{"id":551075,"date":"2025-11-04T20:08:11","date_gmt":"2025-11-04T20:08:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/551075\/"},"modified":"2025-11-04T20:08:11","modified_gmt":"2025-11-04T20:08:11","slug":"cupertino-apple-vor-start-von-live-uebersetzungen-in-der-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/551075\/","title":{"rendered":"Cupertino | Apple vor Start von Live-\u00dcbersetzungen in der EU"},"content":{"rendered":"<p>Cupertino (dpa) &#8211; Apple hat seine Live-\u00dcbersetzungsfunktion in Einklang mit europ\u00e4ischen Digitalregeln gebracht und wird sie bald einf\u00fchren. Nach mehrmonatiger Verz\u00f6gerung wird die F\u00e4higkeit zun\u00e4chst f\u00fcr Software-Entwickler verf\u00fcgbar sein. Eine \u00f6ffentliche Betaversion wird danach folgen, wie der iPhone-Konzern ank\u00fcndigte.<\/p>\n<p>Die Funktion wurde im Juni vorgestellt und in den USA im September eingef\u00fchrt. Den Start in der EU z\u00f6gerte Apple allerdings unter Verweis auf europ\u00e4ische Digitalgesetze hinaus. Vor allem machte dem Konzern die Vorgabe der Interoperabilit\u00e4t Sorgen, die erfordert, dass technische F\u00e4higkeiten auch anderen Anbietern zur Verf\u00fcgung stehen m\u00fcssen. Sprachen wie Deutsch und Franz\u00f6sisch beherrschte die Software von Anfang an &#8211; die Funktion war nur nicht f\u00fcr Nutzer aus der Europ\u00e4ischen Union verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Die Live-\u00dcbersetzungen funktionieren mit neueren Modellen von Apples AirPods-Ohrh\u00f6rer und iPhones. Dabei werden S\u00e4tze von Gespr\u00e4chspartnern f\u00fcr Tr\u00e4ger der Ohrh\u00f6rer \u00fcbersetzt. Wenn beide Personen AirPods tragen, ist eine Unterhaltung in der jeweils eigenen Sprache m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Knackpunkt bei Audiosignalen<\/p>\n<p>Apple zufolge war der Haken in der EU die Art, wie f\u00fcr die Funktion Audiosignale zwischen den Ohrh\u00f6rern und dem iPhone hin und her geschickt werden. So ist es zum Beispiel m\u00f6glich, dass ein Nutzer die AirPods tr\u00e4gt und sein Gespr\u00e4chspartner ins angeschlossene iPhone spricht und die \u00dcbersetzungen auf dem Bildschirm angezeigt werden. Daf\u00fcr hat die Software gleichzeitigen Zugriff auf Lautsprecher und Mikrofon sowohl des iPhones als auch der Ohrh\u00f6rer.<\/p>\n<p>Die technische L\u00f6sung, die daf\u00fcr sorgt, dass der Ton dabei zwischen den Ger\u00e4ten geleitet wird, m\u00fcsse man nach dem europ\u00e4ischen Digitalgesetz DMA (Digital Markets Act) auch Konkurrenten zug\u00e4nglich machen, betont Apple. Dies datenschutzfreundlich umzusetzen, habe einige Monate gedauert. Das Ergebnis ist, dass k\u00fcnftig zum Beispiel ein Kopfh\u00f6rer-Hersteller die technische M\u00f6glichkeit haben wird, gleichzeitig auch direkt auf Mikrofon und Lautsprecher eines iPhones zuzugreifen.<\/p>\n<p>Der Konzern weist darauf hin, dass es bei anderen Funktionen l\u00e4nger dauern k\u00f6nne. Zugleich kritisiert Apple weiterhin, dass die \u00abaggressive Interpretation\u00bb der DMA-Regeln durch die EU-Kommission Risiken f\u00fcr Nutzer bedeute und schlecht f\u00fcr Innovationen sei.\u00a0<\/p>\n<p>Bei der Funktion erkennt die Software die Sprachen nicht automatisch, sondern sie m\u00fcssen in Apples hauseigener \u00dcbersetzungs-App ausgew\u00e4hlt werden. Die \u00dcbersetzung l\u00e4uft standardm\u00e4\u00dfig auf den iPhones ohne einen Zugriff auf Rechenleistung in der Cloud.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Cupertino (dpa) &#8211; Apple hat seine Live-\u00dcbersetzungsfunktion in Einklang mit europ\u00e4ischen Digitalregeln gebracht und wird sie bald einf\u00fchren.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":551076,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[5308,29,548,663,30,198,190,189,4585,194,191,64,4412,193,192],"class_list":{"0":"post-551075","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-computer","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-germany","13":"tag-internet","14":"tag-science","15":"tag-science-technology","16":"tag-software","17":"tag-technik","18":"tag-technology","19":"tag-usa","20":"tag-wettbewerb","21":"tag-wissenschaft","22":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115493241084097335","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/551075","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=551075"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/551075\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/551076"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=551075"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=551075"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=551075"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}