{"id":550855,"date":"2025-11-04T18:11:12","date_gmt":"2025-11-04T18:11:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/550855\/"},"modified":"2025-11-04T18:11:12","modified_gmt":"2025-11-04T18:11:12","slug":"gefluegelpest-dresden-mahnt-gefluegelhalter-zur-vorsicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/550855\/","title":{"rendered":"Gefl\u00fcgelpest: Dresden mahnt Gefl\u00fcgelhalter zur Vorsicht"},"content":{"rendered":"<p>Die Stadt Dresden warnt vor der Gefl\u00fcgelpest und ruft alle Halterinnen und Halter \u2013 auch von Kleinstbest\u00e4nden \u2013 zur erh\u00f6hten Wachsamkeit auf. In Sachsen wurden drei F\u00e4lle bei Wildv\u00f6geln nachgewiesen, jedoch bislang nicht in der Landeshauptstadt. Das Friedrich-Loeffler-Institut stuft das Risiko f\u00fcr einen Eintrag in Gefl\u00fcgelhaltungen bundesweit als hoch ein.<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2022-12-31-Wildgaense.jpg\" alt=\"Wildg\u00e4nse am Elbufer - Foto: Archiv Anton Launer\" width=\"1401\" height=\"788\" class=\"size-full wp-image-188780\"  \/>Wildg\u00e4nse am Elbufer \u2013 Foto: Archiv Anton Launer\n<\/p>\n<p>In Dresden sind derzeit 702 Gefl\u00fcgelhaltungen mit rund 13.150 Tieren gemeldet. Die Stadtverwaltung appelliert an alle Halter, die Biosicherheitsma\u00dfnahmen strikt einzuhalten. Ziel ist es, Nutztiere zu sch\u00fctzen und eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern.\n<\/p>\n<p>Empfohlene Schutzma\u00dfnahmen:<\/p>\n<ul>\n<li>Aufstallung: Das S\u00e4chsische Staatsministerium f\u00fcr Soziales und das Friedrich-Loeffler-Institut empfehlen, Gefl\u00fcgel in geschlossenen St\u00e4llen oder unter Schutzvorrichtungen zu halten. Diese Ma\u00dfnahme kann im Ernstfall verpflichtend werden.<\/li>\n<li>Biosicherheit: Wichtig sind separate Stallkleidung, Desinfektion von Schuhen und Ger\u00e4ten, Schutz vor Wildvogelkot sowie sichere Lagerung von Futter und Einstreu. Futter und Wasser d\u00fcrfen nicht mit Wildv\u00f6geln in Kontakt kommen.<\/li>\n<li>Meldung von Verdachtsf\u00e4llen: Unklare Krankheits- oder Todesf\u00e4lle bei Gefl\u00fcgel sind sofort dem Veterin\u00e4ramt und einem Tierarzt zu melden.<\/li>\n<li>Umgang mit Wildv\u00f6geln: Tote oder auff\u00e4llig erkrankte Wildv\u00f6gel wie Rabenv\u00f6gel, Wasserv\u00f6gel oder Greifv\u00f6gel d\u00fcrfen nicht ber\u00fchrt werden. Diese sind dem Veterin\u00e4ramt oder der Feuerwehrleitstelle unter Angabe des Fundorts zu melden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kontakt f\u00fcr Meldungen:<\/p>\n<p>Verdachtsf\u00e4lle k\u00f6nnen telefonisch unter <a href=\"https:\/\/www.neustadt-ticker.de\/232643\/aktuell\/tel:\/\/00493514887551\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">0351 4887551<\/a> oder per E-Mail an <a href=\"https:\/\/www.neustadt-ticker.de\/232643\/aktuell\/mailto:veterinaeramt@dresden.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">veterinaeramt@dresden.de<\/a> gemeldet werden.\n<\/p>\n<p>Lage in Sachsen:<\/p>\n<p>Am 4. November 2025 best\u00e4tigte das S\u00e4chsische Staatsministerium drei Gefl\u00fcgelpest-F\u00e4lle bei Wildv\u00f6geln in Leipzig und im Landkreis Leipzig. Nutztierbest\u00e4nde sind bisher nicht betroffen. Daher sind keine tierseuchenrechtlichen Ma\u00dfnahmen erforderlich.<\/p>\n<p>M\u00f6gliche Ma\u00dfnahmen bei Ausbruch:<\/p>\n<p>Im Fall eines best\u00e4tigten Ausbruchs in Dresden kann die Stadt Aufstallungspflichten, Sperrzonen oder Verbringungsverbote per Allgemeinverf\u00fcgung anordnen.\n<\/p>\n<p>Hinweis zur Gesundheit:<\/p>\n<p>Die Gefl\u00fcgelpest, auch hochpathogene avi\u00e4re Influenza (HPAI), gilt als Tierseuche. Eine \u00dcbertragung auf den Menschen ist nur in seltenen F\u00e4llen bei engem Kontakt belegt. Direkter Kontakt mit kranken oder toten V\u00f6geln sollte vermieden werden.\n<\/p>\n<p>Weitere Informationen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Stadt Dresden warnt vor der Gefl\u00fcgelpest und ruft alle Halterinnen und Halter \u2013 auch von Kleinstbest\u00e4nden \u2013&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":550856,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[3364,29,2386,124727,30,4229,859],"class_list":{"0":"post-550855","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-dresden","11":"tag-gefluegelpest","12":"tag-germany","13":"tag-neustadt","14":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115492781639178639","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/550855","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=550855"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/550855\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/550856"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=550855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=550855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=550855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}