatte sich US-Au\u00dfenminister Marco Rubio nach Gespr\u00e4chen mit europ\u00e4ischen und ukrainischen Vertretern in Paris \u00e4hnlich wie Vance ge\u00e4u\u00dfert. Er sagte etwa mit Blick auf ein Ende des Krieges: &#8222;Wir m\u00fcssen jetzt innerhalb weniger Tage herausfinden, ob das auf kurze Sicht machbar ist. Denn wenn nicht, dann m\u00fcssen wir einfach weiterziehen.&#8220;<\/p>\n<p>Eigentlich wurde Rubio heute zu einer weiteren Gespr\u00e4chsrunde in London erwartet &#8211; sagte seine Teilnahme allerdings kurzfristig ab. Das hatte die Erwartungen an schnelle Fortschritte in den Verhandlungen f\u00fcr einen Frieden in der Ukraine ged\u00e4mpft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Drohung an Russland und Ukraine Vance zu Friedensplan: Sagt ja oder USA ziehen sich zur\u00fcck 23.04.2025, 16:07 Uhr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":55028,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,448,14,15,16,307,12,317,64],"class_list":{"0":"post-55027","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-j-d-vance","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-politik","15":"tag-russland","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-ukraine","18":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114387938454512283","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55027","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55027"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55027\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/55028"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55027"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55027"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55027"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}