{"id":550973,"date":"2025-11-04T19:14:12","date_gmt":"2025-11-04T19:14:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/550973\/"},"modified":"2025-11-04T19:14:12","modified_gmt":"2025-11-04T19:14:12","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-1949-tote-und-verletzte-nach-russischem-bombenangriff-in-region-dnipropetrowsk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/550973\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 19:49 Tote und Verletzte nach russischem Bombenangriff in Region Dnipropetrowsk +++"},"content":{"rendered":"<p>Im s\u00fcdostukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk sind in der Gemeinde Pokrowske mindestens zwei Menschen bei einem russischen Bombenangriff get\u00f6tet worden. Weitere vier seien verletzt worden, teilt der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gouverneur der Region, Wladyslaw Hajwanenko, bei Telegram mit. Ein entstandener Brand konnte demnach gel\u00f6scht werden. Pokrowske ist nur noch etwas mehr als zehn Kilometer von der russisch-ukrainischen Frontlinie entfernt. Bei einem weiteren Bombardement in der Gemeinde Mykolajiwka, ebenfalls im Dnipropetrowsker Gebiet, seien zudem neun Zivilisten verletzt worden.<\/p>\n<p><b>+++ 19:06 USA lockern einige Sanktionen gegen Belarus +++<\/b><br \/>Die USA haben einige Sanktionen gegen Belarus, einen engen Verb\u00fcndeten Russlands, gelockert. Betroffen seien die staatliche Fluggesellschaft Belavia und Transaktionen im Zusammenhang mit dem Flugzeug von Pr\u00e4sident Alexander Lukaschenko, teilt das US-Finanzministerium mit. Die Lockerung ist der j\u00fcngste Schritt in einer Ann\u00e4herung zwischen den beiden Staaten, nachdem die USA jahrelang versucht hatten, die Regierung in Minsk zu isolieren. Die Ma\u00dfnahme folgt auf die Freilassung von 52 Gefangenen in Belarus im September. Dies war auf einen Appell von US-Pr\u00e4sident Donald Trump hin geschehen, der der F\u00fchrung in Minsk im Gegenzug eine Aufhebung der Sanktionen gegen Belavia in Aussicht gestellt hatte. Ein Gro\u00dfteil der US-Sanktionen gegen Belarus bleibt jedoch in Kraft, darunter auch Ma\u00dfnahmen gegen Lukaschenko pers\u00f6nlich und seine Familie. <\/p>\n<p><b>+++ 18:45 Russland genehmigt Entsendung von Reservisten zum Schutz von Erd\u00f6lraffinerien +++<\/b><br \/>Nach wiederholten ukrainischen Angriffen auf russische Erd\u00f6lraffinerien hat Russland die Einberufung von Reservisten zum Schutz der Energieinfrastruktur im Land genehmigt. Pr\u00e4sident Wladimir Putin setzte ein zuvor vom Parlament verabschiedetes Gesetz in Kraft, das den Weg f\u00fcr den Einsatz von Reservisten an &#8222;unverzichtbaren Einrichtungen&#8220; frei macht. Die Einberufung kann auf Antrag der Regierung erfolgen, die Reservisten sollen finanziell entsch\u00e4digt werden. Nach Angaben der Parlamentarier hinter dem Gesetz leben in Russland derzeit rund zwei Millionen Reservisten. Russland hatte wenige Monate nach Beginn des Milit\u00e4reinsatzes in der Ukraine bereits rund 300.000 Reservisten f\u00fcr den Einsatz dort einberufen. Eine Generalmobilmachung hat Russland bislang allerdings nicht verk\u00fcndet. <\/p>\n<p><b>+++ 18:13 Putin schickt Kremlbeamten Oreschkin zum G20-Gipfel +++<\/b><br \/>Kremlchef Wladimir Putin l\u00e4sst sich beim G20-Gipfel der f\u00fchrenden Industrie- und Schwellenl\u00e4nder in S\u00fcdafrika vom stellvertretenden Leiter seiner Pr\u00e4sidialverwaltung, Maxim Oreschkin, vertreten. Der 43 Jahre alte Wirtschaftsexperte f\u00fchrt die russische Delegation vom 20. bis 24. November in Johannesburg an, wie aus einer vom Kreml ver\u00f6ffentlichten Anordnung hervorgeht. Oreschkin, der wegen der russischen Kriegsf\u00fchrung auch auf westlichen Sanktionslisten steht, vertritt Putin demnach ebenfalls beim Treffen der G20-Staats- und Regierungschefs am 21. und 22. November. In den vergangenen Jahren hatte Putin, der seit 2022 seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine f\u00fchrt, auf die Gipfelteilnahme verzichtet.<\/p>\n<p><b>+++ 17:39 Kiew: Russland intensiviert Terror &#8211; Rekordzahl an luftgelenkten Bomben abgeworfen +++<\/b><br \/>Russland hat im Oktober eine Rekordzahl an luftgelenkten Bomben auf die Ukraine abgeworfen, teilt das ukrainische Verteidigungsministerium mit. Russland hat demnach den Einsatz von gelenkten Fliegerbomben gegen die Ukraine deutlich verst\u00e4rkt. \u00dcber 5328 Bomben seien auf ukrainische Milit\u00e4rstellungen und St\u00e4dte nahe der Frontlinie abgeworfen worden. Nach Angaben des Ministeriums handelt es sich dabei um die h\u00f6chste Anzahl an gelenkten Bombenangriffen, die seit Beginn des Jahres 2025 in einem Monat verzeichnet wurde. Insgesamt sollen die russischen Streitkr\u00e4fte in den ersten zehn Monaten des Jahres 2025 rund 40.000 Bomben aus der Luft auf die Ukraine abgeworfen haben. Dies entspreche in etwa der Menge, die im gesamten Jahr 2024 abgeworfen wurde. &#8222;Der Luftterror (Russlands) intensiviert sich&#8220;, so das Ministerium.