{"id":550778,"date":"2025-11-04T17:29:22","date_gmt":"2025-11-04T17:29:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/550778\/"},"modified":"2025-11-04T17:29:22","modified_gmt":"2025-11-04T17:29:22","slug":"telekom-und-nvidia-planen-riesiges-ki-rechenzentrum-in-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/550778\/","title":{"rendered":"Telekom und Nvidia planen riesiges KI-Rechenzentrum in M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/ki-telekom-nvidia-100.jpg\" alt=\"Jensen Huang, Tim H\u00f6ttges und Christian Klein stellen ihr Projekt \u201eIndustrial AI Cloud\u201d w\u00e4hrend einer Pressekonferenz in Berlin vor.\" title=\"Jensen Huang, Tim H\u00f6ttges und Christian Klein stellen ihr Projekt \u201eIndustrial AI Cloud\u201d w\u00e4hrend einer Pressekonferenz in Berlin vor. | REUTERS\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 04.11.2025 16:50 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Mit gro\u00dfen KI-Rechenzentren will Europa Boden im internationalen Wettbewerb gutmachen. Die Deutsche Telekom kooperiert f\u00fcr ein Milliarden-Projekt in M\u00fcnchen mit Chiphersteller Nvidia.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Deutsche Telekom baut gemeinsam mit dem US-Chipentwickler Nvidia in M\u00fcnchen nach Angaben der Unternehmen &#8222;eine der gr\u00f6\u00dften KI-Fabriken in Europa&#8220;. Daf\u00fcr werde ein Rechenzentrum in der bayerischen Hauptstadt grundsaniert und mit bis zu 10.000 Spezialprozessoren von Nvidia ausgestattet. Insgesamt gehe es um Investitionen in H\u00f6he von rund einer Milliarde Euro. Nvidia ist der weltweit f\u00fchrende Anbieter von Hochleistungs-Chips, die f\u00fcr das Training und die Nutzung von KI essenziell sind.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Anlage sei Anfang 2026 einsatzbereit und erh\u00f6he die heimischen KI-Rechenkapazit\u00e4ten um die H\u00e4lfte. Mit der KI-Fabrik richtet sich die Telekom vor allem an Anwender in der Industrie. Ma\u00dfgeblich beteiligt an dem Projekt ist auch SAP, das Softwarel\u00f6sungen beisteuert. Unter den ersten Kunden, die die neue Infrastruktur bereits ab Anfang kommenden Jahres nutzen k\u00f6nnen sollen, ist etwa der Industriekonzern Siemens, der M\u00fcnchner Robotikexperte Agile Robots und das KI-Unternehmen Perplexity.<\/p>\n<p>    Telekom will n\u00e4chsten Schritt im Cloud-Gesch\u00e4ft machen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Deutsche Telekom ist bislang bereits Anbieter von herk\u00f6mmlichen Cloud-Diensten und betreibt weltweit \u00fcber 180 Rechenzentren. Gleichzeitig kooperiert der Konzern mit gro\u00dfen Plattformen wie Google Cloud, Amazon AWS oder Microsoft Azure im Cloud-Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zur erwarteten Auslastung des geplanten KI-Rechenzentrums \u00e4u\u00dferte sich H\u00f6ttges optimistisch. &#8222;Es gibt bereits verbindliche Verpflichtungen.&#8220; Einige Kunden aus der Wirtschaft wie Agile Robots oder der Milit\u00e4rdrohnen-Anbieter Quantum Systems waren auf der Veranstaltung ebenfalls vertreten. Ersterer will die Telekom-Rechner nach eigenen Angaben f\u00fcr das Training seiner KI nutzen, die f\u00fcr die kommende Generation intelligenter Roboter notwendig sei.<\/p>\n<p>    Europ\u00e4ische KI-Strategie noch am Anfang<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das KI-Rechenzentrum im M\u00fcnchner Tucherpark soll nur der Auftakt einer gr\u00f6\u00dfer angelegten KI-Strategie der Telekom sein. Der Konzern hofft, bei einem gro\u00dfen F\u00f6rderprogramm der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr sogenannte AI Gigafactories ber\u00fccksichtigt zu werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Als Gigafactory bezeichnet die EU ein Rechenzentrum mit 100.000 oder mehr KI-Spezialchips (GPUs) &#8211; die Anlage in M\u00fcnchen soll nur mit 10.000 GPUs laufen.\u00a0Gigafactories dienen dem Training und dem Betrieb besonders umfangreicher KI-Systeme.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Um beim Zukunftsthema KI nicht den Anschluss zu verlieren und sich zugleich unabh\u00e4ngig von US-Unternehmen wie Open AI, Google, Microsoft und Meta zu machen, plant Br\u00fcssel, den Bau von vier bis f\u00fcnf solcher Gro\u00dfrechenzentren zu f\u00f6rdern. Die Bundesregierung hofft, dass mindestens eine davon in Deutschland angesiedelt wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 04.11.2025 16:50 Uhr Mit gro\u00dfen KI-Rechenzentren will Europa Boden im internationalen Wettbewerb gutmachen. 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