{"id":551232,"date":"2025-11-04T21:31:12","date_gmt":"2025-11-04T21:31:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/551232\/"},"modified":"2025-11-04T21:31:12","modified_gmt":"2025-11-04T21:31:12","slug":"nicht-genug-soldaten-studie-bescheinigt-europa-entscheidende-luecken-im-kriegsfall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/551232\/","title":{"rendered":"Nicht genug Soldaten: Studie bescheinigt Europa &#8222;entscheidende L\u00fccken&#8220; im Kriegsfall"},"content":{"rendered":"<p>                    Nicht genug Soldaten<br \/>\n                Studie bescheinigt Europa &#8222;entscheidende L\u00fccken&#8220; im Kriegsfall  <\/p>\n<p>\t\t\t\t              04.11.2025, 21:47 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>In Deutschland wird \u00fcber das richtige Modell einer m\u00f6glichen Wehrpflicht noch diskutiert. K\u00e4me es zu einem Angriff der Russen, w\u00e4re Europa laut einer Studie derzeit nicht in der Lage, deren \u00dcbermacht genug eigene Truppen entgegenzusetzen. Etwas Positives sehen die Forscher dennoch. <\/strong><\/p>\n<p>Im Falle eines Krieges mit Russland k\u00f6nnte Europa einem Bericht des Franz\u00f6sischen Instituts f\u00fcr Internationale Beziehungen (Ifri) zufolge derzeit Schwierigkeiten bei der Mobilisierung von Truppen und der Produktion von Waffen haben. Derzeit verf\u00fcgten 20 von 30 europ\u00e4ischen EU- oder Nato-Mitgliedstaaten \u00fcber eine professionelle Armee mit weniger als 15.000 Soldaten, hei\u00dft es unter anderem zur Begr\u00fcndung in dem ver\u00f6ffentlichten Papier. Europa habe aber das &#8222;Potenzial&#8220;, bis 2030 milit\u00e4risch zu Russland aufzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Zur derzeitigen Lage hie\u00df es in dem Bericht mit dem Titel &#8222;Europa-Russland: Beurteilung des Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisses&#8220; weiter: &#8222;Abgesehen von einigen Frontstaaten, die Reservisten und Nationalgarden auf ihrem Territorium mobilisieren k\u00f6nnten, w\u00e4ren die anderen nicht in der Lage, mehr als ein paar Bataillone bereitzustellen.&#8220; &#8222;Vielleicht sechs L\u00e4nder&#8220;, darunter Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Deutschland, m\u00fcssten nach derzeitigem Stand die Bereitstellung gro\u00dfer milit\u00e4rischer Formationen schultern.<\/p>\n<p>Es gebe Gr\u00fcnde, an der &#8222;politischen, strategischen und einsatzf\u00e4higen Verf\u00fcgbarkeit einer Anzahl von europ\u00e4ischen Truppen&#8220; im Kriegsfall zu zweifeln. Europa m\u00fcsse angesichts dieser Lage politischen Willen und &#8222;eine einheitliche Verteidigungswirtschaftsstrategie&#8220; an den Tag legen, um sich innerhalb der kommenden f\u00fcnf Jahre auf eine m\u00f6gliche Konfrontation mit Russland vorzubereiten. Ein m\u00f6glicher Krieg mit Russland sei f\u00fcr Europa eine &#8222;langfristige Bedrohung&#8220;, schrieben die Ifri-Studienautoren weiter.<\/p>\n<p>Zudem sei es den europ\u00e4ischen Staaten bislang nicht gelungen, erh\u00f6hte Verteidigungsausgaben in einen &#8222;sp\u00fcrbaren industriellen Aufschwung&#8220; umzum\u00fcnzen, erkl\u00e4rte das Ifri. So seien etwa die Herstellungszahlen von Lenkflugk\u00f6rpern &#8222;weitaus geringer als das, was eine milit\u00e4rische Konfrontation mit Russland erfordern w\u00fcrde.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Entscheidende milit\u00e4rische L\u00fccken&#8220;<\/p>\n<p>Der Leiter des Ifri, Thomas Gomart, betonte die Notwendigkeit, &#8222;unsere St\u00e4rken und Schw\u00e4chen zu identifizieren&#8220;. Europa verf\u00fcge \u00fcber &#8222;entscheidende milit\u00e4rische L\u00fccken&#8220;, sagte er. Die europ\u00e4ischen L\u00e4nder h\u00e4tten jedoch das notwendige Potenzial, &#8222;sprich die wirtschaftlichen Ressourcen, die milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten und das technologische Know-how&#8220;, um sich im Jahr 2030 Russland entgegenzustellen, sofern sie &#8222;politischen Willen beweisen&#8220;, sagte Gomart.<\/p>\n<p>Europas Sicherheit fu\u00dft dem Ifri-Bericht zufolge derzeit auf zwei Grundpfeilern: Das milit\u00e4rische Engagement der USA innerhalb der Nato und der Erfolg der Ukraine auf dem Schlachtfeld. Sollte einer der beiden Faktoren nicht mehr gelten, w\u00fcrde die Wahrscheinlichkeit einer direkten milit\u00e4rischen Konfrontation mit Russland &#8222;erheblich steigen&#8220;, hie\u00df es in dem Bericht. Europas Sicherheit h\u00e4nge mittlerweile genauso stark von der Ukraine ab wie umgekehrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nicht genug Soldaten Studie bescheinigt Europa &#8222;entscheidende L\u00fccken&#8220; im Kriegsfall 04.11.2025, 21:47 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":551233,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[10566,29,663,156,551,13,929,451,14,15,16,307,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-551232","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-deutsche-verteidigungspolitik","9":"tag-deutschland","10":"tag-europa","11":"tag-frankreich","12":"tag-grossbritannien","13":"tag-headlines","14":"tag-kriege-und-konflikte","15":"tag-militaer","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-politik","19":"tag-russland","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews","25":"tag-welt","26":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115493567469036469","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/551232","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=551232"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/551232\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/551233"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=551232"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=551232"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=551232"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}