<\/p>\n<p><b>+++ 17:10 EU-Kommission: Mitgliedstaaten m\u00fcssen Beitritt der Ukraine weiter forcieren +++<\/b><br \/>Die EU-Kommission fordert die Mitgliedstaaten auf, in ihren Bem\u00fchungen um einen EU-Beitritt der Ukraine nicht nachzulassen. Das Land habe trotz des russischen Angriffskriegs sein &#8222;Bekenntnis zum EU-Kurs unter Beweis gestellt und wichtige Reformen vorangetrieben&#8220;, sagt die zust\u00e4ndige Kommissarin Marta Kos anl\u00e4sslich der Ver\u00f6ffentlichung des j\u00e4hrlichen Berichts \u00fcber die Fortschritte bei der EU-Erweiterung. Es werde &#8222;von entscheidender Bedeutung sein, diese Dynamik aufrechtzuerhalten und jegliches Risiko eines R\u00fcckschritts zu vermeiden&#8220;, betont Kos. Die russische Invasion der Ukraine hat den lange stillstehenden Bem\u00fchungen um eine Erweiterung der 27 Mitgliedsl\u00e4nder z\u00e4hlenden EU neues Leben eingehaucht. Br\u00fcssel sieht die Erweiterung angesichts der russischen Aggression und des Wettbewerbs mit China als geopolitische Priorit\u00e4t an.<\/p>\n<p><b>+++ 16:48 Selenskyj sieht Ukraine auf Kurs zu EU-Beitritt +++<\/b><br \/>Der j\u00fcngste Bericht der EU-Kommission zu den Reformfortschritten zeigt nach den Worten des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj, dass sich das Land &#8222;zuversichtlich&#8220; in Richtung EU-Mitgliedschaft bewegt. Die Ukraine sei bereit, die ersten drei Verhandlungskapitel zu er\u00f6ffnen, schreibt Selenskyj auf X. &#8222;Wir erwarten die entscheidenden Ma\u00dfnahmen der EU, um alle k\u00fcnstlichen Hindernisse f\u00fcr ein starkes und geeintes Europa zu \u00fcberwinden.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 16:26 Kiew wirft Moskau gezielte T\u00f6tungen unbewaffneter Zivilisten vor +++<\/b><br \/>Russische Truppen sollen nach ukrainischen Milit\u00e4rangaben bei einem Angriff mit ferngesteuerten Drohnen im Gebiet Charkiw im Osten des Landes gezielt zwei unbewaffnete Zivilisten get\u00f6tet haben. Eine Einheit der ukrainischen Streitkr\u00e4fte ver\u00f6ffentlichte bei Facebook ein Video, auf dem zu sehen ist, wie zwei Menschen auf einer Stra\u00dfe laufen \u2013 zuerst wird ein Mann, der eine wei\u00dfe Fahne tr\u00e4gt und einen Hund an der Leine hat, von einer Drohne get\u00f6tet, dann wird der zweite Mann, der sich bekreuzigt, von einem anderen Flugobjekt getroffen. &#8222;Auf den ver\u00f6ffentlichten Bildern ist ein Kriegsverbrechen der Armee der Russischen F\u00f6deration fixiert&#8220;, teilt das Milit\u00e4r mit. Der Angriff sei am Montag nahe dem russisch kontrollierten Dorf Kruhljakiwka im Gebiet Charkiw erfolgt. Die Echtheit des Videos war von unabh\u00e4ngiger Seite nicht \u00fcberpr\u00fcfbar.<\/p>\n<p><b>+++ 15:49 Neue EU-Analyse sieht Reformtempo der Ukraine kritisch +++<\/b><br \/>Die Ukraine muss ihr Reformtempo erh\u00f6hen, wenn sie die selbstgesteckten Ziele auf dem Weg zu einer Aufnahme in die Europ\u00e4ische Union erreichen will. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse, die die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas und Erweiterungskommissarin Marta Kos in Br\u00fcssel vorgestellt haben. Kallas attestierte der Ukraine dennoch Fortschritte: Die umfassenden Reformen w\u00e4hrend des russischen Angriffskriegs zeigten das beachtliche Bem\u00fchen des Landes um eine EU-Mitgliedschaft. J\u00fcngste negative Entwicklungen m\u00fcssten allerdings entschieden r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden \u2013 so etwa der Druck auf Antikorruptionsbeh\u00f6rden und die Zivilgesellschaft. Zudem mahnen die Autoren des Berichts an, die Angleichung an EU-Standards beim Schutz der Grundrechte sowie Verwaltungs- und Dezentralisierungsreformen voranzutreiben. Fortschritte seien weiterhin notwendig, um Unabh\u00e4ngigkeit, Integrit\u00e4t, Professionalit\u00e4t und Effizienz in Justiz, Staatsanwaltschaft und Strafverfolgung zu st\u00e4rken sowie organisierte Kriminalit\u00e4t intensiver zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><b>+++ 15:20 China und Russland k\u00fcndigen gemeinsame Reaktion auf Sanktionen an +++<br \/><\/b>China und Russland wollen sich