{"id":551979,"date":"2025-11-05T04:28:10","date_gmt":"2025-11-05T04:28:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/551979\/"},"modified":"2025-11-05T04:28:10","modified_gmt":"2025-11-05T04:28:10","slug":"baden-wuerttemberg-knoellchen-alarm-mannheim-nutzt-scan-auto-gegen-parksuender","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/551979\/","title":{"rendered":"Baden-W\u00fcrttemberg: Kn\u00f6llchen-Alarm: Mannheim nutzt Scan-Auto gegen Parks\u00fcnder"},"content":{"rendered":"<p>                    Baden-W\u00fcrttemberg<br \/>\n                Kn\u00f6llchen-Alarm: Mannheim nutzt Scan-Auto gegen Parks\u00fcnder<\/p>\n<p>\t\t\t\t              05.11.2025, 04:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>Erstmals werden als Teil eines landesweiten Projektes mit Hilfe eines Scan-Autos auch Strafzettel verteilt. Die Fahrzeuge sollen die Verkehrs\u00fcberwachung effizienter machen \u2013 und die Stra\u00dfen sicherer.<\/strong><\/p>\n<p>Mannheim (dpa\/lsw) &#8211; Mannheim ahndet als erste Kommune im Land mit Hilfe eines Scan-Autos Parkvergehen. Auf Basis der erhobenen Daten sollen laut Stadt und Verkehrsministerium Baden-W\u00fcrttemberg auch Kn\u00f6llchen verteilt werden. &#8222;Mannheim startet als erste Kommune im Pilotprojekt mit der Sanktionierung von Verst\u00f6\u00dfen und setzt damit einen wichtigen Schritt f\u00fcr den Regelbetrieb von Scan Cars um&#8220;, sagte Elke Zimmer, Staatssekret\u00e4rin im Verkehrsministerium.<\/p>\n<p>Baden-W\u00fcrttemberg hat nach Angaben des Verkehrsministeriums als erstes Bundesland eine rechtliche Grundlage f\u00fcr den Einsatz der Fahrzeuge geschaffen. In Mannheim geht es demnach nur um sicherheitsrelevante Parkverst\u00f6\u00dfe wie Parken im absoluten Halteverbot oder in Feuerwehrzufahrten.<\/p>\n<p>Als Teil des Pilotprojekts ist bereits seit September in Heidelberg ein solches Auto im Einsatz. Dort werden auch Parktickets und Anwohnerparkausweise kontrolliert &#8211; allerdings werden auf Basis der erhobenen Daten zun\u00e4chst keine Strafzettel verteilt. Die wichtigsten Fragen und Antworten:<\/p>\n<p>Wie funktioniert die Kontrolle mit den Scan-Fahrzeugen?<\/p>\n<p>Die Fahrzeuge haben laut Verkehrsministerium auf dem Dach Kameras installiert, mit denen sie im Vorbeifahren die Nummernschilder von parkenden Autos erfassen k\u00f6nnen. Demnach k\u00f6nnen die Scan-Autos Falschparker erkennen \u2013 auch Fahrzeuge, die auf Radwegen und Busspuren abgestellt sind.<\/p>\n<p>Worum geht es in dem Projekt?<\/p>\n<p>Ziel des Projektes ist es laut Ministerium, die Verkehrs\u00fcberwachung effizienter zu machen \u2013 und die Stra\u00dfen sicherer. &#8222;Gerade in Innenst\u00e4dten kommt es durch falsch geparkte Autos schnell zu gef\u00e4hrlichen Situationen&#8220;, sagt Staatssekret\u00e4rin Zimmer. &#8222;Besonders Kinder und \u00e4ltere Menschen sind an Kreuzungen und \u00dcberwegen hinter den Fahrzeugen oft kaum oder erst sp\u00e4t zu erkennen.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Demnach kann ein Scan-Auto in der Stunde bis zu 1.000 Fahrzeuge kontrollieren. Ein Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes schaffe zu Fu\u00df nur etwa 50 Fahrzeuge.<\/p>\n<p>Kontrolliert in Mannheim noch ein Mensch die erhobenen Daten?<\/p>\n<p>In Mannheim sollen in einem vierw\u00f6chigen Probebetrieb noch Mitarbeiter der Stadt die durch das Scan-Auto erfassten Vergehen \u00fcberpr\u00fcfen, wie eine Sprecherin sagte. Wenn alle Abl\u00e4ufe funktionierten, solle dieser Schritt wegfallen. Das Scan-Fahrzeug ist in der Neckarstadt mit seinen insgesamt rund 55.000 Einwohnern unterwegs.<\/p>\n<p>Wie ist das mit dem Datenschutz?<\/p>\n<p>Nach Angaben des Verkehrsministeriums erfassen die Scanner ein Bild des parkenden Autos, das Kennzeichen, den Standort und den Zeitpunkt der Kontrolle. Die Daten von falsch abgestellten Autos werden demnach f\u00fcr die Dauer des Bu\u00dfgeldverfahrens gespeichert und danach gel\u00f6scht. Die Daten von Autos, die korrekt abgestellt sind, werden sofort gel\u00f6scht.\u00a0<\/p>\n<p>Erfasst das System auch Fu\u00dfg\u00e4nger, dann werden diese laut Ministerium automatisch verpixelt. Wenn Scan-Fahrzeuge zum Einsatz kommen, soll dies ausgeschildert werden, zudem seien sie durch Beschriftungen als solche erkennbar.<\/p>\n<p>Wer will die Technik im S\u00fcdwesten als N\u00e4chstes testen?<\/p>\n<p>Laut Verkehrsministerium will Waldshut-Tiengen im ersten Quartal 2026 mit dem Einsatz eines Scan-Autos beginnen. Freiburg werde voraussichtlich fr\u00fchestens ab April mit einem Scan-Auto starten.<\/p>\n<p>Ist Mannheim damit bundesweit Vorreiter?\u00a0<\/p>\n<p>D\u00fcsseldorf testet bereits seit August ein Scan-Fahrzeug, um Fahrradwege von Falschparkern freizuhalten, wie die Stadt auf ihrer Webseite schreibt. Bei Verst\u00f6\u00dfen gibt es auch Kn\u00f6llchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Baden-W\u00fcrttemberg Kn\u00f6llchen-Alarm: Mannheim nutzt Scan-Auto gegen Parks\u00fcnder 05.11.2025, 04:03 Uhr Erstmals werden als Teil eines landesweiten Projektes mit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":551980,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1845],"tags":[1634,3364,29,548,663,3934,30,13,134071,2096,14,15,134073,134072,12],"class_list":{"0":"post-551979","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-mannheim","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-knoellchen-alarm","17":"tag-mannheim","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-parksuender","21":"tag-scan-auto","22":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115495207201560301","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/551979","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=551979"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/551979\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/551980"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=551979"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=551979"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=551979"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}