{"id":552487,"date":"2025-11-05T09:19:10","date_gmt":"2025-11-05T09:19:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/552487\/"},"modified":"2025-11-05T09:19:10","modified_gmt":"2025-11-05T09:19:10","slug":"breites-buendnis-aus-ueber-840-institutionen-verbaenden-und-wirtschaft-setzt-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/552487\/","title":{"rendered":"Breites B\u00fcndnis aus \u00fcber 840 Institutionen, Verb\u00e4nden und Wirtschaft setzt sich &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">05.11.2025 \u2013 09:44<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Industrieverband K\u00f6rperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW)\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/51480\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Industrieverband K\u00f6rperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW)<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Frankfurt\" title=\"News aus Frankfurt \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankfurt<\/a> (ots)<\/p>\n<p><b>Eine breite Koalition von Unterzeichnern macht Entscheider in der Europ\u00e4ischen Union (EU) und deren Mitgliedstaaten auf gravierende Folgen einer m\u00f6glichen Neueinstufung von Ethanol (&#8222;Alkohol&#8220;) in Desinfektionsmitteln aufmerksam. Die Neueinstufung w\u00fcrde enorme Probleme f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit sowie die Lebensmittelsicherheit verursachen und die produzierenden Gewerbe in der EU stark behindern. Unterzeichner aus Deutschland sind u. a. die Uniklinik K\u00f6ln, die Universit\u00e4tsmedizin Frankfurt am Main, das Universit\u00e4tsklinikum Heidelberg sowie der Pr\u00e4sident des Robert-Koch-Instituts, Professor Lars Schaade.<\/b><\/p>\n<p> Mehr als 840 Unternehmen, Organisationen, Verb\u00e4nde und Einzelpersonen aus \u00fcber 20 Sektoren fordern gemeinsam Entscheidungstr\u00e4ger auf Ebene der EU und deren Mitgliedstaaten auf, ein De-facto-Verbot von Desinfektionsmitteln auf Ethanolbasis zu verhindern. Unterzeichnet haben Institutionen und Firmen aus dem Gesundheitswesen und der Lebensmittelindustrie, Hersteller von Desinfektionsmitteln, Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln, kosmetischen Mitteln und Arzneimitteln sowie der Bereiche Verkehr, Landwirtschaft und Energie. Die Stellungnahme steht in englischer Sprache \u00fcber folgenden Link bereit:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/aise.eu\/handsupforethanol\/act-now-future-ethanol-based-biocidal-products\/\">Act now future ethanol based biocidal products &#8211; A.I.S.E.<\/a><\/p>\n<p> Nicht sachgerechte Einstufung droht <\/p>\n<p> Der Ausschuss f\u00fcr Biozidprodukte der Europ\u00e4ischen Chemikalienagentur (ECHA) pr\u00fcft, ob er in seiner Sitzung am 26. November 2025 eine EU-weite Neueinstufung von Ethanol in Desinfektionsmitteln als krebserzeugend und reproduktionstoxisch der Kategorie 1A empfehlen soll. Grundlage f\u00fcr diese Einstufung sind Daten, die sich nur auf den \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Konsum alkoholischer Getr\u00e4nke beziehen. Die Daten ber\u00fccksichtigen nicht die Verwendung von Desinfektionsmitteln und anderen Produkten auf Ethanolbasis, bei der diese Gef\u00e4hrdungen nicht auftreten. <\/p>\n<p> Ethanol: ein Eckpfeiler der \u00f6ffentlichen Gesundheit und Sicherheit <\/p>\n<p> Ethanol ist der wesentliche Bestandteil von H\u00e4nde- und Fl\u00e4chendesinfektionsmitteln, Antiseptika und vielen anderen Produkten. In dieser Funktion ist Ethanol unverzichtbar f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit, den wirtschaftlichen Wohlstand und die industrielle Resilienz in der gesamten EU. Keine alternative Substanz kommt an die nachgewiesene Wirksamkeit, Sicherheit und Verf\u00fcgbarkeit von Ethanol heran. <\/p>\n<p> Sollte Ethanol als krebserzeugend und reproduktionstoxisch eingestuft werden, d\u00fcrften ethanolbasierte Produkte nicht mehr an Privatpersonen abgegeben werden. Ihre Verf\u00fcgbarkeit im professionellen Umfeld w\u00fcrde gem\u00e4\u00df der Biozidprodukte-Verordnung der EU stark eingeschr\u00e4nkt. Ausnahmeregelungen im Rahmen dieser Verordnung g\u00e4be es nicht f\u00fcr die Verwendung durch Privatpersonen, sondern nur zeitlich begrenzt f\u00fcr die berufliche Nutzung. Hier\u00fcber m\u00fcsste jeweils von Fall zu Fall von den einzelnen EU-Mitgliedstaaten nach einem b\u00fcrokratischen Risikobewertungsverfahren entschieden werden. Dieses Zulassungsverfahren f\u00fcr den professionellen Gebrauch w\u00fcrde &#8211; zus\u00e4tzlich