gemeinsam gegen &#8222;einseitige&#8220; Sanktionen zur Wehr setzen. Dies k\u00fcndigten beide Regierungen an. Zuvor hatte der russische Ministerpr\u00e4sident Michail Mischustin seinen chinesischen Amtskollegen Li Qiang getroffen. &#8222;Beide Seiten werden alle notwendigen Anstrengungen unternehmen, um sich gegenseitig zu unterst\u00fctzen und bei der Bek\u00e4mpfung einseitiger Zwangsma\u00dfnahmen zusammenzuarbeiten&#8220;, hie\u00df es in der von Chinas Au\u00dfenministerium ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung. Alle &#8222;einseitigen Zwangsma\u00dfnahmen&#8220;, die unter Umgehung von Resolutionen des UN-Sicherheitsrats ergriffen w\u00fcrden, seien illegal. Die \u00c4u\u00dferungen sind eine Reaktion auf Versuche von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, den russischen Krieg gegen die Ukraine durch Sanktionen zu beenden.<\/p>\n<p><b>+++ 14:58 Kim soll weitere Truppen f\u00fcr Putin mobilisieren +++<\/b><br \/>Nordkorea soll laut Angaben des s\u00fcdkoreanischen Geheimdiensts (NIS) weitere Truppen nach Russland mobilisiert haben. So sollen seit September rund 5000 Milit\u00e4reinheiten f\u00fcr Aufbauarbeiten sowie weitere 1000 Pioniere f\u00fcr Minenr\u00e4umarbeiten nach Russland verlegt worden sein, berichtet S\u00fcdkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf einen parlamentarischen Geheimdienstausschuss. Zudem gibt der NIS an, dass sich knapp 10.000 nordkoreanische Soldaten nahe der russisch-ukrainischen Grenze aufhalten w\u00fcrden. Dort seien sie mit Wachaufgaben betreut.<\/p>\n<p><b>+++ 14:21 Selenskyj besucht Truppen an der Ostfront +++<\/b><br \/>Wolodymyr Selenskyj besucht nach eigenen Angaben Truppen, die nahe der ostukrainischen Stadt Dobropillja eine Gegenoffensive f\u00fchren. Im Mittelpunkt st\u00fcnden Waffen, die Ausweitung der Drohnenproduktion und die Bed\u00fcrfnisse der Brigaden, schreibt der ukrainische Pr\u00e4sident auf X. Bisher sind 8,5 Milliarden Euro im kommenden Jahr an Milit\u00e4rhilfe eingeplant.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 13:43 Insider: Bundesregierung will Ukraine-Hilfe um Milliarden aufstocken +++<\/b><br \/>Das Bundesverteidigungsministerium will die Hilfe f\u00fcr die Ukraine um weitere drei Milliarden Euro erh\u00f6hen. &#8222;Diesen Vorschlag wird das Ministerium in die Bereinigungssitzung f\u00fcr den Haushalt 2026 einbringen&#8220;, verlautet aus Regierungskreisen. Man gehe davon aus, dass es Zustimmung gebe. Auch Kanzler Friedrich Merz unterst\u00fctze diesen Plan. Im Haushalt 2026 waren bisher 8,5 Milliarden Euro im kommenden Jahr an Milit\u00e4rhilfe eingeplant.<\/p>\n<p><b>+++ 13:12 Ukrainischer Milit\u00e4rgeheimdienst ver\u00f6ffentlicht Video von K\u00e4mpfen um Pokrowsk +++<\/b><br \/>Der ukrainische Milit\u00e4rgeheimdienst (HUR) <a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/ukraine-war-latest-live-hur-releases-combat-footage-from-pokrovsk-fierce-battles-ongoing\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">ver\u00f6ffentlicht<\/a> Aufnahmen von einer angeblich laufenden Sonderoperation in der umk\u00e4mpften Stadt Pokrowsk im Gebiet Donezk. Dies schreibt das Portal &#8222;Kyiv Independent&#8220;, das auch ein Video des HUR ver\u00f6ffentlicht. Das Video zeigt sowohl Drohnen- als auch Bodenaufnahmen von Drohnenangriffen, Panzern, Infanterie, Hubschraubern und Artillerie und vermittelt einen Eindruck vom Ausma\u00df der K\u00e4mpfe um die heftig umk\u00e4mpfte Stadt. Der HUR erkl\u00e4rt, das Filmmaterial zeige die Arbeit der Spezialeinheit Timur. &#8222;Es finden heftige K\u00e4mpfe mit den russischen Besatzern statt&#8220;, hei\u00dft es dazu.<\/p>\n<p><b>+++ 12:40 &#8222;Symbol der russischen Welt&#8220;: Wologda enth\u00fcllt Mega-Statue von Iwan dem Schrecklichen +++<\/b><br \/>Die nordwestrussische Stadt Wologda errichtet eine 9 Meter hohe Statue des ber\u00fcchtigtem Zaren Iwan dem Schrecklichen. Dies berichtet der <a href=\"https:\/\/www.kommersant.ru\/doc\/8179299\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Kommersant&#8220;<\/a>. Das Denkmal soll heute, am Tag der nationalen Einheit, offiziell enth\u00fcllt werden. Die Initiative ging dem Bericht zufolge vom Gouverneur der Region Wologda, Georgi Filimonow, aus, der Iwan den Schrecklichen ein &#8222;kulturelles und symbolisches Wahrzeichen von Wologda&#8220; nennt. Der Zar, vor allem bekannt durch Eroberungsz\u00fcge und eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Skrupellosigkeit, wird von Filimonow als &#8222;Symbol der russischen Welt&#8220; gefeiert, als &#8222;m\u00e4chtiger Krieger, Autokrat und Eroberer&#8220;. Filimonow hatte zuvor bereits eine Statue des sowjetischen Diktators Josef Stalin unterst\u00fctzt, die im vergangenen Jahr enth\u00fcllt wurde.