{"id":551077,"date":"2025-11-04T20:09:12","date_gmt":"2025-11-04T20:09:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/551077\/"},"modified":"2025-11-04T20:09:12","modified_gmt":"2025-11-04T20:09:12","slug":"naechstes-jahr-folgt-grosser-hype-rheinmetall-kuendigt-milliardenschweren-munitionsvertrag-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/551077\/","title":{"rendered":"N\u00e4chstes Jahr folgt gro\u00dfer Hype: Rheinmetall k\u00fcndigt milliardenschweren Munitionsvertrag an"},"content":{"rendered":"<p>                    N\u00e4chstes Jahr folgt gro\u00dfer Hype<br \/>\n                Rheinmetall k\u00fcndigt milliardenschweren Munitionsvertrag an<\/p>\n<p>\t\t\t\t              04.11.2025, 19:12 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Kaum ein anderes Unternehmen profitiert so sehr vom russischen Angriff auf die Ukraine wie Rheinmetall. Beim Spatenstich in Litauen f\u00fcr ein neues Munitionswerk k\u00fcndigt Konzernboss Pappberger gleich den n\u00e4chsten Deal an und stellt auch eine Drohnenfabrik in Aussicht. Die Ums\u00e4tze schie\u00dfen in die H\u00f6he.<\/strong><\/p>\n<p>Der R\u00fcstungskonzern Rheinmetall rechnet in K\u00fcrze mit einem lukrativen Vertrag f\u00fcr Munitionslieferungen im Milliardenbereich. &#8222;Wir sind im Augenblick in der finalen Verhandlung \u00fcber einen gro\u00dfen Munitionsvertrag&#8220;, sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger in einem Interview. &#8222;Das kann ein zweistelliger Milliardenbereich werden.&#8220; Weiterhin verhandelt der Konzern Pappberger zufolge mit der Bundesregierung \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Rheinmetall-steht-vor-Weltraum-Milliardendeal-article26116784.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Lieferung eines Satellitensystems<\/a>. <\/p>\n<p>Dieses Jahr werde auf deutscher Seite gut bei den R\u00fcstungsauftr\u00e4gen, sagte Pappbeger weiter. Der &#8222;gro\u00dfe Hype&#8220; komme aber erst im n\u00e4chsten Jahr. Rheinmetall befinde sich in Gespr\u00e4chen mit vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern f\u00fcr R\u00fcstungsauftr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Munitionswerk f\u00fcr schwere Artillerie<\/p>\n<p>Das Interview gab Pappberger am Rande eines Spatenstichs f\u00fcr ein neues Munitionswerk f\u00fcr schwere Artillerie im litauischen Baisogala. Der Konzern wird nach eigenen Angaben \u00fcber ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem baltischen Staat bis zu 300 Millionen Euro in den neuen Standort investieren. Das Werk mit einer Fl\u00e4che von umgerechnet \u00fcber 300 Fu\u00dfballfeldern soll bereits 2026 in Betrieb genommen werden, der stufenweise Hochlauf der Produktion ist ab 2027 geplant.<\/p>\n<p>In der Fabrik an der Nato-Ostflanke sollen j\u00e4hrlich mehrere Zehntausend 155-Millimeter-Artilleriegeschosse hergestellt werden. Bis zu 150 Arbeitspl\u00e4tze sollen entstehen. &#8222;Das neue Werk in Litauen wird nicht nur f\u00fcr Litauen selbst, sondern auch f\u00fcr Europa und f\u00fcr die Nato von strategischer Bedeutung sein&#8220;, sagte Papperger. Unweit der russischen Grenze sei dies ein Zeichen der engen deutsch-litauischen Partnerschaft.<\/p>\n<p>Kommt noch eine Drohnenfabrik?<\/p>\n<p>Bei dem Termin unterzeichneten die litauische Regierung und der D\u00fcsseldorfer Konzernchef zudem eine Absichtserkl\u00e4rung zur Gr\u00fcndung eines Kompetenzzentrums f\u00fcr Treibladungen. Rheinmetall baut damit sein Engagement im Baltikum aus. Ein weiteres Artilleriewerk soll im benachbarten Lettland entstehen. In einem bereits bestehenden Gemeinschaftsunternehmen in Jonava werden Gefechtsfahrzeuge f\u00fcr die deutsche Panzerbrigade 45, weitere Nato-Armeen und die Ukraine instand gesetzt.<\/p>\n<p>  <a title=\"RHEINMETALL AG INHABER-AKTIEN O.N.\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/rheinmetall-DE0007030009\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1762286952_149_chartNG.gfn\" alt=\"Rheinmetall\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Rheinmetall<\/strong>  1.732,00  <\/a>   <\/p>\n<p>Die Optionen sind Pappberger zufolge damit l\u00e4ngst nicht ausgesch\u00f6pft: &#8222;Wir reden im Augenblick dar\u00fcber: Kann man auch eine Drohnenfabrik hier im Baltikum aufmachen?&#8220;, sagte der Rheinmetall-Chef weiter. Diese k\u00f6nne auch zusammen mit baltischen Firmen umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Profiteur<\/p>\n<p>Rheinmetall kooperiert angesichts des weltweiten R\u00fcstungsbooms bereits mit europ\u00e4ischen Partnern wie dem italienischen Leonardo-Konzern. Das deutsch-italienische Gemeinschaftsunternehmen zur Panzerproduktion kommt Pappberger zufolge ebenfalls in Schwung: &#8222;Der erste Vertrag ist unterschrieben.&#8220; Es gehe um Sch\u00fctzenpanzer im Wert von mehreren Hundert Millionen Euro. In den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monaten rechnet Pappberger mit Auftr\u00e4gen aus Italien von rund f\u00fcnf Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Rheinmetall ist mindestens in Deutschland der mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Profiteur des R\u00fcstungsbooms. Hierzulande liegt der Anteil an allen R\u00fcstungsauftr\u00e4gen laut einer Morgan-Stanley-Analyse bei rund 50 Prozent. Die US-amerikanische Bank mutma\u00dft, dass der Konzern seine Ums\u00e4tze bis 2030 auf rund 50 Milliarden Euro hochschrauben kann. Bisher hat der Konzern rund 30 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"N\u00e4chstes Jahr folgt gro\u00dfer Hype Rheinmetall k\u00fcndigt milliardenschweren Munitionsvertrag an 04.11.2025, 19:12 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":551078,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[661,175,170,169,29,10068,30,812,171,174,1159,1283,740,173,172,55],"class_list":{"0":"post-551077","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-angriff-auf-die-ukraine","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-drohnen","14":"tag-germany","15":"tag-litauen","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-nato","19":"tag-panzer","20":"tag-rheinmetall","21":"tag-unternehmen","22":"tag-unternehmen-maerkte","23":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115493245935410167","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/551077","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=551077"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/551077\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/551078"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=551077"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=551077"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=551077"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}