{"id":552241,"date":"2025-11-05T06:56:10","date_gmt":"2025-11-05T06:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/552241\/"},"modified":"2025-11-05T06:56:10","modified_gmt":"2025-11-05T06:56:10","slug":"das-naechste-weltraumrennen-auch-google-plant-ki-rechenzentren-im-orbit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/552241\/","title":{"rendered":"Das n\u00e4chste Weltraumrennen: Auch Google plant KI-Rechenzentren im Orbit"},"content":{"rendered":"<p>Im Rahmen von &#8222;Project Suncatcher&#8220; arbeitet nun auch Google daran, KI-Rechenzentren in den Weltraum zu verlegen, um die dort rund um die Uhr mit Solarstrom zu versorgen. Das hat die Forschungsabteilung des US-Konzerns in einem Blogeintrag angek\u00fcndigt und Pl\u00e4ne f\u00fcr eine erste Konstellation aus 81 Satelliten vorgestellt. Die sollen wenige hundert Meter voneinander entfernt in einer sonnensynchronen Umlaufbahn in 650 km H\u00f6he um die Erde kreisen und KI-Berechnungen ausf\u00fchren. Die Ank\u00fcndigung ist jetzt der j\u00fcngste Hinweis auf das n\u00e4chste gro\u00dfe Rennen ins Weltall, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Nicht-von-dieser-Welt-Wie-Jeff-Bezos-sich-KI-Datenzentren-der-Zukunft-vorstellt-10723135.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">denn auch Amazon<\/a> und SpaceX haben \u00e4hnliche Pl\u00e4ne. Dabei gibt es l\u00e4ngst Warnungen vor den Risiken, die mit der zunehmenden Zahl von Satelliten verbunden sind.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Keine un\u00fcberwindbaren Hindernisse<\/p>\n<p>Als Begr\u00fcndung f\u00fcr die Pl\u00e4ne <a href=\"https:\/\/research.google\/blog\/exploring-a-space-based-scalable-ai-infrastructure-system-design\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">verweist Travis Beals von Google in dem Text<\/a> auf das enorme Potenzial, das mit der Stromgewinnung im All verbunden ist. Solarpaneele seien dort bis zu achtmal so produktiv wie auf der Erde, und weil Sonnenenergie dort fast pausenlos zur Verf\u00fcgung stehe, sinke die Notwendigkeit f\u00fcr Batterien. Enge Konstellationen aus dutzenden Satelliten mit Googles Tensor-Prozessoren an Bord k\u00f6nnten dann zusammen die Berechnungen ausf\u00fchren, die f\u00fcr die sich rasch weiterentwickelnde KI-Technik n\u00f6tig sind. Noch gebe es aber einige Hindernisse, so m\u00fcsse man noch an der \u00dcbertragungsgeschwindigkeit der Signale zwischen den Satelliten arbeiten. Bei Tests habe man in beide Richtungen aber schon 800 Gbit\/s erreicht.<\/p>\n<p>Verwiesen wird in dem Blogeintrag auch auf die Startkosten, die zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt noch gegen den Aufbau solch einer Konstellation sprechen. Bei Google gehe man aber davon aus, dass es in etwa zehn Jahren nur noch rund 200 US-Dollar kosten d\u00fcrfte, ein Kilogramm an Nutzlast ins All zu schie\u00dfen. Erst bei diesen Preisen w\u00e4ren die Start- und Betriebskosten mit denen eines vergleichbaren Rechenzentrums auf der Erde vergleichbar. Die Strahlung d\u00fcrfte dagegen kein Hindernis sein, bei Versuchen habe die Technik erst nach Gesamtdosen Probleme bekommen, f\u00fcr die sie dreimal so lang wie die geplanten f\u00fcnf Jahre im All bleiben m\u00fcssten.<\/p>\n<p>2027 will Google zwei Prototypen starten, um herauszufinden, wie die Satelliten im All funktionieren. Dabei wird l\u00e4ngst darauf verwiesen, dass der Platz in der Erdumlaufbahn nicht unbegrenzt ist und bereits die Umsetzung existierender Pl\u00e4ne f\u00fcr massive Risiken sorgt. Dabei geht es vor allem um die Gefahren, die von Kollisionen ausgeht. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Experten-identifizieren-die-50-gefaehrlichsten-Weltraumschrottteile-10727564.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Schon ein St\u00fcck Weltraumschrott<\/a> k\u00f6nnte dabei daf\u00fcr sorgen, dass unz\u00e4hlige Tr\u00fcmmer entstehen, die mit ihren immensen Geschwindigkeiten alle zur Gefahr f\u00fcr weitere Satelliten werden. Schlimmstenfalls droht eine Kettenreaktion, die ganze Bahnen leer r\u00e4umt. Bislang wurde darauf vor allem im Zusammenhang <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Satelliteninternet-Schon-ein-bis-zwei-Abstuerze-von-Starlink-Satelliten-pro-Tag-10726535.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mit riesigen Konstellationen f\u00fcr Satelliteninternet<\/a> verwiesen, bald k\u00f6nnten nun dezentrale Rechenzentren hinzukommen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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