<\/p>\n<p><b>+++ 12:13 Rheinmetall baut Munitionsfabrik in Litauen f\u00fcr 300 Millionen Euro +++<\/b><br \/>Der R\u00fcstungskonzern Rheinmetall baut in Litauen ein neues Munitionswerk f\u00fcr schwere Artillerie. Es handele sich um die gr\u00f6\u00dfte Investition in die Verteidigung in der Geschichte des Landes, erkl\u00e4rte Pr\u00e4sident Gitanas Naus\u0117da beim ersten Spatenstich in Baisogala in Zentral-Litauen. &#8222;Es ist ein strategischer Schritt, der darauf abzielt, Abschreckung als Voraussetzung f\u00fcr Frieden aufzubauen.&#8220; Rheinmetall will nach eigenen Angaben bis zu 300 Millionen Euro \u00fcber ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem baltischen Staat in den neuen Standort investieren. Das Werk mit einer Fl\u00e4che von umgerechnet \u00fcber 300 Fu\u00dfballfeldern soll bereits 2026 in Betrieb genommen werden, der stufenweise Hochlauf der Produktion ist ab 2027 geplant.<\/p>\n<p><b>+++ 11:52 Br\u00e4nde, Verletzte und eine Tote nach russischen Angriffen +++<\/b><br \/>Bei neuen russischen Angriffen mit Drohnen und Raketen werden in der Ukraine mindestens ein Mensch get\u00f6tet und 17 weitere Zivilisten verletzt. Im Gebiet Dnipropetrowsk teilen die Beh\u00f6rden mit, dass bei einem Angriff mit einer Rakete und mit Drohnen eine 65 Jahre alte Frau get\u00f6tet und elf weitere Menschen, darunter zwei Kinder, verletzt worden seien. Im Gebiet Charkiw gibt es nach Beh\u00f6rdenangaben bei einer Drohnenattacke sechs Verletzte, darunter zwei Feuerwehrleute. Auch Technik der Feuerwehr sei zerst\u00f6rt worden. Auch in Odessa kommt es zu mehreren Br\u00e4nden nach Schl\u00e4gen gegen Energie- und Hafeninfrastruktur. Die ukrainischen Luftstreitkr\u00e4fte z\u00e4hlen insgesamt 130 russische Angriffe mit Drohnen, von denen 92 abgewehrt worden seien. Zudem soll Russland mit sieben Raketen angegriffen haben.<\/p>\n<p><b>+++ 11:30 Viele ukrainische Fl\u00fcchtlinge arbeiten inzwischen in Deutschland +++<\/b><br \/>Gut drei Jahre nach der Ankunft in Deutschland ist rund die H\u00e4lfte der Ukrainer erwerbst\u00e4tig. Bei den zwischen Februar und Mai 2022 vor dem Krieg in der Ukraine nach Deutschland geflohenen Menschen im Alter zwischen 20 und 64 Jahren lag die Erwerbst\u00e4tigenquote im Fr\u00fchsommer dieses Jahres bei 51 Prozent, wie das Bundesinstitut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung mitteilt. Stieg die Erwerbst\u00e4tigenquote in den ersten beiden Jahren noch vergleichsweise langsam, beschleunigte sich das im dritten Jahr. &#8222;Die Erwerbst\u00e4tigenquote der Schutzsuchenden aus der Ukraine hat sich von 16 Prozent im Sp\u00e4tsommer 2022 bis zum Fr\u00fchsommer 2025 mehr als verdreifacht&#8220;, erkl\u00e4rt Studienleiter Andreas Ette.<\/p>\n<p><b>+++ 10:59 &#8222;Sie hatten die Besten versammelt&#8220;: Angriff auf ukrainischen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt wird untersucht +++<\/b><br \/>Nach einem t\u00f6dlichen russischen Raketenangriff auf einen ukrainischen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt im Gebiet Dnipropetrowsk am 1. November wird eine Untersuchung wegen m\u00f6glicher Fahrl\u00e4ssigkeit eingeleitet. Wie <a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/ukraine-opens-probe-after-russian-missile-strike-on-base-where-awards-ceremony-was-reportedly-held\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Kyiv Independent&#8220;<\/a> schreibt, traf ein Team des Staatlichen Ermittlungsb\u00fcros am selben Tag am Ort des Angriffs ein, um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob die Sicherheitsvorschriften eingehalten und geeignete Schutzr\u00e4ume eingerichtet worden waren. Bei dem Angriff wurden Soldaten get\u00f6tet und verletzt, die sich Berichten zufolge zu einer Preisverleihung versammelt hatten. Laut dem ukrainischen Journalisten Dmytro Sviatnenko, den das Portal zitiert, starb dabei auch sein Bruder Volodymyr. &#8222;Er und seine Kameraden hatten sich auf dem Exerzierplatz versammelt, um ausgezeichnet zu werden. Sie hatten die Besten versammelt. Die besten Piloten und Infanteristen der Brigade. In Befehlsreihenfolge. Auf offenem Gel\u00e4nde. Dann flogen die Geschosse ein. Die Geschichte der Nachl\u00e4ssigkeit wiederholte sich&#8220;, so Sviatnenko. Auch der bekannte ukrainische Fotograf Kostjantyn Huzenko soll bei dem Angriff get\u00f6tet worden sein (siehe Eintrag um 06:45).