{"id":551628,"date":"2025-11-05T01:09:10","date_gmt":"2025-11-05T01:09:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/551628\/"},"modified":"2025-11-05T01:09:10","modified_gmt":"2025-11-05T01:09:10","slug":"ukgm-klinikdirektoren-kritisieren-ungleichbehandlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/551628\/","title":{"rendered":"UKGM-Klinikdirektoren kritisieren Ungleichbehandlung"},"content":{"rendered":"<p>Zahlreiche Klinikdirektoren des Universit\u00e4tsklinikums Gie\u00dfen und Marburg (UKGM) f\u00fchlen sich bei Investitionsf\u00f6rdermitteln des Landes Hessen gegen\u00fcber dem Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt benachteiligt. In einem als \u201eWeckruf\u201c bezeichneten offenen Brief an Hessens Ministerpr\u00e4sident Boris Rhein (CDU) und Wissenschaftsminister Timon Gremmels (SPD) warfen sie dem Land eine \u201eextreme Ungleichbehandlung\u201c vor. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend in den vergangenen Jahren das Uniklinikum Frankfurt jeweils mehr als 150 Millionen Euro f\u00fcr pauschale Investitionsf\u00f6rderung sowie \u201eeine Vielzahl spezieller Bezuschussungen\u201c erhalten habe, seien den beiden Standorten des UKGM \u00fcber den mit dem Land Hessen geschlossenen Zukunftsvertrag nur jeweils 25 Millionen Euro zugestanden worden. Bereits dadurch sei \u201eein existenzgef\u00e4hrdender Investitionsstau in Gie\u00dfen und in Marburg entstanden\u201c, hie\u00df es in dem Schreiben, dem den Angaben zufolge 65 von 72 Klinikdirektorinnen und -direktoren des UKGM zugestimmt hatten. <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              UKGM: \u201eVerzerrung\u201c zum Nachteil von Patienten und Mitarbeitern <\/p>\n<p>\u201eDie Verzerrung wird jetzt auf die Spitze getrieben, wenn das Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt, wie angek\u00fcndigt, mittels Nachtragshaushalt aus dem erweiterten Neuverschuldungsrahmen weitere 200 Millionen Euro erhalten soll\u201c, hie\u00df es in dem offenen Brief weiter. Zugleich sollten \u201edie mit gleichen Herausforderungen des Gesundheitssystems konfrontierten\u00a0<br \/>Universit\u00e4tskliniken in Gie\u00dfen und Marburg leer ausgehen\u201c. <\/p>\n<p>Mehr noch: Von den Kliniken in Gie\u00dfen und Marburg werde erwartet, dass sie selbst notwendige Investitionsmittel erarbeiteten. Dies k\u00f6nne nur durch eine Umwidmung von Krankenkassenmitteln, die f\u00fcr die Patientenversorgung vorgesehen seien, sowie durch Zusatzbelastungen der Mitarbeitenden gelingen. \u201eEine Schlechterstellung der Patienten und Studierenden sowie eine Ungleichbelastung der Mitarbeitenden der Universit\u00e4tskliniken in Hessen ergeben sich als Folge hieraus.\u201c <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n              Gleichstellung mit Uniklinik Frankfurt bei Mittelzuweisung gefordert <\/p>\n<p>Das Land m\u00fcsse gleiche Mittelzuwendungen f\u00fcr gleiche Aufgaben in der Gesundheitsversorgung gew\u00e4hrleisten und die Unikliniken Gie\u00dfen und Marburg mit dem Frankfurter Uniklinikum gleichstellen, forderten die Klinikdirektoren. Sollte die unterschiedliche Tr\u00e4gerschaft &#8211; staatlich im Fall des Uniklinikums Frankfurt und mehrheitlich privat im Falle des UKGM &#8211; weiterhin als Argument f\u00fcr die Ungleichbehandlung \u201ezweckentfremdet\u201c werden, bliebe nur die Forderung nach einer R\u00fcckkehr des UKGM in die alleinige staatliche Tr\u00e4gerschaft. <\/p>\n<p>Das Universit\u00e4tsklinikum Gie\u00dfen und Marburg war im Jahr 2006 zu 95 Prozent von der Rh\u00f6n-Klinikum AG \u00fcbernommen worden, die sp\u00e4ter vom Klinikkonzern Asklepios aufgekauft wurde. Das Land Hessen h\u00e4lt die restlichen f\u00fcnf Prozent. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zahlreiche Klinikdirektoren des Universit\u00e4tsklinikums Gie\u00dfen und Marburg (UKGM) f\u00fchlen sich bei Investitionsf\u00f6rdermitteln des Landes Hessen gegen\u00fcber dem Universit\u00e4tsklinikum&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":551629,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,2050,2051,30,2052,3263],"class_list":{"0":"post-551628","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-frankfurt","10":"tag-frankfurt-am-main","11":"tag-germany","12":"tag-hessen","13":"tag-krankenhaus"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115494424672277945","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/551628","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=551628"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/551628\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/551629"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=551628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=551628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=551628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}