{"id":551719,"date":"2025-11-05T02:03:16","date_gmt":"2025-11-05T02:03:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/551719\/"},"modified":"2025-11-05T02:03:16","modified_gmt":"2025-11-05T02:03:16","slug":"frankreich-vorermittlungen-gegen-tiktok-wegen-verleitens-jugendlicher-zum-suizid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/551719\/","title":{"rendered":"Frankreich: Vorermittlungen gegen Tiktok wegen Verleitens Jugendlicher zum Suizid"},"content":{"rendered":"<p>      Frankreich: Vorermittlungen gegen Tiktok wegen Verleitens Jugendlicher zum Suizid<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Wegen des mutma\u00dflichen Verleitens Jugendlicher zum Suizid hat die Pariser Staatsanwaltschaft Vorermittlungen gegen TikTok wegen des Algorithmus des Onlinedienstes eingeleitet. Tiktok werde unter anderem vorgeworfen, &#8222;Propaganda f\u00fcr Produkte, Gegenst\u00e4nde oder Methoden, die als Mittel zum Suizid empfohlen werden&#8220;, zu verbreiten, erkl\u00e4rte die Pariser Staatsanw\u00e4ltin Laure Beccuau am Dienstag. Das Unternehmen wies die Vorw\u00fcrfe entschieden zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md is-initial\">Der Vorsitzende einer parlamentarischen Untersuchungskommission zu dem Thema, Arthur Delaporte, hatte zuvor eine Beschwerde gegen <a class=\"taxonomy-entity organization\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/digital\/online\/themen\/tiktok-9018602.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tiktok<\/a> eingereicht. Die Vorermittlungen wurden nun der Abteilung der Pariser Polizei f\u00fcr den Kampf gegen Cyberkriminalit\u00e4t \u00fcbertragen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Sie beruhen auf mehreren Vorw\u00fcrfen. Neben der Werbung f\u00fcr Produkte als Mittel zum <a class=\"taxonomy-entity keyword\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/themen\/suizid-4156720.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Suizid<\/a> wird dem Onlinedienst etwa auch die &#8222;Bereitstellung einer Online-Plattform zur Erm\u00f6glichung einer illegalen Transaktion durch eine organisierte Bande&#8220; vorgeworfen. Auf die Vergehen stehen teilweise jahrelange Haftstrafen und Geldstrafen in H\u00f6he sechsstelliger Betr\u00e4ge.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">&#8222;Wir weisen die Anschuldigungen entschieden zur\u00fcck&#8220;, erkl\u00e4rte Tiktok gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur AFP. Der Onlinedienst setze &#8222;mehr als 50 Funktionen und vorfestgelegte Parameter&#8220;, die speziell daf\u00fcr gedacht seien, &#8222;die Sicherheit und das Wohlergehen von Heranwachsenden sicherzustellen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Im September hatte eine Untersuchungskommission des franz\u00f6sischen Parlaments ein Verbot von Plattformen wie Tiktok und Instagram f\u00fcr Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren gefordert. Vor allem Tiktok, das Nutzern pausenlos Kurzvideos anbietet, sei ein &#8222;Meer sch\u00e4dlicher Inhalte&#8220;. Das Ergebnis sei eindeutig, erkl\u00e4rte Delaporte damals. &#8222;Tiktok gef\u00e4hrdet wissentlich die Gesundheit und das Leben der Nutzer.&#8220; Tiktok liefere Kindern und Jugendlichen absichtlich &#8222;toxische, gef\u00e4hrliche und s\u00fcchtig machende Inhalte&#8220;. Ein &#8222;h\u00f6llischer Algorithmus&#8220; diene dazu, &#8222;ihre Aufmerksamkeit zu erhaschen (&#8230;) und sie auszunutzen, um damit Geld zu machen&#8220;, betonte Delaporte.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Auch damals hatte Tiktok die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcckgewiesen. Das Unternehmen prangerte eine &#8222;falsche Darstellung&#8220; der Untersuchungskommission an.<\/p>\n<p>\n    AFP\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankreich: Vorermittlungen gegen Tiktok wegen Verleitens Jugendlicher zum Suizid Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Wegen des&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":551720,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-551719","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115494637263755613","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/551719","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=551719"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/551719\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/551720"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=551719"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=551719"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=551719"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}