<\/p>\n<p><b>+++ 10:29 Russische Monster-Panzer &#8222;kommen nicht so aus der Fabrik&#8220; +++<\/b><br \/>Erneut taucht an der Front in der Ukraine ein russischer Panzer auf, der aussieht, als w\u00e4re er einem Albtraum entsprungen: \u00fcbers\u00e4t mit langen Stacheln und kaum als Panzer zu erkennen. Diese Eigenbau-Unget\u00fcme in Moskaus Armee verfolgen einen bestimmten Zweck, wie ntv-Korrespondent Rainer Munz erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p><b>+++ 09:58 Russisches U-Boot soll in Brand geraten sein +++<\/b><br \/>Ein russisches U-Boot-Jagdschiff der russischen Schwarzmeerflotte ger\u00e4t im besetzten Sewastopol in Brand. Dies berichtet der Telegram-Kanal <a href=\"https:\/\/t.me\/Crimeanwind\/89033\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Krimskij Weter<\/a>. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits am 3. November, allerdings konnte das Schiff nicht sofort identifiziert werden, da seine Struktur mit Tarnnetzen bedeckt war. Die russische Schwarzmeerflotte betreibt derzeit vier alternde Schiffe dieses Typs 1124-M Albatros-M, die zwischen 1982 und 1989 gebaut wurden: die &#8222;Muromets&#8220;, die &#8222;Suzdalets&#8220;, die &#8222;Kasimow&#8220; und die &#8222;Jejsk&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 09:27 Medwedew droht mit weiteren Annexionen durch &#8222;Mutterland Russland&#8220; +++<br \/><\/b>Der Hardliner und Vize des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, bekr\u00e4ftigt das Ziel des Kreml, die Kontrolle \u00fcber die gesamte Ukraine zu \u00fcbernehmen. Medwedew erkl\u00e4rt auf seinen Telegram-Kan\u00e4len, je mehr der Westen die Ukraine unterst\u00fctze, desto gr\u00f6\u00dfer sei der Teil des ukrainischen Territoriums, der &#8222;letztendlich an sein Mutterland Russland&#8220; zur\u00fcckgegeben werde&#8220;. Medwedew fordert die B\u00fcrger &#8222;Russlands&#8220; und die russische Macht auf, &#8222;in die angestammten russischen Gebiete&#8220; in der Ukraine zur\u00fcckzukehren. Wie das<a href=\"https:\/\/understandingwar.org\/research\/russia-ukraine\/russian-offensive-campaign-assessment-november-3-2025\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Institute for the Study of War<\/a> schreibt, spiegelt Medwedews Aussage die Behauptungen von Kremlchef Wladimir Putin wider, dass Russen und Ukrainer ein Volk seien und dass die Ukraine zu Russland geh\u00f6re. Das ISW geht weiterhin davon aus, dass der Kreml an seinen urspr\u00fcnglichen Kriegszielen in der Ukraine festh\u00e4lt und nicht bereit ist, \u00fcber Bedingungen zu verhandeln, die weniger als die vollst\u00e4ndige Kapitulation der Ukraine vorsehen.<\/p>\n<p><b>+++ 09:00 Nord-Stream-Verd\u00e4chtiger in Italien tritt in Hungerstreik +++<\/b><br \/>Aus Protest gegen die Haftbedingungen in einem italienischen Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis befindet sich der mutma\u00dfliche Drahtzieher der Anschl\u00e4ge auf die Nord-Stream-Gasleitungen im Hungerstreik. Der 49 Jahre alte Ukrainer verweigert bereits seit dem 31. Oktober die Nahrungsaufnahme, wie sein Anwalt mitteilt. K. wolle mit dem Hungerstreik auf die Achtung seiner Grundrechte bestehen, erkl\u00e4rte Rechtsanwalt Nicola Canestrini. Der Ukrainer fordere insbesondere das Recht auf eine &#8222;angemessene Ern\u00e4hrung, auf eine gesunde Haftumgebung, auf menschenw\u00fcrdige Haftbedingungen und auf Gleichbehandlung mit anderen Gefangenen hinsichtlich Familienbesuchen und Informationszugangs&#8220;. Serhij K. befindet sich seit dem Sommer in Italien in Untersuchungshaft und soll an Deutschland ausgeliefert werden.<\/p>\n<p><b>+++ 08:33 F\u00fcr Russen &#8222;bleibt es ein Fernseh-Krieg&#8220; +++<br \/><\/b>Russland steht wom\u00f6glich kurz davor, sich das lange umk\u00e4mpfte Pokrowsk in der Ukraine einzuverleiben. Der Preis daf\u00fcr ist jedoch hoch. Die Folgen des Krieges werden auch in Russland f\u00fcr immer mehr Menschen sp\u00fcrbar. &#8222;Benzin ist knapp, Benzin wird teurer in vielen Regionen&#8220;, sagt ntv-Korrespondent Rainer Munz. Flugh\u00e4fen w\u00fcrden gesperrt, in einer Stadt seien warmes Wasser und die Heizung ausgefallen. Die Angriffe w\u00fcrden mehr, aber im Alltag der Mehrheit spiele der Krieg keine direkte Rolle.