zur eingeschr\u00e4nkten Verf\u00fcgbarkeit lebensrettender Produkte &#8211; eine erhebliche b\u00fcrokratische Belastung gerade f\u00fcr diejenigen darstellen, die sie am wenigsten tragen k\u00f6nnen. Hierzu z\u00e4hlen beispielsweise Krankenh\u00e4user oder sogar einzelne Abteilungen, Superm\u00e4rkte, landwirtschaftliche Betriebe, medizinische Laboratorien, Restaurants und Verkehrsnetze. Dies steht in direktem Widerspruch zu der Verpflichtung der Europ\u00e4ischen Kommission, die Regulierung zu vereinfachen, B\u00fcrokratie abzubauen und die europ\u00e4ische Wirtschaft und die B\u00fcrger besser zu unterst\u00fctzen. <\/p>\n<p> Wirtschaft und Wissenschaft warnen vereint <\/p>\n<p> &#8222;Eine Neueinstufung von Ethanol in Biozidprodukten w\u00e4re verheerend f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit in Europa und h\u00e4tte katastrophale Auswirkungen auf Schl\u00fcsselsektoren der EU-Wirtschaft&#8220;, sagte <b>Florian Vernay, Pr\u00e4sident der A.I.S.E<\/b>. &#8222;Desinfektionsmittel, H\u00e4ndedesinfektionsmittel und andere Produkte auf Ethanolbasis sind sicher und wirksam. Sie werden t\u00e4glich von Millionen Menschen in Europa verwendet. Entscheidungen \u00fcber ihre Zukunft m\u00fcssen auf tats\u00e4chlichen Anwendungsdaten basieren, nicht auf Daten \u00fcber den Missbrauch alkoholischer Getr\u00e4nke.&#8220;<\/p>\n<p> Der IKW, die A.I.S.E. und alle anderen Unterzeichner sind weiterhin offen f\u00fcr einen Dialog mit den Beh\u00f6rden der EU und der Mitgliedstaaten, um die weitere Verwendung von Ethanol zu gew\u00e4hrleisten: eine sichere, unverzichtbare und lebensrettende Substanz. <\/p>\n<p> Kontakt: <\/p>\n<p> Haushaltspflege &#8211; Kompetenzpartner im IKW <\/p>\n<p> Industrieverband K\u00f6rperpflege- und Waschmittel e. V., Mainzer Landstra\u00dfe 55, 60329 Frankfurt am Main <\/p>\n<p> Dr. Bernd Glassl, Telefon: 069 2556-1361, Telefax: 069 237631 <\/p>\n<p> <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/51480\/mailto:BGlassl@ikw.org\">BGlassl@ikw.org<\/a>,  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"http:\/\/www.haushaltspflege.org\">www.haushaltspflege.org<\/a><\/p>\n<p> Verantwortlich f\u00fcr diese Information ist der Bereich Haushaltspflege im Industrieverband K\u00f6rperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW). Der IKW mit Sitz in Frankfurt am Main wurde 1968 gegr\u00fcndet. Er vertritt auf nationaler und europ\u00e4ischer Ebene die Interessen von 470 Unternehmen aus den Bereichen Sch\u00f6nheits- und Haushaltspflege. Die Branche machte im Jahr 2024 einen Umsatz von 34,6 Milliarden Euro (Inland und Export). Die Mitgliedsfirmen des IKW haben 178.000 Besch\u00e4ftigte (in Produktion und Vertrieb) und decken einen Umsatzanteil von \u00fcber 95 Prozent in Deutschland ab. <\/p>\n<p><b>Nachhaltigkeit<\/b><\/p>\n<p> Bereits seit dem Jahr 2005 dokumentiert der Kompetenzpartner Haushaltspflege im IKW Initiativen und Trends zur Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit Haushaltspflegemitteln. Der aktuelle &#8222;Bericht zur Nachhaltigkeit in der Wasch-, Pflege- und Reinigungsmittelbranche&#8220; mit weiterf\u00fchrenden Informationen ist hier ver\u00f6ffentlicht:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.ikw.org\/fileadmin\/IKW_Dateien\/downloads\/Haushaltspflege\/2025_IKW_Nachhaltigkeitsbericht.pdf\">2025_IKW_Nachhaltigkeitsbericht.pdf<\/a><\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Karen Kumposcht<br \/>Bereichsleiterin Kommunikation und IT<br \/>Industrieverband K\u00f6rperpflege- und Waschmittel e. V.<br \/>Mainzer Landstra\u00dfe 55, 60329 Frankfurt am Main<br \/>T +49.69.2556-1331 \/ F +49.69.237631 \/ <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/51480\/mailto: kkumposcht@ikw.org\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> kkumposcht@ikw.org<\/a> \/<br \/><a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.ikw.org\">www.ikw.org<\/a> \/ <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.twitter.com\/ikw_org\">www.twitter.com\/ikw_org<\/a> \/<br \/><a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/ikw\">www.linkedin.com\/company\/ikw<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Industrieverband K\u00f6rperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW), \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n<p>                <script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"05.11.2025 \u2013 09:44 Industrieverband K\u00f6rperpflege- und Waschmittel e.V. 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