{"id":551165,"date":"2025-11-04T20:55:12","date_gmt":"2025-11-04T20:55:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/551165\/"},"modified":"2025-11-04T20:55:12","modified_gmt":"2025-11-04T20:55:12","slug":"niedersachsen-bremen-gruene-trotzen-dem-bashing-und-wollen-wirtschaft-staerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/551165\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: Gr\u00fcne trotzen dem &#8222;Bashing&#8220; \u2013 und wollen Wirtschaft st\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                Gr\u00fcne trotzen dem &#8222;Bashing&#8220; \u2013 und wollen Wirtschaft st\u00e4rken<\/p>\n<p>\t\t\t\t              04.11.2025, 19:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>Vor dem Landesparteitag in Wolfsburg zeigen sich Niedersachsens Gr\u00fcne selbstbewusst &#8211; mit einer Spitze Richtung Bayern und S\u00f6ders &#8222;Lieblings-McDonald\u2019s&#8220;.<\/strong><\/p>\n<p>Hannover (dpa\/lni) &#8211; Zwischen Kritik und Selbstbewusstsein bereiten sich die nieders\u00e4chsischen Gr\u00fcnen auf ihren Landesparteitag am Wochenende vor. &#8222;Gr\u00fcnen-Bashing ist nat\u00fcrlich einfach enorm popul\u00e4r&#8220;, sagte Parteichefin Greta Garlichs. Zugleich verwies sie auf steigende Mitgliederzahlen und ein stabiles Fundament vor den Kommunalwahlen im kommenden Jahr.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Landesverbands ist die Zahl der Mitglieder in den vergangenen zweieinhalb Jahren von 12.500 auf rund 18.000 gestiegen. Garlichs sieht darin ein Zeichen, dass viele Menschen die st\u00e4ndige Kritik an den Gr\u00fcnen zunehmend hinterfragen. &#8222;Ich habe das Gef\u00fchl, dass viele davon erm\u00fcdet sind und das einfach nicht mehr abkaufen&#8220;, sagte sie. Zugleich r\u00e4umte sie ein: &#8222;Gr\u00fcne Konzepte stehen unter Druck.&#8220; Themen wie die Klimakrise st\u00fcnden derzeit weniger im Vordergrund, viele Menschen seien vor allem mit Zukunftssorgen besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Gr\u00fcne wollen die Wirtschaft st\u00e4rken<\/p>\n<p>Mit ihrem Leitantrag &#8222;Wirtschaft st\u00e4rken \u2013 Zukunft sichern&#8220; wollen die Gr\u00fcnen beim Parteitag in Wolfsburg am Wochenende zeigen, dass wirtschaftliche St\u00e4rke, soziale Verantwortung und Klimaschutz zusammengeh\u00f6ren. &#8222;Was wir nicht brauchen, ist eine Politik f\u00fcr die oberen ein Prozent&#8220;, sagte Garlichs.<\/p>\n<p>Co-Parteichef Maximilian Strautmann betonte, Niedersachsen solle &#8222;nicht nur Energiewendeland Nummer eins, sondern auch Wirtschaftsland Nummer eins&#8220; werden. Der Leitantrag ruhe auf f\u00fcnf S\u00e4ulen: Infrastruktur, Entb\u00fcrokratisierung und Verwaltungsmodernisierung, Energieversorgung, Digitalisierung und Cybersicherheit, Fachkr\u00e4ftesicherung sowie Gr\u00fcndung und Innovation.<\/p>\n<p>Damit in S\u00f6ders Lieblings-McDonald\u2019s nicht das Licht ausgeht<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Energiepreise forderte Strautmann regionale Preissignale, etwa \u00fcber dynamische Netzentgelte und faire Gebotszonen. &#8222;Wenn insbesondere Markus S\u00f6der in Bayern keine Windr\u00e4der aufstellt, dann soll er das eben tun&#8220;, sagte er \u00fcber den bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten. &#8222;Aber dann muss der Strom dort g\u00fcnstiger sein, wo er g\u00fcnstig produziert wird \u2013 und teurer, wo sich politische Akteure dagegen verwehren, die Zeichen der Zeit zu erkennen.&#8220;<\/p>\n<p>Wer die Zeichen der Zeit nicht h\u00f6ren wolle, m\u00fcsse sie am Ende sp\u00fcren, sagte Strautmann. &#8222;Schlie\u00dflich wollen wir alle nicht, dass in S\u00f6ders Lieblings-McDonald\u2019s-Filiale irgendwann die Lichter ausgehen.&#8220;<\/p>\n<p>Beim Parteitag in Wolfsburg werden unter anderem Hannovers Oberb\u00fcrgermeister Belit Onay, Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg sowie die Ex-Bundesvorsitzende Ricarda Lang erwartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen Gr\u00fcne trotzen dem &#8222;Bashing&#8220; \u2013 und wollen Wirtschaft st\u00e4rken 04.11.2025, 19:03 Uhr Vor dem Landesparteitag&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":551166,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[133929,2420,3364,29,30,2013,1411,55],"class_list":{"0":"post-551165","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bashing","9":"tag-bremen","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-gruene","14":"tag-niedersachsen","15":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115493425888951738","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/551165","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=551165"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/551165\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/551166"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=551165"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=551165"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=551165"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}