<\/p>\n<p><b>+++ 08:17 Gouverneur beklagt massive Drohnenangriffe auf Odessa +++<\/b><br \/>Russland hat nach ukrainischen Angaben die Region Odessa in der Nacht massiv mit Drohnen angegriffen. Insbesondere zivile Energie- und Hafenstruktur sei das Ziel gewesen, teilt Gouverneur Oleh Kiper auf Telegram mit. Trotz des aktiven Einsatzes der Luftverteidigung, die die meisten Drohnen zerst\u00f6rt habe, habe es Treffer gegeben. Die dadurch entstandenen Br\u00e4nde h\u00e4tten schnell gel\u00f6scht werden k\u00f6nnen. Tote oder Verletzte habe es keine gegeben. Vor wenigen Tagen hatte der Kremlpropagandist Wladimir Solowjew dazu aufgerufen, unter anderem die Bev\u00f6lkerung von Odessa &#8211; und anderen St\u00e4dten &#8211; zu vernichten, wenn sie nicht die &#8222;Nazi-Regierung&#8220; st\u00fcrzten. Dabei verstieg er sich auch zu einem Vergleich mit den biblischen St\u00e4dten Sodom und Gomorrha.<\/p>\n<p><b>+++ 07:46 Teileinsturz in Baschkortostan: Ukraine trifft Petrochemie-Werk tief im russischen Hinterland +++<\/b><br \/>Die Ukraine greift nach russischen Angaben ein Petrochemie-Werk tief im russischen Hinterland an. Eine Wasseraufbereitungsanlage in Baschkortostan sei dabei teilweise eingest\u00fcrzt, teilen die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden mit. Das Kraftwerk der Region laufe ohne Einschr\u00e4nkungen. In Berichten in sozialen Medien hei\u00dft es, die petrochemischen Fabrik stehe in Flammen, Anwohner berichten von starken Explosionen. Das Werk in Sterlitamak soll unter anderem synthetischen Kautschuk herstellen, der f\u00fcr Reifen, Dichtungen und Komponenten ben\u00f6tigt wird, die in Milit\u00e4rfahrzeugen zum Einsatz kommen. Die russische Republik Baschkortostan liegt etwa 1500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt im Uralgebirge.<\/p>\n<p><b>+++ 07:17 US-Projekt, das verschleppte ukrainische Kinder aufsp\u00fcrt, muss schlie\u00dfen +++<\/b><br \/>Ein US-Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, Zehntausende nach Russland verschleppte ukrainische Kindern aufzusp\u00fcren, steht kurz vor der Schlie\u00dfung. Grund seien b\u00fcrokratische Tr\u00e4gheit und mangelndes politisches Engagement in Washington, wie <a href=\"https:\/\/www.kyivpost.com\/post\/63554\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Kyiv Post&#8220;<\/a> berichtet. Dabei sei das &#8222;Humanitarian Research Lab&#8220; von der Yale School of Public Health entscheidend bei den weltweiten Bem\u00fchungen, Russland f\u00fcr Kriegsverbrechen zur Rechenschaft zu ziehen. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Lab, Nathaniel Raymond, sagte &#8222;Kyiv Post&#8220;, dass trotz der partei\u00fcbergreifenden Unterst\u00fctzung im Kongress und des Interesses des Wei\u00dfen Hauses an den entf\u00fchrten ukrainischen Kinder die Finanzierung gekappt worden sei: &#8222;Irgendwann zwischen Weihnachten und Silvester geht uns das Geld aus.&#8220; Das Labor r\u00fcckte 2023 ins internationale Rampenlicht mit einer Studie, die ein riesiges Netzwerk russischer Einrichtungen aufdeckte, die f\u00fcr die Umerziehung, milit\u00e4rische Ausbildung und Adoption ukrainischer Kinder genutzt wurden. Die Ergebnisse trugen direkt zur Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs bei, Haftbefehle gegen Kremlchef Wladimir Putin und die sogenannte Kinderrechtsbeauftragte Maria Lwowa-Belowa zu erlassen.<\/p>\n<p><b>+++ 06:45 &#8222;Wir haben einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Menschen verloren&#8220; &#8211; Bekannter ukrainischer Fotograf get\u00f6tet +++<\/b><br \/>Es ist einer von Zehntausenden sinnlosen Toden: Anderthalb Jahre diente Kostjantyn Huzenko als Fotograf und Presseoffizier in der 35. Marine-Brigade der Ukraine \u2013 nun ist er im Alter von 28 Jahren bei einem russischen Angriff in der Ostukraine get\u00f6tet worden. Wie <a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/ukrainian-photographer-and-soldier-huzenko-killed-in-russian-strike-in-eastern-ukraine\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Kyiv Independent&#8220;<\/a> berichtet, arbeitete er vor dem Krieg als Podcaster und Medienproduzent und half ab 2022 bei der Dokumentation von Kriegsgr\u00e4ueln in ehemals russisch besetzten Gegenden. &#8222;Was ich mir am meisten w\u00fcnsche, ist, dass wir \u00fcberleben \u2013 dass wir als Ukrainer \u00fcberleben&#8220;, sagte Huzenko in einem Interview im Mai 2025. Mitstreiter w\u00fcrdigen besonders die Intensit\u00e4t und W\u00e4rme seiner Fotografien: &#8222;Obwohl er k\u00fcrzlich noch an der Front gewesen war, zeugten all diese Milit\u00e4rfotos von so viel Menschlichkeit und W\u00e4rme \u2013 von solcher F\u00fcrsorge f\u00fcr andere, f\u00fcr geliebte Menschen&#8220;, w\u00fcrdigt ihn eine Freundin und Fotografin, Larisa Kalik. &#8222;Wir haben einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Menschen verloren. Er hat uns viel zu fr\u00fch verlassen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 06:16 Analyse: Noch mehr Reformen der Ukraine f\u00fcr EU-Aufnahme n\u00f6tig +++<br \/><\/b>Die Ukraine muss ihr Reformtempo erh\u00f6hen, wenn sie die selbstgesteckten Ziele auf dem Weg zu einer Aufnahme in die Europ\u00e4ische Union erreichen will. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse, die die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas und Erweiterungskommissarin Marta Kos heute in Br\u00fcssel vorstellen wollen. In dem Text hei\u00dft es, die Ukraine habe im vergangenen Jahr trotz ihrer \u00e4u\u00dferst schwierigen Lage wegen des russischen Angriffskriegs ein bemerkenswertes Engagement im EU-Beitrittsprozess gezeigt. J\u00fcngste negative Entwicklungen m\u00fcssten allerdings entschieden r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden &#8211; so etwa der zunehmende Druck auf Antikorruptionsbeh\u00f6rden und die Zivilgesellschaft. Die ukrainische Regierung hat sich selbst das Ziel gesetzt, die EU-Beitrittsverhandlungen bis Ende 2028 abzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p><b>+++ 05:44 Wegen Drohnensichtungen: EU erw\u00e4gt mehr Rechte f\u00fcr Frontex +++<\/b><br \/>Die EU-L\u00e4nder erw\u00e4gen, das Mandat der Europ\u00e4ischen Grenz- und K\u00fcstenwache Frontex zu erweitern, um die \u00dcberwachung des Luftraums und den Schutz kritischer Infrastrukturen zu unterst\u00fctzen. Ukrinform berichtet mit Verweis auf Euractiv auf vertrauliche Dokumente des EU-Rates. Die Diskussion findet vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis \u00fcber eine Reihe von Drohnensichtungen im europ\u00e4ischen Luftraum statt.<\/p>\n<p><b>+++ 04:47 Russische Autoindustrie im freien Fall +++<\/b><br \/>Russlands Autoindustrie, die nach dem R\u00fcckzug westlicher Hersteller einen nahezu vollst\u00e4ndigen Zusammenbruch erlitt und sich 2023\/24 teilweise erholte, befindet sich nun erneut im freien Fall. Das berichtet die &#8222;Ukrainska Pravda&#8220; mit Verweis auf die &#8222;Moskow Times&#8220;. Zwischen Januar und September fiel die Autoproduktion auf den niedrigsten Stand seit 2022 zur\u00fcck. Daten des russischen F\u00f6deralen Staatlichen Statistikdienstes (Rosstat) zeigen demnach, dass die Automobilproduktion in Russland in den ersten neun Monaten des Jahres um 20 Prozent gesunken ist und damit auf das Niveau von 2022 zur\u00fcckgefallen ist. Der R\u00fcckgang hat sich in jedem Quartal beschleunigt: Die Produktion sank im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 Prozent, im zweiten um 23 Prozent und im dritten um 26,7 Prozent.<\/p>\n<p><b>+++ 03:59 Drohnenangriffe auf Regionen in ganz Russland +++<\/b><br \/>Mehrere Regionen in ganz Russland werden in der Nacht von ukrainischen Drohnen angegriffen, wie der &#8222;Kyiv Independent&#8220; berichtet. Im russischen Gebiet Wolgograd wurde ein Umspannwerk durch herabfallende Drohnenteile besch\u00e4digt, wie Gouverneur Andrej Botscharow mitteilt. Die unabh\u00e4ngige Nachrichtenagentur Astra meldet Explosionen in der russischen Stadt Lipezk, w\u00e4hrend in der Stadt gleichzeitig Luftschutzsirenen ert\u00f6nen. Die russische Stadt Kstowo in der Oblast Nischni Nowgorod wurde von Explosionen ersch\u00fcttert, zeitgleich mit \u00e4hnlichen Explosionen in anderen Teilen Russlands, berichtet das Nachrichtenportal unter Berufung auf Anwohner. In Kstowo sei dabei eine \u00d6lraffinerie in Brand geraten.<\/p>\n<p><b>+++ 02:39 Explosionen in Munitionslager in Luhansk +++<\/b><br \/>In der Nacht ersch\u00fcttern Explosionen eine russische Munitionsanlage im besetzten Gebiet Luhansk, wie mehrere ukrainische Medien berichten. Die Explosionen folgen auf einen Drohnenangriff auf das Gel\u00e4nde in der Stadt Dovzhansk in der Oblast Luhansk. Die Stadt liegt etwa 80 Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich der Stadt Luhansk und ist seit 2014 von russischen Streitkr\u00e4ften besetzt.<\/p>\n<p><b>+++ 01:04 EU bescheinigt Kiew negative Entwicklung bei der Korruptionsbek\u00e4mpfung +++<\/b><br \/>Die Ukraine hat trotz des Krieges ein &#8222;bemerkenswertes Engagement&#8220; f\u00fcr ihren EU-Beitritt gezeigt, m\u00fcsse aber dringend negative Entwicklungen im Kampf gegen die Korruption umkehren und die Reformen zur St\u00e4rkung der Rechtsstaatlichkeit vorantreiben. Das schreibt die EU-Kommission in ihrem Entwurf des Erweiterungsberichts, der dem &#8222;Kyiv Independent&#8220; vorliegt. &#8222;Die j\u00fcngsten negativen Entwicklungen, darunter der zunehmende Druck auf die spezialisierten Antikorruptionsbeh\u00f6rden und die Zivilgesellschaft, m\u00fcssen entschieden umgekehrt werden&#8220;, hei\u00dft es demnach in dem Berichtsentwurf.<\/p>\n<p><b>+++ 23:32 Ukraine plant R\u00fcstungsb\u00fcros in Berlin und Kopenhagen +++<\/b><br \/>Die Ukraine plant, noch vor Jahresende B\u00fcros f\u00fcr die R\u00fcstungsproduktion in Berlin und Kopenhagen zu er\u00f6ffnen, um ihre Waffenexporte zu steigern. Das sagt der ukarinische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj laut &#8222;Kyiv Independent&#8220;. Die beiden St\u00e4dte wurden ausgew\u00e4hlt, da D\u00e4nemark und Deutschland beide Koproduktionspartner der ukrainischen Verteidigungsindustrie sind, sagt Selenskyj und f\u00fcgt hinzu, dass damit die &#8222;inl\u00e4ndische Produktion knapper G\u00fcter&#8220; finanziert werde. Die Ukraine hat signalisiert, dass sie bereit ist, ihren Verb\u00fcndeten bei der Drohnenproduktion mit ihren im Krieg gesammelten Erfahrungen zu helfen, da Europa zunehmend mit Anzeichen hybrider Kriegsf\u00fchrung seitens Russlands konfrontiert wird.<\/p>\n<p><b>+++ 22:20 Selenskyj: Kommandeure sollten keine Angst davor haben, \u00fcber Verluste an der Front zu berichten +++<\/b><br \/>Ukrainische Kommandeure sollten in ihren Berichten laut Pr\u00e4sident Selenskyj keine Informationen \u00fcber Stellungsverluste verschweigen, berichtet &#8222;RBC-Ukraine&#8220; unter Berufung auf ein Gespr\u00e4ch des Ukrainers mit Journalisten. Das Staatsoberhaupt r\u00e4umt demnach ein, dass Kommandeure mitunter unvollst\u00e4ndige Informationen \u00fcber die Ereignisse an der Front weitergeben. So k\u00f6nne es vorkommen, dass jemand den Verlust von Stellungen verschweige. &#8222;Zuallererst besteht kein Grund zur Sorge, denn dies ist ein Krieg gegen einen Koloss.&#8220; Es bestehe kein Grund zur Angst, dass man Positionen verloren hat.<\/p>\n<p><b>+++ 22:01 Von der Leyen: &#8222;Ukraine wird Winter nicht allein bew\u00e4ltigen m\u00fcssen&#8220; +++<\/b><br \/>Ursula von der Leyen hat die Bereitschaft der Europ\u00e4ischen Union best\u00e4tigt, der Ukraine im Winter Nothilfe im Energiebereich zu leisten. &#8222;Die EU steht Ihnen zur Seite und leistet Nothilfe im Energiebereich, um die Ukraine in den kommenden Monaten zu unterst\u00fctzen&#8220;, schreibt die EU-Kommissionspr\u00e4sidentin auf X nach einem Telefongespr\u00e4ch mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj. Sie f\u00fcgt hinzu, dass die EU gleichzeitig an Optionen arbeite, um der Ukraine die notwendige nachhaltige Finanzhilfe zukommen zu lassen. &#8222;Morgen werden wir unser Erweiterungspaket verabschieden, mit dem wir das bemerkenswerte Engagement der Ukraine f\u00fcr ihren europ\u00e4ischen Weg im vergangenen Jahr w\u00fcrdigen&#8220;, sagt von der Leyen. Die Europ\u00e4ische Kommission sende damit ein Signal aus, dass &#8222;die Ukraine bereit ist, den Weg der europ\u00e4ischen Integration weiterzugehen&#8220;. Selenskyj hat zuvor erkl\u00e4rt, die Ukraine ben\u00f6tige noch 750 Millionen Dollar (rund 650 Millionen Euro), um die Gasimporte f\u00fcr den kommenden Winter sicherzustellen. <\/p>\n<p>Alle vorherigen Entwicklungen<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-36-Polens-Praesident-spricht-mit-Trump--article26024514.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a>k\u00f6nnen Sie<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-45-Fuenf-Tote-bei-Minenexplosion-in-der-Ukraine--article26134435.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\"> <\/a><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/22-01-Von-der-Leyen-Ukraine-wird-Winter-nicht-allein-bewaeltigen-muessen--article26138745.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">hier nachlesen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im s\u00fcdostukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk sind in der Gemeinde Pokrowske mindestens zwei Menschen bei einem russischen Bombenangriff get\u00f6tet worden.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-550973","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115493028863223184","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/550973","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=550973"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/550973\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=550973"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=550973"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=550973"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}